E-Mail-Wechsel Hentschel ./. IZgMF (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:23 (vor 4069 Tagen)

Nachfolgend der komplette ungekürzte E-Mail-Wechsel zwischen dem IZgMF und Frau Hentschel aus dem Jahr 2007. Diese Korrespondenz ist aus meiner Sicht für Außenstehende nicht sonderlich lesenswert. Der Zweck, warum ich sie hier einstelle ist der, dass Frau Hentschel andeutete (nicht nur dieses eine mal), das IZgMF in Gestalt von Stephan Schall würde in privaten E-Mails um 180 Grad anders argumentieren als in der Öffentlichkeit. Hier drückte Frau Hentschel dies z.B. so aus:

Es wundert mich halt, weil der Inhalt der damaligen Email überhaupt nicht zu den hier bekannten offenkundigen Ansichten des spatenpauli passen.

Nachdem Frau Hentschel hier einer Veröffentlichung des E-Mail-Wechsels ausdrücklich zustimmte, möge sich nun jeder nach belieben durch die gut 1 Jahr alten Mails kämpfen und sich selbst ein Bild vom den vermeintlichen Diskrepanzen machen - wenn er/sie nichts besseres zu tun hat.

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Wahrnehmung, Wandel

Anfrage Hentschel vom 09.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:25 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrte Damen und Herren,

seitdem mein Sohn und ich ca. 2 Jahre in der unmittelbaren Nähe eines Mobilfunkmastes gelebt haben, leiden wir unter ziemlich belastenden gesundheitlichen Beschwerden. Von Übelkeit, bis starken Knochenschmerzen und einer erst kürzlich erworbenen Schädigung einer meiner Herzklappen, nach zuvor jahrelanger guter gesundheitlicher Konstitution, bin ich am Ende mit meinem Latein. Natürlich gibt es Unmengen an Informationen und Bürgerinitiativen. Aber so richtig komme ich nicht weiter. Wir brauchen dringend die Hilfe eines Arztes, der uns nicht für "blöd" erklärt. Oder wie soll ich anders verfahren? Könnten Sie mir einen Tipp geben, an wen ich mich wenden kann. Mir fehlt auch das Geld für irgendwelche Abschirmmaßnahmen, für irgendwelche Experten... geschweige denn für einen seriösen Heilpraktiker.Ich bin wirklich verzweifelt und könnte vor Schmerzen am liebsten vor die Wand laufen. Gibt es irgendwo einen Arzt der uns ganz aktiv helfen kann und uns vor allem ernstnimmt

Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar und schließe

mit freundlichen Grüßen

Frau Heidi Hentschel

Adlerstr. 11 in 44577 Castrop-Rauxel

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EHS-Symptome, Übelkeit, Knochenschmerzen, Herzklappenfehler

Antwort IZgMF vom 09.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:29 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrte Frau Hentschel,

Ihrer Schilderung zufolge haben Sie möglicherweise das "Pech", zu den wenigen Menschen zu gehören, die unter Elektrostress leiden. Allerdings schreiben Sie in der Vergangeheitsform, so, als ob die Mobilfunkbelastung zwei Jahre angedauert hat, nun aber nicht mehr vorherrscht. Normalerweise, so berichten es Elektrosensible Personen, vergehen die Beschwerden wieder, sobald keine Exposition mehr stattfindet. In Ihrem Fall scheint es nun so zu sein, dass Sie auch auf andere Felder reagieren (NF-Felder) und deshalb die Symptome nicht abklingen, obwohl kein Mobilfunkmast in Ihrer Nähe ist. Konkrete Aussagen ließen sich nur machen, wenn bei Ihnen vor Ort eine fachkundig durchgeführte Messung stattfindet, die allerdings mit etwa 200 bis 400 Euro zu Buche schlagen dürfte und daher aller Voraussicht nach ausscheidet. Vielleicht sollten Sie auch noch den Gedanken zulassen, dass Ihre Beschwerden doch nicht von elektromagnetischen Feldern verursacht werden, und Sie bei der Suche nach anderen Verursachern möglicherweise fündig werden. Vermutlich haben Sie dies aber bereits für sich ausgeschlossen, deshalb:

