Vorsicht: Desinformation Mietminderung

KlaKla, Mittwoch, 29.10.2008, 14:36 (vor 4056 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 29.10.2008, 16:33

Mietminderung wegen Mobilfunkantenne ist eine alte Leier die längst überholt ist.
Der BUND sieht das längst überholte Urteil aus München aus der Mottenkiste.
Zitat: Das Amtsgericht München zieht eine Mietkürzung als angemessen an, da die Mieter einen Anspruch darauf haben, " das sein Vermieter nicht nachträglich das Anwesen in einer bei Abschluss des Vertrages nicht vorhersehbaren Weise nutzt und dem Mieter die Angst aufbürdet, hierdurch (mindestens langfristig) gesundheitlich geschädigt werden zu können." 432C7381/95 Amtsgericht München

Heute entscheiden Gerichte anders. Sie stützen sich auf die Grenzwerte.
Familie Kind ist ein Opfer der Fehleinschätzungen geworden.
Hier finden sie mehr Info, Urteile Mietminderung.

2006 BGH: Vermieter dürfen Mietern Mobilfunkantenne aufs Dach setzen
Vermieter dürfen auch gegen den Willen ihrer Mieter eine Mobilfunk-Antenne auf dem Dach des Mietshauses installieren lassen. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) gilt das selbst dann, wenn einer der Mieter einen Herzschrittmacher hat und sich deshalb durch die elektromagnetische Strahlung besonders gefährdet sieht. Entscheidend sei, dass die maßgeblichen Grenzwerte eingehalten würden. (geklaut bei RDW ;-) )

Die Zeit geht weiter auch wenn alte Mobilfunkgegner sich an uralte Urteile klammern. Letzt endlich zeigen sie damit, sie können nicht mehr Schritt halten und neu gewonnene Erkenntnisse nicht mehr verarbeiten. Inkompetent?

Interessanter Link zu Rechtssprechungen.

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Meine Meinungsäußerung

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Klage, Wertverlust, Warnung, Desinformation, Inkompetenz, Tatsachenverdrehung, Aufklärung, Immobilien, Herzschrittmacher, Mottenkiste, Mietminderung

Handys wurden vom BUND total vergessen!

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.10.2008, 00:32 (vor 4056 Tagen) @ KlaKla

Inkompetent?

Meiner Meinung nach ja, da helfen auch die hübschen Titel nichts, zumal keiner der Mitwirkenden sich mit Funktechnik auskennt. Nur eine üble Behauptung? Ich meine nein. Und zwar deshalb, weil in dem gesamten Dokument das Akronym SAR kein einziges mal erwähnt wird. Aus meiner Sicht eine hochnotpeinliche Unterlassung, denn bekanntlich beschreibt allein der SAR-Wert die zulässige Befeldung eines Menschen durch ein Handy. Das BUND-Papier hat hier schlimm Schlagseite und kümmert sich einzig und allein um den Grenzwert für ortsfeste Mobilfunk-Basisstationen. Keine Silbe zur wesentlich wirkungsvolleren und mit Fakten begründbaren Forderung nach einer Senkung der SAR-Werte für körpernah betriebene Funktechnik!

Deshalb teile ich KlaKlas Standpunkt, dass die Verfasser des BUND-Papiers dem aktuellen Forschungsstand weit hinterherhinken. Sich über fast 50 Seiten über Basisstationen auszulassen ohne dem tatsächlichen Risikofaktor Handy angemessenes Gewicht zu geben, ist für mich schlimmer als Inkompetenz - das ist verantwortungslos der Bevölkerung gegenüber. Dem Papier ist die Handschrift rückständiger 1G-Kritiker deutlich anzumerken, die bis heute nicht begriffen haben, dass ... na, das kann ich mir jetzt sparen, ist alles längst bekannt. Dass sich der BUND so einfach instrumentalisieren lässt, finde ich bestürzend, zumal wir Prof. Kühling reinen Wein einschenkten.

Vor rund 1 Jahr schrieb ich Prof. Kühling unter anderem: Die Orientierungslosigkeit auf Seiten der Mobilfunkkritiker führt dazu, dass einige wenige Frontleute Richtungen vorgeben können, die aus unserer Sicht für die herrschende Stagnation verantwortlich sind. So ist die gängige Parole "Mobilfunksender raus aus Wohngebieten" technisch/physikalisch unsinnig und auch aus Vorsorgesicht nicht zu vertreten - nur im Ausnahmefall verhält es sich anders. Bei Bedarf können wir dies gerne näher begründen. Unser Problem sind auch nicht erstrangig die Mobilfunk-Sendemasten, sondern Handys und häusliche Funkquellen. Dies mag Ihnen ein plakatives Beispiel verdeutlichen: Sie können sich rd. 2 1/2 Jahre lang Tag für Tag in 100 m Abstand zu einer städtischen Mobilfunk-Basisstation aufhalten. Ihr Kopf nimmt in dieser Zeit nicht mehr Energie auf wie bei einem einzigen 45-Minuten-Gespräch mit einem schon ziemlich strahlungsarmen Handy! Das Verständnis derartiger Zusammenhänge setzt jedoch technische Kenntnisse voraus, die den meisten Kritkern leider fehlen, und die dies mit verstärktem Einsatz von Emotion wettmachen. Solche Leute sind anfällig für fanatisch agierende Kritiker, die mit zuweilen absurder Argumentation Ziele verfolgen, die mit einer fairen Aufklärung der Bevölkerung nichts mehr zu tun haben (einige dieser Leute stehen übrigens auch auf Ihrem E-Mail-Verteiler).

Kühling antwortete unter anderem: Herzlichen Dank für diese Antwort! Ich bin beruhigt, dass es Stimmen in der "Szene" gibt, die geradeaus denken. Ich hoffe, dies auch mit dem bereits im Entwurf befindlichen neuen BUND-Positionspapier Elektrosmog ähnlich auszudrücken.

Mein Fehler: Ich habe mich danach nicht weiter dahintergeklemmt, schließlich bin ich noch berufstätig und kein Rentner. Als dann deutlich wurde, dass das Vakuum beim BUND allein 1G-Kritiker ansaugte, blieb allerdings auch noch die "Lust" auf der Strecke, denn mit 1G-Kritikern sind keine konstruktiven Konflikte möglich.

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BUND, Warnung, Vorsorge, Kompetenzdefizit, Inkompetenz, SAR-Wert, Repräsentant, Kühling, Positionspapier

Wohin driftet der BUND?

AnKa, Donnerstag, 30.10.2008, 08:06 (vor 4055 Tagen) @ H. Lamarr

Mein Fehler: Ich habe mich danach nicht weiter dahintergeklemmt, schließlich bin ich noch berufstätig und kein Rentner. Als dann deutlich wurde, dass das Vakuum beim BUND allein 1G-Kritiker ansaugte, blieb allerdings auch noch die "Lust" auf der Strecke, denn mit 1G-Kritikern sind keine konstruktiven Konflikte möglich.

Vielleicht sollte man es einmal mit einem offenen Brief an den BUND versuchen.
Irgendwer muss die Mitglieder doch darüber aufrütteln.

Bei mir war der BUND bisher als seriöse Veranstaltung registriert. Andererseits hatten sie schon im letzten Jahr die Dr. Waldmann-Selsam mit ihren abstrusen Thesen als Referentin zu Gast. Da hat man schon merken können, wohin der Hase läuft.

Man erlaubt den Extremen und Ängsteschürern ein einseitiges Podium, damit diese ihre abegegriffenen Thesen in die Zweitverwertung bringen können. Man hofft wohl auf Aufmerksamkeit. Auch um den Preis des Verlusts der eigenen Seriosität und Glaubwürdigkeit.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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Wohin driftet der BUND? In den Graben!

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.10.2008, 13:23 (vor 4055 Tagen) @ AnKa

Bei mir war der BUND bisher als seriöse Veranstaltung registriert.

