Falsche Schlüsse (1): Kamillentee (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 20.07.2009, 14:29 (vor 3653 Tagen)

Fehlschlüsse sind in der Mobilfunkdebatte an der Tagesordnung. Dabei sind die Fehlschliesser infolge allgegenwärtiger Desinformation sich dessen in keiner Weise bewusst. Und deshalb zeigen wir in unserer neuen Reihe "Falsche Schlüsse" anhand plakativer Beispiele, wie leicht man sich doch irren kann ...


Heute: Kamillentee schützt Ehefrauen vor Prügel

Eine Frau kommt zum Arzt, überall grün und blau.
Der Arzt: "Um Gottes Willen, was ist denn Ihnen passiert?"
Die Frau: "Herr Doktor, ich weiß nicht mehr was ich tun soll... Jedes Mal, wenn mein Mann besoffen nach Hause kommt verdrischt er mich."
Der Arzt: "Da kenn' ich ein absolut wirksames Gegenmittel! In Zukunft, wenn ihr Mann betrunken nach Hause kommt, nehmen sie eine Tasse Kamillentee und gurgeln, gurgeln, gurgeln..."

Zwei Wochen später kommt die Frau wieder zum Arzt und sieht aus wie das blühende Leben.
Die Frau: "Herr Doktor, ein genialer Ratschlag! Jedes Mal, wenn mein Mann gut bürgerlich angeheitert nach Hause gekommen ist, hab' ich Kamillentee gegurgelt und nix ist passiert."
Der Arzt: "Sehen sie, einfach nur mal im richtigen Moment den Mund halten hilft schon viel."

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Fehlschlüsse, Falsche Schlüsse, Stammtisch

Falsche Schlüsse (2): Katzenflöhe

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.07.2009, 16:13 (vor 3650 Tagen) @ H. Lamarr

Fehlschlüsse sind in der Mobilfunkdebatte an der Tagesordnung. Dabei sind sich die Fehlschliesser infolge allgegenwärtiger Desinformation dessen in keiner Weise bewusst. Und deshalb zeigen wir in unserer neuen Reihe "Falsche Schlüsse" anhand plakativer Beispiele, wie leicht man sich doch irren kann ...

Irgendwann im Frühjahr diesen Jahres begab sich meine Schwägerin samt Familie in ein verlängertes Wochenende am Fuß der italienischen Dolomiten. Das Essen war gut, die Betten waren komod und die niedlichen Kätzchen, die um die Unterkunft strichen, waren einfach zu süß. Alles war paletti.

Schon am Tag der Heimkehr aber, kurz nach der Ankunft zuhause, waren bei meiner Schwägerin, sie hört übrigens auf den netten Namen "Berta", am Körper erste Anzeichen kleiner Bisse zu sehen. Innerhalb eines Tages eskalierte die Situation geradezu - bereits am Abend nach der Rückkehr sah Berta ziemlich übel zugerichtet aus.

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Klar, dass nun die Ursachenforschung auf Hochtouren lief und eine Schnellstudie ergab: Berta hatte Flöhe! Da sie sonst nie Flöhe hatte und auch sonst über jeden Verdacht erhaben ist, gerieten die süßen Kätzchen am Urlaubsort in den Mittelpunkt der Nachforschungen. Und als Wikipedia ausplauderte, dass es neben Hunde- auch Katzenflöhe gibt, lag der Fall wie ein offenes Buch da, in dem die gesamte Verwandtschaft kopfnickend las. Dass ich den Auftrag bekam, mit einem von Teilnehmer charles inspirierten USB-Mikroskop die sterblichen Überreste eines dieser Katzenflöhe forensisch zu untersuchen, war eigentlich nur noch Formsache. Allerdings gar keine so leichte, denn weil dem Floh der Hinterleib fehlte - er war beim rabiaten Abmurksen abgetrennt worden - und damit auch die charakteristischen Hinterbeine, konnte ich mich als Nachrichtentechniker nicht so recht entscheiden, ob eine tote Milbe oder ein toter Floh unterm Mikroskop lag. Immerhin konnte ich Berta einige Fotos der Biester, die sie quälten, mailen.

Für zwei, drei Tage wusste also gefühlt halb München: Berta hat sich während des Urlaubs in Italien Katzenflöhe eingefangen!

Doch dies stellte sich wenig später als kapitaler Irrtum heraus. Italien und die Katzen dort waren völlig schuldlos, denn die Brutstätte der Flöhe war zuhause auf Bertas Balkon. Dort hängt nämlich ein Nistkasten für Meisen. Tja, und eines der frisch geschlüpften Meislein hat es eben nicht geschafft, es lag unbemerkt tot im Kasten und wurde zur Brutstätte der Parasiten, die wir für Katzenflöhe hielten. Was es wirklich war - keine Ahnung. Tatsache ist, dass Berta die sprungfreudigen Tierchen irgendwann beim Betrachten des Nistkastens zufällig entdeckte, drinnen wimmelte es dann nur so davon. Das Küken war vermutlich am Beginn des Kurzurlaubs ums Leben gekommen, binnen vier Tage vermehrten sich die Parasiten rasend schnell und sprangen Berta an, als sie vom Urlaub zurückgekehrt ahnungslos die Blumen aufm Balkon inspizierte.

Wie leicht man sich doch irren kann ...

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Fehlschlüsse

Rote Vogelmilbe

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 22.07.2009, 17:01 (vor 3650 Tagen) @ H. Lamarr

Was es wirklich war - keine Ahnung.

Wahrscheinlich die Rote Vogelmilbe. Ohne Gewähr.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Rote Vogelmilbe

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.07.2009, 23:25 (vor 3650 Tagen) @ Alexander Lerchl

Wahrscheinlich die Rote Vogelmilbe. Ohne Gewähr.

Schwer zu sagen! Hier einer der Screenshots, die ich mit einem USB-Mikroskop made in China (200fach) am PC gemacht habe. Wie gesagt, der Rest des Tierchen wurde bei seiner Hinrichtung abgetrennt. Der Untergrund ist übrigens nicht die dichte Wolkendecke im Parasitenhimmel, sondern ein Blatt Kopierpapier ;-).

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Vogelfloh

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 23.07.2009, 08:27 (vor 3650 Tagen) @ H. Lamarr

Wahrscheinlich die Rote Vogelmilbe. Ohne Gewähr.

Schwer zu sagen! Hier einer der Screenshots, die ich mit einem USB-Mikroskop made in China (200fach) am PC gemacht habe. Wie gesagt, der Rest des Tierchen wurde bei seiner Hinrichtung abgetrennt. Der Untergrund ist übrigens nicht die dichte Wolkendecke im Parasitenhimmel, sondern ein Blatt Kopierpapier ;-).

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Das ist ein Vogelfloh.

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Vogelfloh

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.07.2009, 12:46 (vor 3650 Tagen) @ Alexander Lerchl

Rote Vogelmilbe

Schmetterling @, Donnerstag, 23.07.2009, 05:59 (vor 3650 Tagen) @ Alexander Lerchl

Wahrscheinlich die Rote Vogelmilbe. Ohne Gewähr.

Vogelmilben "springen" nicht.

Falsche Schlüsse (2): Katzenflöhe

Schmetterling @, Donnerstag, 23.07.2009, 06:48 (vor 3650 Tagen) @ H. Lamarr

Doch dies stellte sich wenig später als kapitaler Irrtum heraus. Italien und die Katzen dort waren völlig schuldlos, denn die Brutstätte der Flöhe war zuhause auf Bertas Balkon. Dort hängt nämlich ein Nistkasten für Meisen. Tja, und eines der frisch geschlüpften Meislein hat es eben nicht geschafft, es lag unbemerkt tot im Kasten und wurde zur Brutstätte der Parasiten, die wir für Katzenflöhe hielten. Was es wirklich war - keine Ahnung. Tatsache ist, dass Berta die sprungfreudigen Tierchen irgendwann beim Betrachten des Nistkastens zufällig entdeckte, drinnen wimmelte es dann nur so davon. Das Küken war vermutlich am Beginn des Kurzurlaubs ums Leben gekommen, binnen vier Tage vermehrten sich die Parasiten rasend schnell und sprangen Berta an, als sie vom Urlaub zurückgekehrt ahnungslos die Blumen aufm Balkon inspizierte.

Wie leicht man sich doch irren kann ...

Ja.

Sooo schnell vermehren sich Flöhe nicht und Aas kommt allerhöchstens für Flohlarven als Futter in Betracht. (Normalerweise ernähren die sich von organischen Abfällen wie Hautschuppen und den Ausscheidungen der Altflöhe.) Flöhe benötigen frisches Blut und eigentlich sind sie wirtsspezifisch; wenn allerdings das Nest leer ist und den Flöhen eine Hungersnot droht, sind sie nicht so pingelig und saugen auch am Menschen (pro Saugakt meist mehrere Bisse je Floh).
Es ist anzunehmen, dass der Flohbefall des Nestes nicht aufgefallen ist, weil die Flöhe satt waren und es ist durchaus möglich, dass die Flöhe die Todesursache für den kleinen Vogel waren, zumindest haben sie zu einer Schwächung beigetragen.

Zu der Mikroskopaufnahme: Vogelmilben wären eher oval und haben acht Beine. Flöhe sind kompakter und eher keilformig. Auch wenn hier der Hinterleib fehlt, ist das recht gut zu sehen.


der Schmetterling

Falsche Schlüsse (2): Katzenflöhe

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.07.2009, 12:52 (vor 3650 Tagen) @ Schmetterling

Bei Vogelflöhen kann Ihnen keiner was vormachen, Schmetterling ;-). Danke für die Aufklärung, ich werde das, was ich hier von Ihnen gelernt habe im lässigen Ton Berta erzählen, und dann kurz das Gefühl auskosten, für einen Vogelflohexperten gehalten zu werden. Anschließend werde ich beichten, wo die plötzliche Weisheit ihren Ursprung hat.

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Falsche Schlüsse (3): Aktmodell

H. Lamarr @, München, Samstag, 15.08.2009, 23:34 (vor 3626 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (4): Trauen Sie Ihren Augen nicht

H. Lamarr @, München, Sonntag, 23.08.2009, 16:05 (vor 3618 Tagen) @ H. Lamarr

Wie gut sich das Gehirn täuschen lässt zeigt diese Illusion eindrucksvoll.

1. Setzen Sie sich vor den Bildschirm, NICHT stehen (Sturzgefahr)!
2. Stellen Sie eine Tasse mit Kaffee oder etwas ähnliches neben den Bildschirm.
3. Starten Sie das Video und überspringen Sie die ersten ca. 25 Sekunden und klicken Sie die Werbung weg.
4. Starren Sie dann unentwegt für gut 1:00 Minuten ins Zentrum des Videobildes.
5. Schauen Sie nach Ende des Videos sofort auf die Kaffeetasse.

Um die Illusion am besten auszukosten, sollte das Video im Vollbildmodus betrachtet werden. Dazu das Video bei YouTube aufrufen.

Über den Wirkmechanismus erfährt man etwas bei Focus.

[Hinweis: Ursprünglich wurden an dieser Stelle eine andere Illusion vorgestellt. Ersatz wurde am 21.06.2015 notwendig, da der ursprüngliche Link nicht mehr zum Ziel führte]

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Illusion

Falsche Schlüsse (5): Silikonfuge

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.01.2010, 13:50 (vor 3482 Tagen) @ H. Lamarr

Weil ich nicht gerade zwei linke Hände habe hat mich meine Frau gebeten, bei Bekannten im Badezimmer die Silikonfugen an der Dusch- und Badewanne zu erneuern. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich dies dann auch gemacht. Und weil es draußen mörderisch kalt war, brachte ich sämtliches Material am Vorabend der Aktion sicherheitshalber in die Wohnung, damit nichts einfriert.

Das Verfugen der Duschwanne lief noch gut, bei der Badewanne aber wollte das Abdeckband zum Begrenzen der Silikonfuge immer schlechter kleben bis es schließlich überhaupt nicht mehr an den Fliesen haften wollte.

Was war da los? Am Band konnte es nicht liegen, denn es klebte überall dort hervorragend, wo es nicht kleben sollte, z.B. an meinen Fingern. Dann muss es also an den Fliesen liegen, die sich auch irgendwie glitschrig-kalt anfühlten. Sollte da trotz gründlicher Vorarbeit ein Ölfilm drauf sein? Oder Reste des alten Silikons? Oder war womöglich der zuvor eingesetzte chemische Silikonentferner dran schuld. Ich probierte alle durch, rubbelte und schrubbte - das Ergebnis war jedoch mehr als mau. Wenn überhaupt haftete das Abdeckband nach einer meiner Arbeiten nur schwach. Nach etwa 1 Stunde war ich der Verzweiflung nahe und dachte ans aufhören. Frei nach dem Motto "dem Ingenieur ist nichts zu schwör" machte ich dann aber noch ein letztes Experiment: Ich dachte in Ruhe über das Phänomen nach.

Wieso nur fühlen sich die Fliesen so glitschrig-kalt an? So als ob sie nass wären. Waren sie aber nicht, wie das Auflegen eines Blattes Klopapier schnell bestätigte. Wenn schon nicht nass, dann vielleicht von einem hauchdünnen Feuchtigkeitsfilm überzogen? Moment mal! Es war saukalt draußen, das Badezimmer nicht gut beheizt, das Fenster geschlossen und ebenso die Badezimmertür. Mensch Meier, das war's! Durch mein Werkeln war ich ins Schwitzen geraten und nach einiger Zeit bildete sich wegen der zunehmenden Luftfeuchtigkeit auf den kühlen Fliesen ein hauchdünner unsichtbarer feuchter Belag, weil dort der Taupunkt unterschritten war. Jeder kennt das von beschlagenen Autoscheiben. Klar, dass auf diesem feuchten Untergrund das Abdeckband streikte.

Nachdem ich kurz gelüftet hatte und die Fliesen mit einem Haarföhn trocknen konnte, klebte das Abdeckband wieder genauso gut wie zu Beginn der Sanierungsarbeiten. Fazit: Verfugt wird besser im Sommer.

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Heimwerkertipp

Robert, Donnerstag, 07.01.2010, 20:40 (vor 3481 Tagen) @ H. Lamarr

Kennen Sie die Abziehdinger aus Teflon?

Seit ich so ein Teil habe kriege ich die Fugen auch zu meiner vollen Zufriedenheit hin. Vorher war mir dieser Job ein Graus.

Vorteile:
Kein (kaum) Spüli. Kein scheussliches Silikon auf den Fingern, das man kaum noch wegkriegt. Abkleben spare ich mir komplett.

Kostet ein paar Euro, man bekommt es mittlerweile im Baumarkt.
Einen Versuch ist es sicher wert.

Natürlich muss alles trocken sein...

Heimwerkertipp

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.01.2010, 23:09 (vor 3481 Tagen) @ Robert

Kennen Sie die Abziehdinger aus Teflon?

Klaro, habe ich in der roten Ausführung mit allen möglichen Radien und angefaster Abziehkante im Baumarkt besorgt.

Aaaaaber: Nach Murphy's Gesetzen musste es mich bei diesem Job voll erwischen. Die Bekannten haben dort nicht nur holprig verlegte kleine 5x5-cm-Fliesen gehabt, nein, um mein Glück komplett zu machen waren die Dinger auch noch konkav geformt! Wenn ich da mit dem Teflon-Abzieher entlang gefahren bin, sah die Fuge so rippelig aus wie ein Rosenkranz. Deshalb musste dann doch wieder der Spülifinger her. Doch darüber hatte ich dann promt vergessen, den nutzlos gewordenen Abzieher vom Silikon zu säubern. Als ich das merkte, war das Zeugs schon im Begriff auszuhärten. Macht nix, habe ich doch diesen schweineteuren Silikonentferner. Stimmte - nur wollte der auch gleich das Teflon mit entfernen, klebte anschließend prima an den Fingern! Grande Mist, Murphy eben ...

Trotzdem nett, dass Sie mir helfen wollten!

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Heimwerkertipp

Robert, Donnerstag, 07.01.2010, 23:28 (vor 3481 Tagen) @ H. Lamarr

Aaaaaber: Nach Murphy's Gesetzen musste es mich bei diesem Job voll erwischen. Die Bekannten haben dort nicht nur holprig verlegte kleine 5x5-cm-Fliesen gehabt,

5x5 cm? Aua...

nein, um mein Glück komplett zu machen waren die Dinger auch noch konkav >geformt! Wenn ich da mit dem Teflon-Abzieher entlang gefahren bin, sah die Fuge >so rippelig aus wie ein Rosenkranz. Deshalb musste dann doch wieder der >Spülifinger her. Doch darüber hatte ich dann promt vergessen, den nutzlos >gewordenen Abzieher vom Silikon zu säubern. Als ich das merkte, war das Zeugs >schon im Begriff auszuhärten. Macht nix, habe ich doch diesen schweineteuren >Silikonentferner. Stimmte - nur wollte der auch gleich das Teflon mit entfernen, >klebte anschließend prima an den Fingern! Grande Mist, Murphy eben ...

Trotzdem nett, dass Sie mir helfen wollten!

Hört sich übel an. Sorry für die Besserwisserei meinerseits!
Hoffentlich haben Sie Ihre Frau nicht geschimpft.

Heimwerkertipp

charles ⌂ @, Donnerstag, 07.01.2010, 23:31 (vor 3481 Tagen) @ Robert

Wenn man Silikonen anbringt kann es am Ende hilfreich sein ein Glas Wasser mit etwas Seife oder Abwaschmittel zu verwenden.
Tauchen Sie Ihren Spatel ins Wasse und streifen Sie dann über die Silikonen.

Es gibt für Silikonen auch ein Haftungsmittel, welche man vorher auf die Oberfläche anbringen soll. Das ist teuer, aber hilfreich.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Heimwerkertipp

H. Lamarr @, München, Freitag, 08.01.2010, 00:18 (vor 3481 Tagen) @ Robert

Hört sich übel an. Sorry für die Besserwisserei meinerseits!

Zu spät! Sie haben den Job :wink:.

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Falsche Schlüsse (6): Aktfoto

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.03.2010, 16:55 (vor 3427 Tagen) @ H. Lamarr

........................................................:-P........................................................

[image]

Satt gesehen? Gut, dann jetzt hurtig, hurtig wieder an die Arbeit ...

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Falsche Schlüsse (7): Rheinischer Zahlendreher

H. Lamarr @, München, Samstag, 27.03.2010, 17:28 (vor 3402 Tagen) @ H. Lamarr

Die Copy-Paste-Verbreitung von Nachrichten ist eine auch in der Mobilfunkszene gerne praktizierte Methode, um sich z.B. mühelos "Content", also irgendwelche Inhalte auf die frisch gezimmerte Website zu schaufeln, damit die etwas mehr her macht.

Wenn einer vom andern abschreibt, ohne sich weiter um den Wahrheitsgehalt zu kümmern, dann kann dies allerdings böse in die Hose gehen. Der Schluss, "wird schon stimmen", kann zum Kurzschluss geraten. Jüngstes Beispiel: Der Rhein ist tatsächlich um rund 90 km kürzer als es vielerorts nachzulesen ist!

Die Zahlenangabe 1320 km der modernen Nachschlagewerke ist schlicht falsch. Ursache ist aller Voraussicht nach ein banaler Zahlendreher. „Irgendwann um 1960 wurde wohl aus 1230 eine 1320“, sagt der Entdecker des Drehers. Der Fehler habe sich immer weiter verbreitet. Offenbar habe einer vom anderen abgeschrieben. Behörden und Verlage kündigen nun Korrekturen an (Quelle).

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Falsche Schlüsse (8): Fleisch vom Grill

H. Lamarr @, München, Dienstag, 04.05.2010, 15:19 (vor 3365 Tagen) @ H. Lamarr

Die Grillsaison beginnt und es ist daher wichtig, dass wir uns ein paar Punkte in Erinnerung rufen über die Regeln des Kochens draußen, da das das einzige Kochen ist, was echte Männer übernehmen, weil damit ja immer eine gewisse Gefahr verbunden ist.

Wenn ein Mann sich dazu bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen, wird in aller Regel die folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt.

1) Die Frau kauft das Essen.

2) Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch.

3) Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett, zusammen mit allen notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Bier in der Hand vor dem Grill sitzt.

Und hier kommt jetzt ein ganz wichtiger Punkt des Ablaufs.

4) DER MANN LEGT DAS FLEISCH AUF DEN GRILL.

5) Danach mehr Routinehandlungen, die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen.

6) Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist.

7) Er dankt ihr für diese wichtige Information und bestellt gleich noch mal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert.

Und dann wieder ein ganz wichtiger Punkt!

8) DER MANN NIMMT DAS FLEISCH VOM GRILL UND GIBT ES DER FRAU.

9) Danach wieder mehr Routine. Die Frau arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das Besteck, die Servietten und Saucen und bringt alles zum Tisch raus.

10) Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr und wieder ganz wichtig!

11) ALLE LOBEN DEN MANN FÜR SEINE KOCHKÜNSTE UND DANKEN IHM FÜR DAS TOLLE ESSEN.

12) Der Mann fragt die Frau, wie es ihr gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen. Und wie er dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss, dass man es den Weibern sowieso nie Recht machen kann.

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Falsche Schlüsse (9): Aufstellung zur Fußball-WM

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 06.05.2010, 16:51 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (9): Aufstellung zur Fußball-WM

Ex-Mobilfunker, Donnerstag, 06.05.2010, 17:41 (vor 3362 Tagen) @ H. Lamarr

Mist! Jetzt wollt ich Spatenpauli abmahnen, aber Diskriminierung ist laut Forenregeln nicht verboten.
Wie ärgerlich!

Falsche Schlüsse (10): Siebenschläfer

H. Lamarr @, München, Samstag, 26.06.2010, 19:46 (vor 3311 Tagen) @ H. Lamarr

Der 27. Juni ist Siebenschläfertag. Laut Bauernregel bleibt das Wetter danach sieben Wochen konstant.

Kleiner Haken: Die Regel ist so steinalt, dass der Siebenschläfertag nach der heutigen Kalenderzählung gar nicht auf den 27. Juni fallen dürfte. Denn die Bauernregel entstand noch, bevor Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 den bis dahin gültigen Julianischen Kalender verändern ließ. Er übersprang von einem auf den anderen Tag zehn Kalendertage. Damit ist der Siebenschläfertag nach heutiger Zählweise eigentlich zehn Tage später, am 7. Juli :-P.

Quelle: Aberglaube vs. Wissenschaft

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Falsche Schlüsse (11): Knick in der Pupille

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 01.07.2010, 14:13 (vor 3307 Tagen) @ H. Lamarr

Hier ein paar Beispiele dafür, wie leicht sich das Auge in die Irre führen lässt ...