Unter folgendem Link finden Sie Ärzte, die den Freiburger Appell unterzeichnet haben und der Thematik Elektrostress aller Voraussicht nach offener gegenüberstehen als andere Ärzte:

http://www.elektrosmognews.de/aerzteliste.htm

Ob Ihnen einer dieser Ärzte helfen kann, ist freilich ungewiß, denn weil es für Elektrostress kein anerkanntes Wirkungsmodell gibt, ist eine seriöse wirkungsvolle Behandlung im Grunde nicht möglich. Es gibt jedoch Hinweise, dass eine mehrfache chemische Vorschädigung (MCS) die Empfindlichkeit für Elektrostress anhebt. Und diese chemische Vorschädigung lässt sich eventuell mit speziellen Medikamenten kompensieren. Dr. Hecht, Berlin, empfiehlt z.B. "Zeolith", ob es bei Ihnen etwas hilft, müssten Sie ausprobieren (Kontakt zu Dr. Hecht am besten über - http://www.hese-project.org/ - Herrn Matz knüpfen). Eine Alternative wäre Dr. Heinrich von der Fa. Labo-Tech (http://www.labo-tech.de/index_1.htm), der bei Ihnen zunächst eine Redoxanalyse machen könnte - auch hier ist ein Erfolg im vorhinein kaum zu prognostizieren, aber einen Versuch wäre beides wert.

Ansonsten kann ich Sie nur noch an den Verein für Elektrosensible, München, verweisen, der mit elektrosensiblen Personen in Deutschland wohl die größte Erfahrung hat und möglicherweise konkrete Hilfestellung leisten kann, z. B. durch Benennung von Kontaktpersonen in Ihrer Nähe. Leider hat der Verein nur eine gebührenpflichtige Telefonnummer:

Verein für Elektrosensible e.V.
Haus der Paritätischen Wohlfahrt
Düsseldorfer Str. 22
80804 München
Hotline Di+Do 9-12 Uhr :
0900 / 11 00 791 (90 Cent/min)

So, ich hoffe, diese Auskünfte helfen ihnen jetzt erst einmal ein bisschen weiter.

Viel Glück!
IZgMF

Stephan Schall


PS: Wenn Sie mögen, halten Sie uns doch auf dem laufenden, wie die Sache bei Ihnen weitergegangen ist.

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Werbung, Empfehlung, MCS, Redox, Freiburger-Appell, Zeolith

Antwort Hentschel vom 13.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:34 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrter Herr Schall,

zunächst ganz herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.Es ist richtig, daß ich deshalb andere Ursachen ausschließe, weil ich sehr kritisch mit meinen auch subjektiven Eindrücken umgehe.Ich lebe zwar jetzt nicht mehr in der unmittelbaren Nähe eines Mobilfunkmastes, es waren knapp 50 Meter, diese haben aber offensichtlich ausgereicht, um mich zu sensibilisieren., bin aber offensichtlich vom Regen in die Traufe geraten. Erst nachdem ich gemerkt habe, daß durch den Umzug keine Verbesserung eingetreten ist, habe ich mich ein bißchen in der Gegend umgeschaut. Ich lebe in der Nähe des höchsten Punktes meiner Stadt, in der in den letzten Jahren die Mobilfunkantennen wie Pilze aus dem Boden schießen. In einem Radius von vielleicht max. 500 Metern stehen 6 Mobilfunkantennen um das Haus herum.Ich muß dazu sagen, daß ich früher eine fast leidenschaftliche Handynutzerin gewesen bin und das Aufstellen der Antenne vor meiner Nase keinerlei bedrohliche Gedanken hervorgerufen hat.Ich könnte stundenlang vor diesem Computer sitzen, das macht mir nichts aus.Hingegen in der direkten Nähe von Kühltruhen im Supermarkt, an großen Bahnhöfen bekomme ich plötzlich Herzrasen, Kreislaufprobleme.

