Artikel zu REFLEX - 1 (Forschung)

Sektor3, Dienstag, 21.07.2009, 17:40 (vor 3652 Tagen)

[Hinweis: Nach Prüfung bzgl. Verbotsbehauptung wieder frei gegeben am 06.08.2013]

In diesem Artikel wird beschrieben, wie die Tabakindustrie die deutsche Wissenschaft korrumpierte und warum der Mobilfunk als alternative potentielle Gesundheitsgefährdung herhalten muss.

Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Text auf Referenzen verzichtet. Eine Chronologie mit Referenzen befindet sich im Strang „REFLEX – Chronologie“. (Hinweis: die „4-Säulenstrategie“ ist eine Hypothese des Autors und nicht explizit unter diesem Namen durch Dokumente belegt)


Als der Japaner Takashi Hirayama 1980 die erste große Studie veröffentlichte, die die Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen bewies, bedeutete dies einen Paradigmenwechsel der Tabakindustrie. Solange das Rauchen nur für den Raucher selbst als schädlich galt, war das Rauchen sozusagen „Privatsache“ der Raucher. Mit dem Nachweis der Schädlichkeit für andere aber musste der Staat handeln, um Unbeteiligte zu schützen.

Franz Prof. A., schon damals oberster Tabakforscher und seine Getreuen reagierten auf diese für die Zigarettenindustrie lebensbedrohliche Situation mit einer Strategie, die seitdem auf vier Säulen beruht.
1. Lobbyismus beim Gesetzgeber und der Wissenschaft (Prof. A. kaufte z.B. den Präsidenten des Bundesgesundheitsamtes, Karl Überla)
2. Verharmlosung des Passivrauchens (Prof. A., Überla und andere verfassten Studien und Expertenmeinungen, die das Risiko des Passivrauchens bestritten)
3. Andere Gesundheitsgefahren des täglichen Lebens wurden gezielt herausgestellt (z.B. Dieselabgas, gesättigte Fettsäuren, Haustiere, Benzol, elektromagnetische Strahlung)
4. Durch großen Medienaufwand wurden die Verharmlosung des Passivrauchens und die Gefährdung durch andere Einflüsse der Bevölkerung als „Stand der Wissenschaft“ verkauft.

Obwohl Prof. A. die Ergebnisse Hirayamas als zutreffend einschätzte, behaupteten er und von ihm gekaufte Wissenschaftler über 20 Jahre hin das glatte Gegenteil und manipulierten die Wissenschaft, die Öffentlichkeit und die Politik, um die Einschränkung des Rauchens zu verhindern. Zu den von Prof. A. „betreuten“ Wissenschaftlern zählen seit damals auch Hugo Rüdiger (später Autor der REFLEX-Studie), Karl Überla (damals Präsident des Bundesgesundheitsamtes) und Johannes Siegrist (zur Zeit der REFLEX-Studie im Beirat von VERUM mit der Begutachtung von Projektanträgen befasst)

Prof. A. lies Überla während seiner Zeit als Präsident des Bundesgesundheitsamtes eine Studie fertigen, die Hirayamas Ergebnisse in Frage stellte. Noch Jahre später zahlte die Tabakindustrie Überla 10.000 DM für eine Stellungnahme gegen das Rauchen (1990), eine Expertenmeinung mit weiteren Fachleuten sollte 50.000 DM kosten. 1995 führte das Robert-Koch-Institut, eine Nachfolgeorganisation des 1994 aufgelösten Bundesgesundheitsamtes, eine Konferenz über Schwierigkeiten wissenschaftlicher Nachweise durch, die dem entsprach, was Überla 1990 zur Verharmlosung des Passivrauchens vorschlug. Die geschätzten Kosten 1990 waren wiederum 50.000 DM für Expertenmeinungen und 100.000 DM für die Präsentation. 1995 sponserte die Tabakindustrie die Veranstaltung des Robert-Koch-Instituts mit 125.000 DM.

Mit den amerikanischen Mammutprozessen gegen die Tabakindustrie war der Zenith von Prof. A.s 4-Säulen-Strategie überschritten. In den USA und vielen anderen Staaten war der Tabaklobbyismus verpönt, die Tabakwissenschaft diskreditiert und die Medien-Möglichkeiten beschränkt. Mit der (Zwangs-) Veröffentlichung von Dokumenten der Tabakindustrie, auf denen auch die Recherche zu diesem Artikel beruht, waren „Tabak“-Aktionen zusätzlich eingeschränkt.