Kuddel hat hier geschrieben:

Eines wird gerne übersehen:
Der BUND ist nicht unparteiisch, d.h. nicht dem Allgemeinwohl und auch nicht einer "Wahrheit" verpflichtet , sondern vertritt einzig und allein die Positionen seiner (zahlenden) Mitglieder, d.h. unabhängig davon, ob Mobilfunk tatsächlich gefährlich ist oder nicht, wird der BUND die Interessen seiner Mitglieder (="Ökohausbesitzer" ) vertreten.

Und wenn Ihnen jetzt noch bewußt wird, dass der BUND für seine Mobilfunk-Syposien seit Jahren externe Kompetenz im Aggregatszustand von Baubiologen einkauft (ich meine dies begann vor drei Jahren) und mit Bernd Rainer Müller ein unmittelbar Mitwirkender am BUND-Papier angeblich ebenfalls Baubiologe im Nebenberuf ist, dann ist der unverhohlene Drang des BUND zum Baubiologischen Grenzwert leicht nachvollziehbar. In so einer Situation dürfte ein offener Brief eine ähnlich durchschlagende Wirkung entfalten wie die offenen Brife von Dr. Waldmann-Selsam. Das heißt, wir können die Perforation gleich mit einprägen.

Andererseits ist die Ignoranz, mit der die 1G-Truppe den BUND vom eigentlichen Risiko Handy abgedrängt hat, derart krass, dass es dem BUND eigentlich schon peinlich sein müsste, wenn er öffentlich danach gefragt wird, was er zum Schutz von rund 80 Mio. Handy-Telefonierern tut - darunter sehr viele Kinder -, wo doch angesichts jüngster Forschung der Verdacht sich verdichtet, dass eben intensiver Handygebrauch schwere Gesundheitsfolgen haben kann jedoch keine Studie die schwachen Felder von Basisstationen als Risiko einstuft.

Wäre das nichts für Sie, Anka, Sie können famos formulieren und vielleicht einen Strohmann finden, der den Brief für Sie abgibt.

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Wohin driftet der BUND? In den Graben!

AnKa, Donnerstag, 30.10.2008, 19:37 (vor 4055 Tagen) @ H. Lamarr

Wäre das nichts für Sie, Anka, Sie können famos formulieren und vielleicht einen Strohmann finden, der den Brief für Sie abgibt.

Danke. Keine schlechte Idee.

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Handys wurden vom BUND total vergessen! meinen auch.....

Doris @, Donnerstag, 30.10.2008, 22:35 (vor 4055 Tagen) @ H. Lamarr

Auch der Arbeitskreis Elektrobiologie München AEB und der AK Elektrosmog und Strahlenschutz in Sachsen und Thüringen AES des BUND befasst sich auf seine Weise kritisch mit dem Papier.

Auszug:
Die Position ist, gemessen am bisherigen Schweigen des BUND zum Thema EMF und mobile Kommunikation, ein sehr großer Schritt nach vorn. Das zu betonen, ist uns wichtig. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Position bei genauerem Hinsehen in den wichtigsten Abschnitten irreführend ist und grundlegende Zusammenhänge vorenthalten werden. Die Position ist dadurch in sich inkonsistent und widersprüchlich, im Prozess der Erarbeitung sind gerade die Fakten gestrichen worden, die Klarheit schaffen. Sie müssen ergänzt werden, damit nicht der Eindruck entsteht, der BUND kenne die wissenschaftliche Wahrheit nicht. Sie wird leider in der jetzigen Fassung so gravierend verletzt, dass wir darüber nicht hinweggehen können und, nachdem alle Versuche, das Problem mit der Redaktion BUND-intern zu regeln, fehlgeschlagen sind, nun mehr keinen anderen Weg sehen, als die Öffentlichkeit über die notwendigen Ergänzungen zu informieren.

Der Anfang hört sich doch recht vielversprechend an...

Für den AEB steht ja Dr. Scheingraber und für AES Dr. Sparmann, letzterer war ja inhaltlich mit verantwortlich für die BUND Position und setzt sich nun zusammen mit Dr. Scheingraber auf 8 Seiten wirklich sehr kritisch mit der BUND Position auseinander.

So kommen da zwar durchaus bedeutende kritische Anmerkungen zur Sprache, was auf den ersten Blick Ihnen, spatenpauli gefallen würde,

Weder den Handybenutzern, den Kindern und Jugendlichen, noch den kommunalen Behörden, den Technik-Entwicklern, den Lehrern, den Medizinern, den Richtern und den Politikern wird in der Position auch nur ein einziger Hinweis gegeben. Nichts über ein Handyverbot an Schulen und in Gesundheitseinrichtungen. Für Kinder, Jugendliche unter 16, Kranke, und Schwangere sollte bis auf Notfälle ebenfalls ein Nutzungsverbot für Mikrowellenhandys ausgesprochen werden, wir wissen, dass auch im BUND dafür Zustimmung zu findet ist, in der Position steht es aber nichts.

Ohne Frage, nachfolgend der beste Absatz in den 8 Seiten, zumindest ein paar Sätze darin..

8. Handy.
Um die zig Millionen Handynutzer kümmert sich die jetzige Version der Position gar nicht, als wären sie nicht der stärksten Strahlung – wenn auch abschaltbar - ausgesetzt. Sie nennt nicht die Möglichkeiten, die individuelle Dosis durch richtigen Umgang mit dem Handy zu senken und, dass es möglich wäre, durch eine andere Netzstruktur (SMTS), die Belastung aller Bürger und der Handynutzer um viele Größenordnungen zu vermindern. Die Position erklärt nicht, dass die SAR-Werte - nur über sie wird gesprochen - nichts über biologische Wirkungen aussagen können, dass eine Auswahl des Handys beim Kauf nach SAR-Werten keinen Sinn macht, weil die Schwankungen der Strahlungen durch die Leistungsregelung der Handys viel größer sind. Es fehlt jeder Hinweis auf die Unterschiede in der sinnvollen Handhabung zwischen GSM und UMTS- Handys, die aus dem Regelungsverhalten resultieren. Es wird nicht erwähnt, dass jede Handybenutzung auch die ganze Umgebung mitbestrahlt – ähnlich der Situation beim Passivrauchen und dies sowohl durch die Handyimpulse, als auch durch die Mastimpulse. Je ungünstiger die Empfangssituation ist, umso größer die Belastung. Jeder kann sich davon mit einem Dosimeter überzeugen. Kein Wort darüber, dass es die Meldeimpulse sind, die die Schlafarchitektur stören, dass durch Leistungsregelung Magnetimpulse im gefährlichen ELF- Frequenzbereich das Gehirn belasten. Und das Gravierendste: Was ist, wenn sich herausstellt, dass nach mehr als 10 Jahren doch Kopftumoren entstehen ? Wollen wir keine Lehren aus der Vergangenheit ziehen und endlich Vorsorge betreiben, als später das Nachsehen zu haben? Wer verantwortet dieses Damoklesschwert ? Die jetzt vorliegende BUND-Position schweigt zu dieser für die Volksgesundheit, für die Zukunft unserer Kinder so entscheidenden Frage.

Und nun, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, bzw. ich sag' da gar nichts dazu, lest es selber :-(

Hier der gesamte Beitrag

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Spaarmann, BUND, AEB, Bayern, Thüringen, Scheingraber, Arbeitskreis, Sachsen

Die Durchblicker....

Kuddel, Donnerstag, 30.10.2008, 23:53 (vor 4055 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Freitag, 31.10.2008, 00:15

Offensichtlich gibt es sowas wie konservative und protestantische Baubiologen...
jede Gruppierung beansprucht die "Wahrheit" (das Wort kommt in dem Pamphlet sehr oft vor) für sich.
Man streitet sich, ob man der heiligen Sandale, oder der heiligen Flasche folgen soll...

Eine wichtige Position ist ja dabei (Vorsorgegedanke bez.Handynutzung fehlte im BUND Papier), aber der Rest...überzeugt nicht....

Der Blick des Uneingeweihten wird durch die Position nicht geschärft...

Es gibt also "Eingeweihte". Weihe hat doch etwas mit Religion zu tun, oder ?!?