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Wer mit dem Bild unten rechts nicht so ganz klar kommt (Fussball-WM in Südafrika, Spiel Deutschland – England), der kann sich mit dem Video Nachhilfe geben lassen.

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Falsche Schlüsse (12): Telepathie

H. Lamarr @, München, Montag, 05.07.2010, 19:13 (vor 3302 Tagen) @ H. Lamarr

Wer bei klarer Sicht mit Nebelscheinwerfern fährt, kann sich meiner Aufmerksamkeit als entgegenkommender Autofahrer gewiss sein. Vermutlich ist das ein Gendefekt bei mir, vererbt väterlicherseits. Den Rest gab mir ein BMW-Fahrer, der einst meinte, er fahre sowieso immer mit Nebellampen, dies stünde ihm als BMW-Fahrer zu.

Seit Jahren mache ich deshalb je nach Tagesform Leute mehr oder weniger freundlich darauf aufmerksam, dass sie ihre Funzeln ausschalten können, etwa weil sich die letzten Nebel vor drei Monaten drehten.

Es gibt aber noch etwas schlimmeres, als notorisches Fahren mit eingeschalteten Nebellampen: Notorisches Fahren mit nur einer Nebellampe, weil die zweite offenbar hin ist. Von dieser Spezies, die früher extrem selten war, kommen mir in letzter Zeit immer mehr in die Quere. Wie durch Telepathie aber merken anscheinend die Fahrer, dass ihnen bayerisches Ungemach entgegenkommt und schalten die einzelne Nebellampe ab, bevor ich dreimal durchgeschnauft und Pressluft in die Kapillaren gepumpt habe. Ein seltsamer Effekt ist das, mit dieser Gedankenübertragung auf Asphalt, und gar nicht mal so selten.

Kürzlich hatte ich dann so einen Spezialisten hinter mir. Er bog von einer Seitenstraße ein und im Rückspiegel war er klar zu identifizieren: Wieder so einer! An der nächsten roten Ampel angekommen schälte ich mich aus meinem Wagen, schritt betont gelassen nach hinten und klopfte ihm an die Seitenscheibe. Verdattert fuhr der Fahrer die Scheibe runter und ich maßregelte ihm, er fahre mit Nebellampen und eine davon sei kaputt. Das könne gar nicht sein, sagte er. Doch, erwiderte ich und schaute sicherheitshalber nochmal vorne nach. Jetzt aber leuchte dort auch die zweite Nebellampe nicht mehr. Dies dem Fahrer gesagt geriet der sichtlich ins Grübeln. Nach ein paar Sekunden aber hellte sich sein Gesicht auf und er rief: Das ist das Kurvenlicht! Häää? Mein Kurvenlicht, wiederholte er, moment mal ich zeig's ihnen. Er schlug sein Lenkrad nach links ein und tatsächlich, die linke "Nebellampe" ging an, drehte er das Lenkrad wieder zurück erlosch sie prompt. Ich stotterte noch irgendwas von "Tschuldigung" und war heilfroh, dass mich das Ende der Rotphase zurück in mein Auto zwang und ich mich trollen konnte.

Mist, und ich hatte mich schon der vagen Hoffnung hingegeben, per "Mind Control" andere Autofahrer zum Abschalten ihrer Nebellampen bewegen zu können.

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Falsche Schlüsse (13): Eineinhalb Hühner

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.11.2010, 23:51 (vor 3170 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn eineinhalb Hühner an eineinhalb Tagen eineinhalb Eier legen, wie viele Eier legt dann ein Huhn an einem Tag?

„Ein Ei!“ möchte man als Antwort herausrufen. Doch da haben Sie die Rechnung ohne die Hühner gemacht. Bedienen Sie sich der Methoden des Dreisatzes und rechnen Sie die Angaben um: Wenn eineinhalb Hühner an eineinhalb Tagen eineinhalb Eier legen, dann legt ein Huhn an eineinhalb Tagen ein Ei. Das wiederum bedeutet, dass ein Huhn an einem Tag 2/3 Eier legt. Wie das geht, ist eine andere Frage, die hier zum Glück nicht beantwortet werden muss.

Mehr Kopfnüsse dieser Art bei Focus

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Falsche Schlüsse (14): Das Löffelspiel

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.12.2010, 18:56 (vor 3131 Tagen) @ H. Lamarr

Leichte Schläge auf den Hinterkopf sollen angeblich das Denkvermögen erhöhen. Denkste!

Zum Video mit dem Löffelspiel ...

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Video

Falsche Schlüsse (15): 3 - 2 - 1 - Päng!

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.12.2010, 19:17 (vor 3131 Tagen) @ H. Lamarr

Wie foppe ich den Sitznachbarn im Flugzeug?

1. Notebook auspacken
2. Langsam und bedächtig öffnen
3. Einschalten
4. Sich diskret vergewissern, dass der Sitznachbar neugierig rüberschaut
5. Internet öffnen
6. Augen schließen und den Blick wie im stummen Gebet gen Himmel richten
7. Tief einatmen und den folgenden Link öffnen

Klick mich, ich bin ein Link

8. Gesichtsausdruck des Nachbarn studieren

Tipp: Vorsichtshalber zuvor eine gute Rechtsschutzversicherung abschließen.

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Falsche Schlüsse (15): 3 - 2 - 1 - Päng!

AnKa, Donnerstag, 23.12.2010, 23:21 (vor 3131 Tagen) @ H. Lamarr

7. Tief einatmen und den folgenden Link öffnen

Klick mich, ich bin ein Link


Ich traue mich nicht, die Uhr auf 0 laufen zu lassen. Was passiert dann? Fliegt der Monitor auseinander? Oder wird ein festplattenzersetzender Virus freigesetzt? Der einem gar, aus dem Monitor heraus, ins Gesicht springt?

Hat sich jemand getraut?

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Falsche Schlüsse (15): 3 - 2 - 1 - Päng!

H. Lamarr @, München, Freitag, 24.12.2010, 11:08 (vor 3131 Tagen) @ AnKa

Ich traue mich nicht, die Uhr auf 0 laufen zu lassen. Was passiert dann? Fliegt der Monitor auseinander? Oder wird ein festplattenzersetzender Virus freigesetzt? Der einem gar, aus dem Monitor heraus, ins Gesicht springt?

Hat sich jemand getraut?

Das Ausbleiben jeglicher Antworten finde ich höchst beunruhigend :lookaround:.

Berühmte letzte Worte

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Falsche Schlüsse (15): 3 - 2 - 1 - Päng!

Roger @, Freitag, 24.12.2010, 11:55 (vor 3131 Tagen) @ H. Lamarr

Mußte erst mal, den Monitor reparieren. Vor 10 Min. fertig geworden .

Falsche Schlüsse (15): 3 - 2 - 1 - Päng!

Sektor3, Freitag, 24.12.2010, 12:35 (vor 3131 Tagen) @ Roger

Hier ist jetzt alles Elektrosmogverseucht.

Ca. eine Milliarde!!! pW/m²!!!

Bei meinen Kristallen herrscht Alpenglühen - wahrscheinlich sogar wenn die LEDs ausgeschaltet sind. Kann es aber nicht ausprobieren - traue mich nicht durch die Strahlenhölle.

Falsche Schlüsse (15): 3 - 2 - 1 - Päng!

H. Lamarr @, München, Freitag, 24.12.2010, 12:42 (vor 3131 Tagen) @ Sektor3

Bei meinen Kristallen herrscht Alpenglühen - wahrscheinlich sogar wenn die LEDs ausgeschaltet sind. Kann es aber nicht ausprobieren - traue mich nicht durch die Strahlenhölle.

Keine Angst, ich hab THW und Rotes Kreuz benachrichtigt, sie sind unterwegs. Halten Sie durch!

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Falsche Schlüsse (16): Veränderungsblindheit

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.01.2011, 00:06 (vor 3106 Tagen) @ H. Lamarr

Punkte, die die Farbe wechseln, ohne dass der Zuschauer dies wahrnimmt: Forscher der Universität Harvard machen mithilfe einer optischen Illusion deutlich, wie leicht sich das Gehirn austricksen lässt.

Video mit diesem Phänomen

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Video, Gehirn

Falsche Schlüsse (17): Zahlendreher II

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.02.2011, 01:37 (vor 3087 Tagen) @ H. Lamarr

Das Bild zeigt einen stinknormalen Klebestift, es kommt nur auf seinen roten Drehring an,
mit dem der zylinderförmige Klebstoff ähnlich wie bei einem Lippenstift herausgedreht werden kann.

[image]

Da steht nämlich, wie man sieht, eine 8-stellige Zahl drin: 90605005

[image]

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Zahl nicht die Identifikationsnummer des Klebestifts ist.
Denn bloß die Kappe um 180 gedreht, kommt schon eine ganz andere Zahl raus ...

[image]

Entdeckt hat diesen famosen Zahlendreher Felix Schall. Kurioserweise hat die Zahl trotz ihrer acht Stellen keine einzige Ziffer, die, um 180° gedreht, nicht ebenfalls wieder eine lesbare Ziffer ergibt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Falsche Schlüsse (17): Zahlendreher II

helmut @, Nürnberg, Sonntag, 06.02.2011, 07:56 (vor 3087 Tagen) @ H. Lamarr

Das Bild zeigt einen stinknormalen Klebestift, es kommt nur auf seinen roten Drehring an,
mit dem der zylinderförmige Klebstoff ähnlich wie bei einem Lippenstift herausgedreht werden kann.

[image]

Da steht nämlich, wie man sieht, eine 8-stellige Zahl drin: 90605005

[image]

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Zahl nicht die Identifikationsnummer des Klebestifts ist.
Denn bloß die Kappe um 180 gedreht, kommt schon eine ganz andere Zahl raus ...

[image]

Entdeckt hat diesen famosen Zahlendreher Felix Schall. Kurioserweise hat die Zahl trotz ihrer acht Stellen keine einzige Ziffer, die, um 180° gedreht, nicht ebenfalls wieder eine lesbare Ziffer ergibt.


Das Geheimnis kann, bei Kenntnis der Schreibnorm, ganz einfach gelüftet werden.
Die sechs und die neun sind zur Unterscheidung, entsprechend geformt.

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Falsche Schlüsse (17): Zahlendreher II

Schmetterling @, Dienstag, 02.08.2011, 09:10 (vor 2910 Tagen) @ helmut

Die sechs und die neun sind zur Unterscheidung, entsprechend geformt.

Irgendwie steh ich auf der Leitung.
Wo genau ist der Unterschied?

der Schmetterling

Falsche Schlüsse (18): Pedale

H. Lamarr @, München, Dienstag, 08.02.2011, 23:58 (vor 3084 Tagen) @ H. Lamarr

Der Skandal um angeblich ungewollt beschleunigende Fahrzeuge hatte das Image von Toyota arg ramponiert. Nun bestätigt eine Studie offiziell den Verdacht, dass die Fahrer Fehler machten, indem sie Gas- und Bremspedal verwechselten.

Wie leicht man sich doch irren kann ...

Zum Artikel ...

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Falsche Schlüsse (18): Pedale

H. Lamarr @, München, Freitag, 11.10.2013, 10:20 (vor 2109 Tagen) @ H. Lamarr

Der Skandal um angeblich ungewollt beschleunigende Fahrzeuge hatte das Image von Toyota arg ramponiert. Nun bestätigt eine Studie offiziell den Verdacht, dass die Fahrer Fehler machten, indem sie Gas- und Bremspedal verwechselten.

Jahrelang hat die Diskussion um klemmende Gaspedale Toyota belastet - nun sprach ein US-Gericht das Unternehmen in einem wichtigen Fall frei: Der Konzern sei nicht verantwortlich für den Unfalltod einer 66-jährigen Amerikanerin. mehr ...

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Falsche Schlüsse (19): Tippfehler

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.03.2011, 19:00 (vor 3061 Tagen) @ H. Lamarr

Sie machen noch Ihre Kinder oder Ihre Sekretärin rund, nur weil diese beim Schreiben eines Textes ein paar Tippfehler reinhauen und Sie glauben, der Leser des Textes hätte deshalb Schwierigkeiten, den Text zu verstehen?

Irrtum!

Lesen Sie bitte folgenden Text und überlegen Sie sich dann, ob Sie bei Tippfehlern nicht doch großzügiger sein sollten. Auf die Plätze, fertig, los:

Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.

Unglaublich, oder?!

Das mit dem totalen Blödsinn zwischen dem ersten und letzten Buchstaben scheint aber nicht ganz zu stimmen, es müssen schon die Buchstaben des Wortes sein, nicht irgendwelche beliebigen. Nur deren Reihenfolge, die ist wurscht.

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Falsche Schlüsse (20): Seenotruf aus Müllcontainer

H. Lamarr @, München, Dienstag, 24.05.2011, 12:19 (vor 2980 Tagen) @ H. Lamarr

Ein geheimnisvoller Satellitennotruf ohne das dazugehörige Schiff in Seenot hat die Wasserschutzpolizei im nordfriesischen Husum auf Trab gehalten. Die Beamten waren von der Seenotleitung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen alarmiert worden, weil die Leitstelle aus dem Bereich des Husumer Hafens das Notsignal einer sogenannten EPIRB-Boje empfangen hatte. Bei diesen Bojen handelt es sich um ein satellitengestütztes Notfallsystem, das bei Unfällen auf See selbstständig die Position des betroffenen Schiffs funkt.

Bei ihren Nachforschungen stellten die Beamten dann jedoch rasch fest, dass besagte Boje für einen Frachter registriert war, der zu diesem Zeitpunkt wohlbehalten in Bremerhaven lag. Wie sich allerdings herausstellte, hatte das Schiff kurz zuvor bei einem Reparaturaufenthalt in Husum gelegen. Auf der Werft war auch die EPIRB-Boje gegen eine neue ausgetauscht worden. Auf der Suche nach dem Ursprung des Notrufsignals stießen die Beamten schließlich auf einen Schrottcontainer, in dem die alte Boje vor sich hin blinkte - sie hatte sich selbst wieder aktiviert.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764396-8,00.html

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Falsche Schlüsse (21): Brustkrebs-Früherkennung

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.07.2011, 16:26 (vor 2913 Tagen) @ H. Lamarr

In Europa ist die Rate der Brustkrebstoten in den vergangenen Jahrzehnten gesunken. Und die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dies sei der Lohn für die Krebsvorsorgeuntersuchungen. Auch viele Ärzte werten die günstige Entwicklung als Erfolg des Mammografie-Screenings für ältere Frauen. Doch jetzt zeigt ein Ländervergleich: Die Früherkennung kann kaum für den erfreulichen Trend verantwortlich sein.

Die Forscher ermittelten, ob in den Staaten, die früher auf Mammografie setzten, die Rate der Brustkrebstoten auch früher sank. Dabei zeigte sich: Die Sterblichkeit sank unabhängig vom Startjahr der Mammografie-Reihenuntersuchung. "Das deutet darauf hin, dass das Screening keine direkte Rolle bei der Senkung der Brustkrebssterblichkeit gespielt hat", folgern die Wissenschaftler.

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Tags:
Sterblichkeit

Falsche Schlüsse (22): Ist mir doch wurscht!

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.07.2011, 21:39 (vor 2912 Tagen) @ H. Lamarr

Heute habe ich ein kleines Experiment gemacht, dessen Ergebnis mir zu denken gibt.

Autoschrauber kennen sicher diese kleine Metallschale für Kleinteile wie Schrauben und Muttern, auf der Unterseite hat sie einen gummierten Dauermagneten. Das Schälchen haftet daher auch an Stellen der Karosserie fest, wo andere Behälter, wenn sie dort überhaupt halten, bei der kleinsten Berührung runterrutschen.

[image]

So ein Schälchen hatte ich also heute dabei, als ich zu meinem Auto ging, um ins Büro zu fahren. Aus Jux und Tollerei "pappte" ich das Schälchen hinten links aufs Autodach und legte zur Dekoration noch ein paar Inbusschlüssel mit hinein, auch sie hielt der Magnet im Boden der Schale fest. Die Idee dabei war: Wann werde ich auf der rd. 20 Minuten Fahrt quer durch München von meinen Mitbürgern auf das Schälchen angesprochen? Für Außenstehende muss der Behälter auf dem Wagendach nämlich ziemlich bedrohlich wirken, jederzeit imstande herunterzufallen und wie ein Querschläger gefährlich durch die Gegend zu surren.

Schon beim Ausparken kreuzte ein Fußgänger meinen Weg. Er musste das Ding auf dem Autodach aus nächster Nähe gesehen haben, gingt jedoch ohne jede Regung weiter. Während der Fahrt waren dann viele Autos hinter mir, niemand aber fuchtelte beim Überholen herum, um mich auf die vermeintliche Gefahr am Heck hinzuweisen. Fehlanzeige auch in den Rotphasen vor Ampeln, niemand machte sich die Mühe auszusteigen und nach vorne zu mir zu kommen, Passanten an den Ampeln glotzten nur. Auch dem Linienbusfahrer direkt hinter mir war mein Schälchen auf dem Autodach schei...egal. Um es kurz zu machen: Ich kam im Büro an, ohne dass ich den kleinsten Hinweis darauf bekommen hätte, dass sich auf dem Dach meines Wagens ein sturzbereiter Fremdkörper befindet.

Was ist das?

Ich weiß nicht was das ist, ich kann nur vermuten, dass es ein beängstigend tiefes Desinteresse ist, ob ein Fremder zu Schaden kommt oder nicht. Und ich halte es für leicht möglich, dass unter denjenigen, die mich heute völlig teilnahmslos mit dem Schälchen auf dem Autodach haben weiter fahren lassen, auch welche sind, die ebenso teilnahmslos an Mobilfunk-Sendemasten vorbeifahren. Es sei denn, so ein Mast wird innerhalb ihres Angstkreises errichtet. Dann erwacht der Wutbürger, der wie selbstverständlich erwartet, dass ab sofort Presse, Funk und Fernsehen nur noch eines im Sinn haben: Anteil nehmen und Aufmerksamkeit schenken.

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Tags:
, Experiment, Angskreis

Falsche Schlüsse (22): Ist mir doch wurscht!

ama, Sonntag, 31.07.2011, 20:10 (vor 2911 Tagen) @ H. Lamarr

Vielleicht wußten die Zuseher von Magnetschalen? Dann wäre denen klar gewesen, daß die Schale nicht runterfällt.

Oder die dachten, das sei am Auto festgeschraubt.

Oder die hielten es für eine Antenne.

Oder die waren zu kurzsichtig und hätten das Auto auch als Maikäfer durchgehen lassen.


Die inverse Situation ist dagegen gefährlich. Schon mal versucht, jemandem klar zu machen, daß seine Wagentür offen ist? Fast keine Chance.

Entweder die Leute fahren weiter.

Oder sie halten und warten, bis man noch ein paar Meter von ihrem Auto weg ist. Und dann geben sie Gas.

Oder sie fahren wie die Irren und halten nicht.

Selbst wenn hinten Kinder sitzen und neben denen die Tür nicht zu ist, ist es ein hoffnungsloses Unterfangen, die Fahrer auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Ich habe es aufgegeben. Man bringt sich nur selbst in Gefahr.

Falsche Schlüsse (23): tödlicher Phasenprüfer

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.08.2011, 01:03 (vor 2898 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Freund von mir, ich nenne ihn "Hugo", arbeitet in der Arbeitssicherheit und muss hin und wieder Vorträge vor Akademikern halten. Er macht sich dann einen Spaß daraus, die studierten Herrschaften bloß zu stellen. Was sie tun würden, um Schraubarbeiten an einer Steckdose unbeschadet zu überstehen, fragt er lauernd in den Saal und wartet bis einer ruft: Sicherung rausdrehen!

Er lobt den Rufer erst und fragt diesen anschließend wo er beerdigt sein möchte. Denn "Sicherung rausdrehen" ist kein Garant dafür, dass die Steckdose spannungsfrei ist, schon gar nicht, wenn eine unbedarfte Hilfskraft diese Aufgabe übernimmt. Es könnte nur allzu leicht die falsche Sicherung rausgedreht werden, aus Unachtsamkeit oder wegen falscher Beschriftung im Sicherungskasten.

Nach dieser Zurechtweisung fragt "Hugo" herausfordernd in den Saal: "Und - was ist der bessere Weg?

Er weiß, dass jetzt bald einer "Phasenprüfer verwenden" rufen wird. Und wieder lobt "Hugo", aber nur um sogleich abermals das Ableben des Tippgebers zu verkünden. Zeigten sich beim Sicherungstipp die meisten noch leicht gelangweilt, macht sich bei den G'studierten jetzt Ratlosigkeit breit: Was soll schon falsch daran sein, mit einem Phaseprüfer zu kontrollieren, ob "Saft" auf einer Steckdose ist? Besser geht's doch nicht!

"Hugo" wartet ab, bis sich der Tumult legt, und lässt dann lässig den Profi raushängen: Sie sind tot, sagt er, weil Sie zuvor nicht geprüft haben, ob der Phasenprüfer überhaupt funktionstüchtig ist. Ein defekter Prüfer bleibt auch dann dunkel, wenn er eigentlich leuchten müsste. Na gut, dachte ich damals, als er mir von seinem Auftritt erzählte, aber was soll schon an einem Phasenprüfer kaputt gehen, ist ja sowieso fast nichts drin - und verschob die Anekdote ins Langzeitgedächtnis.

Als ich Wochen später kürzlich eine Deckenleuchte abmontieren wollte prüfte ich - wie immer - mit dem Phasenprüfer, ob keine Spannung mehr auf den Anschlussdrähten ist. Die Glimmlampe des Phasenprüfers blieb wie erwartet dunkel, denn zuvor hatte ich natürlich das Licht am Lichtschalter ausgeschaltet. Und los geht's, dachte ich, wollte schon mit dem Schraubenzieher an den Schräubchen der Lüsterklemme drehen, als mir die Erzählung von "Hugo" durchs Hirn schoß.

Ich kletterte also von der Leiter und steckte den Phasenprüfer in die Löcher der nächstbesten Steckdose. Die Glimmlampe machte keinen Mucks, der Phasenprüfer war defekt! Vielleicht, weil ich ihn entgegen der Vorschriften doch hin und wieder als Schraubenzieher missbraucht hatte. Nie zuvor ist mir ein Phasenprüfer kaputt gegangen, dieses einzige und erste mal hätte aber schon reichen können, um mich wegen nachgewiesener 230-V-Elektrosensibilität in die ewigen Jagdgründe zu befördern.