Auch für Prof. A. und seine Mannen wurde das Geschäft schwieriger. Wissenschaftler sagten Kongresse ab, wenn diese mit der Tabakindustrie in Verbindung standen. 1996 berichtete die Sendung Kontraste über Tabakforschung, die Stiftung VERUM und den Kongress des Robert-Koch-Instituts (damals war Überlas „Patenschaft“ noch unbekannt). Ein Tiefpunkt war 1999 erreicht, als es Prof. A. trotz Strafandrohung nicht gelang, eine Nichtraucherinitiative mundtot zu machen. Die Nichtraucherinitiative nennt Prof. A. seitdem einen „Lügner und Betrüger“. Nach Recherche der Tabakdokumente vergleicht die Weltgesundheitsorganisation WHO die deutsche Tabakpolitik mit der von Kasachstan und Kirgisien. Das endgültige Aus für Prof. A.s öffentliche Verharmlosung des Passivrauchens kam dann im April 2002, als Prof. A. auf einer Veranstaltung in München grobe Missinterpretation vorgehalten wurde und die Nichtraucherinitiative ihn entsprechend verhöhnte. Schließlich griff die WHO Präsidentin, Gro Harlem Brundtland, am Weltnichtrauchertag 2002 (31. Mai), die Tabakindustrie scharf an.

Die 4-Säulen-Strategie Prof. A.s und der deutschen Tabakindustrie befand sich zu diesem Zeitpunkt in folgendem Zustand:
1. Im Unterschied zu anderen zivilisierten Ländern funktioniert der Tabaklobbyismus in Deutschland bis heute fast uneingeschränkt.
2. Die Verharmlosung des Passivrauchens ist als Säule komplett weggebrochen.
3. Um weiterhin inhaltlich argumentieren zu können, benötigt die Tabakindustrie dringend eine allgemeine Gesundheitsgefährdung, die als Totschlagsargument die Gefährlichkeit des Rauchens relativiert bzw. von ihr ablenkt.
4. Die Propaganda der Tabakindustrie ist in der Krise. Verharmlosungen des Rauchens sind nicht mehr vermittelbar. Andere Gefährdungen fehlen: Dioxin und Feinstaub sind auch im Rauch enthalten, Gesundheitsgefahren durch Hochspannungsmasten lassen sich nicht genügend erhärten, durch fettes Essen und Haustiere sind keine Mitmenschen betroffen.

Der Einfluss der Tabakindustrie in Deutschland ist also immer noch enorm. Die zweite Säule, die Verharmlosung des Passivrauchens, ist aber weggebrochen und die drei verbleibenden Säulen hängen von einer potentiellen Gesundheitsgefährdung des täglichen Lebens ab. Mangels Alternativen wird Feinstaub zum Top-Thema, allerdings mit dem Nachteil, dass Feinstaub nicht nur in Verkehr und Umwelt, sondern gerade auch im Zigarettenrauch vorkommt.

Das zweite Topthema präsentiert Prof. A. nur Wochen nach seinem letzten öffentlichen Passivrauch-Auftritt: Erste Berichte aus dem REFLEX Projekt, und die Gefahren durch Mobilfunkstrahlen präsentiert Prof. A. im Juni 2002 auf der 24. Jahrestagung der Bioelectromagnetics Society (BEMS) in Quebec/Kanada.

Die Vorteile des Mobilfunks als alternative Gesundheitsgefährdung für die Tabakindustrie liegen auf der Hand:
• Jeder ist davon betroffen
• Die Gefährdung ist unabhängig vom Rauchen
• Niemand will auf Mobilfunk verzichten, ein Verbot wie bei Asbest ist praktisch ausgeschlossen

Tags:
Prof. A., Lobbyarbeit, Tabak, Reflex, Rüdiger, VdC, Ueberla, Ablenkungsforschung, Brundtland

Artikel zu REFLEX - 2

Sektor3, Dienstag, 21.07.2009, 17:40 (vor 3652 Tagen) @ Sektor3

Dass unabhängige Forscher bislang keine Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk finden konnten und von der Tabakindustrie gefertigte Studien völlig unglaubwürdig sind, focht die Tabakindustrie nicht an. Im Februar 2001 befand der wissenschaftspolitische Ausschuss der Zigarettenindustrie zwar, dass die Glaubwürdigkeit der Tabakforschung oberstes Ziel sei, „dies wurde jedoch nur als Voraussetzung für die erfolgreiche Einbringung eigener Forschungsdaten in die wissenschaftliche und gesundheitspolitische Diskussion angesehen“.

Mangels brauchbarer externer Studien brachte die Tabakindustrie ihre „eigenen Forschungsdaten“ zur Gefährdung durch Mobilfunk in die Diskussion ein. Die 1992/93 von der Zigarettenindustrie gegründete Stiftung VERUM, deren Daseinszweck laut Tabakkritiker J. Wiebel die Verharmlosung des Passivrauchens ist, mit ihrem Leiter Prof. A., führte von 2000 bis 2005 die REFLEX-Studie durch. Wesentliche Erkenntnisse kamen von Hugo Rüdiger, der 2002/03 sein Silbernes Jubiläum in der Tabakforschung feiern konnte, und seinen Mitarbeitern. Über 20 Jahre Tabakerfahrung hatte auch Johannes Siegrist, der während der REFLEX-Studie im Beirat von VERUM mit der Begutachtung von Projektanträgen befasst war. Die EU förderte die Studie mit über 2 Millionen Euro.