Die Schmerzen die ich habe, sind mir aus der Vergangenheit unbekannt, da ich sie seltsamerweise als eine Art Verbrennungsschmerz wahrnehme.Zum späten Abend hin und in den Wintermonaten klinken die Beschwerden etwas ab, warum das so ist, das weiß ich nicht.Ich hatte nie allergische Reaktionen, nun reagiere ich auf alle möglichen Medikamente, ob das nun Aspirin,Novalgin oder anderes ist, bekomme ich Kreislaufprobleme bis zur Bewußtloskeit bei gleichzeitigem Auftreten von Hautblutungen.Ich hatte über zwanzig Jahre keine Probleme mit meinem metallischen Zahnersatz, nun werde ich von Entzündungen geplagt und verliere plötzlich einst bombenfeste Metallkronen u. Stiftzähne. Mein Bruder ist, allerdings aus anderen Gründen, zeitgleich mit mir umgezogen. Er hat ganz oben in einem Hochhaus drei Mobilfunkantennen direkt vor der Nase. Er, seine Frau und die Stiefsöhne haben plötzlich genau wie es bei mir und meinem Sohn der Fall ist, sehr stark längsgerillte Fingernägel.Nun gut, es mag kein lebensbedrohliches Sympthom sein, aber es zeigt mir, daß da etwas in einer unnatürlichen Konzentration auf den Organismus einwirkt. Ich habe aber Probleme ihn darauf hinzuweisen, weil mir selbst in der Familie "der Vogel gezeigt" wird...In meiner vorherigen Wohnung gab es einen Raum, der im Gegensatz zu anderen Räumen eine sehr dicke Wand hatte, mehr als 30 cm stark, da ging es komischerweise, aber ich kann mich schlecht 24 Stunden im Kinderzimmer aufhalten. Ok, ich hoffe, daß ich Sie nicht allzu sehr mit meinen Schilderungen belästige, aber es tut mir gut, darüber zu reden, schön daß ich Sie gefunden habe...

Mit herzlichen Grüßen

Frau Hentschel

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Selbstdarstellung, Fallschilderung, Verbrennung, Herzrasen, Kreislaufprobleme, Verbrennungsschmerz

Antwort IZgMF vom 17.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:36 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrte Frau Hentschel,

schauen Sie mal, was ich hier gefunden habe:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum_entry.php?id=15611
Das wäre doch etwas für Sie, Sie wohnen doch in NRW und kämen deshalb für so eine Gratis-EMF-Messung grundsätzlich in Frage!

Wenn die Verbraucherzentrale tatsächlich bei Ihnen messen lässt, Frau Hentschel, dann wäre ich sehr an einer Kopie des Messprotokolls interessiert, um ein Bild von Ihrer Belastungssituation zu bekommen.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, über Ihre Erfahrungen mit EMF (elektromagn. Felder) in einschlägigen Foren zu berichten? Bei www.gigaherz.ch können Sie mit Anteilnahme und Schulterklopfen rechnen, beim Forum des IZgMF (http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum.php) müssen Sie sich darauf gefasst machen, dass man versuchen wird, Sie als Simulantin zu überführen. Sie sollten deshalb nur dann im IZgMF-Forum "mitmischen", wenn Sie sich von einer Vielzahl kritischer Fragen nicht irritieren lassen. Gegenüber der E-mail-Kommunikation hat so eine Forumskommunikation den Vorteil, dass mehr Meinungen, Ideen und vielleicht auch Tipps zustandekommen können. Ich rate Ihnen jedoch, sich in Foren anonym zu bewegen und nicht unter Ihrem wirkichen Namen - Personalchefs schauen heute vor einer Einstellung gerne mal im Internet nach, was dieses über einen Bewerber so weiß. Und Elektrosensibilität ist mit Sicherheit nicht förderlich.

Ich stehe dem Phänomen der Elektrosensibilität (ES) skeptisch gegenüber, halte es jedoch für möglich, dass einige wenige Personen tatsächlich unter Elektrostress leiden. Aus meiner Sicht ist es das Wichtigste, bald einen Wirkungsmechanismus zu finden, der dieses Phänomen so erklärt, dass es sich in Tests nachweislich und reproduzierbar provozieren lässt. Leider sind wir momentan davon noch weit entfernt, ES wird von der Wissenschaft nahezu ausnahmslos als psychisches Problem der Betroffenen gewertet.