Den Rest gab mir dann ein Ersatz-Phasenprüfer. Er zeigte auf Anhieb, dass an einem der Drähte der Deckenleuchte 230 V lagen. Verdammt! Aber warum blieb die Lampe dennoch dunkel? Ganz einfach: Verbotenerweise war der Lichtschalter so verschaltet, dass er nicht die Phase, sondern den Nullleiter trennt.

Ob ich den Stromschlag überlebt oder mir beim Sturz von der Leiter den Hals gebrochen hätte, dem einen oder anderen "lieben Mitstreiter" aus der Elektrosmog-Szene wäre vermutlich beides recht gewesen. "Hugo" aber, mein Lebensretter, weiß von der Geschichte noch gar nichts, ich werde ihn umgehend auf ein Bier einladen und sie ihm erzählen müssen.

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Falsche Schlüsse (23): tödlicher Phasenprüfer

Kuddel, Sonntag, 14.08.2011, 01:12 (vor 2898 Tagen) @ H. Lamarr

... Was sie tun würden, um Schraubarbeiten an einer Steckdose unbeschadet zu überstehen, fragt er lauernd in den Saal ...

Gummihandschuhe anziehen und Schutzbrille aufsetzen ;-)

Das gibt's ja wohl nicht ...

Alexander Lerchl @, Sonntag, 14.08.2011, 20:59 (vor 2897 Tagen) @ H. Lamarr

Als ich Wochen später kürzlich eine Deckenleuchte abmontieren wollte prüfte ich - wie immer - mit dem Phasenprüfer, ob keine Spannung mehr auf den Anschlussdrähten ist. Die Glimmlampe des Phasenprüfers blieb wie erwartet dunkel, denn zuvor hatte ich natürlich das Licht am Lichtschalter ausgeschaltet. Und los geht's, dachte ich, wollte schon mit dem Schraubenzieher an den Schräubchen der Lüsterklemme drehen, als mir die Erzählung von "Hugo" durchs Hirn schoß.

Ich kletterte also von der Leiter und steckte den Phasenprüfer in die Löcher der nächstbesten Steckdose. Die Glimmlampe machte keinen Mucks, der Phasenprüfer war defekt! Vielleicht, weil ich ihn entgegen der Vorschriften doch hin und wieder als Schraubenzieher missbraucht hatte. Nie zuvor ist mir ein Phasenprüfer kaputt gegangen, dieses einzige und erste mal hätte aber schon reichen können, um mich wegen nachgewiesener 230-V-Elektrosensibilität in die ewigen Jagdgründe zu befördern.

Den Rest gab mir dann ein Ersatz-Phasenprüfer. Er zeigte auf Anhieb, dass an einem der Drähte der Deckenleuchte 230 V lagen. Verdammt! Aber warum blieb die Lampe dennoch dunkel? Ganz einfach: Verbotenerweise war der Lichtschalter so verschaltet, dass er nicht die Phase, sondern den Nullleiter trennt.

Ob ich den Stromschlag überlebt oder mir beim Sturz von der Leiter den Hals gebrochen hätte, dem einen oder anderen "lieben Mitstreiter" aus der Elektrosmog-Szene wäre vermutlich beides recht gewesen. "Hugo" aber, mein Lebensretter, weiß von der Geschichte noch gar nichts, ich werde ihn umgehend auf ein Bier einladen und sie ihm erzählen müssen.

Also jetzt bin ich platt. Fast 100% dasselbe ist mir vor ca. 3 Wochen passiert, kein Scherz! Deckenlampe defekt, ich wollte die Fassung überprüfen / auswechseln, dazu natürlich erstmal mittels Phasenprüfer checken, ob irgendwo Phase anliegt. Lag nicht, also los ... Und irgendwie dachte ich, schau doch erst mal, ob der Phasenprüfer OK ist. Warum ich das dachte, ist mir vollkommen schleierhaft, das habe ich noch nie überprüft, denn: was soll an den 2 Bauelementen (Widerstand, Glimmlampe) schon kaputt gehen? Trotzdem: ab in die Steckdose, und da tat sich gar nichts. Horror pur! Anderen Phasenprüfer genommen, der ging. Und natürlich war ein Pol der Lampenfassung unter Spannung. Meine Güte! Den defekten Phasenprüfer habe ich sofort entsorgt (was nicht schlau war), werde aber in Zukunft trotzdem immer erst mal eine Positiv-Kontrolle machen, bevor es darauf ankommt....

Also Sachen gibt's ....

@spatenpauli: ich habe da gerade was Spannendes an der Angel, was ich gerne mal in dieser Runde diskutieren würde. Es hat aber nichts mit EMF zu tun, sondern mit radioaktiver Strahlung. Ansonsten ist das aber durchaus themenverwandt. Geht das?

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Falsche Schlüsse (24): Wetterirrtümer

H. Lamarr @, München, Sonntag, 14.08.2011, 21:27 (vor 2897 Tagen) @ H. Lamarr

Viele Norddeutsche schieben ihr schlechtes Wetter gern auf die Elbe, die als großer Wasserweg Gewitter und Regen anziehen soll. Dass Flüsse den Zug der Wolken beeinflussen, entspricht allerdings ebenso wenig der Realität wie das Vorurteil, in Hamburg würde es mehr regnen als in München.

Zu fünf gängigen Wetterirrtümern ...

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Falsche Schlüsse (25): Chaostheorie

H. Lamarr @, München, Freitag, 26.08.2011, 00:28 (vor 2886 Tagen) @ H. Lamarr

Die Broken-Windows-Theorie besagt, dass vermeintlich harmlose Schäden Menschen dazu animieren, noch größeres Chaos anzurichten. Und das kam so:

Ein Psychologe stellte in einer beschaulichen US-Kleinstadt ein Auto ab, entfernte die Nummernschilder und öffnete die Motorhaube. Nach einer Woche stand der Wagen immer noch unberührt da.

Daraufhin prügelte er mit dem Vorschlaghammer auf das Auto ein. Die Folge: Es wurde binnen weniger Stunden völlig zerstört und ausgeschlachtet.

Philip Zimbardo führte dieses Experiment 1969 im Universitätsstädtchen Palo Alto durch und bewies damit, dass Chaos sich vermehrt.

Neun weitere derartige Phänome gibt es in diesem Spiegel-Psychologie-Quiz.

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Falsche Schlüsse (26): Organverschiebung

H. Lamarr @, München, Freitag, 30.09.2011, 14:28 (vor 2851 Tagen) @ H. Lamarr

Treffen sich zwei Freunde.

Sagt der eine: Du siehst aber schlecht aus. Bist Du krank?
Ja. ich war beim Arzt und der hat eine Organverschiebung bei mir festgestellt.
Eine Organverschiebung? Das habe ich ja noch nie gehört. Was ist das denn?
Meine Leber ist im Arsch!

[image]

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Falsche Schlüsse (27): Gummihand, gefühlte

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.11.2011, 17:54 (vor 2817 Tagen) @ H. Lamarr

Menschen können ihre eigene Hand mit einer künstlichen verwechseln, wenn man sie nur ein bisschen täuscht. Als die Probanden nach dem Versuch gebeten wurden, auf ihre echte Hand zu zeigen, irrten sich die meisten und zeigten auf die Attrappe. Das Gehirn erkenne Teile des Körpers nicht mit einem einzelnen Sinn, sondern durch die Auswertung mehrerer Sinne wie Sehen, Tasten und dem so genannten Orts-Sinn, folgern die Wissenschaftler. Dabei glaubt das Gehirn bevorzugt, was die Augen sehen. Das gilt auch dann, wenn der Orts-Sinn, wie im Experiment gezeigt, eine widersprüchliche Information zur Position der Hand liefert.

zum Beitrag ...

Gummihand-Illusion bei Schizophrenen stärker

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Tags:
Illusion

Falsche Schlüsse (28): Can you find the mistake?

H. Lamarr @, München, Freitag, 25.11.2011, 22:59 (vor 2794 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (29): Blondinen-Geographie

H. Lamarr @, München, Sonntag, 27.11.2011, 21:15 (vor 2792 Tagen) @ H. Lamarr

Unterhalten sich zwei Blondinen in Düsseldorf.

Sagt die eine: Du, was ist weiter weg, der Mond oder London?
Antwortet die andere leicht vorwurfsvoll: Na was schon, kannst Du London sehen?

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Falsche Schlüsse (30): i-rrtum

H. Lamarr @, München, Freitag, 02.12.2011, 00:54 (vor 2788 Tagen) @ H. Lamarr

Alles begann mit einem iPhone ...

In März wurde mein Sohn dreizehn und er bekam von uns ein iPhone. Er fand das toll, tja ...

Ich hatte im Mai Geburtstag und bekam von meiner Frau ein iPad, womit sie mich sehr glücklich machte.

Meine Tochter feierte im Juli Geburtstag und sie bekam ein iPod Touch.

Als nun meine Frau ihren Geburtstag feierte, bekam sie von mir ein ... iRon.

[image]

Seitdem ist unser Verhältnis merklich abgekühlt. Was meine Frau nun absolut nicht einsehen will, ist, dass dieses iRon perfekt in unser eigenes Netzwerk integriert werden kann, zusammen mit iWash, iCook und iClean.

Sie hat einfach kein Gespür für Humor und nächste Woche kann ich das Krankenhaus wieder verlassen.

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Falsche Schlüsse (31): die Illusion vom freien Willen

H. Lamarr @, München, Freitag, 30.12.2011, 18:26 (vor 2759 Tagen) @ H. Lamarr

René Descartes postulierte einst einen Grundsatz der Viel-o-Sophie: Ich denke, also bin ich. Der Neurowissenschaftler Michael Gazzaniga, Doktor der Philosophie, sieht dies anders. Er meint, der freie Wille sei nur Illusion. In Wahrheit seien wir Maschinen, wundervoll entworfen zwar, die aber doch nur rein deterministisch (vorhersagbar) arbeiten. Descartes Postulat würde er vielleicht so umformulieren: Ich denke, also funktioniere ich. Was wir als freien Willen sehen ist aus Sicht des bekannten Hirnforschers lediglich eine Verknüpfung von aktuellen Umwelteinflüssen und gespeicherten Informationen (Lebenserfahrung). Aus beidem ergibt sich unser Handeln, das sich messbar ungefähr 0,3 Sekunden vor einer Handlung im Gehirn abzeichnet.

Das Besondere ist nun: Gazzaniga plaudert nicht nur so daher, er belegt seine Behauptungen mit seinen Forschungsergebnissen an "Split-Brain"-Patienten, das sind Leute, bei denen die Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälften chirurgisch durchtrennt wurde, um epileptische Anfälle milder verlaufen zu lassen. Aus Tests mit diesen Patienten hat Gazzaniga seine atemberaubenden Erkenntnisse gezogen.

Gazzaniga: Ich erinnere mich noch gut an unseren Patienten P. S. Wir zeigten ihm ein Bild und baten ihn anschließend, unter verschiedenen Motiven ein zweites, dazu passendes auszuwählen. Was P. S. nicht wusste, war, dass wir ihm zwei verschiedene Bilder zeigten. Die linke Gehirnhälfte sah einen Hühnerfuß, die rechte eine Winterszene mit Schnee. Als er dann die verwandten Bilder auswählen sollte, zeigte er mit seiner rechten Hand auf ein Huhn und mit seiner linken Hand auf eine Schneeschaufel. Wir fragten ihn, warum er so gewählt hatte. Erst sagte er: "Der Hühnerfuß gehört zum Huhn", und das ist ja in der Tat, was die linke Hemisphäre gesehen hatte. Erstaunlicherweise konnte er aber auch die Entscheidung seiner linken Hand erklären. Er sagte: "Man braucht eine Schaufel, um den Hühnerstall sauber zu machen." Offensichtlich hatte die linke Gehirnhälfte das seltsame Verhalten der linken Hand wahrgenommen und blitzschnell eine schlüssige Storyline erfunden. In der linken Gehirnhälfte sitzt also eine Art Geschichtenerzähler, der ständig eine schlüssige Interpretation der Wirklichkeit liefert (siehe Grafik).

[image]
Grafik: "Der Spiegel"

Der Märchenonkel in der linken Gehirnhälfte ist auch der Grund dafür, warum Gazzaniga den sonst hoch geschätzten "Augenzeugen" vor Gericht als schwächstes Glied im gesamten Gerichtssystem sieht.

Der Märchenonkel dürfte, wenn es ihn wirklich geben sollte, auch dafür verantwortlich sein, dass manche Menschen trotz zahlloser gegenteiliger Argumente fest davon überzeugt sind, sie könnten schwache Funkfelder sinnlich wahrnehmen oder davon bewirkte Symptome unangenehm spüren. Dazu passen sehr gut diverse Fallberichte, denen zufolge überzeugte Elektrosensible (EHS) immer dann leiden, wenn sie Funkantennen sehen. Fehlt dieser optische Reiz, bleibt die Reaktion aus. Wird in so einer Situation ein EHS dann glaubend gemacht, er befände sich inmitten elektromagnetischer Felder - obwohl dies nicht stimmt - stellen sich, ein Verdienst des Märchenonkels im Hirn links, die Symptome prompt wieder ein. Erst in mehreren Blindversuchen (statistische Aussagekraft) lassen sich die Einflüsterungen des Märchenonkels zuverlässig ausschließen. Regelmäßig versagen deshalb in solchen Blindtests EHS, die sich zuvor absolut sicher waren.

Auslöser für diesen Beitrag ist der Artikel "Wir sind nur Maschinen" in "Der Spiegel" 50/2011 gewesen. Zum Verständnis ist die Grafik wichtig, die oben nur unzulänglich abgebildet ist. Deshalb am besten das unter dem Link angebotene PDF laden, dort sind Text und Grafik in guter Qualität enthalten.

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Falsche Schlüsse (32): Kapitän Schettino

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 08.02.2012, 16:47 (vor 2719 Tagen) @ H. Lamarr

Nein, der Kapitän der "Costa Concordia" hat mit diesem Malheur absolut nichts zu tun, das geht ganz allein auf das Konto des Busfahrers Pedro Gustavo Martinez.

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Falsche Schlüsse (61): Gynäkologe

H. Lamarr @, München, Montag, 27.01.2014, 11:24 (vor 2001 Tagen) @ H. Lamarr

Ich bin zwar kein Gynäkologe, aber ich schau's mir gern mal an.
(T-Shirt-Spruch unbekannter Herkunft)

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Falsche Schlüsse (33): Atlantis, schon wieder untergegangen

H. Lamarr @, München, Freitag, 10.02.2012, 19:37 (vor 2717 Tagen) @ H. Lamarr

Viele Nutzer von Google Earth staunten: Am Meeresgrund vor den Kanaren hatten sie rechteckige Gitterlinien entdeckt. Waren das die Siedlungsspuren des untergegangen Atlantis? Nun verraten Wissenschaftler, was es mit den mysteriösen Spuren auf sich hat.

zum Beitrag ...

[image]

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Falsche Schlüsse (34): Geschäftsessen

H. Lamarr @, München, Sonntag, 04.03.2012, 21:50 (vor 2694 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Hund, auf bayerisch "a Hund", ist in Bayern nicht immer ein Hund. Denn "a Hund isser scho" kann auch Bewunderung für einen ganz besonders gewieften Mitmenschen ausdrücken. Doch es gibt auch gewiefte Hunde mit vier Pfoten und ordentlichen Tischmanieren.

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Falsche Schlüsse (35): Frauentoilette

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.03.2012, 13:37 (vor 2692 Tagen) @ H. Lamarr

Frage: Warum schminken Frauen sich und tragen Parfüm auf?

Antwort (Kinderlogik): Weil sie hässlich sind und stinken!

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Falsche Schlüsse (36): Gackern gehört zum Handwerk

H. Lamarr @, München, Sonntag, 20.05.2012, 12:48 (vor 2618 Tagen) @ H. Lamarr

Die Bäuerin überlegte, welches ihrer drei Hühner in den Topf kommen sollte.

Sie entschloss sich, das Federvieh erst einmal zu beobachten. Das Resultat war eindeutig: Zwei Hühner kamen stets laut gackernd vom Nest, das dritte, immer dasselbe, schlich sich leise davon.

Der nötige Entschluss war schnell gefasst: Das stille bescheidene Huhn landete im Suppentopf.

Am nächsten Tag aber die böse Überraschung: Im Nest lag nur noch ein einziges Ei!

Aus dieser Geschichte kann nun folgender Schluss gezogen werden:

Manche gackern, obwohl sie gar keine keine Leistung erbringen.
oder aber:
Leistungen zu erbringen, ohne zu gackern, kann lebensgefährlich sein!

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Falsche Schlüsse (37): erfolgreiche Geldanleger

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.05.2012, 00:23 (vor 2616 Tagen) @ H. Lamarr

Übermäßige Information:

Affen sind die besten Anleger

Nicht immer ist der bestinformierte Anleger auch der erfolgreichste. Auch Ahnungslose können gewinnen. Das zeigen Experimente mit Affen.

Von Walter Krämer

Die Tageszeitung Chicago Sun Times ließ mehrere Jahre lang Anfang Januar einen Affen fünf Aktien zu einem Portfolio zusammenstellen. Der Affe hieß Adam Monk und saß mit einem Bleistift vor dem aufgeschlagenen Wall Street Journal; die Aktien, die er ankreuzte oder umkringelte, wurden gekauft.

Die meisten Jahre hat Adam Monk den Dow Jones Index geschlagen. Damit lag er weit über dem Durchschnitt aller hochbezahlten Wertpapierberater.

Adam Monk hat Kollegen überall in der Welt. In Russland gab es den Schimpansen Lusha, der wählte acht aus 30 als Bauklötze verkleideten Aktien aus; das Portfolio verdreifachte sich im Jahr darauf und katapultierte Lusha in die besten fünf Prozent aller russischen Investmentfonds-Manager.

zum kompletten Beitrag ...

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Falsche Schlüsse (38): Spritpreis

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.05.2012, 22:03 (vor 2615 Tagen) @ H. Lamarr

Das hatte ich noch nie gesehen, einen nicht auf 9 endenden Spritpreis bei einer Tankstelle. Gestern am Montag aber war es soweit, und heute habe ich das Ereignis im Bild festgehalten:

[image]

Der Liter Diesel (truck diesel) für 1,474 statt 1,479. Nein, dass ich das noch erleben darf! *freu*

Zum Vergleich hier zwei übliche andere Preise auf derselben Tafel:

[image]

Ach nö, Mensch, was für ein Mist!

Die 4 ist gar keine 4, sondern eine 9 mit defektem oberen Querbalken.

Denkste, falscher Schluss! (... der übrigens den Griff zur Kamera ausgelöst hat)

Die 9 hat nämlich unten noch das Häkchen. Und dass oben und unten etwas ausfällt, das mag eher auf Bewohner einer Demenz-Wohngemeinschaft zutreffen, als auf Anzeigetafeln einer Tankstelle.

Kurz: LKW-Diesel kostet hier wirklich mit 1,474 einen Tick weniger, als der PKW-Diesel. Und damit die PKWs nicht von der LKW-Zapfsäule naschen, ist der Rüssel dort so dick, dass er nur in den Einfüllstutzen von LKWs passt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Falsche Schlüsse (39): Flughafenhonig

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.07.2012, 23:37 (vor 2549 Tagen) @ H. Lamarr

Großflughäfen sind für Kleintiere ein Eldorado, dort können sie sich ungestört tummeln - wenn nicht startende oder landende Flugzeuge Unruhe stiften und die Luft mit ihren Abgasen verpesten würden. Niemand, so scheint es, würde auf die Idee kommen, bei so einer schadstoffbelastenten Luft, wie auf einem Großflughafen, Bienen auf dem Gelände zu halten. Und doch ist es so. Zum Beispiel in München oder in Hamburg, dort wird "Airporthonig" geerntet.

Pfui-Teufel! Wer sich diesen Giftcocktail aus Schwermetallen aufs Brot schmiert, verkürzt wahrscheinlich sein Leben mit jeder Scheibe deutlich.

Denkste!

Schadstoff-Analysen von Airporthonig ergeben seit Jahren immer wieder das gleiche Resultat: Bester Honig, der ohne gesundheitliche Risiken verzehrt werden kann!

Erst 2010 gab es einen Hinweis, woran dies liegen könnte: Die Bienen filtern bei der Honigproduktion die Schadstoffe sehr effektiv aus. Und deshalb müssten für eine Gesamtbetrachtung auch Pollen und Wachs untersucht werden, denn irgendwo muss der Sondermüll von der Flughafen-Wiesen ja bleiben. An der unverhofften Unbedenklichkeit von Airporthonig ändert aber auch dieser Einwand nichts.

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Falsche Schlüsse (40): Phallus Zeichner

KlaKla, Samstag, 28.07.2012, 18:52 (vor 2548 Tagen) @ H. Lamarr

http://www.youtube.com/watch?v=kysZxlbBSaM

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Meine Meinungsäußerung

Falsche Schlüsse (41): Spinne spring!

H. Lamarr @, München, Freitag, 28.09.2012, 00:38 (vor 2487 Tagen) @ H. Lamarr

Aus dem Leben eines Professors

Professor will testen, wie weit Spinnen springen können.
Also, Spinne auf Labortisch und Faust auf Tisch gehauen: Spinne spring!

Spinne springt vor Schreck 17 cm. Wird notiert in der Laborkladde.
Professor reißt der Spinne ein Bein aus. Dann wie eben:
"Spinne, 7 Beine: 14 cm"
"Spinne, 6 Beine: 11 cm"
...
"Spinne, 1 Bein: 0,8 cm"
...
Spinne spring!
Spinne spring!!
SPINNE SPRING!!!

Eintrag in der Laborkladde: "Spinne, 0 Beine: Gehör verloren"

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Falsche Schlüsse (42): Treffen sich zwei Jäger

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 22.11.2012, 20:36 (vor 2431 Tagen) @ H. Lamarr

Treffen sich zwei Jäger.
Beide tot.

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Falsche Schlüsse (43): Senderkarte, echt bombig

H. Lamarr @, München, Freitag, 07.12.2012, 18:58 (vor 2416 Tagen) @ H. Lamarr

Die Karte zeigt einen kleinen Ausschnitt von London. Kein Ort für sogenannte Elektrosensible.

[image]

Die Karte sieht einer Mobilfunk-Senderkarte von London täuschend ähnlich, die roten Punkte sind jedoch keine Standorte von Mobilfunk-Sendeanlagen, sondern Einschlagstellen von Bomben. Deutsche Flieger haben diese Bomben im II. Weltkrieg über London abgeworfen.