Nach Art der Tabakforschung wurde die REFLEX-Studie vor ihrer (Erst-)Veröffentlichung nicht von anderen Wissenschaftlern im so genannten peer-review geprüft. Statt dessen wurden ungeprüfte Ergebnisse auf Kongressen vorab veröffentlicht. Erhebliche Zweifel an den REFLEX-Ergebnissen kamen auf, nachdem Günter Speit et al. die REFLEX-Ergebnisse nicht reproduzieren konnten und Alexander Lerchl eine Reihe schwerer Unregelmäßigkeiten aufdeckte.

Im Falle von Hirayamas Studie über das Passivrauchen konnten Prof. A. und die Tabakindustrie 20 Jahre lang Wissenschaft und Öffentlichkeit an der Nase herum führen, bis die Wahrheit endlich allgemein anerkannt war. Es ist zu befürchten, dass dies im Falle der angeblichen Gefährdung durch Mobilfunk ebenso lange dauert, wenn nicht endlich Politik und Justiz dem einen Riegel vorschieben.

Es dokumentiert, dass VERUM zum Zeitpunkt der REFLEX-Studie eine Forschungsanstalt der Tabakindustrie war und dass die Tabakindustrie in dieser Zeit Mittel an VERUM bereitstellte. Es ist dokumentiert, dass Prof. A. zum Zeitpunkt der REFLEX-Studie massive Lobbyarbeit für die Tabakindustrie betrieb. Es ist dokumentiert, dass die Tabakindustrie zur Zeit der REFLEX-Studie nach gesundheitsgefährdenden Stoffen suchte und dass die Tabakindustrie in dieser Zeit Glaubwürdigkeit nur als Mittel zum Zweck sah um „eigene Forschungsdaten“ in die öffentliche Diskussion zu bringen. Es ist dokumentiert, dass außer Prof. A. auch Rüdiger Tabakforscher war. Es ist dokumentiert, wie Prof. A. und die Tabakindustrie wahrheitswidrig und wider besseres Wissen Forschungsergebnisse fabrizierte. Es ist dokumentiert, dass Prof. A. versuchte, seine Tabakvergangenheit unter den Teppich zu kehren. Es ist dokumentiert, wie Prof. A. und die Tabakindustrie selbst den Präsidenten des Bundesgesundheitsamtes korrumpierte. Die Unregelmäßigkeiten der REFLEX-Studie sind dokumentiert.

Zum Leidwesen von Ernst-Günther Krause von der Nichtraucher Initiative Deutschland ist das Fälschen von Forschungsergebnissen in Deutschland nicht strafbar. Strafbar ist jedoch Subventionsbetrug. In besonders schweren Fällen kann laut §264 StGB eine Strafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren verhängt werden, wenn der Täter aus grobem Eigennutz für sich oder für einen anderen eine nicht gerechtfertigte Subvention großen Ausmaßes erlangt. Kaum vorstellbar, dass die EU die Tabakindustrie subventionieren wollte.

Prof. A. bemüht sich nach eigenen Aussagen schon wieder um EU Förderungen. Auf den Namen Überla läuft seit 2004 ein Forschungsprojekt, das die EU mit 6 Mio EURO fördert.

Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO hatte 1999 den wenig schmeichelhaften Titel: „SHAMEFUL SCIENCE:
Three Decades of the Tobacco Industry's Hidden Research on Smoking and Health”.
Es ist eine Schande für Deutschland, dass es Prof. A. und der Tabakindustrie möglich war, dem eine weitere Dekade hinzu zu fügen.

Tags:
WHO, Prof. A., Lobbyarbeit, Tabak, Reflex, Peer-Review, Tabakindustrie, Verum, Passivrauchen, Rüdiger, Ueberla, Lobbyismus, Ablenkungsforschung, EU-Geld, DNA-Brüche, Hawaii

Artikel zu REFLEX - 2

Alexander Lerchl @, Dienstag, 21.07.2009, 21:48 (vor 3652 Tagen) @ Sektor3

Es ist eine Schande für Deutschland, dass es Prof. A. und der Tabakindustrie möglich war, dem eine weitere Dekade hinzu zu fügen.

Sektor3, Hut ab! Sie haben alles so toll destilliert, wie ich es nicht geschafft habe! Blöd, dass ich Sie nicht persönlich adressieren kann, aber auch ein anonymes Posting kommt an.