Viele Grüße

Stephan Schall

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Antwort Hentschel vom 17.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:37 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrter Herr Schall,

daß z.B. Elektromagnetische Strahlung in unnatürlicher Konzentration im Positiven eine Wirkung auf z.B die Herzaktion haben, das kennen wir doch von Reanimationsmaßnahmen und der Wirkungsweise eines Defibrillators. Einem Hypochonder mit zumeist nicht geringfügigen medizinischen Grundkenntnissen mögen derartige Überlegungen als Faktum erscheinen und dementsprechend auch zu psychosomatischen Störungen führen. Eine Simulation hingegen geschieht unabhängig von körperlichen Beschwerden und zumeist ist dies dem Simulanten auch bewußt. Ich möchte in meinem Fall auch beides gerne ausschließen. Der Vorschlag, mich in entsprechenden Foren anonym zu bewegen, ist in meinem Fall leider sinnlos. Ich habe mich vor kurzem erst mal aus Jux und Dollerei selbst "ausgegoogelt" und zu meinem Erstaunen festgestellt, wie häufig mein Name dort auftaucht, u.a. auch im Zusammenhang mit einer Selbsthilfe-Initiative für an Schizophrenie erkrankte Menschen. Ich möchte nicht wissen, wie oft dies zum Beispiel schon bei meiner Suche nach einem Arbeitsplatz hinderlich zum Tragen gekommen ist. Danke für die zahlreichen Links, werde mich da mal reinklinken. Ich vermute mal, daß es von berufswegen nicht Ihre Aufgabe ist, mir als "Kummerkasten" zu dienen, deshalb in diesem Sinne einen letzten dankbaren Gruß und bleiben Sie dem Motto eines Agnostikers zu folge, immer zweifelnd...

mit freundlichem Gruß

gez. Frau Heidi Hentschel

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, Hypochonder, Schizophrenie, Simulant

Antwort IZgMF vom 19.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:41 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Hallo Frau Hentschel,

wie ich im Gigaherz-Forum gesehen habe, posten Sie nun doch in einem Forum. Die Entscheidung, dies unter einem Pseudonym zu tun (Juli) finde ich vernünftig. Ich hoffe, Sie finden dort die richtigen Kontakte für einen konstruktiven Gedankenaustausch.

Übrigens: Defibrillatoren haben mit elektromagnetischer Strahlung nichts zu tun, diese Geräte erzeugen einen Hochspannungsimpuls, mit dem sich Herzrhythmusstörungen beseitigen lassen.

Viele Grüße

Stephan Schall

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, Austausch

Antwort Hentschel vom 21.09.2007

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 22:42 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrter Herr Schall,

Mann, Sie sind ja auf Zack, genau, Juli bin ich... Wollte bestimmt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Aber es werden mit der Defibrillation gezielte Stromstöße abgegeben, und wenn man dies einem Patienten oder allgemein dem medizinischen Laien so erklärt, dann ist dies nicht falsch. Was ich mit diesen Vergleichen bezwecken will ist: Man sollte nicht meinen, daß Energien, die man nicht sehen, hören, riechen kann, nicht direkt oder manuell auf den Körper einwirken, ungefährlich sind, ja garnicht existieren.
"Seltsamerweise" sind es unter den Medizinern, die Radiologen, die dieser Problematik aufgeschlossener begegnen als so viele Andere. Auch Radiologen bemerken in den letzten 10 bis 15 Jahren eine weit nach unten angesiedelte Toleranzschwelle bei radiologischen Untersuchungen, angefangen mit Unverträglichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel aber auch unabhängig davon.

Ich hoffe, es gereicht mir nicht zum Nachteil, daß Ihnen mein Pseudonym bekannt ist...Aufwiederlesen!

Ihre Heidi Hentschel

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Selbsttäuschung

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.10.2008, 23:34 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Frau Hentschel schrieb:

PS: Würde es Sie nicht mißtrauisch machen, wenn jemand angibt drei Emails aus dem vergangenen Jahr in petto zu haben, wenn ich die ganze Zeit von jeweils einer Email spreche von vor mehr als 2 Jahren?