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Tags:
Senderkarte

Falsche Schlüsse (43): Senderkarte, echt bombig

Lilith, Samstag, 08.12.2012, 15:56 (vor 2415 Tagen) @ H. Lamarr

Die Karte sieht einer Mobilfunk-Senderkarte von London täuschend ähnlich, die roten Punkte sind jedoch keine Standorte von Mobilfunk-Sendeanlagen, sondern Einschlagstellen von Bomben. Deutsche Flieger haben diese Bomben im II. Weltkrieg über London abgeworfen.

Schade. Es wäre ein wunderbarer Scherz zum Jahresabschluss gewesen, das Kärtchen in die diversen Publikationen der lieben Mitstreiter einzuschleusen und dann über die Reaktionen zu schmunzeln...

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Meine Beiträge sind als Meinungsäußerungen aufzufassen. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist ein in allen zivilisierten Ländern gesetzlich geschütztes Grundrecht.

"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Falsche Schlüsse (44): Erst denken, dann reden

H. Lamarr @, München, Samstag, 08.12.2012, 12:35 (vor 2416 Tagen) @ H. Lamarr

Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage.
Kalenderspruch

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Falsche Schlüsse (45): Freier Schuss für freie Bürger

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.01.2013, 11:27 (vor 2390 Tagen) @ H. Lamarr

Wer schließt, ein von einem Jugendlichen mit den Schusswaffen seiner Mutter ausgeübtes Massaker an einer amerikanischen Grundschule mit mehr als zwei Dutzend Toten führe (erschrocken) dazu, den freien Waffenkauf in den USA freiwillig einzudämmen - der irrt.

Die Zahl der Waffenkäufe in den USA ist im Dezember [2012] offenbar drastisch gestiegen - ausgerechnet im Monat des Newtown-Massakers. Das zeigen Daten des FBI, das die Kaufanträge überprüft. Insgesamt war 2012 für die amerikanische Rüstungsindustrie ein Rekordjahr.

Die perfide Logik hinter dem Zuwachs formuliert die US-Waffenlobby: Kauft Waffen! Und ihr seid nicht wehrlos, wenn euch einer an den Kragen will. Das Wettrüsten der Supermächte ist vorüber, jetzt rüsten Kleinbürger auf. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass die eine oder andere der hiesigen (aggressiven) Bürgerinitiativen ein ebensolches Aufrüsten darstellt, nur - noch - mit anderen Mitteln.

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Falsche Schlüsse (46): Voll im Stress

H. Lamarr @, München, Freitag, 11.01.2013, 10:34 (vor 2382 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (47): Annahmen

kureck @, Samstag, 19.01.2013, 14:25 (vor 2374 Tagen) @ H. Lamarr

In unserer Gemeinde gab es 2012 in etwa doppelt so viele Sterbefälle wie in den Jahren zuvor. Wäre unser Sendemasten schon vor einem Jahr in Betrieb gegangen (gestanden hat er da schon, nur Strom gibt es dank unserer BI noch keinen), es hätte den Anschein gehabt als würde es einen Zusammenhang geben. Man überzeuge sich selbst wie Menschen zur selektiven Wahrnehmung neigen und wie leicht sich die Sinne täuschen lassen:

http://www.youtube.com/watch?v=zNbF006Y5x4

Falsche Schlüsse (48): Das Haipferd ...

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.04.2013, 08:59 (vor 2284 Tagen) @ H. Lamarr

... gibt es nicht, auch wenn es noch so echt aussieht.

[image]
Olav G. Fredriksen

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Falsche Schlüsse (49): Tiefsee-Godzilla

H. Lamarr @, München, Freitag, 10.05.2013, 18:10 (vor 2262 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (50): Darmbakterien

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.07.2013, 10:03 (vor 2207 Tagen) @ H. Lamarr

Man möchte lieber nichts mit ihnen zu tun haben, mit den Bakterien im Verdauungstrakt eines Menschen. Doch wer glaubt, die Viecher dort wären so winzig und unscheinbar, dass sie überhaupt nicht ins Gewicht fallen, der irrt: Die Billion Darmbakterieren (1000 Milliarden), die Erwachsene mit sich herum tragen, wiegt in Summe etwa 2 Kilogramm, und ist damit schwerer als das Gehirn.

Quelle: Bakterienflora: Auf ewig Darm

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Falsche Schlüsse (51): Eva, gleich stürzen wir ab!

H. Lamarr @, München, Montag, 22.07.2013, 11:55 (vor 2190 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn ein Propellerflugzeug während eines Fluges sichtbar seine Propellerflügel abwirft, dann kann dies nur eins bedeuten. Eigentlich.

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Falsche Schlüsse (52): Tote leben länger

H. Lamarr @, München, Freitag, 30.08.2013, 11:58 (vor 2151 Tagen) @ H. Lamarr

Sie sind vor Jahrmillionen ausgestorben, dennoch laufen die Leute vor ihnen weg als würden sie in Afrika noch frei herumlaufen.

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Falsche Schlüsse (53): Nackedei

H. Lamarr @, München, Freitag, 30.08.2013, 15:39 (vor 2151 Tagen) @ H. Lamarr

[image]
Foto: Facebook/Bild.de

So, und jetzt noch einmal ganz genau hinsehen, bevor womöglich falsche Schlüsse gezogen, und über diese Feier anzügliche Gerüchte verbreitet werden.

Der vermeintliche Nackedei besteht zur Hälfte aus dem linken Arm der Dame im Vordergrund

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Falsche Schlüsse (54): Waldsterben

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.09.2013, 11:57 (vor 2139 Tagen) @ H. Lamarr

Rettet den Wald - esst mehr Biber!

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Baum. Wald

Falsche Schlüsse (54): Waldsterben

Roger @, Mittwoch, 11.09.2013, 14:38 (vor 2139 Tagen) @ H. Lamarr

Wir haben in den letzten Jahrzehnten über 7.000.000 neue Bäume mehr, im Waldbestand der BRD . trotz "Lothar" und Co.

Falsche Schlüsse (54): Waldsterben

Lilith, Mittwoch, 11.09.2013, 19:55 (vor 2138 Tagen) @ Roger

Wir haben in den letzten Jahrzehnten über 7.000.000 neue Bäume mehr, im Waldbestand der BRD . trotz "Lothar" und Co.

Eine kühne Behauptung. Erste Reaktionen:
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"Lügner! Sie zählen heimlich die Funkmasten mit! Sie zählen heimlich die Funkmasten mit! Lügner Sie! Ich habe hier jeden Tag die Strahlenhölle und Sie tun so als seien die Funkmasten harmlose Bäume! Sie Lügenprofessor!" (Mitstreiterin XXX aus M.)
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[Admin: Eine Mitstreiterin aus M. sah sich angesprochen und war so empört, dass sie das IZgMF aufforderte, den von "Lilith" frei erfundenen Text zu löschen. Um des lieben Friedens Willen haben wir ersatzweise den Vornamen der Mitstreiterin am 12.09.13 um 21:14 Uhr ausgeixt]
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"Funkmafiosi die die Fakten verdrehen und schlau tun die WOLLEN wir hier in der schönen funkfreien Schweiz nicht haben! Packen Sie sich in Ihren deutschen Wald! Sie Professor Sie deutscher!" (Mitstreiter Hans-U. J. aus S.)
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"Ist Ergebnisoffenheit gegeben, wenn Experimente durchgeführt und als Studie publiziert werden, deren Ergebnisse auf Grund von Vorversuchen bereits feststehen? Ist Ergebnisoffenheit gegeben, wenn eine Kontamination des Experiments erkannt wurde, und dennoch eine Studie mit Schlussfolgerungen publiziert wird? Bedeutet Ergebnisoffenheit, dass Berichte über ein Experiment je nach Adressatenkreis mit unterschiedlichen Ergebnissen bzw. Schlussfolgerungen veröffentlicht werden? Wenn zum Beispiel im kaum gelesenen englischsprachigen wissenschaftlichen Journal Vorsorge bei Kindern gefordert wird, nicht aber deutschen Bericht an den Auftraggeber? Wir werden analysieren, warum die IARC damals auf die Mitarbeit verzichtete, was genau sie Lerchl mitgeteilt hat, und warum sie es so und nicht anders mitgeteilt hat. Weiterhin werden wir uns kurz überlegen, ob und gegebenenfalls warum sie den Verzicht heute üben würde." (Mitstreiter w. aus Zelle 23)
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"Spärrrenn und RAUSWERRRRFEN den TROLLLLL!!!!! Einsperrrrrennnnn den Lobbi-ISStennnnn!!! TOOOOOTschlagennnnn den Provokatöööörrrr!!!" (Mitstreiter H. Mahner aus Blöd)
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Tags:
Troll, Baum, Dummbatz, Strahlenhölle

Falsche Schlüsse (54): Waldsterben

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.09.2013, 22:44 (vor 2138 Tagen) @ Lilith

"Ist Ergebnisoffenheit gegeben, wenn Experimente durchgeführt und als Studie publiziert werden, deren Ergebnisse auf Grund von Vorversuchen bereits feststehen? Ist Ergebnisoffenheit gegeben, wenn eine Kontamination des Experiments erkannt wurde, und dennoch eine Studie mit Schlussfolgerungen publiziert wird? Bedeutet Ergebnisoffenheit, dass Berichte über ein Experiment je nach Adressatenkreis mit unterschiedlichen Ergebnissen bzw. Schlussfolgerungen veröffentlicht werden? Wenn zum Beispiel im kaum gelesenen englischsprachigen wissenschaftlichen Journal Vorsorge bei Kindern gefordert wird, nicht aber deutschen Bericht an den Auftraggeber? Wir werden analysieren, warum die IARC damals auf die Mitarbeit verzichtete, was genau sie Lerchl mitgeteilt hat, und warum sie es so und nicht anders mitgeteilt hat. Weiterhin werden wir uns kurz überlegen, ob und gegebenenfalls warum sie den Verzicht heute üben würde." (Mitstreiter w. aus Zelle 23)

Volltreffer. Wie er leibt und lebt, Kläff-Kläff :wink:.

Was halten Sie von einer Sammelaktion zugunsten von w. aus Zelle 23? Ziel: Ein lebensgroßer Lerchl aus fleischähnlichem Vinyl in Briefträgeruniform mit Vodoo-Marterbesteck aus Edelstahl (spülmaschinenfest) und Kiefernholz. Da würd' er sich bestimmt drüber freuen, und gleich mal kräftig zubeißen.

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Falsche Schlüsse (54): Waldsterben

Lilith, Donnerstag, 12.09.2013, 19:52 (vor 2137 Tagen) @ H. Lamarr

Was halten Sie von einer Sammelaktion zugunsten von w. aus Zelle 23? Ziel: Ein lebensgroßer Lerchl aus fleischähnlichem Vinyl in Briefträgeruniform mit Vodoo-Marterbesteck aus Edelstahl (spülmaschinenfest) und Kiefernholz. Da würd' er sich bestimmt drüber freuen, und gleich mal kräftig zubeißen.

Zunächst mal würde unser "wuff" diese Puppe kräftig aufblasen. Bis sie GANZ RIESIG ist.

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Falsche Schlüsse (55): Handystrahlung in Schule messen

H. Lamarr @, München, Freitag, 20.09.2013, 11:00 (vor 2130 Tagen) @ H. Lamarr

Er nennt sich "dasix" und fragt auf einer Ratgeberseite in gepflegtem Deutsch:

In meiner Schule sind jetzt Handys verboten, da der Direktor auf sicher gehd lässt er jetzt die Handy Strahlung messen und somit schauen ob Handys an sind oder nicht. Gehd das ja nein???? Dürfen sie das??? Bitte Helfen.

Die Frage ruft unter anderem den Ratgeber "Hebelwirkung" auf den Plan, ein offenkundig Elektrosmog-Besorgter, der antwortet:

... lässt er jetzt die Handy Strahlung messen
Das ist eine sehr gute Idee und es ist auch nicht zu beanstanden.

Doch "Hebelwirkung" hat nicht gut genug aufgepasst, wird von "dasix" belehrt:

Ja aber er macht das nicht zum Schuz sondern ob sie alle aus sind.

Fazit: Knapp daneben ist auch vorbei.

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Falsche Schlüsse (56): Falscher Fuffziger

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.10.2013, 18:19 (vor 2097 Tagen) @ H. Lamarr

Verkehrsschild-Fälscher haben in Weimar mehrere Autofahrer in eine Radarfalle gelockt. Mit Pappe und Folie machten sie aus einem Tempo-30-Schild "Tempo 50". Die Geblitzten werden jetzt rehabilitiert - den Tätern droht eine saftige Strafe.

mehr ...

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Falsche Schlüsse (57): Satansbraten

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 24.10.2013, 12:29 (vor 2096 Tagen) @ H. Lamarr

Als mein jüngster Sohn Felix ungefähr Fünf war, erzählte ich meiner Frau irgendeine Begebenheit mit einem Dummbatz, und schloss, dieser möge für sein Tun "... in der Hölle braten".

Darauf Felix (Generation Fast-Food) neugierig: "Was braten die denn da?"

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Falsche Schlüsse (58): Vitamine

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 19.12.2013, 01:22 (vor 2040 Tagen) @ H. Lamarr

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts frisches Obst auf alten Segelschiffen dem Skorbut die Schrecken nahm, stehen Vitamine bei Hinz und Kunz so hoch im Ansehen, dass inzwischen bei jedem Lebensmitteldiscounter Vitaminpräparate in verwirrender Vielfalt zu haben sind. Der Schluss "viele Vitamingaben helfen viel" indes ist falsch. US-Internisten urteilen heute hart über Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel. Die Präparate bieten nach aktuellem Wissensstand keinen Schutz vor chronischen Krankheiten, sie können sogar schaden. Verbraucher sollten sich das Geld sparen.

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Tags:
Vitamine

Falsche Schlüsse (58): Vitamine

charles ⌂ @, Donnerstag, 19.12.2013, 15:46 (vor 2039 Tagen) @ H. Lamarr

Unsinn.
Sicher ist das Unsinn bei Elektrosensitive.
Wie ich mit meinem 30-Punktenplan ermittelt habe, habenm die meiste Elektrosensitive ein Mangel an Vitaminen und Ergänzungsmittel wie z.B. nKalzium, usw.

Mit meinem 240 Biomarker System kann ich innerhalb von 2 Minuten feststellen wie gross der Mangel ist.
Nachdem man die entsprechende Mitteln (eine Zeitlang) eingenommen hat, ist die Empfindlichkeit für Elektrosmog gesunken, wie ich auch mittels Mesen feststellen kann.

Als ich noch jung war, hatten Obst und Gemüse noch bestimmte nützliche Bestandteile.
Heutzutage enthalten sie nur noch Chemie, um schnellere Wachstumsraten zu bekommen, aber Vitamine und Ergänzungsmittel sind fast nicht mehr drin.
Das sollte man auch berücksichtigen.

Wenn man eigene gezüchtete Tomaten vergleicht mit den Holländischen vom Markt, ist der Geschmack sicher anders.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Falsche Schlüsse (59): Alle Details zum Sturz der Kanzlerin

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 08.01.2014, 01:13 (vor 2020 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (60): Babys sind immer niedlich

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 16.01.2014, 11:03 (vor 2012 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (61): Hüftgold

H. Lamarr @, München, Samstag, 01.02.2014, 02:50 (vor 1996 Tagen) @ H. Lamarr

Leute, macht euch keine Gedanken mehr über euer Hüftgold.
Vergesst Hungerkuren und Diäten. Denn ich habe nun endlich die wahre Ursache gefunden.

Heute morgen unter der Dusche fand ich die Lösung: Die Gefahr lauert im Shampoo!

Beim Haare waschen rinnt uns der Schaum des Shampoos vom Kopf über den gesamten Körper.
Bisher habe ich mir nichts dabei gedacht.
Bis ich heute morgen gelesen habe, was auf der Flasche steht: Für extra Volumen und mehr Fülle.

Mist. Kein Wunder, dass ich ständig zunehme!

Ich werde ab sofort nur noch Geschirrspülmittel verwenden, denn da steht auf der Flasche: Entfernt auch hartnäckiges Fett.

Bin heute nicht mehr zu erreichen, bin duschen.

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Falsche Schlüsse (62): Blattläuse an Basilikum

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.03.2014, 22:23 (vor 1950 Tagen) @ H. Lamarr

Mein Basilikumtopf am Wohnzimmerfenster hatte vor gut vier Wochen, also noch im Winter, Blattläuse. Woher? Keine Ahnung. Bestimmt nicht vom Mobilfunk.

Was tun? Gift scheidet bei einer Gewürzpflanze natürlich aus. Also befragte ich das Internet und bekam den Tipp: Nimm 2 Teile Wasser und 1 Teil Vollmilch und besprühe damit die Pflanze regelmäßig. Das Lecithin in der Milch wäre der Wirkstoff gegen die ungebetenen Gäste. Na sowas, so einfach ist das. Ich war entzückt.

In' Kühlschrank geschaut: prima, Milch da! Wasser sowieso. Nur, womit sprühen?

Irgendwann fand ich den kleinen Sprüher, den ich eigentlich zum Besprühen von Pflanzen verwende, und zum Vermeiden von Kalkflecken mit abgekochtem Wasser fülle. Mein Ältester (20) benutzt diesen Sprüher mit, beim Bügeln seiner Hemden. Das macht nämlich nicht Mutti, das muss er selber erledigen.

Also Sprüher entleeren, weisungsgemäß mit der Milch-Wasser-Tinktur füllen und verlauste Pflanze mit dem Zeug einsprühen.

Bei der Ingenieursausbildung lernt man, Eventualfälle nicht zu ignorieren, sondern zu berücksichtigen. Im konkreten Fall bedeutet dies: Ich pappte einen Post-it-Zettelchen an den Sprüher, dass kein reines Wasser mehr drin sei, sondern ein Blattlauskiller. Sicher ist sicher.

Dann wartete ich ab, ob von meinem Basilikum bald tote Blattläuse auf die Fensterbank regneten. Doch nichts dergleichen geschah. So oft ich auch sprühte, den Viecher war das völlig wurscht. Nach zwei, drei Tagen war die Luft raus und ich hörte auf zu sprühen.

Wieder zwei, drei Tage später fiel mir mein Versuch wieder ein und ich sprühte. Augenblicklich entfaltete sich ein Geruch, der an eine Mixtur aus Jauche mit eingelegten Zigarettenkippen erinnerte, und der von der UNO vermutlich als biologischer Kampfstoff geächtet würde, wüsste sie nur davon. Mir blieb bei dem bestialischen Gestank jedenfalls die Luft weg. Diese Nebenwirkung hatte der Verfasser des Internet-Tipps wohlweislich verschwiegen. Der Gestank verseuchte die halbe Wohnung und der Wischlappen, mit dem ich Reste wegwischte, bezahlte dafür mit seinem Leben.

Todesmutig sprühte ich, jetzt den Topf in der Badewanne, mein Blattlaus-Basilikum mit der Tabak-Jauche noch über zwei Tage hinweg ein, in der Hoffnung, vor dem impertinenten Geruch würden die Tierchen kapitulieren.

Am dritten Tag, ich saß abends gegen 20:30 Uhr am PC, fing mein Ältester an das Bügelbrett aufzubauen. Er hatte es eilig, wollte zu einer Geburtstagsfeier und dafür noch schnell ein Hemd aufbügeln. Neben mir lief der Fernseher, da schaut er beim Bügeln gern mit rein.

Als ich den Ruf des Entsetzens hörte wusste ich sofort, was passiert war. Sekunden später erreichte mich der mir nur zu gut bekannte penetrante Gestank - und ich musste schallend lachen.

Inzwischen ist der Basilikumtopf samt der von der Behandlung völlig unbeeindruckten Blattlauskolonie in den Müll gewandert und mein Sohn spricht wieder mit mir. Er hatte den Post-it-Zettel auf dem Sprüher im Halbdunkel nicht gesehen und ein frisch gewaschenes Hemd mit der Tabak-Jauche eingesprüht.

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Falsche Schlüsse (63): Neues Ford-Modell

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.04.2014, 02:30 (vor 1935 Tagen) @ H. Lamarr

Meldung auf Spiegel online am 03.04.2014, 00:50 Uhr

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Falsche Schlüsse (64): Geometrie

H. Lamarr @, München, Dienstag, 08.04.2014, 23:28 (vor 1929 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (65): Kirchenchor

H. Lamarr @, München, Sonntag, 13.04.2014, 03:27 (vor 1925 Tagen) @ H. Lamarr

Wer glaubt, dass bei kirchlichen Trauungen immer nur der Damenchor Halleluja singt, der irrt.

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Falsche Schlüsse (66): Sympathiegenerator

H. Lamarr @, München, Montag, 19.05.2014, 10:08 (vor 1889 Tagen) @ H. Lamarr

Sie möchten sich bei Ihren Kollegen beliebt machen? Dann tun Sie ihnen bloß keinen Gefallen. Im Gegenteil, bitten Sie lieber selbst um Hilfe. Denn wer andere ausnutzt, wird gemocht. Schuld ist unser harmoniesüchtiges Gehirn.

Psycho-Tricks fürs Büro: Beliebt werden durch Ausnutzen

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Falsche Schlüsse (67): Passt scho'

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 21.05.2014, 09:26 (vor 1887 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (68): Wahlarithmetik

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.05.2014, 19:09 (vor 1882 Tagen) @ H. Lamarr

SPD-Parteichef Sigmar Gabriel heute um etwa 18 Uhr 30 auf der Wahlparty anlässlich der Europawahl 2014 nach Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen voller Stolz:

[...] Das ist der höchste Zuwachs, den die SPD jemals bei einer bundsweiten Wahl gehabt hat!

Die Partygäste bejubelten Gabriels Worte, denen ein Zuwachs um rund 6,5 Prozentpunkte zugrunde liegt, mit frenetischem Beifall.

Schön. Und was soll daran falsch sein?

Mit relativen Angaben ist das immer so eine Sache, denn mit relativen Angaben (Zuwachs, Verlust, Prozentwerte) lässt sich nach belieben schönen oder mies machen, je nachdem, was man gerade erreichen möchte.

Gabriel konnte den stolzen Zuwachs nur deshalb verkünden, weil die SPD 2009 bei der vorangegangenen Europawahl ein historisches Debakel erlitt, und so schlecht abschnitt wie nie zuvor. Dass es dazu kommen konnte liegt daran, dass die SPD in allen zurückliegenden Europawahlen nur Verluste eingefahren hatte. Unter dieser Voraussetzung ist es keine allzu große Kunst, 2014 den "höchsten Zuwachs" aller Zeiten für sich zu reklamieren.

Glückwunsch zur Trendwende - SPD.