Wir wissen beim Funk eine Menge darüber, was wir nicht tun dürfen, aber die Verantwortlichen stellen sich taub.
Hat der Staat – wie bei den Banken – nicht genug Fachleute, um smogfreie Kommunikationsverfahren zu beurteilen und eine umweltgerechte und nachhaltige Richtung vorzugeben?
Hier kann der BUND beratend helfen, ohne dass man die Verursacher der Missstände bemühen muss.

Baubiologen, Parawissenschaftler (und Traumtänzer) wären also gerne staatliche Berater, die der Mobilindustrie Vorschriften machen, ohne sie (als Verursacher) zu "bemühen"...

In Wahrheit müsste ein universell geltender Grenzwert auch bei nichtionisierender wie bei ionisierender Strahlung die natürliche Umgebungsstrahlung in Stärke und Zusammensetzung widerspiegeln, auch wenn die Mechanismen andere sind.

Die baubiologische Lehre erhebt den Anspruch der "Wahrheit".

Es gilt, genau zu erkunden, was biologisch akzeptabel ist und was nicht.

Nanu, ich dachte die Baubiologie wäre sich schon einig (SBM)

Der Staat muss, ein weiterer nicht erwähnter Aspekt, an den Einnahmen der Kommunikationsindustrie unmittelbar beteiligt werden, wie soll er sonst unabhängige Forschung und neue Technologien fördern und bereits eingetretene Schäden regulieren?

Kratz kratz....Wieviele Milliarden hat "der Staat" nochmal für die UMTS Lizenzen eingenommen ?

... die ElektrosmogGeschädigten ...
Noch ist das eine Minderheit, aber der Trend ist unaufhaltsam, und daraus werden Kosten für das Gesundheitswesen entstehen, die nicht mehr geschultert werden können.

Die Propheten.....

Wissenschaftliche Unkorrektheiten...Wir führen diese akribisch auf, um unsere Feststellungen zu beweisen.

Davon ist im gesamten Dokument leider nichts zu finden...

Vorhandenes Wissen wurde unterdrückt. Deshalb muss der BUND unbedingt bestimmte Korrekturen an der Technik einfordern. Die Technikentwickler müssen lernen umzudenken.

Woher soll der BUND die Expertise dafür nehmen ?
Doch nicht der Spaarmann ?[image]

Dieses Weglassen ist deshalb unverantwortlich, weil der Leser so nicht verstehen kann, wieso die biologische Aggressivität in der Reihe GSM – UMTS – LTE (Long Time Evolution, ab 2009) vehement zunimmt.

Oh, die Schreiberlinge haben schon LTE auf biologische Agressivität getestet...wahrscheinlich eine Trockenübung...

Die biologische Wirkung beruht entscheidend auf der Kohärenz, d.h. der Interferenzfähigkeit (Überlagerungsfähigkeit) technisch erzeugter EMF. Es gibt Wege, die Kohärenz zu unterdrücken, die bisher aber nicht genutzt wurden.....

Wieder ein Hinweis auf das vorhandene "Geheimwissen", das man dem Staat, unter Zuhilfenahme des Machtfaktors BUND, gerne zur Verfügung stellen würde...
Nur will der BUND die Ökumene offensichtlich nicht ...

In der Position wird das wegelassen, weil offenbar der Redaktion das wissenschaftliche Hintergrundwissen fehlt, um das werten zu können.

Das "wissenschaftliche" Hintergrundwissen ist wahrscheinlich mit der anfangs genannten "Weihe" verknüpft...

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Spaarmann, Vorsorge, LTE, Scheingraber

Baubiologie

AnKa, Freitag, 31.10.2008, 03:17 (vor 4054 Tagen) @ Kuddel

Die baubiologische Lehre erhebt den Anspruch der "Wahrheit".

Wikipedia: "Die Bezeichnung „Baubiologe” ist nicht staatlich geschützt. Die bedeutet, dass sich jeder, unabhängig vom Bildungsgrad oder einschlägigen Praxiserfahrungen, so nennen darf. Somit bezeichnen sich auch manche Wünschelrutengänger, Pendler und andere Anhänger von Para- und Pseudowissenschaften als „Baubiologen“. Will man die Dienste eines Baubiologen in Anspruch nehmen, sollte dieser daher immer nach einer einschlägigen Ausbildung, nach verwandten staatlichen Abschlüssen oder zumindest nach einschlägiger Erfahrung gefragt werden.

Da viele Aussagen der Baubiologie auf wissenschaftlich umstrittenen Annahmen basieren, gibt es verschiedene Lager der Baubiologie. Manchmal widersprechen sich auch Forderungen der Baubiologen mit denen der Ökologen."

Mit dem Anspruch, dieses krude Sammelsurium in den Rang einer Wissenschaft erheben zu wollen, wird man sich noch genauer auseinandersetzen müssen.

Diese "grenzwissenschaftliche" Öko-/Eso-Lehre lebt dort auf, wo Menschen in Angst versetzt werden. "Baubiologen" sind wiederum aktiv am Schüren von Angst beteiligt. Das ist ein verdächtiger Zirkelschluss.

Und ich denke, das ist ein Thema, das in der nahen Zukunft verstärkt Beachtung erfahren muss.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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Baubiologie, Baubiologe, Kompetenz, Pseudowissenschaft, Öko

Die Durchblicker....

Robert, Freitag, 31.10.2008, 20:08 (vor 4054 Tagen) @ Kuddel

Die biologische Wirkung beruht entscheidend auf der Kohärenz, d.h. der Interferenzfähigkeit (Überlagerungsfähigkeit) technisch erzeugter EMF. Es gibt Wege, die Kohärenz zu unterdrücken, die bisher aber nicht genutzt wurden.....

Die Kohärenz hat es den Mobilfunkkritikern ganz schön angetan.

Ich verstehe aber nicht ganz, was in dem konkreten Fall mit der Kohärenz gemeint ist. Ist eine Mobilfunkantenne dann sowas wie ein Maser?

Und mein Handy ist eventuell auch einer?

Die DNS strahlt auch kohärent, sagen Scheingraber und Spaarmann? Klar, Popp´sche Biophotonen.

Und dann gibt es auch noch kohärente Energie.


Ich hatte eigentlich ein anderes Verständnis von Kohärenz....

[Hinweis: Esowatch heißt jetzt PSIRAM.COM]

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Psiram

Die Durchblicker....

Kuddel, Freitag, 31.10.2008, 21:28 (vor 4054 Tagen) @ Robert

Die Kohärenz hat es den Mobilfunkkritikern ganz schön angetan.

Ja, z.B. auch Herrn L. von Klitzing. Hier mein Lieblings-Zitat zu gepulster Strahlung:

Hinzu kommt auf Grund der kurzen Zeiten die hohe Kohärenz dieser Strahlung, die sich nicht an den "Skin"-Effekt hält, sondern wesentlich tiefer in das Gewebe eindringt. Deshalb kann man mit dem DECT-Telefon auch in einem Farady-Käfig noch telefonieren :surprised:

Ich verstehe aber nicht ganz, was in dem konkreten Fall mit der Kohärenz gemeint ist. Ist eine Mobilfunkantenne dann sowas wie ein Maser?

Wahrscheinlich meinen die Kritiker die Interferenzen (Überlagerungen, Auslöschungen => Minima und Maxima) von Mobilfunkwellen in reflektiven Umgebungen. Im erweiterten Sinne kann man nach der Definition von Kohärenz lt. Wikipedia Mobilfunkwellen als kohärent sehen:
Kohärenz (v. lat.: cohaerere = zusammenhängen) bezeichnet in der Physik eine Eigenschaft von Wellen, die stationäre (zeitlich und räumlich unveränderliche) Interferenzerscheinungen ermöglicht....Zwei Wellen sind kohärent, wenn sie eine feste Phasenbeziehung haben, im anderen Fall inkohärent.

Wenn man also 2 sich überlagernde Reflexionen eines Mobilfunksignals betrachtet, würde diese Definition zutreffen.

Die Durchblicker....