1) Genau genommen schrieben Sie sogar 4-mal, wenn ich die Startanfrage mitrechne.
2) Sie schrieben Ihre Startanfrage ans IZgMF am 9.9.2007 - nicht 2006.

Aus meiner Sicht zeigt dies schön deutlich, wie sehr einen eigene Eindrücke und Erinnerungen täuschen können. Und diese Selbsttäuschung, die hier zweifelsfrei deutlich wird, kann leicht auch an anderen Stellen wirken, z.B. bei Erlebnissen, die Sie mit EMF in Verbindung bringen.

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Täuschung, Selbsttäuschung

Selbsttäuschung

Thomas, Freitag, 24.10.2008, 00:42 (vor 4069 Tagen) @ H. Lamarr

Aus meiner Sicht zeigt dies schön deutlich, wie sehr einen eigene Eindrücke und Erinnerungen täuschen können. Und diese Selbsttäuschung, die hier zweifelsfrei deutlich wird, kann leicht auch an anderen Stellen wirken, z.B. bei Erlebnissen, die Sie mit EMF in Verbindung bringen.


Hallo spatenpauli,

kann leicht, da spricht aber jetzt mein FI- Schalter an, wie "genau" ist denn dann "kann leicht ... wirken" um EMF-Erlebnisse damit als "falsch" nahezulegen oder sogar als glaubwürdig unglaubwürdig auszusortieren???

Legen Sie da nicht etwas nahe, was ja richtig sein kann, aber nicht richtig sein muß?

Und dieses Thema ist hochinteressant, Doris schrieb hier etwas dazu, anschaulich praktizierte AnKa hier etwas aktuelles (ähnliches) dazu, ...
(Wie man (ich) damit umgehen kann, steht darunter)

Wenn man also diese "Spielchen" einmal kennt und beherrscht, ja dann...

... dann erwarte ich mit Spannung Ihren Strang: "Wie entlarve ich Schwätzer & Blender?".


Mit nachdenklichem Gruß
Thomas

@ Doris, hoffentlich funktionieren die links auch morgen noch ...;-)

Auf die Reihenfolge achten

AnKa, Freitag, 24.10.2008, 06:36 (vor 4069 Tagen) @ Thomas

Legen Sie da nicht etwas nahe, was ja richtig sein kann, aber nicht richtig sein muß?

Macht Spatenpauli nicht.

Seinen Ausführungen kann man entnehmen, dass man nicht alles glauben sollte, was daherbehauptet, -geahnt und -geraunt wird. Behauptungen und Ahnungen müssen nicht richtig sein. Der Behauptende ist in der Pflicht, seine Behauptungen zu beweisen. Nicht aber der Zweifelnde, dem die Behauptungen zugemutet werden.

Wenn mir jemand die "Tatsache" zumutet, auf dem dritten Planeten von Alpha Centauri wanderten 24 weisse Wale auf dem dortigen Jakobsweg herum, dann muss ich nicht das Gegenteil beweisen. Sondern der Behauptende muss für seine "Tatsache" Nachweise erbringen.

Also immer schön die Reihenfolge beachten.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Möbiusband oder eiserne Prinzipien...

Thomas, Samstag, 25.10.2008, 02:27 (vor 4068 Tagen) @ AnKa
bearbeitet von Thomas, Samstag, 25.10.2008, 02:48

Hallo AnKa,

Stichwort: Evidenz

wie knacken Sie denn so eine Nuß, oder hüngen Sie da möglicherweise in einem "Möbiusband" (Ringschluß) der gar nicht zu knacken ist,

"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

"Eisernen Prinzipien ....." , Sie also immer nur Ihre eigenen Prinzipien selber bestätigen und diese deshalb richtig sein müßen??

Oder warum steht dieses Zitat von Groucho Marx bei Ihnen?