Alexander Lerchl

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Artikel zu REFLEX - 2

Sektor3, Dienstag, 21.07.2009, 22:44 (vor 3652 Tagen) @ Alexander Lerchl
bearbeitet von Sektor3, Dienstag, 21.07.2009, 23:00

@ Lerchl:
ich kann mir vorstellen, wie blöd Sie aus der Wäsche geschaut haben, als Prof. A.s Maschinerie über Sie hereinbrach. Stellen Sie sich vor, das hätte 20 Jahre lang gedauert wie bei Hirayama.


@ alle:
Jetzt kommt es darauf an, dass die Fakten möglichst breit bekannt werden, in der Öffentlichkeit, in der Forschung, in der Politik und in der Justiz.

Es wäre mir sehr recht, wenn das Forumsteilnehmer/-leser machen würden. Ich bin besser in der Recherche als im Trommeln und dann - wer ist schon gern der persönliche Klassenfeind von Big Tobacco.

Wahrscheinlichkeiten

AnKa, Mittwoch, 22.07.2009, 08:18 (vor 3651 Tagen) @ Sektor3

@ Lerchl:
ich kann mir vorstellen, wie blöd Sie aus der Wäsche geschaut haben, als Prof. A.s Maschinerie über Sie hereinbrach. Stellen Sie sich vor, das hätte 20 Jahre lang gedauert wie bei Hirayama.


@ alle:
Jetzt kommt es darauf an, dass die Fakten möglichst breit bekannt werden, in der Öffentlichkeit, in der Forschung, in der Politik und in der Justiz.

Es wäre mir sehr recht, wenn das Forumsteilnehmer/-leser machen würden. Ich bin besser in der Recherche als im Trommeln und dann - wer ist schon gern der persönliche Klassenfeind von Big Tobacco.

Man wird die Geschichte als Verschwörungstheorie geiseln. Und theoretisch könnte die Tabakindustrie ja unter Wiedergutmachungsvorsatz gehandelt haben: Nachdem man den Menschen ausdauernd die Harmlosigkeit des Rauchens vorgegaukelt hat, möchte man nun wenigstens bei anderen Umweltthemen etwas zurechtrücken. Es gibt auch anderswo Unternehmer, die rund um das Jahr wegen allerhand Klima- und Sozialsünden öffentlich gegeiselt werden, aber oder gerade deswegen über Stiftungen gute Taten tun.

Fraglich ist mir, ob dieser Zusammenhang wirklich schlüssig ist:

Warum sollte das Starren auf den Mobilfunk die Kritik an den Folgen des Rauchens einschränken? Konnte die Raucherlobby wirklich realistisch davon ausgehen, dass sich der öffentliche Fokus vom Rauchen auf den Mobilfunk verschiebt? Eine solch planvolle Absicht wäre doch mit so vielen Fragezeichen behaftet gewesen, dass die Erfolgsaussichten schon damals sehr unwahrscheinlich erschienen sein müssen.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
Verschwörungstheorie

Wahrscheinlichkeiten

Sektor3, Mittwoch, 22.07.2009, 09:45 (vor 3651 Tagen) @ AnKa

Wenn nicht jede einzelne Aussage dokumentiert wäre, würde ich so eine Geschichte auch nicht glauben; niemels!

Man wird die Geschichte als Verschwörungstheorie geiseln.

Die Verschwörungstheorie kommt bestimmt. Das Schöne ist aber, dass alles dokumentiert ist. In der Chronologie listet solche Dokumente auf und ist, was die Beweisführung angeht, wesentlich wichtiger als der Artikel. Sie finden dort auch Sachen, die zuvor noch nicht in der Öffentlichkeit bekannt waren, wie z.B., dass Überla nicht nur Forschungsgeld bekam (wie er behauptet) sondern für Kritiken ein schönes Handgeld kriegte.

Und theoretisch könnte die Tabakindustrie ja unter Wiedergutmachungsvorsatz gehandelt haben: Nachdem man den Menschen ausdauernd die Harmlosigkeit des Rauchens vorgegaukelt hat, möchte man nun wenigstens bei anderen Umweltthemen etwas zurechtrücken. Es gibt auch anderswo Unternehmer, die rund um das Jahr wegen allerhand Klima- und Sozialsünden öffentlich gegeiselt werden, aber oder gerade deswegen über Stiftungen gute Taten tun.

Ich kenne da zwei Sorten von "Wiedergutmachern":
Die einen haben Mist gebaut, bereuen das und tun Gutes. Da liegt aber immer ein zeitlicher Abstand dazwischen.
Die anderen stehen in der Kritik und tun Gutes um sich ein gutes Image zu verschaffen. Die sind eigentlich keine Wiedergutmacher/Bereuende und machen das auch nicht heimlich, sondern so, dass jeder sieht was sie gutes tun.