Robert, Samstag, 01.11.2008, 17:05 (vor 4053 Tagen) @ Kuddel

Ja, z.B. auch Herrn L. von Klitzing. Hier mein Lieblings-Zitat zu gepulster Strahlung:

Hinzu kommt auf Grund der kurzen Zeiten die hohe Kohärenz dieser Strahlung, die sich nicht an den "Skin"-Effekt hält, sondern wesentlich tiefer in das Gewebe eindringt. Deshalb kann man mit dem DECT-Telefon auch in einem Farady-Käfig noch telefonieren :surprised:

Was Silny so kommentiert hat (Seite 18):

Gepulste Funkwellen dringen nicht tiefer in das Gewebe ein als kontinuierliche
Wellen gleicher Frequenz. Der Begriff der höheren Kohärenz der Strahlung
beim Spektrum von Frequenzen ist in Bezug auf gepulste Funkwellen des
Mobilfunks falsch verwendet.

Wenn man also 2 sich überlagernde Reflexionen eines Mobilfunksignals betrachtet, würde diese Definition zutreffen.

Denen geht es nicht um die simple Interferenz durch Reflexion. Die wollen den Funkstrahlen noch was viel Gefährlicheres anhängen.
So sagt Spaarmann:

Warum sind technische Felder eigentlich so gefährlich,
wir sind doch auch in der Natur von Elektrizität umgeben?
Weil sie „kohärent“ sind, sie können interferieren,
sich überlagern. Erst durch die Kohärenz wird, wie sich
experimentell gezeigt hat, die technische Strahlung biologisch
aktiv, und zwar dann, wenn die Strahlung länger als
1 Sekunde ansteht. Dies wurde von NF bis ins optische
Gebiet gefunden. Verständlich ist das vielleicht dadurch,
dass der Körper (im Unterschied zur Strahlung von außen)
in seinem Zell-Informationssystem mit kohärenter
Strahlung arbeitet.
Diese Tatsache ist vielen Physikern nicht bekannt, deshalb
meinen sie, eine Wechselwirkung könne gar nicht
auftreten.

Experimentell gezeigt!
Wo bloss?

Kohärent ist für mich was anderes als die schlichte Möglichkeit zu interferieren. Und der Verweis auf die angebliche Zellkommunikation mit kohärenten Strahlen geht auf die hypothetischen Popp´schen Biophotonen zurück.
Da verwechselt man Wissenschaft mit Wunschdenken.


Es geht mal wieder nur darum, bei Laien durch Verwendung von Fachausdrücken Eindruck zu schinden, der "Warnke-Effekt".

Grüsse

Robert

Tags:
Spaarmann, ZeitenSchrift, Esoterik-Magazin

Die Durchblicker....

charles ⌂ @, Samstag, 01.11.2008, 17:21 (vor 4053 Tagen) @ Robert

Popp´schen Biophotonen sind keine Hypothese, sondern Realität.

Etwas anderes als die Quantum Theorie ist die Self Field Theory von Tony Fleming, womit er einige Effekte erklären vermag.

http://www.unifiedphysics.com/

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Manche blicken es nie....

Robert, Samstag, 01.11.2008, 19:21 (vor 4053 Tagen) @ charles

Popp´schen Biophotonen sind keine Hypothese, sondern Realität.

Stimmt! Und grüssen Sie den Yeti schön von mir!


Etwas anderes als die Quantum Theorie ist die Self Field Theory von Tony Fleming, womit er einige Effekte erklären vermag.

http://www.unifiedphysics.com/

Der Meyl hat doch schon die "Weltgleichung" entdeckt?
Was kann der Tony da noch draufsetzen?

Im Ernst, Charles:
Gibt es eigentlich irgendeinen esoterischen Quatsch, bei dem Sie erkennen: das ist esoterischer Quatsch?

Manche blicken es nie....

charles ⌂ @, Samstag, 01.11.2008, 20:11 (vor 4053 Tagen) @ Robert

Popp´schen Biophotonen sind keine Hypothese, sondern Realität.


Stimmt! Und grüssen Sie den Yeti schön von mir!


Etwas anderes als die Quantum Theorie ist die Self Field Theory von Tony Fleming, womit er einige Effekte erklären vermag.

http://www.unifiedphysics.com/


Der Meyl hat doch schon die "Weltgleichung" entdeckt?
Was kann der Tony da noch draufsetzen?

Anscheind haben Sie nicht die Mühe genommen da weiter zu schauen.
Die SFT ist etwas ganz anderes als was Meyl behauptet.
Der Tony Fleming ist ein renommierter Sprecher auf BEMS Veranstaltungen, und im Gegensatz zur Meyl, wird er nicht kritiziert.
Vielleicht von nur eine einzige Person in Deutschland, ein gewisser Robert.


Im Ernst, Charles:
Gibt es eigentlich irgendeinen esoterischen Quatsch, bei dem Sie erkennen: das ist esoterischer Quatsch?

Ja, es gibt esoterischen Quatsch.
Ganz früher glaubte ich auch das alles was ich nicht sofort verstehen konnte Quatsch war, aber über die Jahren habe ich dazu gelernt, das es doch mehr Sachen gibt, die wir wohl nicht direkt erklären können, aber die doch existieren und sehr wirkungsvoll erscheinen.

So habe ich mich zehn Jahren lang helfen können mit etwas was nciht existieren kann: Homöopatische Insulin von der Firma Pascoe.
Nicht zwei Tagen, sondern ZEHN Jahren.
Meine Tochter litt an eine angeblich unheilbare Hautallergie, laut verschiedene Hautärzte und das Nottebohm Institut für tropische Krankheiten, aber mit homöopatische Mitteln von Pascoe war das in sechs Montaen vorüber, und niemals wiedergekommen.
Das sind nur einige Beispiele der sehr viele positive ERfahrungen mit Homöopatie.

Über Rife/Clark Frequenzgeneratoren kann ich inzwischen auch ein Buch schreiben.

Es gibt verschiedene *Dinger* die bei Elektrosensible eine Linderung in ihre Beschwerden bringen können, und bei sonstige sogar sofort. Anderseits können *gesunde* Personen sogar durch diese *Dinger* Beschwerden bekommen.
Es könnte sogar sein, dass Sie Robert, beim tragen von eine BioProtect Karte Kopfschmerzen bekommen können! Ich habe das bei verschiedene Personen feststellen können.
Anderseits, wenn die *ES* zu starkt zugenommen hat, hilfen diese *Dinger* nicht mehr, weil der Körper starker anzieht, als die *Dinger* verkraften können.

Das energetisieren von Wasser ist kein Quatsch: Es schmeckt auch tatsächlich besser! Und ich kann es messen mit ein spezielles Messgerät.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Spaarmann

KlaKla, Freitag, 31.10.2008, 08:04 (vor 4054 Tagen) @ Doris

Wie erklärt sich, dass Dr. Spaarmann
für das BUND Positions Dokument mit verantwortlich zeichnete und jetzt die BUND Positionierung kritisiert?

--
Meine Meinungsäußerung

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Spaarmann

Spaarmann

Kuddel, Freitag, 31.10.2008, 13:51 (vor 4054 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von Kuddel, Freitag, 31.10.2008, 14:09

Wie erklärt sich, dass Dr. Spaarmann
für das BUND Positions Dokument mit verantwortlich zeichnete und jetzt die BUND Positionierung kritisiert?

Meine Vermutung aufgrund des Kritikpapiers:

Machtkämpfe.
AES und AEB möchten gerne mehr Einfluß beim BUND.
Spaarmann ist unzufrieden, daß nur ein Teil seiner dem BUND gelieferten Beiträge und Ideen ins Positionspapier übernommen wurde.
In seiner Kritik rechnet er deshalb zum einen mit den augenblicklich amtierenden "E-Smog-Experten" beim BUND ab und bietet sich zugleich als "besseren" Experten an...

Schein Experten

KlaKla, Freitag, 31.10.2008, 15:02 (vor 4054 Tagen) @ Kuddel
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 31.10.2008, 15:31

Machtkämpfe.
AES und AEB möchten gerne mehr Einfluß beim BUND.
Spaarmann ist unzufrieden, daß nur ein Teil seiner dem BUND gelieferten Beiträge und Ideen ins Positionspapier übernommen wurde. In seiner Kritik rechnet er deshalb zum einen mit den augenblicklich amtierenden "E-Smog-Experten" beim BUND ab und bietet sich zugleich als "besseren" Experten an...