Auch einige organisierte Mobilfunkgegner beherrschen diese Kunst der legalen Irreführung richtig gut.

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Falsche Schlüsse (69): D-Day

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.06.2014, 09:22 (vor 1871 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (70): die Chlamydien

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.06.2014, 22:28 (vor 1849 Tagen) @ H. Lamarr

Die Chlamydien sind eine Inselgruppe im Indischen Ozean. Nur rund zwei Flugstunden von Thailand entfernt nutzen insbesondere westliche Touristen gerne die Gelegenheit, einen Abstecher zu machen, und die Chlamydien beim Rückflug noch mitzunehmen.

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Falsche Schlüsse (71): Mückenplage

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.06.2014, 23:45 (vor 1849 Tagen) @ H. Lamarr

Nicht wenige glauben: Je härter ein Winter, desto weniger Mücken plagen einen im darauf folgenden Sommer, weil die Brut erfroren ist. Falsch. Kälte setzt Mückenbrut nicht zu, wäre es so, dürfte es im Mückenparadies Sibirien keine Mücken geben.

Das Gegenteil ist richtig: Warme feuchte Winter dezimieren die Mücken, weil deren Brut verschimmelt.

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Mücken

Falsche Schlüsse (71): Mückenplage

hans, Sonntag, 29.06.2014, 10:14 (vor 1848 Tagen) @ H. Lamarr

Das Gegenteil ist richtig: Warme feuchte Winter dezimieren die Mücken, weil deren Brut verschimmelt.

Na, dann wird sich das Problem irgendwann in nächster Zukunft von selbst erledigen. Auf der sehr informativen Seite "Öffentlichkeitsarbeit" des Vereins Gigaherz bin ich auf den folgenden, durch die Gruppe Jakob nicht wiedersprochenen und dadurch wissenschaftlich wohl niet- und nagelfesten Beitrag gestossen:
Die Erde hat Fieber - Global Warming kritisch beleuchtet.
Dort weitergeklickt steht auf einmal dieser Satz vor einem:
In den Warnungen vor der Atmosphären-Erwärmung hat der Weltklimarat ein Faktor nicht kommuniziert: Die Möglichkeiten der Aufheizung der Ionosphäre mit gepulsten elektromagnetischen Energien und Skalarwellen.
Geschrieben von einem sehr initiativen und vernünftigen freien Mitarbeiter des Vereins Gigaherz. Weshalb er dies seinerzeit unter dem Namen "initiative vernunft" veröffentlicht hat :yes:

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Mücken

Falsche Schlüsse (72): Bischof an Pfarrer

Gast, Dienstag, 08.07.2014, 11:51 (vor 1839 Tagen) @ H. Lamarr

Der neue Pfarrer ist so nervös, dass er vor seiner ersten heiligen Messe von großer Angst befallen ist. So fragt er seinen Bischof um Rat. Dieser sagt, er solle vor einer Messe zwei Tröpfchen Tequila in ein Glas Wasser geben. Wenn er dies zu sich nehme, sei die Nervosität verschwunden.

Nachdem der Pfarrer getan hatte wie der Bischof riet, las er seine erste Messe leicht und locker. Als er später in die Sakristei zurückkehrte, fand er dort eine E-Mail des Bischofs vor:

Geschätzter Pfarrer!

Ich gebe Ihnen einige Anmerkungen zu Ihrer ersten Messe und hoffe, dass sich diese Angelegenheit in der nächsten Messe nicht wiederholen werden:

1. Es ist nicht nötig, Zitronen an den Kelchrand zu stecken.
2. Der Kasten neben dem Altar ist der Beichtstuhl und nicht das WC.
3. Die Gebote sind 10 und nicht ca. 12.
4. Die Anzahl der Apostel waren 12 und nicht 7 oder so.
5. Jesus und die Apostel benennen wir nicht mit „J.C. & the Gang“.

6. David besiegt Goliath mit einem Stein durch die Steinschleuder, er fixte ihn nicht zu Tode.
7. Wir benennen Judas nicht mit „Hurensohn“ und der Papst ist nicht „El Padrino“.
8. Bin Laden hat nichts mit dem Tod von Jesus zu tun.
9. Das Weihwasser ist zum Segen da und nicht um den Nacken zu erfrischen.
10. Weshalb Sie den Messwein in einem Zug geleert haben, dann Salz geleckt und anschließend in die Zitrone gebissen haben, - ist mir völlig unklar.

11. Niemals sollten Sie beten, in dem Sie sich auf die Stufen vor den Altar setzen und den Fuß auf die Bibel legen.
12. Die Hostie dient nicht als Aperitif zum Wein, sondern ist für die Gläubigen gedacht.
13. Bitte nehmen Sie den Satz: „Brecht das Brot, und verteilt es unter den Armen“ nicht wörtlich, es war nicht nötig, sich zu übergeben um die Schweinerei dann noch unter den Achselhöhlen zu verteilen.
14. Noah baute die Arche, er besaß kein „Offshore-Boat“.

15. Abraham war nicht der Vater der Schlümpfe.
16. Die Aufforderung zum Tanz ist generell nicht schlecht, aber eine Polonaise durchs Kirchenschiff: NEIN!
17. Die Tussi mit den kleinen Möpsen war die Jungfrau Maria; stützen Sie sich nicht mehr auf der Statue auf, noch weniger müssen Sie sie umarmen und bitte auch nicht küssen.
18. Der Freak im Kirchenschiff ist übrigens Jesus, er hängt da nicht so rum, sondern ist ans Kreuz genagelt. Und seine letzen Worte waren nicht: "mehr Nägel – ich rutsche!"
19. Jener in der Ecke des Chores, welchen Sie als schwule Sau, ja sogar als Transvestit mit Rock bezeichneten, das war übrigens ich.

20. Das nächste Mal geben Sie bitte einige Tröpfchen Tequila ins Wasser, - und nicht umgekehrt.


Herzlichst


Ihr Bischof.

Falsche Schlüsse (73): Titelmühle Berkley

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 24.07.2014, 02:25 (vor 1823 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus dem Artikel Der Scheindoktor:

Manchmal macht ein einziger Buchstabe den ganzen Unterschied. Als Dr. Jürgen Müller am Zürcher Unispital seinen Job als Direktor antritt, schreibt das Spital, Müller habe einen Abschluss an der «UC Berkeley» gemacht. «UC» steht für «University of California». Die Eliteschmiede gehört weltweit zu den besten Hochschulen, 22 Nobelpreisträger haben auf ihrem Campus geforscht.

Das US-Doktor-Diplom Müllers liegt dem TA vor [Zeitung "Tagesanzeiger", Anm. spatenpauli]. Im Dokument fehlt an entscheidender Stelle ein e: Der Abschluss aus dem Jahr 2004 wurde nicht von der UC Berkeley ausgestellt, sondern von einer «University of Berkley», gegründet in Berkley, Michigan. Das ist ein Vorort von Detroit, 3340 Kilometer vom Campus der UC Berkeley entfernt.

[...]

Die «University of Berkley» entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Scheingebilde, das vom klingenden Namen der UC Berkeley profitieren will. Dahinter steckt ein Amerikaner namens Dennis Globosky, der wegen dieses Schwindels bereits ein Verfahren im Bundesstaat Pennsylvania am Hals hatte, von wo aus er sein Geschäft betrieb. 2005 warf ihm der Generalstaatsanwalt von Pennsylvania vor, bis zu 12 500 falsche Diplome und Titel verkauft zu haben und damit 34 Millionen Dollar Umsatz gemacht zu haben.

Die echte UC Berkeley versuchte mehrmals, sich gegen die Aktivitäten der falschen Uni zu wehren, allerdings erfolglos, wie die «Los Angeles Times» schrieb.

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Täuschung, Titelmania, Berkeley, Doktorwürde

Der Fall Moritz "Ph.D." - Elektrosmogexperte

Radioburst, Donnerstag, 24.07.2014, 12:10 (vor 1823 Tagen) @ H. Lamarr

Da sei mal an den Fall des Elektrosmogexperten aus Würselen erinnert. Der Elektromeister Harald Moritzhatte sich mir einem gefälschten Doktortitel den Respekt seiner Opfer zu verschaffen versucht. Im damaligen RDW-Forum wurde dieser Fall ausführlich dargestellt.
Nicht anders der Fall des Münchner "Experten" König, die mit einem Doktortitel auftrat und ebenfalls sein Unwesen im Gebiet des angeblichen Elektrosmoges trieb.

Manchmal macht ein einziger Buchstabe den ganzen Unterschied. ...

Das US-Doktor-Diplom Müllers liegt dem TA vor. Im Dokument fehlt an entscheidender Stelle ein e: Der Abschluss aus dem Jahr 2004 wurde nicht von der UC Berkeley ausgestellt, sondern von einer «University of Berkley», ...

Weiteres Beispiel: Standford University statt Stanford University

Hier ein stolzer "Titelträger"
(gefunden bei psiram)

[image]

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Geltungsdrang, Titelmania, Titelträger

Dr. Florian König

KlaKla, Donnerstag, 24.07.2014, 13:10 (vor 1823 Tagen) @ Radioburst

Nicht anders der Fall des Münchner "Experten" König, die mit einem Doktortitel auftrat und ebenfalls sein Unwesen im Gebiet des angeblichen Elektrosmoges trieb.

Meinst du diesen Dr. Florian König, Sohn des legendären Prof. Herbert König?

Dann ist das nur eine weiter Spur zur Radiästhesie - Parawissenschaft - Ernst Hartmann e.V. - Institut Baubiologe

--
Meine Meinungsäußerung

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Parawissenschaft, IBN, König, Schneider, Arbeitskreis, Raiästhesie, Hartmann, Unabhängig, Geobiologie

Rumänische Titel fragwürdigen Zustandekommens

Radioburst, Donnerstag, 24.07.2014, 14:54 (vor 1823 Tagen) @ KlaKla

Ja, den meine ich.

Es wurde damals nach dem auffälligen Doktortitel (Doctor of Science and Physics Engineering, Vasile Goldis Western. University, Wilmington, Delaware USA April 2004)sorgfältig recherchiert.
Die Spur führte aber keineswegs in die USA sondern nach Arad in Rumänien: Western University Vasile Goldiş Arad.

Dann stellte sich heraus, dass dieses kleine private Institut 2004 gar kein Promotionrecht hatte. Auch bei Anabin Anabin fand sich kein entsprechender Eintrag.
Die genaue Recherche wurde damals im RDW-Forum ausführlich diskutiert.
Eine windige Angelegenheit!

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Doktortitel

Falsche Schlüsse (74): Grün und gut

H. Lamarr @, München, Montag, 04.08.2014, 09:26 (vor 1812 Tagen) @ H. Lamarr

Pfadfinder wissen: Trinkwasser in freier Natur abkochen, kommt es nicht aus einer Leitung oder einem Bergquell.

[image]Am 4. August 2014 meldet Spon: Algen im Eriesee haben vermutlich das Trinkwasser von rund 400'000 Menschen im US-Bundesstaat Ohio verseucht. Besonders betroffen ist die Stadt Toledo.

Das Trinken des verseuchten Wassers verursacht Nierenschäden. Gewarnt wurde auch davor, das Wasser zu kochen: Dadurch werde die Giftkonzentration nur noch höher.

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Falsche Schlüsse (75): Zauberworte

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.08.2014, 01:19 (vor 1788 Tagen) @ H. Lamarr

Sie: Schatz, sag' doch mal die drei Worte, die ich von dir so gerne höre.
Er (nach kurzer Denkpause): Ich liebe dich!

Sie: Nein, falsch, die anderen drei.
Er (nach Grübelpause): Du bist schön!

Sie: Nein, nein, falsch, die anderen drei, du weißt schon.
Er: Achso, jetzt weiß ich's: Ich bin schuld!

Sie: Na endlich, geht doch!

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Falsche Schlüsse (76): Oktoberfest-Jobs

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.09.2014, 22:21 (vor 1780 Tagen) @ H. Lamarr

Presseinformation der Detektei A Plus

"Urlaubsgeld" auf der Wiesn verdienen – und danach zur Erholung krankfeiern?

Lukrative Wiesn-Jobs verführen Arbeitnehmer immer wieder zu Urlaubsbetrug

Gut zwei Wochen arbeiten und dafür bis zu 10.000 Euro kassieren? Was wie ein unseriöses Angebot klingt, ist für jene durchaus realistisch, die einen der begehrten Jobs auf dem Münchner Oktoberfest ergattert haben. Aber ob Wiesn-Bedienung, Bierzelt-Musiker oder Brezn-Verkäufer – der gute Verdienst hat seinen Preis: 16 Tage harte körperliche Arbeit unter Dauerstress. Wer sich dafür Urlaub vom Hauptberuf nehmen muss, dürfte danach kaum in Top-Form an den Schreibtisch zurückkehren. Die meisten Chefs sehen derlei Urlaubspläne daher kritisch. „Zumal es immer wieder schwarze Schafe gibt, die sich gleich an den Wiesn-Tagen oder zumindest danach krankmelden, weil sie natürlich alles andere als erholt sind“, weiß Jochen Meismann von der Detektei A Plus aus Erfahrung. Was viele Arbeitnehmer als Bagatelle abtun, ist üblicherweise ein Unterfall des Betruges und damit ein Straftatbestand, der strafrechtlich verfolgt werden kann. Ihn zu ahnden ist durchaus im Interesse der ehrlichen Kollegen.

Lukrativer Knochenjob

Nicht wenige träumen vom Geldverdienen auf dem Münchner Oktoberfest: Die Jobs sind vielfältig und reichen vom Security-Personal über den Musiker, die Brezn- oder Hutverkäuferin bis hin zur Festzelt-Bedienung. Und sie sind lukrativ und deshalb heiß begehrt. Eine gute Bedienung kann innerhalb von 16 Tagen – abhängig von Trinkgeld und Festzelt – zwischen 5.000 und 10.000 Euro brutto verdienen. Sogar für eine Aufsicht im Waschraum sind schätzungsweise noch an die 3.000 Euro drin. „Normalerweise üben die Leute ihren Oktoberfest-Nebenjob im unbezahlten Urlaub und in Absprache mit ihrem Chef aus“, erläutert Wirtschaftsdetektiv Jochen Meismann. „Wie eine Ärztin, die seit ihrem Studium auf der Wiesn arbeitet, weil sie die Atmosphäre liebt und das Extra-Geld für den Aufbau ihrer Praxis braucht, oder eine Buchhalterin, die sich seit 14 Jahren immer unbezahlten Urlaub für den ‚schönsten Job der Welt‘ nimmt.“ Woran aber viele bei solch verlockenden Aussichten nicht denken: Nach täglich 14 Stunden knochenharter Arbeit über mehr als zwei Wochen ist man in der Regel urlaubsreif. „Nicht wenige schalten deshalb nach der Wiesn erst mal ein paar Gänge runter und melden sich krank“, so die Erfahrung des Chefermittlers der Detektei A Plus.

Erholung auf Krankenschein

„Wir hatten in den letzten Jahren wiederholt Aufträge, die Krankmeldungen von Mitarbeitern zu überprüfen, die bekanntermaßen Nebenjobs auf dem Münchner Oktoberfest ausgeübt haben“, berichtet Meismann. Falsche Krankschreibungen schädigen nicht nur die betroffenen Unternehmen, sondern auch die Krankenkasse, die Versichertengemeinschaft und die ehrlichen Kollegen. Kann der Arbeitgeber eine fingierte Krankschreibung nachweisen, darf er dem betrügerischen Mitarbeiter fristlos kündigen. „Falls berechtigte Zweifel an einer Krankmeldung bestehen, sollte der Chef aber besser nicht auf eigene Faust ermitteln“, rät der Wirtschaftsdetektiv. „Besser, er zieht professionelle Ermittler zu Rate, um diskret Klarheit und im nächsten Schritt gerichtsfeste Beweise zu erhalten“, so der Detektiv. Bei ihren letzten „Wiesn-Fällen“ konnte die bundesweit tätige Detektei etwa einen Angestellten überführen, der während seines bezahlten Urlaubs in einem Festzelt gearbeitet und für die letzten drei Tage zudem ein Attest beim Arbeitgeber eingereicht hatte. Der betrügerische „Doppel-Verdiener“ akzeptierte aufgrund der vorliegenden Beweise eine außergerichtliche Einigung – und seine fristlose Kündigung. „In einem anderen Fall, in dem sich eine Angestellte nach ihrem zuvor genehmigten Wiesn-Job krank gemeldet hatte, konnten wir die junge Dame rehabilitieren: Sie lag tatsächlich mit Grippe im Bett.“ Beide Fälle zeigen: Vom Einsatz professioneller Ermittler können am Ende beide Seiten profitieren. So können im Interesse der ehrlichen Mitarbeiter Schaden und Missbrauch abgewehrt – oder zumindest ungute Zweifel effektiv ausgeräumt werden. Und für Misstrauen haben die Arbeitgeber leider allen Grund: Laut Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat sich 2013 jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer mindestens einmal ohne Grund krank gemeldet.

Stichwort: Unerlaubte Nebentätigkeit

Wo sich der Betrugsverdacht bestätigt, sollte das Unternehmen deutlich machen: Ehrliche Mitarbeiter haben bei uns nichts zu befürchten. Wer krank ist, soll sich schonen und wird dabei auch unterstützt. Aber wer arbeitsfähig ist, schuldet seine Leistung vorrangig dem Arbeitgeber. Das heißt nicht, dass ein Nebenjob grundsätzlich problematisch wäre: Dem Gesetzgeber zufolge darf jeder neben seinem Hauptberuf noch andere Nebentätigkeiten ausführen, es sei denn, es ist im Arbeitsvertrag explizit ein Verbot von Nebentätigkeit vereinbart. Allerdings gibt es auch Ausnahmen und viele Arbeitsverträge enthalten Sonderregelungen wie z.B. eine Informationspflicht. Was beispielsweise nicht geht, ist ein Nebenjob in der gleichen Branche, bei einem Mitbewerber oder eine Tätigkeit, bei der die gesetzlich erlaubte Arbeitszeit überschritten wird oder die negative Auswirkungen auf den Hauptberuf hat, wie etwa ständige Übermüdung. „Außerdem ist es prinzipiell nicht erlaubt, während des bezahlten Urlaubs oder bei Arbeitsunfähigkeit einen Nebenjob auszuüben, sofern die Nebentätigkeit dem Urlaubszweck, also der Erholung, widerspricht. Dies dürfte bei solch intensiven Tätigkeiten wie der Arbeit auf dem Oktoberfest grundsätzlich immer der Fall sein“, betont Jochen Meismann von A Plus. Wer unbedingt zum Arbeiten aufs Oktoberfest will, muss sich in Absprache mit dem Chef vorher unbezahlten Urlaub nehmen.

Weitere Informationen unter www.detektei-aplus.de

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Oktoberfest

Falsche Schlüsse (77): Bild erklärt die Kurve der Wut

Gast, Sonntag, 19.10.2014, 10:58 (vor 1736 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Kommentar des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV)

Die Bild-"Zeitung" ist das auflagenstärkste Printmedium in Deutschland. Sie erreicht über 12 Millionen Leser. Diese Medienmacht sollte eigentlich mit besonderem Verantwortungsgefühl der "Bild"-Macher quittiert werden; aber bekanntlich ist es genau andersherum: "Bild" baut seinen Erfolg darauf auf, für komplizierte Probleme einfache Scheinerklärungen anzubieten. Dabei wird nebenbei ziemlich kräftig Politik gemacht. Zwischen Fußball, nackten Frauen und Skurrilitäten werden die Leser mit einer konservativ-populistischen Weltsicht geimpft, die eine vernünftige Sicht auf die Probleme dieser Welt verbaut. Was den Mächtigen bei "Bild" nicht gefällt, erhält reflexartig das Etikett "Irrsinn" - drunter geht es nicht. So auch auf dem Gebiet der Energiepolitik, also beim "Strom-Irrsinn".

Am 15. Oktober 2014 konnte man anlässlich der Mitteilung der Übertragungsnetzbetreiber über eine leichte Absenkung der EEG-Umlage auf bild.de einen Beitrag mit der Überschrift lesen: "Warum zahlen wir so viel für Strom? BILD erklärt die Kurve der Wut".

Die Kurve der Wut, das ist ein Balkendiagramm, das die Strompreisentwicklung seit 1998 zeigt. Und selbstredend erklärt "Bild" überhaupt nichts, sondern schürt irrationale Gefühle. Das fängt mit der Grafik bereits an. Sie trägt die Überschrift: "So viel kostet uns die EEG-Umlage". Die Balken zeigen, dass der Strompreis in einem typischen Drei-Personen-Haushalt von seinem Tiefstand im Jahre 2000 (13,94 Cent pro kWh) bis zum Jahr 2014 auf 29,13 Cent pro kWh gestiegen ist (also nicht "nahezu verdoppelt", wie "Bild" schreibt, sondern nominell sogar mehr als verdoppelt). Die Unterteilung der Balken zeigt jedoch, dass gleichzeitig die EEG-Umlage von 0,2 Cent pro kWh auf 6,24 Cent pro kWh angestiegen ist, also um 6,04 Cent. Für die übrigen 9,15 Cent pro kWh der Preissteigerung sind also andere Ursachen verantwortlich. Dass es die Erzeugung, der Transport und Vertrieb von Strom nicht sind, kann man der Grafik ebenfalls entnehmen: Dieser Posten ist 2014 gegenüber 2013 sogar gesunken. Der Strompreisanstieg seit 2000 geht laut Tabelle zum großen Teil auf die Erhöhung von Stromsteuer, Mehrwertsteuer und verschämt unter "sonstige" subsumierte Kostenfaktoren zurück. Aber all dies kann dem Auge des "Bild"-Lesers egal sein: Durch die Farbwahl, welche die EEG-Umlage in feuerrot, alle anderen Faktoren in angenehm gemäßigten Farbtönen darstellt, wird die unpassende Überschrift optisch beglaubigt.