Fraglich ist mir, ob dieser Zusammenhang wirklich schlüssig ist:

Warum sollte das Starren auf den Mobilfunk die Kritik an den Folgen des Rauchens einschränken?

Ich wollte Sie nicht mit einer riesigen Menge an Dokumenten langweilen. Aus all denen geht hervor, dass genau dies die Strategie der Tabakindustrie war. Über Jahrzehnte wurden systematisch alle potentiellen Gesundheitsgefahren abgegrast. Das Draft Reserch Program des VdC aus dem Jahr 1992 sagt eindeutig:

"The health hazards attributed to smoking by epidemiological studies are to be further explored (on molecular and cellular levels) and be brought into relation with risks of life in general.

2.) Investigation of the effect of the so-called passive smoking (ETS) on human health in the light of endogenous and exogenous influential factors."

Mit den so gewonnenen Informationen wurde (und wird) zum Einen die Öffentlichkeit alarmiert: xyz ist krebserregend

Zum Anderen wurden Gesundheitsbehörden wie die amerikanische Environmental Protection Agency (EPA)angegriffen nach dem Motto:
"Ihr [EPA] sagt, dass Passivrauchen das Gesundheitsrisiko um 30% erhöht und wollt deshalb das Rauchen verbieten. Ihr macht aber nichts gegen Dieselabgase und EMF, obwohl diese das Gesundheitsrisiko auf das 2-3 fache erhöhen.

Konnte die Raucherlobby wirklich realistisch davon ausgehen, dass sich der öffentliche Fokus vom Rauchen auf den Mobilfunk verschiebt?

Eine solch planvolle Absicht wäre doch mit so vielen Fragezeichen behaftet gewesen, dass die Erfolgsaussichten schon damals sehr unwahrscheinlich erschienen sein müssen.

Für die Tabakindustrie ist wichtig, dass die Bevölkerung glaubt, "das Leben ist gefährlich, ganz besonders was Spaß macht oder nützlich ist. Passivrauchen ist da nur eine (kleine) weitere Gefahr".

Von planvoller Absicht kann man bei der Zigarettenindustrie durchaus sprechen.
Die Multimilliardenprozesse in den USA laufen auch alle darauf hinaus.
Die vielen Fragezeichen walzte die Zigarettenindustrie mit Masse nieder. In Deutschland kaufte sie dazu den Präsidenten des Bundesgesundheitsamtes und verbreitete 20 Jahre lang jede Menge Unsinn. Geben Sie sich nochmal den Boss der deutschen Zigarettenindustrie 1991:
„In praktisch allen entwickelten Ländern dieser Welt als auch bei allen zuständigen internationalen Organisationen gelte die Frage der gesundheitlichen Schädigungen durch Passivrauchen als entschieden. Unter wissenschaftlichen Aspekten sei eine solche Schädigung zweifelsfrei anzunehmen. Die einzige wissenschaftliche Gemeinde, in der diese Frage noch offen gehalten werde, sei die Bundesrepublik. Dies sei nicht zuletzt das Verdienst von Professor Prof. A. und der Zusammenarbeit unserer Industrie mit der Wissenschaft.“

Wahrscheinlichkeiten

Doris @, Mittwoch, 22.07.2009, 10:55 (vor 3651 Tagen) @ Sektor3

Für die Tabakindustrie ist wichtig, dass die Bevölkerung glaubt, "das Leben ist gefährlich, ganz besonders was Spaß macht oder nützlich ist. Passivrauchen ist da nur eine (kleine) weitere Gefahr".

Ich weiß nicht, ob Sie da bezüglich der Einschätzung und Bewertung der Risiken etwas verkennen. Der Mensch bewertet selbst gewählte Risiken völlig anders als aufgezwungene. Während das Rauchen dem Raucher durchaus Spaß und Befriedigung bereiten kann ist das Passivrauchen ein aufgezwungenes und im besten Fall "geduldetes" Risiko. Die Bevölkerung reagiert erfahrungsgemäß völlig anders, wenn sie ungewollt "geschädigt" wird, zu sehen an den Reaktionen auf Errichtung von Mobilfunkbasisstationen.