Was für Experten, der eine (Dr. Spaarmann) klammert sich an den Dubai-Fake und
der andere (Dr. Scheingraber) verbreitet noch im Jahr 2008 den Eier-Hoax. :no:

--
Meine Meinungsäußerung

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Experten

Dr. Spaarmann sagt ....

H. Lamarr @, München, Sonntag, 02.11.2008, 12:04 (vor 4052 Tagen) @ KlaKla

Hallo Herr Dr. Spaarmann,

im Forum stellt Teilnehmer KlaKla in der Diskussion zum BUND-Positionspapier und der Kritik durch AEB/AES die Frage:

*Wie erklärt sich, dass Dr. Spaarmann für das BUND Positionsdokument mit verantwortlich zeichnete und jetzt die BUND Positionierung kritisiert?*

Möchten Sie dazu etwas sagen und vielleicht Dampf ablassen?

Viele Grüße
IZgMF

Stephan Schall

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Hallo Herr Schall,

sie sollten bitte nicht, wie - aus meiner Sicht - so oft, vorschnell argumentieren, sondern zuerst seriös recherchieren und nachfragen, ehe sie mit Ihrer Schrotflinte losballern.

Sie können meine Antwort übrigens in Ihr Forum stellen oder nicht, das ist mir egal. Ich beteilige mich nicht an polemischen Streitereien, die an die Bildzeitung erinnern - mit oder ohne "Klakla".

Ich bin 2005 in den AKI des BUND gegangen mit dem Ziel, den Standpunkt des BUND (Schweigen) zu ändern. Sie kennen den meinen. Deshalb habe ich an der Positon mitgearbeitet. Mein Vorhaben ist leider bisher nur teilweise gelungen, der Umdenkungsprozess hat zwar begonnen, ist aber aus Rücksicht auf Dritte (BfS) und fehlendem Mut stecken geblieben. Meine Beiträge und Hinweise speziell sind eliminiert bzw. verstümmelt worden, wichtige Fakten wurden weggelassen. Sie kennen mich, ich lasse mir nichts gefallen, aber ich konnte nichts machen.

In der enscheidenden Abstimmung in Kassel habe ich (ausführlich begründet) gegen die Position gestimmt, weil ich sie so keinesfalls mit tragen kann.

Nebenbei, in allen Abstimmungen der verschiedenen Ebenen lag die jeweils aktuelle Fassung den Abstimmenden gar nicht vor. Das ist zweifelsfrei unkorrekt. Wir halten deshalb diese Abstimmungen und die Veröffentlichung der BUND-Postion in dieser Fassung für illegal. Die meisten der genannten Mitarbeiter sind, nachdem unzählige, ihnen unbekannt gebliebene Änderungen vorgenommen wurden, nicht gefragt worden, ob sie der Nennung Ihres Namens zustimmen. Herr Müller und Herr Dr. Neitzke sind sicher einverstanden.

So ist der falsche EIndruck entstanden, ich zeichne mit verantwortlich und kritisiere nun hinterher. Ich habe zwar seit 2005 viel dazugelernt, aber an meiner grundsätzlichen Haltung hat sich nichts geändert: Der gegenwärtige Kommunikationsfunk ist in seiner technischen Ausprägung ein Irrweg, der korrigiert werden muss und kann. Zum Nutzen der Bevölkerung und der Wirtschaft. Ich unterschiede mich da offenbar von Ihnen, denn warum sonst reagiern sie so grimmig ? Ich bin auch nicht gegen Mobilfunk wie Sie (IZgMF).

Während der Entstehung des Positionspapiers ist durch den allein verantwortlich zeichnenden Sprecher des wiss. Beirates des BUND, Prof. Kühling, weniger moderiert, als viel mehr diktiert worden. In den entscheidenden Punkten gibt die Position die Meinung von Herrn Bernd Rainer Müller wieder, mit dem Sie sich gern in Verbindung setzen können. Er ist übrigens im Gegensatz zu mir der Meinung, Mobilfunk solle nur für Not- und Behördendienste da sein. Seine Meinung, Kindern nicht länger die Benutzung von Handys zu gestatten, teile ich dagegen ausdrücklich

So ist also die Postion zustande gekommen. Wir (Landesverband Sachsen) fordern eine vollständige Überarbeitung in den von uns genannten Punkten, nachdem man uns das bisher verwehrt hat.

Ich fühle mich in keiner Weise für Falschdarstellungen in der Position verantwortlich. Wenden Sie sich dazu freundlicherweise an den Sprecher des wiss. Beirates, Prof. Kühling wilfried.kuehling@bund.net oder den Bundesvorsitzenden Hubert Weiger hubert.weiger@bund.net

Ansonsten bin ich für eine sach- und nicht für eine personenbezogene Diskussion. Sie haben, erlauben Sie mir diese Bemerkung, da tüchtig nachgelassen in den letzten Jahren, und Sie sollten überdenken und klar sagen, auf welcher Seite Sie eigentlich stehen wollen. Ich achte jeden Standpunkt, aber nicht so eine Rumeierei, nicht Fisch noch Fleisch. Ich werde da nicht den Eindruck los, Sie sind nicht mehr der Meinung, dass etwas geändert werden muss an der Smogsituation. Lassen Sie doch einfach die Polemik weg und sagen Sie, wie Sie das Problem lösen würden. Ein in diesem Sinne "neuer" und eindeutig positionierter Klakla würde viel Anklang finden.

Viele Grüße

Stefan Spaarmann

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Spaarmann, BUND, Anfrage, AEB, Müller, Weiger, Kühling, Positionspapier

Dr. Spaarmann sagt ....

AnKa, Sonntag, 02.11.2008, 12:13 (vor 4052 Tagen) @ H. Lamarr

Möchten Sie dazu etwas sagen und vielleicht Dampf ablassen?

Nicht schlecht, spatenpauli.

So konnte also hier im Forum herausgearbeitet und erstmals für Außenstehende sichtbar dargestellt werden, dass es im BUND derzeit offensichtlich einen Machtkampf zwischen vernünftigen Leuten sowie einer Invasionstruppe Altvorderer aus den Reihen der Anti-Mobilfunk-Panikfraktion gibt.

Dem BUND wäre schon aus Reputationsgründen dringend zu raten, nicht auf den Leim der Angstschürerfraktion, der Waldmann-Selsam&Co zu kriechen. Aber wer hört dort schon auf uns?

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Dr. Spaarmann sagt ....

charles ⌂ @, Sonntag, 02.11.2008, 13:54 (vor 4052 Tagen) @ H. Lamarr

Hallo Herr Schall,

sie sollten bitte nicht, wie - aus meiner Sicht - so oft, vorschnell argumentieren, sondern zuerst seriös recherchieren und nachfragen, ehe sie mit Ihrer Schrotflinte losballern.

Das finde ich eine ausgezeichnete Phrase.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Zahlen zur "Elektrosmogsituation"

Doris @, Sonntag, 02.11.2008, 18:23 (vor 4052 Tagen) @ H. Lamarr

Nun, also rumeiern tut Dr. Spaarmann nicht, zumindest in seinem Schreiben findet er klare Worte und vertritt eine deutliche Position.

Seine Aussage zu Handys und die Nutzung durch Kinder in der Kritik zum BUND Papier empfinde ich persönlich ebenfalls als klare Ansage und ich kann es nicht begründen, aber ihm nehme ich es ab, dass es ihm tatsächlich um die nachwachsende Generation geht, während ich bei den ganzen aktuellen Aktionen der Stuttgarter BI und der KOI zu "Kinder und Handys" irgendwie das ungute Gefühl habe, denen geht es weniger um das Wohl der Kinder als um die Durchsetzung der eigenen Ideen.