Mit freundlichem Gruß
Thomas

Kürzlich gefunden:

"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, erkläre ich die in beliebig anderer Weise." (Thomas)

und

Stichwort: Evidenz

Ironie und deren Verständnis

AnKa, Samstag, 25.10.2008, 08:23 (vor 4068 Tagen) @ Thomas

"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

"Eisernen Prinzipien ....." , Sie also immer nur Ihre eigenen Prinzipien selber bestätigen und diese deshalb richtig sein müßen??

Oder warum steht dieses Zitat von Groucho Marx bei Ihnen?

Ironie muss man eigentlich nicht erklären müssen.

Das Marx-Zitat tut dies dennoch, was aus der darin enthaltenen (Selbst-)Ironie eine hintergründige werden lässt: Indem Sie sich darüber in bierernster Weise echauffieren, demonstrieren Sie den Umstehenden, dass der Ausspruch viel über Sie selbst verrät.

Er könnte Ihr eigener Leitspruch sein!

Und das ist auch, wie ich finde, an Ihren häufig indifferenten Beiträgen hier immer wieder praktisch erfahrbar.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Logische Indifferenz

Thomas, Sonntag, 26.10.2008, 01:38 (vor 4067 Tagen) @ AnKa

Und das ist auch, wie ich finde, an Ihren häufig indifferenten Beiträgen hier immer wieder praktisch erfahrbar.


Hallo AnKa,

na ja, das Sie das so sehen müßen wundert mich nicht im Geringsten, denn wo das Indifferente beginnt, fängt schnell die Logik an zu schleudern,
die Intuition, das "gefühlt empfunden Richtige" geht da aber munter weiter und könnte sozusagen den "Logiker" mitnehmen.
Doch oft, mein lieber AnKa, sperrt sich der Logiker dieser "Führung", denn er weiß sicher, das er dann
"nicht beweisbarem" folgen müßte, und das verunsichert, da es nicht mehr unter seiner logischen Kontrolle liegt.

Kinder haben im allgemeine überhaubt keine Probleme, indifferentes intuitiv zu verstehen, mit zunehmendem Alter nimmt diese Fähigkeit aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich stark ab, einige verlieren sie ganz, andere bewahren sie bis ins hohe Alter.

Schönen Gruß
Thomas

Missbrauch

AnKa, Dienstag, 28.10.2008, 07:26 (vor 4065 Tagen) @ Thomas

Kinder haben im allgemeine überhaubt keine Probleme, indifferentes intuitiv zu verstehen, mit zunehmendem Alter nimmt diese Fähigkeit aber unterschiedlich schnell und unterschiedlich stark ab, einige verlieren sie ganz, andere bewahren sie bis ins hohe Alter.

Das machen Esoteriker gerne: sich auf die Kinder herausreden und sie für sich vereinnahmen.

Kinder verstehen "Indifferentes" und Unlogisches jedoch ebenso nicht, da geht es ihnen wie den Erwachsenen. Manche Kinder fragen einem Löcher in den Bauch deswegen, Eltern werden das bestätigen können.

Andererseits haben es Esoteriker und Scharlatane, wenn sie es darauf anlegen, bei Kindern besonders leicht, ihnen ihre "Wahrheiten" beizubringen. Man kennt dies z.B. von Sekten, die Kinder religiös missbrauchen.

Wenn also Esoteriker über die Weisheit der Kinder jubeln, dann sollte man sich bewusst sein, welche Geisteshaltung dahintersteckt.

Ihr romantisierendes Bild von "Kindern" dient bloß dazu, sich der notwendigen Beweisführung für Ihre Behauptungen zu entziehen. Mir scheint das eine besonders perfide Methode zu sein, sich der Verantwortung für das eigene Gesagte zu entledigen.

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Esoterik, Scharlatan

E-Mail-Wechsel Hentschel ./. IZgMF

Schmetterling @, Sonntag, 26.10.2008, 11:55 (vor 4067 Tagen) @ H. Lamarr

Diese Korrespondenz ist aus meiner Sicht für Außenstehende nicht sonderlich lesenswert.

Doch, spatenpauli, sie ist lesenswert.
Sie macht die Person Hentschel sehr viel glaubhafter.