Von daher konnte die Rechnung niemals aufgehen, dass die Bevölkerung dem Passivrauchen gegenüber diese hohe Toleranz entwickeln würde indem ihre Blickrichtung auch auf andere Gefährdungspotentiale gelenkt werden würde. Dieser Gedankengang funktioniert m.E. nur bei einem aktiven Raucher und exzessiven Handynutzer, der für sich selber entscheidet, dass er wohl einen Tod sterben muss und es in diesem Fall egal ist.
Wir haben so ein Beispiel in unserer eigenen Familie. Wir haben unseren großen Sohn, der mit 13 Jahren (vor unserem Engagement)ein Handy erhielt und es natürlich nicht mehr hergeben wollte mit verschiedenen Sachen versucht zu ködern. Die teure Uhr, um das Argument auszuhebeln, er nimmt das Handy täglich mit in die Schule wegen der Uhrzeit usw. Als ich erkennen musste, dass er in jungen Jahren der Nikotinsucht verfiel und von dieser partout nicht lassen wollte, stellten wir sämtliche Ködermittel ein. Die Argumentation war, dass er wesentlich sicherer an den Folgen seines Rauchens erkranken wird, als an den Folgen seines Handykonsums. Und leider raucht er wesentlich mehr als er telefoniert.

Trotz allem möchte ich Ihnen sagen, dass die gestern eingestellte Zusammenfassung der Tabakgeschichte eine interessante Arbeit ist. Das Zusammentragen der unzähligen Beiträge in "Shame on you, Prof. A." war irgendwann so unübersichtlich, dass wahrscheinlich nicht nur ich mich streckenweise völlig überfordert abwendete.
Eines ist auf jeden Fall aus dieser Chronologie zu erkennen, welche miese Rolle Dr. Prof. A. in dem traurigen Kapitel der Tabakgeschichte innehatte.

Bewertung der Risiken

Sektor3, Mittwoch, 22.07.2009, 11:52 (vor 3651 Tagen) @ Doris

Ich weiß nicht, ob Sie da bezüglich der Einschätzung und Bewertung der Risiken etwas verkennen. Der Mensch bewertet selbst gewählte Risiken völlig anders als aufgezwungene. Während das Rauchen dem Raucher durchaus Spaß und Befriedigung bereiten kann ist das Passivrauchen ein aufgezwungenes und im besten Fall "geduldetes" Risiko. Die Bevölkerung reagiert erfahrungsgemäß völlig anders, wenn sie ungewollt "geschädigt" wird, zu sehen an den Reaktionen auf Errichtung von Mobilfunkbasisstationen.

Von daher konnte die Rechnung niemals aufgehen, dass die Bevölkerung dem Passivrauchen gegenüber diese hohe Toleranz entwickeln würde indem ihre Blickrichtung auch auf andere Gefährdungspotentiale gelenkt werden würde. Dieser Gedankengang funktioniert m.E. nur bei einem aktiven Raucher und exzessiven Handynutzer, der für sich selber entscheidet, dass er wohl einen Tod sterben muss und es in diesem Fall egal ist.

Hallo Doris,
Die Risikobewertung / Einschätzung ist nicht von mir, sondern ist das was aus den Tabakdokumenten rauskommt.

Ich kann und will mangels Kompetenz keine Risikoabschätzung für Mobilfunk oder Rauchen abgeben.

Fakt ist, dass das Suchen von alternativen Risiken Strategie der Tabakindustrie war, und dass sie diese Risiken den Gesundheitsbehörden gegenüber als Argumente benutzte.

Tags:
Risikobewertung

Bewertung der Risiken

Doris @, Mittwoch, 22.07.2009, 14:55 (vor 3651 Tagen) @ Sektor3

Die Risikobewertung / Einschätzung ist nicht von mir, sondern ist das was aus den Tabakdokumenten rauskommt.

Ist schon klar.
Nur mutet es eben von der Tabakindustrie etwas naiv an, zu glauben, dass sich die Bevölkerung bei aufgezwungenen Risiken ablenken lässt.

Fakt ist, dass das Suchen von alternativen Risiken Strategie der Tabakindustrie war, und dass sie diese Risiken den Gesundheitsbehörden gegenüber als Argumente benutzte.

Wohl wahr...
Dazu gibt es bereits Ende 2006/Anfang 2007 auf dieser Seite Diskussionen dazu. Neben der Handystrahlung waren noch andere Themen, wie Sie bereits aufzeigten, von Bedeutung. Leider sind in diesem alten Beitrag etliche, sicherlich sehr interessante, Links tot.

Bewertung der Risiken

Sektor3, Mittwoch, 22.07.2009, 15:12 (vor 3651 Tagen) @ Doris

Die Risikobewertung / Einschätzung ist nicht von mir, sondern ist das was aus den Tabakdokumenten rauskommt.


Ist schon klar.
Nur mutet es eben von der Tabakindustrie etwas naiv an, zu glauben, dass sich die Bevölkerung bei aufgezwungenen Risiken ablenken lässt.

Es hat ja ganz leidlich funktioniert.
Prof. A. sagt zum einen, dass wegen Passivrauch keiner krank wird.
Dann sagt Prof. A., dass es ganz viele, ganz schlimme Sachen gibt.

Und dann, Nichtraucher fühlten sich ja von einem Raucher belästigt und nicht von einer Firma.