Ansonsten bin ich für eine sach- und nicht für eine personenbezogene Diskussion. Sie haben, erlauben Sie mir diese Bemerkung, da tüchtig nachgelassen in den letzten Jahren, und Sie sollten überdenken und klar sagen, auf welcher Seite Sie eigentlich stehen wollen. Ich achte jeden Standpunkt, aber nicht so eine Rumeierei, nicht Fisch noch Fleisch. Ich werde da nicht den Eindruck los, Sie sind nicht mehr der Meinung, dass etwas geändert werden muss an der Smogsituation. Lassen Sie doch einfach die Polemik weg und sagen Sie, wie Sie das Problem lösen würden. Ein in diesem Sinne "neuer" und eindeutig positionierter Klakla würde viel Anklang finden.

Hier gibt es Zahlen zu den "Verursachern" der "Smogsituation", die Sie, laut Dr. Spaarmann nicht (mehr?) so kritisch sehen. Zumindest spricht die Fußnote unter Ihren Beiträgen, aus der Sie die "Relativierung" wieder rausgenommen haben, für Spaarmanns Meinung.

In Deutschland gibt es rund 260.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, ca. 2 Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 50 Millionen häusliche Sendeanlagen wie WLAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung sowie rund 100 Millionen Mobiltelefone. .

Da kommt schon was zusammen und kein Ende ist in Sicht. Die Masten einfach als "unproblematisch" abzutun, halte ich für falsch, da es durchaus schlecht positionierte Masten gibt und diese allgemein eben doch erheblich mit zu der Gesamtbelastung neben den Millionen DECT, WLAN und Handys beitragen. Und auch hier fehlen die Erkenntnisse zu den Langzeitauswirkungen, wie bei den Handys auch.

Tags:
Spaarmann, BUND

Die "Elektrosmogsituation" und Weihnachten

AnKa, Sonntag, 02.11.2008, 18:50 (vor 4052 Tagen) @ Doris

In Deutschland gibt es rund 260.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, ca. 2 Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 50 Millionen häusliche Sendeanlagen wie WLAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung sowie rund 100 Millionen Mobiltelefone. .

Diese Information, abgeglichen mit den angstschürenden Aussagen der Dr. Waldmann-Selsam-&-Co.-Fraktion, müssten wir allüberall das Verstrahlungselend vor Augen haben. Massenverkrebsung, Todesfälle, Epidemien. Ist aber nicht so. Stattdessen gilt:

Wieder einmal steht Weihnachten vor der Tür, die Massen werden sich alsbald, wie alle Jahr', in den mobilfunkverstrahlten Todeszonen der städtischen Zentren drängeln, Handys und andere funkende elektronische Utensilien für den Gabentisch einkaufen. Kein allgemeines Hautjucken, kein "Feldstress", kein Mobilfunksender am Wegesrande wird sie davon abhalten.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Die "Elektrosmogsituation" und Weihnachten

Schmetterling @, Montag, 03.11.2008, 08:38 (vor 4051 Tagen) @ AnKa

... müssten wir allüberall das Verstrahlungselend vor Augen haben. Massenverkrebsung, Todesfälle, Epidemien. Ist aber nicht so. Stattdessen gilt:

Massenstress, AnKa, Massenstress ist letztendlich das Ergebnis. Stress, welcher nur noch äußerst schwer zugeordnet werden kann. Stress, der als gegeben hingenommen und akzeptiert wird.


der Schmetterling

Die "Elektrosmogsituation" und Weihnachten

AnKa, Montag, 03.11.2008, 20:48 (vor 4051 Tagen) @ Schmetterling

Massenstress, AnKa, Massenstress ist letztendlich das Ergebnis.

Das ist eine interessante Wortschöpfung:

Massenstress.

Gestresste Massen. Stress in Massen. Massen unter Stress. Messenhafter Stress. Stressmassen. Strassmessen.

Ähm...

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Zahlen zur "Elektrosmogsituation"

KlaKla, Sonntag, 02.11.2008, 19:50 (vor 4052 Tagen) @ Doris

Da kommt schon was zusammen und kein Ende ist in Sicht. Die Masten einfach als "unproblematisch" abzutun, halte ich für falsch, da es durchaus schlecht positionierte Masten gibt und diese allgemein eben doch erheblich mit zu der Gesamtbelastung neben den Millionen DECT, WLAN und Handys beitragen. Und auch hier fehlen die Erkenntnisse zu den Langzeitauswirkungen, wie bei den Handys auch.

Ab wann ist denn ihrer Meinung nach ein Mobilfunkmast schlecht positioniert?

--
Meine Meinungsäußerung

Zahlen zur "Elektrosmogsituation"

Doris @, Sonntag, 02.11.2008, 20:00 (vor 4052 Tagen) @ KlaKla


Ab wann ist denn Ihrer Meinung nach ein Mobilfunkmast schlecht positioniert?

Wenn er mehr als 1 mW/m² in die sensiblen Wohnbereiche, wie Kinder- und Schlafzimmer bringt.

Ab wann ist Dauerbefeldung gefährlich ?

KlaKla, Montag, 03.11.2008, 08:24 (vor 4051 Tagen) @ Doris

Wenn er mehr als 1 mW/m² in die sensiblen Wohnbereiche, wie Kinder- und Schlafzimmer bringt.

Doris, ist das nicht eher eine Bauchgeschichte, ein willkürlich gewählter Wert, den Sie als sicher akzeptieren?

Bedenken sie,
Anton Meyer fühlt sich erst sicher bei 100 µW/m², Maria Schulze bei 10 µW/m² und Eva Schmidt bei 1 µW/m².

Ich denke, jeder der sich mit dem Thema Mobilfunk auseinander setzt, hat so seinen persönlichen Vorsorgewert, abhängig vom Informationsstand und auch von wem er informiert wurde. Mit Hilfe von Abschirmmaßnahmen lässt sich der gefühlte sichere Vorsorgewert X erreichen. Da es noch Kenntnislücken gibt, sollte der Staat seinen Bürgern so weit entgegen kommen, dass er persönliche Vorsorgemaßnahmen im Wohnbereich im beschränkten Rahmen steuerlich absetzbar macht.

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
, Vorsorgewert, Abschirmmaßnahmen

Danke

KlaKla, Sonntag, 02.11.2008, 19:39 (vor 4052 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 02.11.2008, 20:15

Danke für die interessante Stellungnahme von Dr. Spaarmann.
Es verdeutlicht mir die Seilschaft zwischen BUND und den Verband der Baubiologen.
Die Kernbotschaft des Positionspapier ist der willkürlich gewählte baubiologische Richtwert, der vermutlich nun auch von BUND-Mitgliedern anvisiert wird. Der BUND fördert damit seine BUND-Mitglieder die als Baubiologen tätig sind. Sachliche Aufklärung durch den BUND nein.

Merkwürdig erscheint mir, dass der BUND sich zwar beraten lässt durch Namhafte Mobilfunkgegner, sich aber nicht mit ihnen abstimmt, was letzt endlich veröffentlicht wird. Denn schließlich benennt der BUND einige Mitarbeiter namentlich. Stand dem BUND auch Dr. Neitzke beratend bei Seite?

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Filz, Mitglied, Lobbyarbeit, Seilschaft, Manipulation, VDB, Bund-Naturschutz, Missstand

Danke

charles ⌂ @, Sonntag, 02.11.2008, 20:18 (vor 4052 Tagen) @ KlaKla

Danke für die interessante Stellungnahme von Dr. Spaarmann.
Es verdeutlicht mir die Seilschaft zwischen BUND und den Verband der Baubiologen.
Die Kernbotschaft des Positionspapier ist der willkürlich gewählte baubiologische Richtwert, der vermutlich nun auch von BUND-Mitgliedern anvisiert wird. Der BUND fördert damit seine BUND-Mitglieder die als Baubiologen tätig sind. Sachliche Aufklärung durch den BUND nein.

Merkwürdig erscheint mir, dass der BUND sich zwar beraten lässt durch Namhafte Mobilfunkgegner, sich dann aber nicht mit ihnen abstimmt, was letzt endlich veröffentlicht wird.

Was für ein Quatsch wird hier wieder zusammengebastelt.
Es gibt keinen Link zwischen den BUND und der Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB. Die beiden haben nichts mit einander zu tun.

Und die baubiologische Richtwerte sind NICHT willkürlich gewählt.