Der Zweck, warum ich sie hier einstelle ist der, dass Frau Hentschel andeutete (nicht nur dieses eine mal), das IZgMF in Gestalt von Stephan Schall würde in privaten E-Mails um 180 Grad anders argumentieren als in der Öffentlichkeit. Hier drückte Frau Hentschel dies z.B. so aus:

Es wundert mich halt, weil der Inhalt der damaligen Email überhaupt nicht zu den hier bekannten offenkundigen Ansichten des spatenpauli passen.

Spatenpauli, Sie merken keinen Unterschied?
In den E-Mails nehmen Sie die Frau ernst; Sie versuchen hilfreiche Ratschläge zu geben.

Wissen Sie, gesundheitliche Probleme durch ES sind ja nur die eine Hälfte. Das Fehlen von Ansprechpartnern und ein Ausgrenzen aus der Gesellschaft, in dem Moment, in welchem Sie Ihre Geschichte erzählen, sind das andere.


der Schmetterling

Bitte um Entschuldigung

Heidi Hentschel, Montag, 27.10.2008, 13:25 (vor 4066 Tagen) @ H. Lamarr

Sehr geehrter Herr Schall,

ich möchte mich hiermit bei Ihnen entschuldigen. Mein Gedächtnis scheint wirklich nicht das Beste zu sein. Seltsamerweise habe ich in meinem jetzigen Account keine dieser Emails gefunden. Eine Email von Ihnen ist mir allerdings gänzlich unbekannt, nämlich die mit dem Hinweis auf den sog. "Freiburger Appell" und "h.e.s.e.-project", da ich darauf erst bei gigaherz aufmerksam wurde. Da eine email von einem Herrn bei igumed an mich deffinitiv gesandt wurde aber bei mir nicht angekommen ist,vermute ich daß da ein datentechnisches Problem hintersteckt.

Wofür ich mich aber nicht entschuldigen kann, ist mein Eindruck, daß "spatenpauli" ganz anders zu sein scheint als Herr Stephan Schall.Letzterer ist mir 1000 Mal symphatischer, wenn ich das so sagen darf...

Liebe Grüße

Heidi Hentschel

1 Jahr später

H. Lamarr @, München, Montag, 27.10.2008, 21:22 (vor 4065 Tagen) @ Heidi Hentschel

... ich möchte mich hiermit bei Ihnen entschuldigen.

Nett von Ihnen, kann beileibe nicht jeder.

Mein Gedächtnis scheint wirklich nicht das Beste zu sein. Seltsamerweise habe ich in meinem jetzigen Account keine dieser Emails gefunden.

Ihr E-Mail-Provider war damals wie heute derselbe: Googlemail.

Eine Email von Ihnen ist mir allerdings gänzlich unbekannt, nämlich die mit dem Hinweis auf den sog. "Freiburger Appell" und "h.e.s.e.-project", da ich darauf erst bei gigaherz aufmerksam wurde.

Aber Sie haben auf diese E-Mail von mir am 13.9.2007 geantwortet :lookaround:.

Da eine email von einem Herrn bei igumed an mich deffinitiv gesandt wurde aber bei mir nicht angekommen ist,vermute ich daß da ein datentechnisches Problem hintersteckt.

Zuweilen bleiben Mails auch in Spam-Filtern hängen und erreichen, obwohl definitiv an den richtigen Empfänger verschickt, diesen nicht.

Wofür ich mich aber nicht entschuldigen kann, ist mein Eindruck, daß "spatenpauli" ganz anders zu sein scheint als Herr Stephan Schall.Letzterer ist mir 1000 Mal symphatischer, wenn ich das so sagen darf...

Sie dürfen hier alles sagen, solange es den Forumsregeln nicht zuwiderläuft. Vielleicht liegt Ihre Einschätzung daran: Zwischen dem Stephan Schall, wie Sie ihn kennengelernt haben, und dem Spatenpauli von heute liegt rund 1 Jahr. Das Phänomen ES hat während dieser Zeit, trotz enorm vieler Diskussionen, für mich weiter an Kontur verloren. Es fällt mir zunehmend schwerer daran zu glauben, dass es vielleicht doch ein paar echte ES gibt, die auf extrem schwache Funkwellen reagieren.

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