Im weiteren Text bekräftigt die Autorin des Artikels, Anne Merholz: "Ein Preistreiber: die Öko-Umlage." Durch den unbestimmten Artikel "ein" wird der Kritik vorgebeugt, man argumentiere monokausal; aber alles ist darauf ausgelegt, dass der durchschnittliche "Bild"-Leser, dessen "Kurve der Wut" man ja eher erzeugen als "erklären" will, diese Feinheit überliest. Deshalb werden auch keine anderen "Preistreiber" namhaft gemacht. Zur Bildung der EEG-Umlage erfahren die Leser: "Mit der Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland finanziert. Sie wird auf den Strompreis aufgeschlagen." "Bild" verschweigt, wem sie aufgeschlagen wird (nämlich den Normalverbrauchern) und wem nicht (den stromfressenden Industrieunternemen). Später wird immerhin noch enthüllt: "Im Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) ist festgelegt, dass Betreiber einer Solar-, Windkraft-, Wasserkraft- oder Biogasanlage nach dem Anschluss ans Netz auf 20 Jahre garantiert eine feste Vergütung erhalten. Davon wird der für den Strom erzielte Preis abgezogen, der Rest wird über die Öko-Umlage aufgefangen." Dass demzufolge ein Großteil der Umlagen-Erhöhung auf die Senkung des Börsen-Strompreises zurückzuführen ist, der seinerseits ein Ergebnis des Erfolgs der regenerativen Energien darstellt, wird allerdings nicht an die große Glocke gehängt. Dann müssten die "Bild"-Leser sich ja fragen, wieso die EEG-Umlagenerhöhung stets unvermindert an die privaten Endkunden weitergereicht wird, der gesunkene Börsenpreis für Strom aber nicht.

Stattdessen erfahren die "Bild"-Leser noch: "Die Milliardenförderung ist hoch umstritten, da sie zu Wettbewerbsverzerrungen führt." Wiederum würde man ja gerne hören, wie es mit den anderen, viel umfangreicheren Milliardenförderungen im Stromsektor bestellt ist, vor allem für Atom- und Kohleenergie. Diese stehen nicht auf der Stromrechnung, weil sie durch Steuermittel aufgebracht werden und dadurch besser der Aufmerksamkeit entzogen werden können. 2012 hätten sie, auf den Strompreis umgelegt, mehr als 10 Cent pro kWh betragen, wie eine Studie des "Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft" ergab.

Auch der für die Energiewende kontraproduktive Neubau von Höchstspannungstrassen, der von den Stromkunden (außer der wiederum davon befreiten energieintensiven Industrie) aufzubringen ist, ist der "Bild"-Autorin keinen Skandalsatz wert. Ebensowenig befragt Frau Merholz den gegenwärtigen Luxus, zwei Stromversorgungssysteme gleichzeitig zu betreiben, auf seine psychopathologischen Implikationen ("Irrsinn"). Deutschland betreibt heute gleichzeitig ein halb fertiges System mit Solar- und Windanlagen, bei dem im Grunde nur noch die Stromspeicher fehlen, und leistet sich zusätzlich andererseits ein völlig überaltetes - auf Atomkraft und Braunkohle beruhendes - System, mit dem EON, RWE, Vattenfall und EnBW ihr Geld verdienen und in das zur Erhaltung und "Modernisierung" (Braunkohleerschließung usw.) immer noch weiter Geld hineingesteckt wird. Beide Systeme produzieren gleichzeitig Strom. Und beide passen nicht zusammen, weil Kohle- und Atomkraftwerke nicht hinreichend abgeregelt werden können, wenn genug Strom aus Sonne und Wind vorhanden ist. Immer häufiger muss in Deutschland produzierter Strom deshalb sogar verschenkt werden. Dass die Regierung sich nicht entscheiden kann, diese veraltete Kraftwerksstruktur zügig abzubauen, macht den Strompreis so teuer, dass sich einfache Verbraucher mit Recht darüber aufregen.

Eine Boulevardzeitung bzw. ihr Online-Portal könnte theoretisch die "Kurve der Wut" auf jene preistreibenden und überdies mit Reaktorkatastrophen respektive mit der Klimakatastrophe verknüpften Technologien und deren Subventionierung lenken. Aber ein Boulevard-Medium, das auf der Seite der Vernunft und der Moral stünde, das müsste wohl erst noch erfunden werden. Vielleicht wäre es auch die Quadratur des Kreises.

Und so gehen denn im interaktiven Kommentarbereich von bild.de die Wellen der Wut so richtig hoch - teils übrigens gegen "die Konzerne", meist gegen "die Politiker, die uns das eingebrockt haben", teils auch gegen die Solar-und Windkraftanlagen-Betreiber. Bei einem früheren "Strom-Irrsinn"-Beitrag von bild.de las man vor einem Monat auch so fachkundige Informationen wie: "Jeder Windparkbetreiber bekommt Geld. Egal ob der Strom eingespeist wird oder nicht. Bitte vorher Informieren." Jetzt fordert einer: "Alle AKWs wieder ans Netz. Das war die sauberste, sicherste und günstigste Energieerzeugung. Ausserdem Fracking in grossem Umfang erlauben. Weg mit den grünen Moralaposteln.

Als führende Industrienation braucen wir billigen Strom. Frankreich überf 60 KKW, Deutschland bald 0. !!!Japan!!! baut neue AKWs! nur Deutschland zockt die Bürger ab !!" (Schreibweise gemäß dem Original) - Brav gelernt, lieber "Bild"-Leser, die Kurve der Wut funktioniert wunschgemäß.

Um eine nachhaltig bezahlbare Energieversorgung sicherzustellen und die Kosten des Klimawandels in Grenzen zu halten, bräuchten wir aber vielleicht doch eher eine "Kurve des Denkens".

Rüdiger Haude

Falsche Schlüsse (78): Familienplanung

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.12.2014, 12:06 (vor 1675 Tagen) @ H. Lamarr

Ich wünsche mir ein Rind von dir!


Nunu, Tippfehler?
Nein, Text auf dem Werbeplakat einer Burger-Braterei.

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Falsche Schlüsse (79): Tiefschlag

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.12.2014, 12:14 (vor 1675 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (80): W-LAN in Schulen unschädlich

H. Lamarr @, München, Montag, 04.05.2015, 21:43 (vor 1538 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Studie der Universität Oberammergau, Bayern, hat ergeben: 100 Prozent der Schüler eines örtlichen Gymnasiums schreiben das Wort "Rentner" verkehrt herum, sobald das Schul-W-LAN eingeschaltet wird. Der Effekt tritt nach Angaben des Studienleiters Werner Knuf unverzüglich mit Beginn der Befeldung ein. Wie auf Knopfdruck. Ebenfalls unverzüglich mit Abschalten des W-LANs sind die Schüler wieder in der Lage, das Wort richtig herum zu schreiben. Knuf wertet dies als integrierte Replikationsbestätigung seiner Studie. Die Elternbeiräte vor Ort zeigten sich über die Studie schwer betroffen. Erste Stimmen aus der Bürgerschaft fordern bereits eine Petition an den bayerischen Landtag, die WHO und die UNO, mit der weltweit zur Abschaltung von W-LAN an Schulen aufgerufen werden soll. Bundespolizei und Bundeswehr in der Region wurden vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt, um Unruhen im Keim zu ersticken und marodierende Mobilfunkgegner daran zu hindern, Sachbeschädigungen an Sendeeinrichtungen im Freistaat zu begehen.

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Falsche Schlüsse (81): Brautentführung

H. Lamarr @, München, Sonntag, 21.06.2015, 15:43 (vor 1491 Tagen) @ H. Lamarr

Vier Männer mit Sturmhauben und Waffen, dazu ein Auto mit Blaulicht - da rief eine Anwohnerin in Ostfriesland die Polizei. Die rückte mit Hubschrauber und zehn Streifenwagen aus und landete bei einer Hochzeitsgesellschaft.

Eigentlich wollten sie nur die Braut entführen - aber dieser beliebte Hochzeitsgag ging voll nach hinten los, weil die Durchführung zu realistisch war. Vier Männer hatten sich mit Sturmhauben maskiert und ein Blaulicht auf ihren schwarzen BMW gepflanzt. Außerdem dabei: ein gut sortiertes Arsenal an Spielzeugwaffen.

Für eine brave Bürgerin der kleinen Gemeinde Apen im niedersächsischen Ammerland sah das nach einer echten Geiselnahme aus. Sie bekam es mit der Angst zu tun und alarmierte am Samstagmorgen die Polizei. weiter ...

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Falsche Schlüsse (82): 5 x 6 = respektabel

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 25.11.2015, 12:45 (vor 1334 Tagen) @ H. Lamarr

Neulich fragte ich eine Kollegin, wie viele Stunden sie denn in der Woche arbeiten würde. "20", antwortete sie und fügte hinzu: "4 x 5". "Ahh", sagte ich, "das ist ähnlich wie bei meiner Frau, die hat 5 x 6 in der Woche." Die Kollegin stutzte, grinste und meinte: "Respekt!"

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Falsche Schlüsse (83): Opa allein zuhaus'

H. Lamarr @, München, Freitag, 04.12.2015, 20:20 (vor 1324 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (84): Weltuntergang, regelmäßiger

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 30.12.2015, 12:53 (vor 1299 Tagen) @ H. Lamarr

40 Jahre ist es her, dass nach der Vorstellung der Zeugen Jehovas die Welt endgültig untergehen sollte. Doch am 1. Januar 1976 ging die Sonne auch über den Ungläubigen wieder auf - nicht zum ersten Mal hatte die Religionsgemeinschaft sich getäuscht. Schon 1914 sollte das Jüngste Gericht tagen, dann wieder 1918 und 1925. Aber immer kam etwas dazwischen. mehr ...

Kommentar: Jede Ähnlichkeit mit ebenso erfolgreichen Prognosen überzeugter Mobilfunkgegner ist beabsichtigt.

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Falsche Schlüsse (84): Weltuntergang, regelmäßiger

Diagnose-Reflex, Donnerstag, 31.12.2015, 08:05 (vor 1298 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Protestant ist gestorben und erscheint bei Petrus vor der Himmelstür. Petrus checkt die Daten und das Sündenbuch und lässt verlauten: " Alles klar, Sie dürfen rein! Saal 26. Aber wenn Sie an Saal 7 vorbei kommen, müssen Sie absolut leise sein und keinen Mucks machen!" Gesagt, getan! Der Protestant ist vor Saal 7 mucksmäuschenstill und erreicht unbeschadet Saal 26.
Ein Katholik ist ebenfalls verstorben und steht bei Petrus vor der Himmelstür. Petrus überprüft erneut alle Daten und sagt: "Ich habe gute Nachrichten für Sie: Sie dürfen auch rein! Saal 17. Aber wenn Sie an Saal 7 vorbei kommen, dürfen Sie keinen Laut machen und müssen absolut leise sein!" Der Katholik betritt das Paradies, ist vor Saal 7 absolut unhörbar und erreicht glücklich Saal 17.
Auch für einen Juden ist das irdische Dasein vorbei und er steht vor Petrus. Petrus kontrolliert wiederum seine Daten und verkündet: "Ich habe eine frohe Botschaft für Sie: Sie dürfen in den Himmel! Saal 14. Aber wenn Sie an Saal 7 vorbei kommen, dürfen Sie nicht laut sein und müssen sich unbedingt absolut lautlos bewegen!" Fragt der Jude: "Warum muss ich bei Saal 7 denn so leise sein?" Antwortet Petrus: "In Saal 7 sind die Zeugen Jehovas... und die denken, sie seien allein hier oben!" :rotfl:

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Humor

Falsche Schlüsse (85): Be Deutsch!

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.04.2016, 11:07 (vor 1204 Tagen) @ H. Lamarr

Wir sind das Volk. Nicht ihr. Wir!

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Falsche Schlüsse (85): Be Deutsch!

Diagnose-Reflex, Sonntag, 03.04.2016, 20:10 (vor 1203 Tagen) @ H. Lamarr

Wir sind das Volk. Nicht ihr. Wir!

Richtig! Und für die anderen hab ich auch einen:

WIRR IST DAS VOLK!
P.S. lässt sich bei der nächsten Demo von denen richtig gut skandieren :D

Falsche Schlüsse (86): Hoden und Tittenhalle

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 14.04.2016, 21:33 (vor 1192 Tagen) @ H. Lamarr

Nicht klicken soll, wer keine anstößigen Gesteinsformationen sehen möchte. Alle anderen klicken <hier>.

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Falsche Schlüsse (87): Reichsplätzchen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.12.2016, 20:48 (vor 956 Tagen) @ H. Lamarr

In einem Haus wohnen 37 Bundesbürger und 1 Reichsbürger. Frage: Welches Plätzchen ist für den Reichsbürger gedacht?

Und wo ist jetzt der falsche Schluss? Das offensichtliche "Reichsplätzchen" zeigt nicht das Symbol der Nationalsozialisten, sondern dessen Spiegelbild.

[image]

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Humor

Falsche Schlüsse (88): Follower ohne Facebook

H. Lamarr @, München, Montag, 19.12.2016, 17:32 (vor 943 Tagen) @ H. Lamarr

Christoph schreibt an seine Schulfreunde ...

Wie ihr wisst, bin ich nicht bei Facebook usw. registriert, weil die "Herrschaften" alle meine Aussagen kommerziell nutzen würden.

Nun versuche ich Facebook mit seinen eigenen Waffen zu schlage: Ich suche Freunde außerhalb von Facebook, aber nach den gleichen Prinzipien wie in Facebook!

Also gehe ich seit einiger Zeit jeden Tag auf die Straße und erkläre Passanten was ich gegessen habe, wie ich mich fühle, was ich gestern Abend gemacht habe, was ich heute geplant habe und zurzeit mache und was ich morgen mache. Ich gebe den Leuten ein Foto von meiner Frau und meinen Kindern/Enkelkindern, erzähle, dass ich einen Skoda Yeti fahre, berichte wie ich mein Auto wasche, dass meine Frau gut kocht, dass ich am Heiligen Abend die Kirche besuche und den Pfarrer gut kenne. Erzähle auch, dass ich für Ärzte ohne Grenzen und viele andere Organisationen gespendet habe.

Was ich noch mache: Ich höre aufmerksam den Gesprächen anderer zu und sage dann laut
"Das gefällt mir!" 👍

Und siehe da, ihr werdet es nicht glauben: aber es funktioniert tatsächlich!

Zurzeit habe ich fünf Personen, die mir folgen und meine Freunde sind: Zwei Polizisten, ein Psychiater, ein Psychologe und ein Pfleger.

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Falsche Schlüsse (89): Schlechter Schüler Singlestone

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 02.02.2017, 14:04 (vor 899 Tagen) @ H. Lamarr

[image]Hartnäckig hält sich Munkeln & Raunen, Albert Singlestone sei ein schlechter Schüler gewesen, bevor er sich entschloss, ein Genie zu werden. Doch kann das wirklich sein? Ein Blick auf Singlestones Abiturzeugnis macht klar (auf Bild klicken): Es hagelte Vierer, Fünfer und Sechser. Also doch!

Denkste! Singlestone machte sein Abitur in der Schweiz, Kanton Aargau, und dort wird genau andersrum benotet als in Deutschland. Das war zu Singlestones Zeiten so und ist noch heute so. Eine Sechs ist dort gleichwertig mit unserer Eins.

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Irrtum

Falsche Schlüsse (90): Stradivari

H. Lamarr @, München, Dienstag, 09.05.2017, 12:39 (vor 803 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Stradivari gilt als Inbegriff handwerklichen Könnens. Und wenn einer schwärmt, sein Auto sei die Stradivari unter den Autos, weiß jeder auf Anhieb: einen "Twingo" fährt der Schwärmer sicher nicht.

So weit, so gut.

Aber: Stradivari-Geigen halten dem Vergleich mit modernen Violinen nicht stand. In mehreren Blindtests bevorzugten sowohl Geiger als auch Zuhörer in einer Konzerthalle neue Violinen, schreibt "Der Spiegel".

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Falsche Schlüsse (91): Dreisatz für Dummies

H. Lamarr @, München, Samstag, 13.05.2017, 16:41 (vor 798 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn 1 Liter 3,77 Euro kosten, dann kosten 500 Milliliter ... 5,65 Euro

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Das Original dieser wundersamen Rechenkunst gibt es derzeit <hier> (Stand: 13. Mai 2017).

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Falsche Schlüsse (92): Höschen

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.06.2017, 10:27 (vor 765 Tagen) @ H. Lamarr

Tochter: Mutti, Mutti, die Jungs in der Schule wollen immer, dass ich einen Handstand mache.
Mutter: Untersteht dich, die wollen nur dein Höschen sehen!
Tochter: Keine Sorge Mutti, ich hab's vorher ausgezogen.
Mutter: ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Falsche Schlüsse (93): Treibstoff Rauch

H. Lamarr @, München, Dienstag, 11.07.2017, 13:25 (vor 740 Tagen) @ H. Lamarr

Alle elektrischen Maschinen werden nicht mit Strom betrieben, sondern mit Rauch.
Beweis: Entweicht Rauch aus einer Maschine, funktioniert sie danach nicht mehr.

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Falsche Schlüsse (94): Jäger und Sammler

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.07.2017, 21:47 (vor 723 Tagen) @ H. Lamarr

Zuerst war der Mensch ein Jäger und Sammler, der umherzog. Dann wurde der Mensch sesshaft und betrieb Ackerbau und Viehzucht. So steht es in den Geschichtsbüchern.

Aus meiner Sicht haben die Historiker falsche Schlüsse gezogen. Ich zum Bleistift sehe mich noch immer als Jäger und Sammler, der freilich keine Wälder und Savannen mehr durchstreift, sondern Supermärkte und Einkaufszentren. Dort gehe ich dann auf die Jagd nach Dosen mit Leberknödelsuppe, nach Kaffee, Aufschnitt und österreichischem Bergkäse und zwischendurch sammle ich ein Dutzend Semmeln ein, ein paar Früchte und etwas Gemüse. Nur die Kasse, die gab es in der Steinzeit noch nicht. Gute alte Zeit.

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Falsche Schlüsse (95): Maschenweite

H. Lamarr @, München, Sonntag, 30.07.2017, 11:55 (vor 721 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Ichthyologe, ein Fischkundiger, will das Leben im Meer erforschen. Er wirft dazu sein Netz aus, zieht es gefüllt an Land und prüft seinen Fang nach der gewohnten Art eines Wissenschaftlers. Nach vielen Fischzügen und gewissenhaften Überprüfungen formuliert er zwei Grundgesetze der Ichthyologie:

1. Alle Fische sind größer als fünf Zentimeter.
2. Alle Fische haben Kiemen.

Er nennt diese Aussagen Grundgesetze, da beide Punkte sich ohne Ausnahme bei jedem Fang bestätigt hatten. Hypothetisch nimmt er deshalb an, dass diese Aussagen auch bei jedem künftigen Fang sich bestätigen, also wahr bleiben werden.

Ein kritischer Betrachter ist jedoch mit der Schlussfolgerung des Ichthyologen höchst unzufrieden und wendet energisch ein:
"Dein zweites Grundgesetz, dass alle Fische Kiemen haben, lasse ich als Gesetz gelten, aber dein erstes Grundgesetz, das über die Mindestgröße der Fische, ist gar kein Gesetz. Es gibt im Meer sehr wohl Fische, die kleiner als fünf Zentimeter sind, aber diese kannst du mit deinem Netz einfach nicht fangen, da es eine Maschenweite von fünf Zentimetern hat!"

Der Ichthyologe ist von diesem Einwand jedoch keineswegs beeindruckt und entgegnet: "Was ich mit meinem Netz nicht fangen kann, liegt prinzipiell außerhalb fischkundlichen Wissens, es bezieht sich auf kein Objekt der Art, wie es in der Ichthyologie als Objekt definiert ist. Für mich als Ichthyologen gilt: "Was ich nicht fangen kann, ist kein Fisch."

Quelle: Methoden der Erkenntnisgewinnung, Seminar Empirische Sozialforschung/Pflegeforschung, Prof. Dr. U. Toellner-Bauer

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Falsche Schlüsse (96): Konzernspenden

H. Lamarr @, München, Sonntag, 17.09.2017, 23:48 (vor 671 Tagen) @ H. Lamarr

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) kokettiert gerne damit, sie nehme keine Konzernspenden an, verzichte also auf Spenden von juristischen Personen.

Das hört sich für Eva und Alfred erstmal gut und erfreulich edel an.

Aber: Derweil die ödp bundesweit eine bedeutungslose Splitterpartei ist, könnte sie leicht nur deshalb so großzügig auf Konzernspenden verzichten, weil kein Konzern je auf die Idee gekommen ist, ihr überhaupt welche anzubieten :surprised:.

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ödp, Spenden

Falsche Schlüsse (97): Verschwörungstheorien

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 19.10.2017, 15:01 (vor 640 Tagen) @ H. Lamarr

Stehen zwei Schweine am Trog und fressen. Sagt das eine: "Du, ich habe gehört, der Bauer füttert uns nur deswegen so gut, weil wir am Ende geschlachtet werden sollen!". Erwidert das andere: "Ach, hör doch auf, du immer mit deinen albernen Verschwörungstheorien!"

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Falsche Schlüsse (98): Polizei-Porsche

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.10.2017, 20:42 (vor 631 Tagen) @ H. Lamarr

Neulich auf der Autobahn A8 Richtung Salzburg. Das Tempo ist auf 120 km/h begrenzt und es regnet, ich fahre etwas schneller, 130 km/h. Da schiebt sich langsam ein Sportwagen mit typischer Farbgebung an mir vorbei (Bild). Mist, Polizei, runter vom Gas! Nochmal hingeschaut, weil Porsche und Polizei üblicherweise in gegnerischen Lagern anzusiedeln sind, und ich lese auf der Beifahrertür POLICE. Verdammt, wo bin ich ...?! Verunsicherung macht sich breit. Also nochmal hingeschaut und auf dem hinteren Kotflügel (im Foto kaum zu lesen) den Schriftzug Versicherungs- entdeckt. Hä? Doch dann machte es Klick: Versicherungs-POLICE steht dort geschrieben. Nächster Gedanke: Also das geht zu weit, jetzt machen die Bullen doch tatsächlich schon Werbung für Versicherungen. Meine vier Mitfahrer und ich rätseln noch kurz und wir einigen uns auf: Mitnichten, der Porschefahrer hat sich nur ein gelungenes Späßli geleistet, grüne Folie an der richtigen Stelle und ein täuschender Schriftzug – und alle fahren brav 120 km/h, bis auf einen ...

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Humor

Falsche Schlüsse (99): Kurzgruß "LG" verboten

H. Lamarr @, München, Montag, 12.02.2018, 12:31 (vor 524 Tagen) @ H. Lamarr

Seoul, Hamburg (Archiv) - Der südkoreanische Elektronikhersteller LG mahnt seit einigen Tagen in Deutschland die Verwendung der Wortmarke "LG" (=Liebe Grüße/Lieben Gruß) durch Privatpersonen ab. Dabei verlangen die Anwälte des Unternehmens eine Zahlung von 800 Euro sowie eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Unter den Abgemahnten ist die Empörung groß.