Lesen Sie doch erstmals bevor Sie schreiben.
Z.B. *Stress durch Strom Und Strahlung*

Auch für Klakla gilt:

sie sollten bitte nicht, wie - aus meiner Sicht - so oft, vorschnell argumentieren, sondern zuerst seriös recherchieren und nachfragen, ehe sie mit Ihrer Schrotflinte losballern.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Baubiologen verteidigen den baubiologischen Richtwert

KlaKla, Sonntag, 02.11.2008, 20:25 (vor 4052 Tagen) @ charles
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 02.11.2008, 20:44

sie sollten bitte nicht, wie - aus meiner Sicht - so oft, vorschnell argumentieren, sondern zuerst seriös recherchieren und nachfragen, ehe sie mit Ihrer Schrotflinte losballern.

Das sagt mir ein Baubiologe. :wink:

Baubiologen behaupten: Neben zahlreichen Fallbeispielen weisen wissenschaftliche Studien auf biologische Effekte und gesundheitliche Problem hin.

Fallbeispiele nach Dr. Waldmann-Selsam und wissenschaftliche Studien nach Dr. Scheiner oder Dr. Germann. :wink:

--
Meine Meinungsäußerung

Baubiologen verteidigen den baubiologischen Richtwert

charles ⌂ @, Sonntag, 02.11.2008, 20:34 (vor 4052 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von charles, Sonntag, 02.11.2008, 20:56

Das sagt mir ein Baubiologe.

Bevor Baubiologen den Mund aufmachen, haben sie zuerst gemessen, und ihre Ergebnisse sorgfaltig studiert, die Umweltbelastungen und ihre Ursachen exakt ermittelt.
Eine Schrotflinte gehört nicht dazu.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Danke

Karl, Montag, 03.11.2008, 12:01 (vor 4051 Tagen) @ charles

Lesen Sie doch erstmals bevor Sie schreiben.
Z.B. *Stress durch Strom Und Strahlung*

Die Bibel der Baubiologen, geschrieben von Wolfgang Maes.

Ihr Tipp ist so geistreich wie: Fragt Dr. Marlboro (Franz Adlkoffe) ob rauchen gesundheitsschädlich ist. [image]

Tags:
Unsinn

Danke

charles ⌂ @, Montag, 03.11.2008, 12:32 (vor 4051 Tagen) @ Karl

Lesen Sie doch erstmals bevor Sie schreiben.
Z.B. *Stress durch Strom Und Strahlung*


Die Bibel der Baubiologen, geschrieben von Wolfgang Maes.

Ihr Tipp ist so geistreich wie: Fragt Dr. Marlboro (Franz Adlkoffe) ob rauchen gesundheitsschädlich ist. [image]

Eine dümmere Antwort gibt es wohl kaum.

Im genanntes Buch werden nur die verschiedene Arten der Elektrosmog beschrieben, wie sie gemessen werden, welche Folgen das haben kann, was man unternehmen kann, und erläutert mit viele Beispiele aus der Praxis.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Bitte!

Thomas, Dienstag, 04.11.2008, 00:34 (vor 4051 Tagen) @ Karl

Lesen Sie doch erstmals bevor Sie schreiben.
Z.B. *Stress durch Strom Und Strahlung*


Die Bibel der Baubiologen, geschrieben von Wolfgang Maes.

Ihr Tipp ist so geistreich wie: Fragt Dr. Marlboro (Franz Adlkoffe) ob rauchen gesundheitsschädlich ist. [image]


Hallo Karl,

ganz allgemein sind Tipps so geistreich, wie der Tipp den (Ihren) Geist erreicht.

Ich vermisse in Ihrer Antwort einen Hinweis Ihres "Verschraubungsgrades", denn ohne diesen, ist es ein "Möbiusband",
eine in sich geschlungene, beliebig auslegbare Äußerung!

Wollende Absicht, oder ein zu verzeihender "Lappsus"?

Gruß, Thomas

Handys wurden vom BUND.... , kann sich ja ändern.

Thomas, Freitag, 31.10.2008, 01:12 (vor 4055 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Thomas, Freitag, 31.10.2008, 01:31

Mein Fehler: Ich habe mich danach nicht weiter dahintergeklemmt, schließlich bin ich noch berufstätig und kein Rentner. Als dann deutlich wurde, dass das Vakuum beim BUND allein 1G-Kritiker ansaugte, blieb allerdings auch noch die "Lust" auf der Strecke, denn mit 1G-Kritikern sind keine konstruktiven Konflikte möglich.

Hallo spatenpauli,

mal so unter uns, das gerade Sie mit Ihrem Angagement in der "Kritikerzene" einen Fehler darin sehen sich nicht dahinter geklemmt zu haben weil Sie noch beruftätig sind, - bei allem Respekt, Sie tuhen mehr als 95 % der Bevölkerung an Aufklärung tuhen, und das reicht ja wohl mal so fürs erste!!

Aus meiner Sicht sind die Sendemasten tatsächlich ein größeres Problem, denn diese Belasten/Befelden alles, Flora und Fauna, Bienen und Vögel, Heim und Hof, einfach alles in unterschiedlicher Stärke rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, 52 Wochen das Jahr, usw. usf. vom mW/m² bis hinunter zur Nachweisgrenze, mit Schwebung und Interferenzen, stehenden Wellen und Disvergenzen.

Aber:

Können Sie mit diesem Argument ein allgemeines Bewusstsein in der Bevölkerung wecken das diese Technologie mal "mindestens bedenklich" ist.

Nein!

Denn wenige haben Interesse daran oder überhaupt die Zeit über ihren eigenen häuslichen Horizont hinaus andere Zusammenhänge zu ergründen oder gar wiedersprüchlisches genauer zu untersuchen oder auch komplexere Zusammenhänge
Verstehen zu wollen.

Sehr viele reagieren doch erst dann, wenn die "eigene Hütte brennt", und nicht aufs
"brennen der Hütten" von anderen. (Ok, die Feuerwehr schon :-) )

Und das ist genau der springende Punkt: Was, wie, Bienchen verlieren die Orientierung und sterben, kann gar nicht sein, mich hat ebend noch fast eine gestochen,
oder: Was, wer hat Krebs, ach so der, ja der hat sowieso sichtlich ungesund gelebt, wundert mich gar nicht,
oder: Was, Handytelefonieren kann Krebsentstehung begünstigen und das aber bei mir, in meinem Kopf , hast du dich da vielleicht verhört und es war deiner, - nein, ja wieso weiß ich denn nichts davon, das ist ja unerhört...

Ähnlich war es bei der Ölkrise, um dem Verbraucher drastisch zu verdeutlichen das Öl knapp werden würde, wurden gleich mal ein paar Autofreie Sonntage eingeführt, und das hat dann ja auch gewirkt.

Was ich jetzt nur nicht ganz verstehe, beim BUND da sitzen doch auch schlaue Leute.
Die müßten doch diesen "erst wenn ich selber betroffen bin" - Effekt kennen und demzufolge die zwar richtige Sicht der "Dauerbelastung von Allem", längst um die "auf die Person bezogene Sicht" erweitert haben.
Mindestens aber mit der Begründung der Arbeitskreise (siehe hier) erweitern können, oder?

Mit freundlichem Gruß
Thomas

Unverantwortlichkeit

AnKa, Freitag, 31.10.2008, 03:20 (vor 4054 Tagen) @ Thomas

oder: Was, wer hat Krebs, ach so der, ja der hat sowieso sichtlich ungesund gelebt, wundert mich gar nicht,

An sich schon fahrlässig ist es, Krebskranken ungewisse Ängste einzureden. Bereits hier beginnt das Unverantwortliche.

Mich würde wirklich enmal interessieren, ob Sie als sogenannter "Baubiologe" unterwegs sind, Thomas.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

BUND-Position Funktechnologien

Kuddel, Mittwoch, 29.10.2008, 18:14 (vor 4056 Tagen) @ Gast
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 29.10.2008, 18:32

Wem das Lesen bei Omega-News zu anstrengend ist, hier gibt des das BUND Positionspapier als PDF.

Lesen lohnt sich aber kaum.
Hohe Seitenzahl, viel Spekulation, wenig inhaltliche Substanz.

Interessant, wie das Kunststück vollzogen wurde, sich zu Bestimmung der BUND-Vorsorgewerte von (fragwürdigen, bzw nicht näher genannten) wissenschaftlichen Studien auf die baubiologischen Vorsorgewerte herunter zu hangeln (Seite 32).
Baubiologen haben übrigens an diesem Papier mitgewirkt, ebenso wie Fr. Waldman Selsam, Warnke etc.

Ausgehend von angeblich konsistenten Hinweisen zur "Störung des zentralen Nervensystems" (vermutl eine EEG-Studie) bei Expositionen von 10mW/m² (welche Studie soll das sein?) wird diese Schwelle auf Seite 37 Abb. 3 als "Schadenverdacht" bezeichnet.

Dann nimmt man einen Sicherheitsfaktor von 10.
Für "empfindliche" Personen wie Kinder nimmt man nochmal einen Sicherheitsfaktor von 10.
Man erhält den vom BUND geforderten Grenzwert von 100uW/m².

Anschließend argumentiert man:
Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass auch unterhalb der hier angesetzten Schwelle weitere kritische Wirkungen beobachtet werden (vermutlich "Baubiologenerfahrung" und Waldmann Selsam), die bisher allerdings als weniger evident eingeschätzt werden.
Gleichwohl sind diese aber aus dem Vorsorgegrundsatz heraus zu begrenzen.[/i]

Und gönnt sich aufgrund dessen nochmal einen Sicherheitsfaktor von 100.
Somit kommt man auf 1uW/m² und würde diesen gerne als "zur Gefahrenabwehr behördenverbindlich" sehen (Seite 37).

Alles unterhalb 1uW/m² wird in der Grafik auf S. 37 immer noch mit "Restrisiko" bezeichnet.
K

Tags:
, BUND, SBM, Netzwerk, Richtwert, Kommerz

BUND-Position Funktechnologien

AnKa, Mittwoch, 29.10.2008, 23:03 (vor 4056 Tagen) @ Kuddel

Baubiologen haben übrigens an diesem Papier mitgewirkt, ebenso wie Fr. Waldman Selsam, Warnke etc.

Ich frage mich, was den BUND bewegt, sich auf dieses fragwürdige Abstellgleis zu begeben, und das auch noch mit Verspätung. Die meisten Säue sind doch schon durchs Dorf getrieben. Da scheinen ein paar Leute mit "neuen Ideen" dem Vereinsleben Schwung verleihen zu wollen.

Den meisten Mitgliedern wird's nicht bewusst sein, dass die Zirkusattraktion, die ihnen ihre Spitze da vorführt, ein toter Hund ist.

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BUND-Position Funktechnologien

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.10.2008, 12:59 (vor 4055 Tagen) @ Kuddel

Alles unterhalb 1uW/m² wird in der Grafik auf S. 37 immer noch mit "Restrisiko" bezeichnet.

Gemäß der nach unten offenen Richter-Skala ist das nur logisch. Das muss so sein Kuddel: Wenn alle auf 1 µW/m² geschirmt sind, muss zur Martpotenzialerweiterung das Restrisiko z.B. unter 0,1 µW/m² gedrückt werden, damit freundliche Helfer in Bewegung bleiben können.

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Pressemeldung des BUND

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 05.11.2008, 15:16 (vor 4049 Tagen) @ Gast

Die zugehörige Pressemeldung des BUND vom 29.10.2008 lautet:

Gefahren des Mobilfunks vermeiden: BUND legt Konzept zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung vor

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) legte heute ein Schutz- und Vorsorgekonzept vor, mit dem ein Mindest-Schutz vor künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern erreicht werden kann, die durch Anwendungen wie Mobilfunk, WLAN und andere kabellose Übertragungstechniken entstehen. Elektrosmog bedrohe nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern sei auch für Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: „Es ist unverständlich, warum Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erst kürzlich noch Entwarnung gab, die Strahlung des Mobilfunks schade zumindest erwachsenen Handynutzern nicht. Das EU-Parlament hält die Grenzwerte für nicht ausreichend. Viele Studien zeigen, dass die Mobilfunkstrahlung nicht nur dem Menschen, sondern auch Pflanzen und Tieren schadet. Zudem weiß man noch viel zu wenig über die Langzeitwirkungen von Funkstrahlung. Statt jedoch diese Erkenntnislücke zu schließen, genehmigt die Bundesnetzagentur immer weitere Funknetze für neue Anwendungen.“

Beim Menschen nachgewiesene gesundheitliche Schäden seien u. a. Schlafstörungen und Erschöpfungszustände. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, wodurch Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen können. Zudem bestehe der Verdacht auf Förderung sowie Auslösung von Hirntumoren. Insekten und Tiere wie Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse verlören durch künstliche elektromagnetische Felder zum Teil die Orientierung.

Wilfried Kühling, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BUND: „Lebewesen sind auf natürliche, von der Natur vorgegebene bioelektrische Steuerungsprozesse angewiesen. Technische Funksignale greifen als Störsender permanent und in immer komplexerer Weise in diese natürliche Steuerung ein, wodurch falsche und biologisch nicht sinnvolle Reaktionen ausgelöst werden.“ Vor allem in bewohnten Gebieten lägen die künstlichen Felder in vielen Fällen bereits mehr als zehntausend- bis millionenfach höher als die natürliche Strahlung und damit im Bereich von biologisch nachweisbaren Wirkungen. Kühling: „Da diese Strahlung alle festen Körper durchdringt, entsteht quasi eine Zwangsbestrahlung, der sich niemand entziehen kann.“

Der BUND machte zudem Vorschläge, wie eine zukunftsfähige Kommunikationstechnologie aussehen müsse, die Schäden für Gesundheit und Umwelt ausschließe. So müsse der aktuelle Grenzwert für elektromagnetische Strahlung um das Zehnmillionenfache auf 1 Mikrowatt pro Quadratmeter verschärft werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge zu erreichen. Die mobile Versorgung müsse künftig durch strahlungsarme Anwendungen ermöglicht werden, Sendeanlagen sollten nur an Orten gebaut werden, wo eine minimale Belastung der Anwohner entsteht, statt Standorte mit den geringsten Mietkosten auszuwählen. Zudem müssten sich überlagernde Funknetze zurückgebaut und netzgebundene Techniken ausgebaut werden. Der Übergang zu mobilen optischen Übertragungstechniken biete sich als eine gesundheitsverträglichere Alternative an.

Bernd Müller, BUND-Mobilfunkexperte: „Damit künftig Umwelt- und Gesundheitsschäden ausgeschlossen werden können, dürfen Funknetze nicht weiterhin massiv ausgebaut, sondern es müssen neue Kommunikationstechnologien gefunden werden. Dazu gehört auch ein Rückbau vieler Sendeanlagen, weil bereits eine nicht notwendige Mehrfachversorgung vorhanden ist.“

Der BUND forderte den Umweltminister auf, einen ergebnisoffenen Diskurs mit allen Akteuren und Betroffenen über den weiteren Umgang mit Funktechnologien zu führen.

In Deutschland gibt es rund 260.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, ca. 2 Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 50 Millionen häusliche Sendeanlagen wie WLAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung sowie rund 100 Millionen Mobiltelefone. Viele Geräte würden die Grenzwerte der Verordnung über elektromagnetische Felder überschreiten, dazu gehörten auch als strahlungsarm angebotene DECT-Telefone. Mobiltelefone überschritten die Grenzwerte bis um das Zehnfache.

Die Mobilfunk-Position des BUND „Für zukunftsfähige Funktechnologien“ finden Sie im Internet unter http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/20081028_chemie_funktechnologien_position.pdf


Pressekontakt:
Bernd Rainer Müller, BUND-Mobilfunkexperte, Tel. 05232-92 90 45
bzw. Katrin Riegger, BUND-Pressestelle, Tel. 030-27586-464/-489, Fax: 440
E-Mail: presse@bund.net , www.bund.net

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Tags:
BUND, Zwangsbestrahlung, Störsender, Nutznießer, Weiger, Kühling, Rückbau

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