Bei uns kam es ja auch so rüber: die spinnen die Amis mit ihren Rauchverboten. Es war schon interessant zu lesen, dass dies aus der Propagandamaschine der Tabakindustrie kam.

Vieleicht war deshalb der Widerstand wenig organisiert.

Artikel zu REFLEX - 2

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 22.07.2009, 16:55 (vor 3651 Tagen) @ Sektor3

@ Lerchl:
ich kann mir vorstellen, wie blöd Sie aus der Wäsche geschaut haben, als Prof. A.s Maschinerie über Sie hereinbrach. Stellen Sie sich vor, das hätte 20 Jahre lang gedauert wie bei Hirayama.

Mit Verlaub, ich habe nicht blöd aus der Wäsche geschaut, da ich den guten Mann seit Jahren kenne und ihn anders einschätze als viele andere, die seiner sonoren Stimme lauschen und ihn für einen seriösen Wissenschaftler halten. Was ich zum Zeitpunkt der ersten Publikation von mir zu REFLEX allerdings überhaupt nicht wusste, war seine dunkle Tabakvergangenheit. Auch die Möglichkeit der Ablenkungsstrategie hatte ich deshalb gar nicht auf dem Schirm. Was mich allerdings überraschte, war die Art und Weise, wie sich die Herren Prof. A. und Rüdiger in der folgenden Diskussion äußerten. Dies kann in der Zeitschrift Umweltmedizin in Forschung und Praxis (UFP) hier (als Beispiel) nachgelesen werden. In dieser Stellungnahme ist am Ende zu lesen: "Die Vorgänge in Wien, die in ihrer Kuriosität weit über die Darstellung der Vorfälle in UFP hinausgehen, werden auf Betreiben einzelner Mitglieder der zu Unrecht des Betrugs verdächtigten Arbeitsgruppe mit großer Wahrscheinlichkeit ein gerichtliches Nachspiel haben." Davon habe ich noch nichts gehört ...


@ alle:
Jetzt kommt es darauf an, dass die Fakten möglichst breit bekannt werden, in der Öffentlichkeit, in der Forschung, in der Politik und in der Justiz.

Ich persönlich denke, dass die meisten Menschen, die sich professionell oder privat mit der Angelegenheit beschäftigen, die Sache mit REFLEX inzwischen wesentlich anders einschätzen als noch vor 2 Jahren. Was fehlt, ist die Retraktion der Studien, da sie immer noch in der Landschaft stehen und Wissenschaftler wie Laien nach wie vor verunsichern.

Es wäre mir sehr recht, wenn das Forumsteilnehmer/-leser machen würden. Ich bin besser in der Recherche als im Trommeln und dann - wer ist schon gern der persönliche Klassenfeind von Big Tobacco.

Das muss wohl jeder mit sich ausmachen.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Tabak, Reflex, Retraktion, Ablenkungsstrategie

Zwei Ergänzungen zum Reflex-Artikel

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.07.2009, 14:46 (vor 3651 Tagen) @ Sektor3

In diesem Artikel wird beschrieben, wie die Tabakindustrie die deutsche Wissenschaft korrumpierte und warum der Mobilfunk als alternative potentielle Gesundheitsgefährdung herhalten muss.

Saubere Arbeit, sektor3. Dies alles bequem nicht nur zu behaupten, sondern unbequem zu belegen - das macht den Unterschied und die Mühsal aus.

Zu zwei Aspekten der ganzen Geschichte möchte ich noch folgendes ergänzen:

1) Medienrummel: Die vierte strategische Säule, der große Medienaufwand zum Einfahren der Ernte, hat bei Prof. A. Dimensionen erreicht wie nie zuvor in der Mobilfunkdebatte. Kein anderer Wissenschaftler hat seine Studienresultate derart professionell vermarktet und z.B. ein SWR-TV-Team bereits 2002*) mit zur BEMS-Tagung nach Hawaii genommen, lange vor der spektakulären TV-Sendung über Reflex (Bei Anruf Smog) und noch viel länger vor der Publikation der Reflex-Studien. Dies ist mMn ein ganz deutliches Signal für die tatsächliche Existenz der vierten strategischen Säule. Nach der ersten TV-Sendung zu Reflex 2003 hielt Prof. A. sehr, sehr viele Vorträge, nicht nur vor Mobilfunkgegnern, auch angesehene Vereinigungen luden ihn ein. Im Januar 2008 trafen wir ihn allerdings auf einer Scheiner/Carlo-Veranstaltung, also in einem eigentlich verbotenen Umfeld, es sei denn, er legt Wert auf Beziehungen zu extremen Alarmkritikern.