"Ich habe nur einen Post auf die öffentliche Facebook-Pinnwand einer guten Freundin von mir gestellt und 'LG Steffi' druntergeschrieben. Mehr nicht", berichtet etwa die 24-jährige Stefanie Vatter aus Mainz. "Dass ich jetzt 800 Euro zahlen soll, ist doch ein schlechter Witz!"

Für die rechtlichen Vertreter von LG hingegen ist die Sachlage eindeutig: "Wer öffentlich die Buchstabenkombination 'LG' benutzt, verletzt damit die Wortmarkenrechte der LG Group", so Hagen Nechmeier von der Anwaltskanzlei Klawan, Nechmeier & Nechmeier, die das Unternehmen vertritt. "Wir sind der Auffassung, dass Leute, die mit LG grüßen, vorsätzlich den guten Namen unseres Mandanten missbrauchen, um sich selbst in einem positiven Licht darzustellen."

weiter ...

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Falsche Schlüsse (100): Ahnenforschung mit DNA-Probe

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 21.02.2018, 20:34 (vor 514 Tagen) @ H. Lamarr

Es hätte so schön sein können. Für weniger als 100 Euro analysiert ein Labor private DNA-Proben und gibt Auskunft, wo einem seine Urahnen einst hausten.

"Wir alle sind Geflüchtete", hieß es vor einigen Tagen auf "Zeit Online", und mit "alle" waren tatsächlich alle gemeint. Die deutsche Autorin und Kuratorin Emma Braslavsky hatte zwei Speicheltests gemacht und daraufhin eine Art literarische Vision durchlebt. Sie war einem äußerst zweifelhaften Trend gefolgt, bei dem Leute eine DNA-Probe an ein Unternehmen schicken und dann vermeintlich über ihre Herkunft aufgeklärt werden: Zu wie viel Prozent bin ich mitteleuropäisch, wie viel nordafrikanisch, und so weiter. [...]

Zum Sonderpreis von 69 Euro kann man zum Beispiel beim Anbieter "MyHeritage" seine Spucke untersuchen lassen. Man erhält zwei Wattestäbchen, die man eingespeichelt ins Labor schickt. Nach ein paar Wochen gibt es online die Ergebnisse. "Die Wohnorte Ihrer Ahnen sind in Ihrer DNA verschlüsselt", heißt es mäßig seriös auf der Webseite. "Wir bieten 42 verschiedene Ethnizitäten an - die höhste (sic) Anzahl unter allen größeren DNA-Test Anbietern (sic)".
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Falsche Schlüsse (101): NoGroKo-Gate

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 21.02.2018, 23:19 (vor 514 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Russe namens Juri soll Juso-Chef Kevin Kühnert Hilfe bei der NoGroKo-Kampagne angeboten haben, meldete "Bild" am Freitag [16. Februar 2018] auf der Titelseite. Doch den Mailverkehr hatte offenbar das Satiremagazin "Titanic" lanciert. weiter ...

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Falsche Schlüsse (102): Mit Pep im Stadium

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.03.2018, 14:38 (vor 500 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (103): Kuckuckskind

H. Lamarr @, München, Montag, 16.07.2018, 22:26 (vor 369 Tagen) @ H. Lamarr

Eine junge Frau schreib ihrem auf Montage befindlichen Mann:

Mein lieber Mann, ich möchte dich informieren, dass du Vater eines gesunden Jungen geworden bist.
Da ich nicht genügend Milch habe, um den Jungen zu nähren, musste ich eine Amme nehmen. Sie ist eine Schwarze. Durch die Milch hat das Kind jetzt die schwarze Farbe angenommen. Du wirst verstehen, dass ich dafür nicht verantwortlich bin.
Es grüßt und küsst dich deine glückliche Anita

Der Ehemann schreibt daraufhin an seine Mutter:

Liebe Mutter, möchte dir mitteilen, dass du Oma geworden bist. Anita teilte mir mit, dass sie den Jungen nicht nähren konnte und deshalb eine Amme nehmen musste. Die Amme ist eine Schwarze, deshalb hat auch das Kind die schwarze Farbe angenommen. Wir können Anita dafür nicht verantwortlich machen.
Es grüßt dich ein glücklicher Vater

Die Mutter antwortet dem Sohn:

Lieber Hans, mir ist es bei deiner Geburt genauso ergangen wie deiner Anita. Doch weil wir zu arm waren, uns eine Amme zu nehmen, musste ich dich mit Kuhmilch ernähren. Nun mach' mich bitte nicht dafür verantwortlich, dass aus dir ein Rindvieh geworden ist.
Deine dich liebende Mutter

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Falsche Schlüsse (104): 78 Mio. $ von Ölmogul Schall

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 26.07.2018, 16:20 (vor 359 Tagen) @ H. Lamarr

Heute traf bei uns eine E-Mail ein, die sich an die Dümmsten der Dummen richtet. Es ist daher bereits eine bodenlose Unverschämtheit, überhaupt in den Verteiler für eine solche Mail hineingenommen worden zu sein :-).

Tsunami-Katastrophe von Dezember 2004 tötete meinen Klienten und seine unmittelbare Familie. Er war ein Ölmogul hier in Japan. Bevor er starb, hinterlegte er $ 78.200.340,00 bei meiner Bank

Nun hat meine Bank angeordnet, dass ich innerhalb von drei Monaten einen Erben seines Vermögenswertes vorlegen oder den Fonds als nicht beanspruchten Fonds an die japanische Regierung liquidieren werde. Dies geschieht von Zeit zu Zeit in der Bankenbranche - und es ist unfair und inakzeptabel

Während meiner Nachforschungen fand ich heraus, dass Sie beide den gleichen Nachnamen haben. Also bin ich bereit, meine Position bei meiner Bank als Executive Officer zu nutzen, um Sie zum Empfänger der Mittel zu machen.

Kontaktieren Sie mich per E-Mail für weitere Details, um Ihr Interesse an diesem Geschäft zu bestätigen - T.M

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Falsche Schlüsse (105): Hitzewelle und Todesfälle

H. Lamarr @, München, Montag, 06.08.2018, 19:36 (vor 348 Tagen) @ H. Lamarr

Hitzewellen fordern unter der Bevölkerung mehr Tote. Stimmt. Doch die Hitze zieht Todesfälle nur vor, ein paar Wochen später wären die Opfer so oder so gestorben. mehr ...

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Falsche Schlüsse (106): Gurke mit Puls

H. Lamarr @, München, Dienstag, 07.08.2018, 14:18 (vor 348 Tagen) @ H. Lamarr

Vor knapp einem Jahr habe ich mir ein Fitnessarmband aus chinesischer Produktion geleistet. Trotz günstigem Preis bietet das Armband eine erstaunliche Leistungsfülle. Kaufentscheidend für mich war das Merkmal "Blutdruckmessung".

Blutdruckmessung?

Wie zu Teufel soll das funktionieren, das Gerätchen hat zwar die bekannte grün leuchtende LED zur Pulsfrequenzmessung am Handgelenk aber keinerlei Vorrichtung, um den Blutfluss mit einer prallen Luftpolstermanschette abzuschnüren. Die Suche nach dem Wirkprinzip im Internet blieb damals fruchtlos. Auf irgendeiner Seite behauptete ein anonymer Volldepp jedoch frech, die zuweilen schmerzhafte Blutdruckmessung mit Armabquetschen sei veraltet, die Messung mit LED-Licht sei hingegen toll und zeitgemäß. Aha, ja wenn das so ist ...

Einzige Voraussetzung zur Blutdruckmessung bei meinem Fitnessarmband war die Forderung, den Arm während der Messung so zu halten, dass das Armband in Höhe des Herzens sei. Ich tat wie mir aufgetragen und das Gerätchen produzierte tatsächlich munter systolische und diastolische Messwerte wie am Fließband. Mein Misstrauen aber blieb, denn auch der Hersteller erklärte das Wirkprinzip der Messung mit keinem Wort.

Irgendwann hatte ich die Nase voll und wollte es wissen. Mittel zum Zweck war der Vergleich der Messwerte mit denen eines handesüblichen Blutdruckmessgeräts mit Oberarmmanschette. Die Grafik zeigt, was dabei herausgekommen ist:

Kein Vergleich, Fitnessarmbänder gaukeln eine Blutdruckmessung nur vor
[image]

Die oberen Kurven zeigen die Systole, die unteren die Diastole (rot = Fitnessarmband, blau = Oberarmessgerät). Und es wird sehr, sehr deutlich: Was immer auch das Fitnessarmband gemessen hat, mein tatsächlicher Blutdruck war es nicht. Vermutlich sorgt ein Algorithmus im Fitnessarmband je nach anfangs eingegebenem Körpergewicht, Körpergröße und Lebensalter sowie der tatsächlich gemessenen Pulsfrequenz für halbwegs plausible stets ein bisschen schwankende Zufallswerte, die, wie die Grafik oben zeigt, mit der Realität jedoch nichts zu tun haben und, das ist sogar gefährlich, durchwegs zu niedrig sind. Wohl aus diesem Grund lässt der Hersteller des Armbands auch wissen, die Blutdruckwerte wären nicht als medizinische Diagnosewerte zu sehen, sie dienten nur der Orientierung. Aus meiner Sicht taugen sie nicht einmal dazu.

Um die Vermutung zu beweisen, die angeblichen Messwerte des Armbands seien in Wahrheit berechnete Werte, hatte ich einen meiner seltenen Geistesblitze. Was passiert, wenn ich das Fitnessarmband nicht am Handgelenk trage, sondern z.B. einer Bierflasche umschnalle und dann eine Messung starte? Die Bierflasche erwies sich für das Armband zwar als zu dick, auf eine Schlangengurke aber passte es. Dem Foto unten ist nun zweifelsfrei zu entnehmen, mein Prodand Schlangengurke war zum Aufnahmezeitpunkt mit 128 zu 83 Blutdruck kerngesund. Das ist jetzt schon etliche Monate her. Seitdem plagt mich ein schlechtes Gewissen. Denn die quicklebendige Gurke wurde erbarmungslos zu Gurkensalat verarbeitet und dann verspeist. Was das Mord aus niederen Motiven?

Diese Schlangengurke war mit Blutdruckwerten von 128 zu 83 kerngesund.
[image]

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Falsche Schlüsse (107): Goldreserve

Gast, Freitag, 17.08.2018, 22:29 (vor 337 Tagen) @ H. Lamarr

Hinter dem jahrtausendealten Mythos des Edelmetalls stehen ein paar ganz nüchterne und zeitlose Fakten. Lehrreiche Experten-Zitate zeigen: Gold ist ein teurer Notgroschen, den man sich leisten können muss. weiter ...

Falsche Schlüsse (108): Zucker ist böse

H. Lamarr @, München, Montag, 20.08.2018, 12:37 (vor 335 Tagen) @ H. Lamarr

Der Kampf gegen Zucker wird, ebenso wie der gegen Salz, Mobilfunksendemasten und andere vermeintliche Lebenszeitverkürzer, zu einer Ersatzreligion in einer nichtspirituellen Zeit. Die Wenigsten haben wirklich Ahnung, worum es überhaupt geht, doch alle wollen mitreden. mehr ...

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Falsche Schlüsse (109): Panik vor Faxgeräten

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.09.2018, 21:41 (vor 321 Tagen) @ H. Lamarr

Vor ein paar Tagen habe ich bei einer älteren Dame aus unserem Bekanntenkreis, nennen wir sie Waltraud, einen Multifunktionsdrucker (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax) aufgestellt und eingerichtet. Gleich bei meiner Ankunft zeigte mir Waltraud einen aktuellen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (eine dpa-Meldung), der davor warnt, PC-Netzwerke, in die ein Multifunktionsdrucker eingebunden sei, könnten von Hackern angegriffen werden. Waltraud war sichtlich besorgt, dies könnte auch ihrer Neuanschaffung passieren. Ich beruhigte sie so gut ich konnte mit dem Hinweis, keiner der bösen Buben hätte es ausgerechnet auf sie abgesehen und selbst wenn, ginge dies nur mit Kenntnis ihrer Faxnummer. Und da diese allein einem kleinen Kreis von Freunden und Verwandten bekannt sei, könne sie unbesorgt sein. Waltraud gab sich mit der Erklärung zufrieden, dachte ich jedenfalls.

Heute abend rief mich Waltraud ziemlich aufgelöst an, ihr Desktop-Rechner funktioniere nicht mehr. Der Bildschirm sei schwarz, in einer Ecke stünde nur "Analog". Und ihr Laptop funktioniere ebenfalls nicht mehr. Nach ein paar weiteren Sätzen kam das, warum ich dieses Posting schreibe: Waltraud fragte besorgt, ob sie sich über ihren neuen Multifunktionsdrucker nicht einen Virus eingefangen habe, so wie es in der Zeitung stand.

Erst jetzt wurde mir klar, welchen unerkannten Schaden die aus meiner Sicht unnötig reißerische dpa-Meldung bei technischen Laien anrichten kann. Der Artikel beschreibt zweifellos eine reale Gefahr, doch er versäumt es, auf das viel relevantere Risiko hinzuweisen. Das Risiko ist die Gefahr multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit, dass die Gefahr tatsächlich eintritt. Die Gefahr, am Münchener Marienplatz von einem Meteoriten getroffen zu werden lässt sich nicht wegdiskutieren, die ist real. Das Risiko aber, dass dies tatsächlich passiert, ist wegen der verschwindend kleinen Eintrittswahrscheinlichkeit so gut wie Null. Aber: Innovative Firmen, Behörden und Politiker sollten ihre Faxgeräte durchaus absichern, denn bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs im Bereich des Möglichen. Bei Waltraud aber, einer pensionierten Lehrerin, ist die Wahrscheinlichkeit und damit das Risiko eines Angriffs gleich Null. Der Grund, warum die dpa-Meldung bei Waltraud überhaupt diese Tiefenwirkung entfalten konnte ist aus meiner Sicht: Wir sehen uns selbst nicht gerne aus Ursache einer Fehlfunktion und schieben die Verantwortung, wenn möglich, lieber auf andere. Dies kann eine erfolgreiche Fehlersuche erheblich behindern, denn man sucht zunächst an der völlig falschen Stelle.

Selbstverständlich war Waltraud nicht angegriffen worden. Im weiteren Verlauf unseres Telefonats stellte sich heraus, sie hatte am Desktop-PC die USB-Maus ausgetauscht. Dazu musste sie den Rechner von der Wand weg nach vorne ziehen, um an die Anschlüsse ranzukommen. Unbemerkt löste sie dabei die nicht verschraubte Steckverbindung zum PC-Monitor, der nun kein Bildsignal vom PC mehr bekam und ratlos "Analog" anzeigte, um klar zu machen, an welchem Eingang er darauf wartete. Und der Laptop war einfach nur abgestürzt. Nach einem Reset lief er wieder wie geschmiert.

Ohne die Panikmache der dpa-Meldung wäre Waltraud weniger nahe an Rand eines Nervenzusammenbruchs gestanden, denn sie weiß sehr wohl, dass technische Geräte der PC-Industrie gelegentlich unpässlich seien können. Ein geheimer Angriff böswilliger Unbekannter durch die Telefonleitung ist jedoch eine Bedrohung, die Waltraud weder nachvollziehen noch einschätzen kann, die (unbegründete) Angst vor so einem Angriff bereitete ihr Stress.

Im Vergleich zu dem Geschwätz dilettantischer Mobilfunkgegner, die ahnungslose Leute mit Krebs, Hirntumoren, Autismus und mindestens 30 weiteren Gesundheitsgefahren bombardieren, ist die dpa-Meldung noch geradezu seriös. Mobilfunkgegner nehmen billigend inkauf, Menschen wie Waltraud in eine ausweglose Angstfalle zu locken. Ich finde, dies ist beschämend verantwortungslos und ein guter Grund, Mobilfunkgegnern die Wirkung zu nehmen, z.B. indem das IZgMF sie so gut es geht als Schwätzer demaskiert, egal ob sie aus Dummheit handeln, aus Geltungssucht oder aus kommerziellem Interesse.

[03.09.2018: Posting geringfügig stilistisch editiert]

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Falsche Schlüsse (110): Klingelschilder vs. Nummernschilder

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 25.10.2018, 17:40 (vor 268 Tagen) @ H. Lamarr

Am 18. Oktober 2018 meldete der "Stern":

[image]Große Aufregung um die kleinen Namen am Klingelschild: Ein Wiener Mieter hat sich beschwert, dass der Name am Klingelschild gegen die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstößt. Die zuständige Hausverwaltung "Wiener Wohnen" erkundigte sich und kam zum Schluss, dass der Mann im Recht ist. Sie kündigte daraufhin an, bis zum Jahresende sämtliche Namen von den Klingelschildern ihrer 220.000 kommunalen Wohnungen zu entfernen. Sie sollen durch anonyme Wohnungsnummern ersetzt werden. [...]

Diese und ähnliche Meldungen in Deutschland und Österreich geißelte die EU-Kommission jetzt als Falschmeldungen:

Die seit Mai geltende EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) enthält keine Regeln für Namen auf Türschildern oder Briefkästen und verlangt auch nicht, dass diese entfernt werden. Das hat die Europäische Kommission klargestellt. Entsprechende Behauptungen in mehreren Medienberichten in Deutschland und Österreich seien schlicht und einfach falsch. Die EU-Kommission empfiehlt, sich bei Zweifeln zur Umsetzung der neuen Datenschutzregeln an die jeweils zuständigen nationalen Datenschutzbehörden zu wenden. Diese seien bereit, Ratschläge zu geben und Fehlinterpretationen der Regeln zu vermeiden.

Die Datenschutzgrundverordnung setzt hohe Standards für den Schutz personenbezogener Daten und klärt, aus welchen Gründen Daten erhoben und verarbeitet werden können. Der Grundsatz der Einwilligung ist nur eine der Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten. Ein weiteres ist das Prinzip des „berechtigten Interesses“. Dieses ist bei Klingelschildern laut Kommission gegeben, denn man müsse wissen, wer in einer Wohnung wohnt, um eine Person kontaktieren oder Post zustellen zu können. Hintergrund der Berichte war die Beschwerde eines Mieters in Wien über einen vom Vermieter angebrachten Namen an seinem Klingelschild. Daraufhin wurden über 200.000 Schilder entfernt – laut Bundesdatenschutzbeauftragtem unnötigerweise.

Klingelschilder kein Fall für die DSGVO

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Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

H. Lamarr @, München, Montag, 29.10.2018, 10:23 (vor 265 Tagen) @ H. Lamarr

Auf die Frage "Wohin mit dem Müll?" hatte Justus von Liebig schon 1865 die richtige Antwort: Verwerten! Dem Londoner Bürgermeister hatte er nachgewiesen, die Abwässer seiner Stadt enthielten Kalisalze und Phosphorsäure im Wert mehrerer Millionen Pfund Sterling.

Die Müllverwertung jedenfalls braucht sich nicht aufs Verbrennen zu beschränken! Denn im Müll steckt weit mehr an Wert als nur thermische Energie. So konnte die „Kehrichtverwertung Zürcher Oberland“ (KEZO) die thermische Verwertung zum einträglichen Geschäft ausbauen. Zwar sind 85 Prozent mineralische Asche. Doch aus den verbleibenden 15 Prozent der Trockenschlacke sortiert die Anlage Halbedel- und Edelmetalle aus. Und das lohnt sich: Aus 100.000 t Abfall hat die Anlage 2017 65 kg Gold, 1750 kg Silber, 800 t Kupfer und 2,9 Mio. t Aluminium im Wert von zusammen knapp 7,9 Mio. Schweizer Franken erwirtschaftet – die Investition von 40 Mio. Franken amortisiert sich also zügig.

Quelle: Einladungstext zu einer Veranstaltung des "Internationaler PresseClub München". Der Referent Daniel Böni ist Geschäftsleiter der Verbrennungsanlage KEZO in Hinwil, Schweiz. Er hat an der ETH Zürich seinen Master of Engineering erworben, als Test- und leitender Ingenieur in der Plastikindustrie gearbeitet, davon zwei Jahre in China. Er war Chefingenieur für einen Hersteller von Dosierungsanlagen in Italien, Chefingenieur einer internationalen Gruppe von Glascontainer-Herstellern und Betriebsleiter zweier solcher Anlage in der Schweiz.

Böni sagt: "Wir sind imstande, feinste Metalle auszusortieren, dies kann sonst niemand". Und meint zur Ausbeute: "Das ist extrem viel und entspricht dem Gehalt einer Gold-, Silber- oder Kupfermine im Ausland.

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Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

Kuddel, Dienstag, 30.10.2018, 11:05 (vor 264 Tagen) @ H. Lamarr

...Aus 100.000 t Abfall hat die Anlage 2017 ... 2,9 Mio. t Aluminium erwirtschaftet

:confused:

K

Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 30.10.2018, 11:36 (vor 264 Tagen) @ Kuddel

...Aus 100.000 t Abfall hat die Anlage 2017 ... 2,9 Mio. t Aluminium erwirtschaftet

:confused:

Erklärung
Böni sagt: "[...] dies kann sonst niemand" :-).

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Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

hans, Dienstag, 30.10.2018, 15:15 (vor 263 Tagen) @ H. Lamarr

...Aus 100.000 t Abfall hat die Anlage 2017 ... 2,9 Mio. t Aluminium erwirtschaftet

:confused:

Erklärung
Böni sagt: "[...] dies kann sonst niemand" :-).

Wer hat's erfunden?

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 30.10.2018, 15:29 (vor 263 Tagen) @ hans

...Aus 100.000 t Abfall hat die Anlage 2017 ... 2,9 Mio. t Aluminium erwirtschaftet

:confused:

Erklärung
Böni sagt: "[...] dies kann sonst niemand" :-).

Wer hat's erfunden?

Sieht nach Dr. H. Müller aus ;-). Anfrage beim Veranstalter läuft, wie diese wundersame Vermehrung zu verstehen ist, immerhin hat Derartiges noch nicht einmal Jesus in Kana fertig gebracht. Wein in Wasser verwandeln kann allerdings auch ich.

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Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 31.10.2018, 14:22 (vor 263 Tagen) @ H. Lamarr

Anfrage beim Veranstalter läuft, wie diese wundersame Vermehrung zu verstehen ist

Bislang keine Reaktion, die Frage scheint schwieriger zu beantworten sein als gedacht. Habe jetzt den Referenten direkt angeschrieben.

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Falsche Schlüsse (111): Asche zu Asche machen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 31.10.2018, 20:10 (vor 262 Tagen) @ H. Lamarr

Bislang keine Reaktion, die Frage scheint schwieriger zu beantworten sein als gedacht. Habe jetzt den Referenten direkt angeschrieben.

Daniel Böni antwortet:

Wir können einiges, aber sicher nicht aus 100'000 t Schlacke 2.9 Mio. t Aluminium gewinnen. Entweder sind es 2.9 mio. kg Aluminium oder 2900 t Aluminium.

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Falsche Schlüsse (112): Röhrende Elektroautos

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 31.10.2018, 11:04 (vor 263 Tagen) @ H. Lamarr

Wer an stark befahrenen Straßen wohnt sehnt sich massenweise mucksmäuschenleise Elektroautos herbei und manche spitzen schon den Bleistift, um sich die erwartete Wertsteigerung ihrer "verkehrsgünstig gelegenen" Immobilie auszurechnen. Doch alle haben die Rechnung ohne die Blinden gemacht. Fußgänger bemerken Elektroautos oft spät - es kommt häufig zu Unfällen. Blindenverbände haben durchgesetzt, dass die lautlosen Zeiten bald vorbei sind.

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Falsche Schlüsse (113): Warum ein Dr. med. univ. kein Dr. ist

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 14.11.2018, 15:10 (vor 248 Tagen) @ H. Lamarr

Unter österreichischen Mobilfunkgegnern begegnet einem zuweilen der akademische Titel eines "Dr. med. univ.", den ich bisher als irgendwie universitär veredelte Prachtform des gewöhnlichen "Dr. med." gesehen habe. Doch das Gegenteil ist der Fall. Auszug aus Wikipedia:

In Österreich erhält man mit dem Studienabschluss (Studienbeginn ab 2002) den Diplomgrad Dr. med. univ. (lat. doctor medicinae universae/Doktor der gesamten Heilkunde), der im Rahmen einer Sponsion verliehen wird. Früher war derselbe Titel an ein Doktoratsstudium gebunden, doch wurde das österreichische Medizinstudium im Zuge des Universitätsgesetzes 2002 auf Diplomniveau reduziert. Dieser Grad wird seitdem nicht als Promotion gezählt, sondern lediglich als Studienabschluss-Zertifikat vergeben (sogenanntes Berufsdoktorat). Daher ist beispielsweise in Deutschland die Eintragung dieses „Dr.“ in den Pass nicht zulässig und gemäß dem Passgesetz verboten. Auch darf dieser Titel in Deutschland nicht in Form eines „Dr.“, sondern nur mit vollständigem fachlichen Zusatz als „Dr. med. univ.“ geführt werden. Im Gegensatz zum deutschen Dr. med. bezeichnet dieser Doktortitel daher keine wissenschaftliche Qualifikation, sondern dient allein zum Nachweis der Berufsausbildung.

Na sowas :no:.

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Tags:
Oberfeld, Oesterreich, Klarstellung, Doktortitel

Falsche Schlüsse (114): Elbphilharmonie spottbillig

H. Lamarr @, München, Montag, 03.12.2018, 20:07 (vor 229 Tagen) @ H. Lamarr

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Quelle: So wohnt es sich in der "Elphi" (Screenshot vom 3.12.2018)

Die Enttäuschung darüber, dass einem das sensationell günstige Schnäppchen in Hamburgs neuem Wahrzeichen durch die Lappen gegangen ist, ist nicht mehr ganz so schmerzlich, wenn man weiß: Für 38'588 Euro gab es nicht mehr als 1 Quadratmeter der schicken Penthousewohnung.

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Falsche Schlüsse (115): Hitler floh nach Neuschwabenland

H. Lamarr @, München, Freitag, 11.01.2019, 16:31 (vor 190 Tagen) @ H. Lamarr

Falsche Schlüsse (115): Dark side of the moon

hans, Freitag, 11.01.2019, 23:31 (vor 190 Tagen) @ H. Lamarr

So ein Schwachsinn. Adolf hat sich mit seinen Getreuen dank der Reichsflugscheibe auf die dunkle Seite des Mondes abgesetzt. Das weiss doch jeder halbwegs gebildete Mensch!

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

Falsche Schlüsse (115): Dark side of the moon

H. Lamarr @, München, Samstag, 12.01.2019, 03:06 (vor 190 Tagen) @ hans

So ein Schwachsinn. Adolf hat sich mit seinen Getreuen dank der Reichsflugscheibe auf die dunkle Seite des Mondes abgesetzt. Das weiss doch jeder halbwegs gebildete Mensch!

Mitnichten, "hans", das war einmal. Seitdem die Chinesen am 3. Januar 2019 auf der Rückseite des Mondes gelandet sind und dort rumschnüffeln, aber weder Reichsflugscheiben, V212-Rampen oder Germania gefunden haben, bleibt nur Neuschwabenland übrig. Und natürlich die These vom Schichtleiter in VWs argentinischem Werk.

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Falsche Schlüsse (115): Dark side of the moon

hans, Samstag, 12.01.2019, 22:12 (vor 189 Tagen) @ H. Lamarr

Nur Geduld, sie sind ja erst gerade gelandet, die Chinesen. Lass sie mal ein bisschen rumfahren. Das kommt schon noch.

Und sonst bleibt ja immer noch die gute alte Hohlerde.
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Falsche Schlüsse (116): Amtsschimmel sucht Hundehütte

H. Lamarr @, München, Montag, 28.01.2019, 21:35 (vor 173 Tagen) @ H. Lamarr

(SZ) Volkswirtschaft ist eine komplizierte Sache. Wie hoch sind zum Beispiel die Baukosten, wenn die öffentliche Hand eine Hütte für den Wachhund einer Bundesliegenschaft errichtet? Private Anbieter, etwa für das Modell „Lassie“ mit Flachdach, berechnen ca. 230 Euro, doch kommt dies für den Bund nicht in Frage, da es sich um einen sicherheitssensiblen Bereich handelt. Zunächst fertigt daher die nachgeordnete Behörde eine Berechnung für das Ministerium an, in der die Entwicklungs- und Erstellungskosten für die Hundehütte aufgelistet sind. Das Ministerium gibt den Voranschlag zurück und bemängelt, dass der Steuerzahler mit etwa 30 Euro mehr als beim Kauf eines handelsüblichen Unterschlupfs belastet werde. Auch wird eine Konkretisierung der Nutzungsstrategie angefordert, da sich die Hütte für hundgerechte Ruhezeiten gemäß der Diensthundevorschrift DHV zu eignen habe, andererseits aber keine Anreize für überlanges Schlummern und Verweilen bieten dürfe, da das Tier die weitläufige Liegenschaft regelmäßig zu patrouillieren hat.

Nun versucht die nachgeordnete Behörde, den Bedenken Rechnung zu tragen, was den Kostenrahmen aber versiebenfacht. Dann jedoch legt das Bauprüfungsamt per Gutachten dar, dass die Entwicklung des Tierschutzrechtes schon bald umfängliche Nachjustierungen wie den Einbau eines nachhaltig produzierten Bundeshundekorbs erfordern könnte, wofür das Projekt technisch bereits jetzt auszulegen sei. Die Liegenschaftsleitung beklagt derweil die Verzögerung, da das Dienstmittel Tier wegen seiner witterungsbedingt vereisten Pfoten die Nacht lang jaule. Auf Intervention des Deutschen Beamtenbundes allerdings müssen die Pläne gänzlich neu erstellt werden: Es sei einem Diensthund, der aufgrund seiner Tätigkeit für exekutiv operative Einheiten hohe Verantwortung trage, nicht zuzumuten, den Fressnapf außerhalb der Hütte nutzen zu müssen.

Das Ministerium setzt nun eine Evaluierungskommission nach Maßgabe des Haushaltssicherungsgesetzes ein, die Sorge tragen soll, dass die Hütte nicht mehr als 20 000 Euro kostet. Andernfalls sei eine alternative Lösung in Betracht zu ziehen. Da verweist der Rechnungshof auf den Präzedenzfall, dass die Deutsche Marine wegen der Kostenpotenzierung auf die Sanierung des Segelschulschiffs Gorch Fock am Ende verzichtet habe, da es wesentlich günstiger war, den 1916 durch Einwirkung der Royal Navy gesunkenen Großen Kreuzer Lützow vom Meeresboden des Skagerrak zu bergen und instandzusetzen. Innerhalb von nur zwei Jahren wird daher eine behördenübergreifende Einigung erzielt, dem Diensthund die nicht mehr benötigte Kapitänskajüte der Gorch Fock zu übereignen. Alle Teilnehmer zeigen sich zufrieden mit dieser unbürokratischen Lösung. Die Auslieferung der ersten Einzelteile soll bereits 2023 erfolgen.

Quelle: Streiflicht (Glosse) in Süddeutsche Zeitung vom 27. Januar 2019

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Falsche Schlüsse (117): Jesus starb am Kreuz

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 14.02.2019, 22:27 (vor 156 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus Süddeutsche Zeitung vom 11. Februar 2019:

Jesus, der den zelotischen Untergrundkämpfern gegen die römischen Besatzer nahesteht, überlebt die Kreuzigung durch den lebensrettenden Stich des römischen Kriegsknechtes. Dass die Soldaten ihn für tot gehalten haben, liegt für ihn [Anm.: gemeint ist hier der Autor der vorgestellten These] auf der Hand. Schließlich hatten sie ihm der Bibel zufolge Essig verabreicht, als er dürstete. Essig wiederum könne eine flache Atmung in Gang halten und die Hyperkapnie zähmen - beim Fachausdruck für den Kohlendioxid-Anstieg in der Lunge könnte der Pathophysiologe konsultiert worden sein. Freunde betten ihn ins Grab. In der folgenden Nacht wacht Jesus aus der Essig-Narkose auf. Männer in weißen Gewändern, wahrscheinlich Essener, holen ihn ab und päppeln ihn auf. Diese Männer gehen dann als Engel in die Bibel ein. Am Morgen danach ist das Grab leer. Jesus sieht zu, dass er nicht erkannt wird. "Wie alle Mitwisser seines Überlebens", schreibt Fried, muss er sich vor der römischen Besatzungsmacht und den jüdischen Gegnern schützen. Er entkommt. Wahrscheinlich als Gärtner.

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Falsche Schlüsse (118): Chemtrail-Alarm in München

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.02.2019, 12:46 (vor 156 Tagen) @ H. Lamarr

Meldung in Abendzeitung München vom 15.02.2019:

Der goldene Alu-Hut am Bande

Zwei Flugzeuge am Himmel sorgen in der Stadt für Aufregung. Keine Chemtrails

Chemtail-Legenden sind nicht totzukriegen, die Anhänger derartiger Verschwörungstheorien auch mit rationalen Argumenten nicht vom Gegenteil zu überzeugen.

Trotzdem hier der Versuch, aufgeregte Gemüter zu beruhigen, nachdem am Mittwochnachmittag Flugzeuge am Himmel ihre Kreise zogen und entsprechende Kondensstreifen hinterließen. Ein Gastronom aus Sardinien, der zu Besuch in München ist, rief gegen 14.30 Uhr in der Polizeieinsatzzentrale an. Zwei Maschinen würden über Neuhausen kreisen und Substanzen ablassen, behauptete er. Von „giftigem Nervengas“ sprach der 55-Jährige. Gut ein Dutzend weitere besorgte Bürger meldeten sich bei der Polizei, andere riefen direkt bei der Flugsicherung am Airport an.

Eine Sprecherin der Bundeswehr erklärte, es habe sich um sechs Eurofighter der Luftwaffe gehandelt. Sie befanden sich auf einem angemeldeten Übungsflug. Die Piloten führten Flugmanöver durch, daher die Kondensstreifen. Die Maschinen waren nicht über der Stadt, wie manche beobachtet haben wollen. Sie flogen über dem Allgäu, was Radaraufzeichnungen der Luftraumüberwachung belegen.

Bei Kondensstreifen handelt es sich um Wolken, die in der Kiellinie eines Flugzeugs entstehen, wenn in der Flughöhe die Luft ausreichend kalt und feucht ist, erklären Piloten. Also kein Nerven-Gas! Den goldenen Alu-Hut am Bande gibt es dagegen tatsächlich. Er wird von eine Berliner Initiative als Auszeichnung für besonders absurde Pseudo-Wissenschaft und Verschwörungstheorien vergeben. rah

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Tags:
Chemtrails

Falsche Schlüsse (119): braune Schrift

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 21.02.2019, 22:55 (vor 149 Tagen) @ H. Lamarr

Die Nationalsozialisten propagierten die Fraktur als die urdeutscheste aller Schriften, die auch als „Gotik“ bezeichnet wurde, und verboten den jüdischen Verlagen diese Schrift zu verwenden. Als nach Jahren in Parteikreisen bekannt wurde, dass die verwendete „urdeutsche“ Fraktur von einem Juden entworfen worden war, durften die deutschen Verlage ab 1941 die bis dahin verwendete Fraktur-Schrift als „jüdische Lettern“ nicht mehr verwenden. Mit Führer-Erlass wurde die Antiqua als „deutsche Normalschrift“ in der Öffentlichkeit und in Schulen eingeführt. Hier die Geschichte.

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Falsche Schlüsse (120): Fernseher mit Festplatte

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.02.2019, 01:44 (vor 147 Tagen) @ H. Lamarr

Vor ein paar Jahren schafften wir uns einen Flachbildfernseher (Samsung) mit zwei externen Festplatten (je 1 TByte) an. Auf die Festplatten speicherten wir diverse TV-Filme und -Dokumentationen, um sie zu archivieren und später anzuschauen. So weit, so gut. Dann, vor einigen Monaten, ersetzten wir den Fernseher gegen ein Samsung-Modell mit größerem Bildschirm und schlossen die beiden Festplatten des Vorgängermodells daran an. Da es USB-Festplatten sind, waren zum Umstecken nur ein paar Handgriffe nötig. Anfangs bemerkten wir nichts Ungewöhnliches, wir zeichneten wie gewohnt auf und konnten uns die Filme zeitversetzt anschauen. Das böse Erwachen kam erst, als wir einen der Filme anschauen wollten, die noch mit dem Vorgängermodell aufgenommen wurden. Die alten Filme wurden im Inhaltsverzeichnis der Festplatten zwar noch angezeigt, anschauen aber konnten wir sie nicht mehr. Stattdessen zeigte das TV-Gerät eine Meldung an, dass diese Filme mit dem Kopierschutz DRM (Digital Rights Management) versehen seien und die Wiedergabe deshalb nicht möglich sei. Das gab lange Gesichter. Anscheinend bewirkt der DRM-Kopierschutz, dass man gespeicherte Filme nur mit dem TV-Gerät anschauen kann, mit dem sie auch aufgezeichnet wurden. Da wir das ältere Gerät verkauft haben, geht das bei uns nicht mehr. Mist :crying:.

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Falsche Schlüsse (120): Fernseher mit Festplatte

hans, Sonntag, 24.02.2019, 02:00 (vor 147 Tagen) @ H. Lamarr

Eine kleine Hoffnung besteht. Vielleicht klappt es ja.
https://www.google.ch/search?source=hp&ei=QupxXIOLHM7RrgS2t7qADA&q=samsung+tv+aufnahme+entschlüsseln&oq=samsung+tv+aufna&gs_l=psy-ab.1.1.0l10.1260.5435..7862...0.0..1.103.1480.17j1......0....1..gws-wiz.....0..35i39j0i131.3VXenaCXb14

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Falsche Schlüsse (120): Fernseher mit Festplatte

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.02.2019, 23:57 (vor 146 Tagen) @ hans

Eine kleine Hoffnung besteht. Vielleicht klappt es ja.

Danke für den Tipp, "hans", selber bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, danach zu googeln. Doch es sieht nicht gut aus, das alte Modell war schon ein F7090, und mit dem, so diverse Forumeinträge, kommt das Tool "Destroi" nicht mehr klar. Angeblich soll nicht nur Linux, sondern auch Windows 10 an Samsung-TVs formatierte Festplatten lesen können. Habe ich ausprobiert, funktioniert bei mir nicht. Jetzt muss ich halt warten, bis sich ein Programmierer im Streit von Samsung trennt und "Destroi" weiter entwickelt :-). Am PC aus Mediatheken heruntergeladene Filme machen keinerlei Zicken, das wäre derweil die Notlösung, zumal es von Samsung eine Windows-App gibt, Filme vom PC via Netzwerk (Kabel oder W-Lan) ohne HDMI auf Großbildfernseher zu streamen. Funktioniert prima ohne jedes Gefummel, auch mit HD, bis drauf, dass die Wiedergabe immer dann stoppt, wenn der PC wegen längerer Inaktivität in den Stand-by-Modus wechselt.

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Falsche Schlüsse (120): Fernseher mit Festplatte

Kuddel, Montag, 25.02.2019, 19:25 (vor 145 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Montag, 25.02.2019, 20:29

Ich hatte bis vor etwa 5 Jahren einen "Luxus" Satelliten-Twin-Festplatten Receiver.
War ein feines Ding und lief fast 10 Jahre ohne Probleme. Als dann der erste
Flachbild-TV ins Haus kam, suchte ich am Receiver vergebens nach einem HDMI Anschluss, der Receiver hatte leider nur Scart. Die interne Aufnahmefunktion habe ich nie genutzt, gerade weil alles nur verschlüsselt gespeichert wird.

Seither nehme ich normale TV-Filme per OTR auf und lade sie mir später auf den PC herunter. Die Filme liegen nach "Entschlüsselung" (man kann nur entschlüsseln, wenn man die Aufnahme beauftragt hatte) , als unverschlüsseltes MP4 auf der Platte des PC. Die MP4 lassen sich auch bequem & platzsparend archivieren, z.B: auf einem NAS.
Mein Fernseher kann per Netzwerk den Film sowohl vom PC , als auch direkt vom NAS abspielen. Fertig. Das NAS ist bereits 90% voll und ich habe vielleicht 5% davon geschaut.

Klappt allerdings nicht mit verschlüsselten, sondern nur mit frei empfangbaren Programmen. Z.B. die "Werbefinanzierten Privaten" senden ja unverschlüsselt nur mit reduzierter Auflösung, was dann auf größeren Fernsehern schon etwas "klötzelig" und unscharf aussieht. Die ÖR- Aufnhamen können aber einwandfrei in HD geladen werden.

Der Clou ist aber: Man kann im Nutzermenue des OTR einstellen, er möge bitte 7 Tage die Woche , 24h am Tag alle Sender gleichzeitig aufnehmen.
D.h. man programmiert nicht mehr einen bestimmten Film, sondern lädt sich den Film, nachdem er aufgenommen wurde, einfach nur herunter .
So kann man auch nicht mehr "vergessen" einen Film aufzunehmen. Man kann nur noch vergessen, ihn herunter zu laden und zu schauen...denn da das (teure NAS) fast voll ist, überlegt man sich schon, ob der Film es wirklich "wert" ist, archiviert zu werden. Nicht selten stellt man fest, dass man einen Film bereits im Vorjahr archiviert hatte, aber nicht dazu gekommen ist, ihn auch zu schauen.
;-)


K

Falsche Schlüsse (121): Bombenalarm

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.02.2019, 22:15 (vor 146 Tagen) @ H. Lamarr

Als es neulich bei uns klingelte, dachte ich es sei der Paketbote und drückte den Türöffner für die Haustür. Wir wohnen im 3. Stock, am Klingeln ist erkennbar ob jemand unten an der Haustür oder oben an der Wohnungstür klingelt. Entspannt öffnete ich die Wohnungstür, um dem Paketboten ein paar Schritte entgegen zu gehen. Weit kam ich nicht. Zuerst hörte ich Stimmen sowie das Getrappel vieler Personen und bevor ich wusste wie mir geschah, stürmte ein Streifenpolizist die letzte Treppe hoch auf mich zu und herrschte mich an: "Wie heißen Sie?" Nach einer Schrecksekunde erwiderte ich, für meine Verhältnisse geistesgegenwärtig: "Jetzt sagen Sie mir erst mal wer Sie sind und was überhaupt los ist." Der Beamte stutzte kurz und fragte dann etwas freundlicher: "Sind sie Herr Jakob?" (Name geändert). Ich: "Nein". Er entschuldigte sich kurz für die Störung und eilte die Treppe hinunter zurück in den 2. Stock. Am Stimmengewirr war zu erkennen, dass sich dort im Treppenhaus inzwischen mehrere Personen aufhielten. Neugierig ging ich die Treppe abwärts bis ich den Treppenabsatz im 2. Stock einsehen konnte. Dort hatten sich schätzungsweise ein knappes Dutzend Polizisten und Sanitäter versammelt, es herrschte reges Getuschel. Dann trommelte ein Polizist mit der Faust gegen eine Wohnungstür und rief "Aufmachen, Polizei!" Ach du meine Güte, da wird doch nicht ein Unglück geschehen sein? Doch weil ich Gaffer zutiefst verachte, zog ich mich nach ein paar Sekunden beunruhigt in meine Wohnung zurück. Etwa 15 Minuten später kam meine Frau mit den Hunden vom Spaziergang zurück, sie hatte Schwierigkeiten sich an den vielen Polizisten und Sanitätern im Treppenhaus vorbei zu quetschen. "Die sind jetzt in der Wohnung", wusste sie zu erzählen. Nach vielleicht 30 Minuten kehrte wieder Ruhe im Treppenhaus ein. Eine Inaugenscheinnahme zeigte die geschlossene und völlig unversehrte Wohnungstür des Nachbarn. Nichts deutete darauf hin, dass hier vor kurzem noch ein SEK der Polizei im Einsatz war.

Später erzählte uns der Nachbar, dem der Besuch galt, er habe sich bei seiner Chefin, sie ist Abteilungsleiterin einer Münchener Behörde, telefonisch krank melden wollen. Dabei kam es zwischen den beiden zu einem heftigen Wortwechsel. Bevor er wütend das Gespräch beendete und sich doch noch auf den Weg in die Arbeit machte, ließ er seine Chefin am Telefon wissen: "Gut, dann werde ich die Bombe jetzt hochgehen lassen!" Er meinte damit, dass er sich über ihr Verhalten bei ihrem Vorgesetzten beschweren werde, die Frau aber zog ganz andere Schlüsse – und verständigte die Polizei. Kurios: Der Nachbar hatte keine Ahnung, dass während seiner Abwesenheit ein SEK in seiner Wohnung war, das erfuhr er erst von uns.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Falsche Schlüsse (122): Deutsches Grundgesetz

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.06.2019, 15:06 (vor 49 Tagen) @ H. Lamarr

Wer der nahe liegenden Logik folgt, die Gesetzgebung durch das soeben 70 Jahre alt gewordene deutsche Grundgesetz sei auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland begrenzt, der zieht einen falschen Schluss. Deutsches Recht hat auch die Gesetzgebung in Taiwan, Spanien, Tschechien, Südkorea, Japan und China inspiriert. Das hat teilweise historische Gründe.

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