2) Echter oder falscher Alarm: Dass Prof. A. ein Helfer der Tabakindustrie ist und dort beim Vertuschen geholfen hat ist für Reflex dann ohne große Bedeutung, wenn Reflex blitzsauber durchgeführt wurde und ein Risiko offenlegen konnte, dessen Beachtung möglicherweise Milliarden von Handy-Nutzern einmal zugute kommen wird. In diesem Fall, denke ich, hat Prof. A. Nachsicht ob seiner rauchigen Vergangenheit verdient, weil er die alte Scharte ausgewetzt hat. Unter diesen Umständen wäre Prof. A., trotz allem, eher Held als Schurke.

Was aber, wenn bei Reflex der Drang der Initiatoren nach einem alarmierenden Ergebnis so groß war, dass dem mit unlauteren Mitteln nachgeholfen wurde? Dann stellt sich die ganze Geschichte urplötzlich ganz anders dar und bekommt ein übles kriminelles G'schmäckle. Für Prof. A. wäre so eine Entwicklung die Katastrophe am Ende seiner Karriere schlechthin, denn dann könnte er die erste Scharte nicht auswetzen, im Gegenteil, er müsste zähneknirschend zusehen, wie sein Kerbholz eine zweite tiefe Kerbe kriegt. Dem Fälschungsverdacht gegen die Wiener Reflex-Studien kommt deshalb eine in jeder Hinsicht vital wichtige Bedeutung zu, was vielleicht die verblüffenden Anstrengungen erklärt, diesen Ball so flach wie nur irgend möglich zu halten.

*) Nachtrag vom 28.08.2014: Korrektur, dieses Meeting fand vom 22. bis 27. Juni 2003 statt.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Strategie, Medien, SWR, Reflex-Koordinator, Verum, VdC, Alarmkritiker, Wissenschaftsskandal, Fälschungsverdacht, Boulevardpresse, BEMS, Hawaii, Fernsehteam

Zwei Ergänzungen zum Reflex-Artikel

Sektor3, Mittwoch, 22.07.2009, 16:16 (vor 3651 Tagen) @ H. Lamarr

Danke für das Lob, Spatenpauli.

Was halten Sie davon, den Artikel mit Chronik als Artikel in die IZgMF-Webseite einzustellen?

Zwei Ergänzungen zum Reflex-Artikel

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.07.2009, 16:39 (vor 3651 Tagen) @ Sektor3

Danke für das Lob, Spatenpauli.

Was halten Sie davon, den Artikel mit Chronik als Artikel in die IZgMF-Webseite einzustellen?

Ja, habe ich mir auch überlegt. Wir sitzen sowieso schon zwischen allen Stühlen, da kommt es auf Big T. dann auch nicht mehr an. Vielleicht sollte ich sicherheitshalber einen Koffer mit frischer Wäsche griffbereit halten.

Wären Sie ggf. mir gegenüber bereit, Ihre Identität preis zu geben oder kann es gar sein, dass Sie schon einmal e-Post von mir an Ihren Realnamen bekommen haben?

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Artikel zu REFLEX - 1

Schmetterling @, Samstag, 25.07.2009, 00:20 (vor 3648 Tagen) @ Sektor3

Prof. A. lies Überla während seiner Zeit als Präsident des Bundesgesundheitsamtes eine Studie fertigen, die Hirayamas Ergebnisse in Frage stellte. Noch Jahre später zahlte die Tabakindustrie Überla 10.000 DM für eine Stellungnahme gegen das Rauchen (1990), eine Expertenmeinung mit weiteren Fachleuten sollte 50.000 DM kosten. 1995 führte das Robert-Koch-Institut, eine Nachfolgeorganisation des 1994 aufgelösten Bundesgesundheitsamtes, eine Konferenz über Schwierigkeiten wissenschaftlicher Nachweise durch, die dem entsprach, was Überla 1990 zur Verharmlosung des Passivrauchens vorschlug. Die geschätzten Kosten 1990 waren wiederum 50.000 DM für Expertenmeinungen und 100.000 DM für die Präsentation. 1995 sponserte die Tabakindustrie die Veranstaltung des Robert-Koch-Instituts mit 125.000 DM.

Interessant, interessant. Also kann man das R-K-Institut auch, im wahrsten Sinne, in der Pfeife rauchen.


der Schmetterling

Zitronenfalter

H. Lamarr @, München, Samstag, 25.07.2009, 00:35 (vor 3648 Tagen) @ Schmetterling

Interessant, interessant. Also kann man das R-K-Institut auch, im wahrsten Sinne, in der Pfeife rauchen.

Selbstverständlich! Aber dann seien Sie bitte konsequent und lassen sich - wenn es soweit ist - alle Zähne ziehen, auch wenn nur einer weh tut. Von Vogelflöhen verstehen Sie erheblich mehr als vom Differenzieren. Meiner Meinung nach.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum