Siemens: Mit Eco+ wird DECT strahlungsärmer (Technik)

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.08.2008, 21:21 (vor 4236 Tagen)

Klammheimlich hat Branchenprimus Siemens Schnurlostelefone herausgebracht, die sich bezüglich EMF nicht länger hinter den besonders strahlungsarmen (aber wenig gebrauchstüchtigen) Orchid-Modellen verstecken müssen. Die neuen Siemens-Modelle regeln die Sendeleistung auch am Mobilteil und wenn nicht telefoniert wird, unterbleibt die von gewöhnlichen DECT-Anlagen her bekannte Dauerstrahlung der Basisstationen. Rechtzeitig zum Auslaufen der Betriebszulassung von CT1+ Ende dieses Jahres bekommen Besitzer solcher Analogtelefone mit den neuen strahlungsarmen DECT-Apparaten eine empfehlenswerte Alternative angeboten.

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Siemens: Mit Eco+ wird DECT strahlungsärmer

Kuddel, Sonntag, 31.08.2008, 16:22 (vor 4235 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 31.08.2008, 16:39

Der Artikel von Puls-Schlag enthält einige Irrtümer:

1.) Der Autor schreibt: Bei ausreichender Bewerbung der strahlungsarmen DECT-Technik und Austausch der Millionen von alten Dauersendern könnten die Krankenkosten mittelfristig um riesige Summen gedämpft werden...
Dass Menschen durch Mobilfunkbasisstationen und die Standby Strahlung vom Schnurlostelefon des Nachbarn krank werden sollen, ist eine Behauptung ohne Beleg. Die Aussage beruht meines Erachtens eher auf der esoterischen Lehre der Baubiologie, daß alle "Umweltwerte", welche nicht der "natürlichen Niveau" entsprechen, per Definition (der Baubiologen) gesundheitliche Effekte hervorrufen und daher durch ihre Dienstleistung des "Schlafplatz-Tunings" das Wohlbefinden des Kunden gesteigert wird, ähnlich wie eine Auto-Tuningwerkstatt das Wohlbefinden eines PKW-Besitzers durch Alufelgen und Spoiler steigert.

2.) Der Autor schreibt: Ein Schelm, wer denkt, dass Siemens keine schlafenden Hunde wecken will, da Siemens auch bei anderen (krankmachenden) Funktechnologien dick im Geschäft ist.

Leute die so etwas schreiben sind offensichtlich weltfremd, kleben an liebgewonnenen Klischees, schauen kein Fernsehen und lesen wenig Zeitung (Lesen bildet !).

Hätte der Autor des Artikels nämlich Zeitung gelesen, so hätte ihm auffallen müssen, daß Siemens seine Kommunikationssparte komplett aufgelöst hat, bzw an andere Firmen verkauft/verschenkt.
=> Die defizitäre Handysparte wurde an den Taiwanesen BenQ verschenkt und ging dann in die Insolvenz
=> Die wenig profitable Sparte "Basisstationen" ging an Nokia-Siemens Networks, Siemens hält nur noch eine Minderheitenbeteiligung
=> Die stark defizitäre Sparte "Telefon-Infastruktur" ging an einen amerikanischen Investor
=> Die wenig profitable Sparte "Schnurlostelefone" wurde vor einigen Wochen ebenfalls an einen Investor verschenkt

Was hat das bitte mit "Funktechnik dick im Geschäft" zu tun ?
Die Süddeutsche Zeitung sieht das ganz anders: "Die einstigen Aushängeschilder des Konzerns können heute nur noch mit Sonderanreizen für die Käufer losgeschlagen werden - zu verdienen ist damit nichts mehr."

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Irrtümer, DECT, ECO-Modus, Schorpp, SZ

Siemens: Mit Eco+ wird DECT strahlungsärmer

Puls-Schlag, Mittwoch, 03.09.2008, 21:29 (vor 4232 Tagen) @ Kuddel

Der Artikel von Puls-Schlag enthält einige Irrtümer:

1.) Der Autor schreibt: Bei ausreichender Bewerbung der strahlungsarmen DECT-Technik und Austausch der Millionen von alten Dauersendern könnten die Krankenkosten mittelfristig um riesige Summen gedämpft werden...
Dass Menschen durch Mobilfunkbasisstationen und die Standby Strahlung vom Schnurlostelefon des Nachbarn krank werden sollen, ist eine Behauptung ohne Beleg. Die Aussage beruht meines Erachtens eher auf der esoterischen Lehre der Baubiologie, daß alle "Umweltwerte", welche nicht der "natürlichen Niveau" entsprechen, per Definition (der Baubiologen) gesundheitliche Effekte hervorrufen und daher durch ihre Dienstleistung des "Schlafplatz-Tunings" das Wohlbefinden des Kunden gesteigert wird, ähnlich wie eine Auto-Tuningwerkstatt das Wohlbefinden eines PKW-Besitzers durch Alufelgen und Spoiler steigert.

2.) Der Autor schreibt: Ein Schelm, wer denkt, dass Siemens keine schlafenden Hunde wecken will, da Siemens auch bei anderen (krankmachenden) Funktechnologien dick im Geschäft ist.

Leute die so etwas schreiben sind offensichtlich weltfremd, kleben an liebgewonnenen Klischees, schauen kein Fernsehen und lesen wenig Zeitung (Lesen bildet !).

Hätte der Autor des Artikels nämlich Zeitung gelesen, so hätte ihm auffallen müssen, daß Siemens seine Kommunikationssparte komplett aufgelöst hat, bzw an andere Firmen verkauft/verschenkt.
=> Die defizitäre Handysparte wurde an den Taiwanesen BenQ verschenkt und ging dann in die Insolvenz
=> Die wenig profitable Sparte "Basisstationen" ging an Nokia-Siemens Networks, Siemens hält nur noch eine Minderheitenbeteiligung
=> Die stark defizitäre Sparte "Telefon-Infastruktur" ging an einen amerikanischen Investor
=> Die wenig profitable Sparte "Schnurlostelefone" wurde vor einigen Wochen ebenfalls an einen Investor verschenkt

Was hat das bitte mit "Funktechnik dick im Geschäft" zu tun ? ...


Geehrter Kuddel,

das Kuddel-Muddel in Sachen Siemens ECO-DECT zu beleuchten, war eine unserer wesentlichen Intentionen. Eine weitere war, auf die nun auch bei Siemens nutzbare Option "Strahlungsfrei im Standby" hinzuweisen.
Ihre Kritik zielt nicht auf die Kernaussagen unseres Artikels. Dennoch meinen wir, dass unser Artikel keine Irrtümer enthält:

zu 2.)
Sie haben sicher recht, dass Siemens wichtige (teils defizitäre) funktechnische Sparten bereits veräußert oder abgestoßen hat. Daher nehmen wir Ihre Anregung, die uns mitgeteilt wurde, auf und ergänzen die Wortwahl unseres Textes leicht. Übrigens, für Anregungen besteht zu uns auch ein direkter Weg.
Leider setzt Siemens nach wie vor auf Hochfrequenz- oder Radartechniken - meist, ohne auf strikte Emissionsminimierung zu achten. Nicht nur bei der Kommunikation, sondern auch bei vielen Anwendungen (Sensorik, Ortung, Überwachung, Automatisierung, Logistik, Autopilot usw.), die sich teilweise noch in der Entwicklung befinden.

Die Siemens AG muss sich auch im Interesse Ihrer Aktionäre fragen lassen, ob nicht durch eine frühe Vorreiterrolle in Sachen strikter Strahlungsminimierung die Wirtschaftlichkeit der abgestoßenen Kommunikationssparten hätte rechtzeitig erheblich verbessert werden können, das heißt, Umsatz, Gewinn und Arbeitplätze sich hätten positiv entwickeln können.

Hoffen wir für die Zukunft auf intelligente Unternehmenslenker, denn "aus der Häufigkeit, mit der man denselben Fehler wiederholt, kann man auf die Intelligenz schließen."

zu 1.
Es gibt weltweit genügend medizinisch wissenschaftliche Belege und Beispiele, dass durch Deexposition, z.B. durch Abschalten von DECT-Dauersendern oder anderen HF-Quellen, die im Text beschriebenen Symptome geheilt oder gelindert werden konnten. Auch Wirkmechanismen werden langsam besser verstanden.
Es können natürlich nicht nur Nachbarn von Wohnungen mit DECT-Dauersendern krank werden, sondern insbesondere auch die Bewohner dieser Wohnungen. Das wesentliche Problem liegt unseres Erachtens darin, dass viele Betroffene die Ursache Ihrer Erkrankung nicht erkennen bzw. nicht erkennen können - auch nicht die behandelnden Ärzte.

Hier stellen wir die Frage, ob nicht der "Boom der Baubiologie" (übrigens auch der Esoterik-Boom und sogar der Bio-Nahrung-Boom) mit eine Folge der drastischen Zunahme vielfältiger Funkbelastungen ist. Eine zeitliche Korrelation ist jedenfalls gegeben, und medizinische Kasuistiken, die dies untermauern, gibt es zuhauf. Kranke, leidende Menschen suchen Hilfe. Nachfrage schafft Angebot.


Freundliche Grüße
PULS-SCHLAG

Heilwirkung von De-exposition

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.09.2008, 15:18 (vor 4231 Tagen) @ Puls-Schlag

Es gibt weltweit genügend medizinisch wissenschaftliche Belege und Beispiele, dass durch Deexposition, z.B. durch Abschalten von DECT-Dauersendern oder anderen HF-Quellen, die im Text beschriebenen Symptome geheilt oder gelindert werden konnten.

Also ich kenne keinen einzigen solchen wissenschaftlichen Beleg und bin deshalb sehr daran interessiert, sagen wir mal von etwa fünf solcher wissenschaftlichen Belege die Quelle zu erfahren (bevorzugt Internet), damit ich mich dort selbst informieren kann.

Danke!

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Deexposition

Panikmache schafft Nachfrage

Raylauncher @, Donnerstag, 04.09.2008, 18:19 (vor 4231 Tagen) @ Puls-Schlag

....
Es gibt weltweit genügend medizinisch wissenschaftliche Belege und Beispiele, > dass durch Deexposition, z.B. durch Abschalten von DECT-Dauersendern oder
anderen HF-Quellen, die im Text beschriebenen Symptome geheilt oder gelindert > werden konnten. Auch Wirkmechanismen werden langsam besser verstanden.

Bitte belegen Sie Ihre Behauptung durch nachprüfbare Quellen.

....
Hier stellen wir die Frage, ob nicht der "Boom der Baubiologie" (übrigens auch der Esoterik-Boom und sogar der Bio-Nahrung-Boom) mit eine Folge der drastischen Zunahme vielfältiger Funkbelastungen ist. Eine zeitliche Korrelation ist jedenfalls gegeben, und medizinische Kasuistiken, die dies untermauern, gibt es zuhauf. Kranke, leidende Menschen suchen Hilfe. Nachfrage schafft Angebot.

Ich würde den letzten Satz etwas anders formulieren: "Panikmache schafft Nachfrage".
Der Boom der Baubiologie und auch der Bio-Boom sind Folgen einer systematischen Verbreitung von Paranoia vor Schadstoffen, Strahlenschäden u.s.w.
Wenn man unbedarfte Bürger nur ausdauernd indoktriniert und mit Behauptungen über angebliche Gefahren konfrontiert - bei gleichzeitigem "wohlmeinendem" Hinweis auf entsprechende hilfreiche Angebote - wird man bei einem bestimmten Klientel letztlich die gewünschte Wirkung und eine entsprechende Nachfrage hervorrufen. Auch "Puls-Schlag" spielt nach Kräften in dieser Liga mit.
Fassen Sie sich bitte an die eigene Nase!

Raylauncher

Panikmache schafft Nachfrage

AnKa, Donnerstag, 04.09.2008, 21:36 (vor 4231 Tagen) @ Raylauncher

Wenn man unbedarfte Bürger nur ausdauernd indoktriniert und mit Behauptungen über angebliche Gefahren konfrontiert - bei gleichzeitigem "wohlmeinendem" Hinweis auf entsprechende hilfreiche Angebote - wird man bei einem bestimmten Klientel letztlich die gewünschte Wirkung und eine entsprechende Nachfrage hervorrufen.

Als nützlicher Nebeneffekt stellt sich darüber hinaus eine steigende Steuern- und Abgabenzahlungsbereitschaft ein. Wenn schon Untertan, dann richtig.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Irrtümer & Behauptungen schüren Angst ▼

KlaKla, Donnerstag, 04.09.2008, 18:54 (vor 4231 Tagen) @ Puls-Schlag
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 04.09.2008, 19:56

Geehrter Kuddel,

das Kuddel-Muddel in Sachen Siemens ECO-DECT zu beleuchten, war eine unserer wesentlichen Intentionen. Eine weitere war, auf die nun auch bei Siemens nutzbare Option "Strahlungsfrei im Standby" hinzuweisen.
Ihre Kritik zielt nicht auf die Kernaussagen unseres Artikels. Dennoch meinen wir, dass unser Artikel keine Irrtümer enthält:

Der Artikel beginnt mit Irrtümern

Die Dauerstrahlung von DECT-Schnurlostelefonen der Nachbarschaft kann zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Gereiztheit, Schlafstörungen, Burn-out-Syndrom, Blutdruckstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kinderhyperaktivität und vielem mehr führen.

und geht über in nicht nachprüfbare Behauptungen

Senkung der Krankenkosten
Bei ausreichender Bewerbung der strahlungsarmen DECT-Technik und Austausch der Millionen von alten Dauersendern könnten die Krankenkosten mittelfristig um riesige Summen gedämpft werden, wenn dieser Effekt nicht durch andere, neue Funktechnologien (UMTS, WLAN, DVB-T, usw.) überkompensiert würde. Der Gesetzgeber sollte den Betrieb von DECT-Dauersendern jetzt schnellstmöglich verbieten.

Motiv Angst schüren.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=24209

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Modell A585 im Test mit gut bewertet

H. Lamarr @, München, Dienstag, 09.09.2008, 10:27 (vor 4226 Tagen) @ H. Lamarr

Die Sprachqualität ist top – nicht zuletzt deshalb, weil das Mobilteil wie beim C385 bereits den Sprachverbesserer CAT-iq an Bord hat. In Sachen Öko ist Siemens Vorbild: So kommt das A585 im Mix mit deutlich unter 1 Watt aus, und die Messungen belegen, dass auch beim Gigaset A585 der Voll-Eco-Modus (bei Siemens Eco+ genannt) perfekt funktioniert. Trotz Billigcharme: Mehr Siemens-Qualität hat der Kunde für 50 Euro noch nie bekommen.

Kompletter Testbericht

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DECT, Strahlungsarm, Siemens, A585

Fragen zu Siemens A585

Doris @, Mittwoch, 17.06.2009, 22:57 (vor 3945 Tagen) @ H. Lamarr

Die Sprachqualität ist top – nicht zuletzt deshalb, weil das Mobilteil wie beim C385 bereits den Sprachverbesserer CAT-iq an Bord hat. In Sachen Öko ist Siemens Vorbild: So kommt das A585 im Mix mit deutlich unter 1 Watt aus, und die Messungen belegen, dass auch beim Gigaset A585 der Voll-Eco-Modus (bei Siemens Eco+ genannt) perfekt funktioniert. Trotz Billigcharme: Mehr Siemens-Qualität hat der Kunde für 50 Euro noch nie bekommen.


Ich habe ein paar Fragen zu den schnurlosen Telefonen mit ECO-Modus

Bei eingeschalteten ECO-Modus + reduziert sich die Reichweite um 50 % auf 25 m.

Warum eigentlich?

In der Beschreibung war dies nicht vermerkt, allerdings haben wir dann heute auf der Siemens Seite den Hinweis gefunden, dass sich bei allen ECO-Modus Modellen die Reichweite auf 25 m reduziert.

Das Telefon ist sonst wirklich für den Preis recht gut, aber für Einrichtungen, wie einen Kindergarten, der etwas weitläufiger als eine Wohnung ist und zudem in unserem Fall noch recht dicke Wände hat, sind diese strahlungsarme Schnurlostelefone wohl nur bedingt geeignet.

Gibt es eine Alternative?

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ECO-Modus

Antworten zu Siemens A585

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 17.06.2009, 23:31 (vor 3945 Tagen) @ Doris

Bei eingeschalteten ECO-Modus + reduziert sich die Reichweite um 50 % auf 25 m.

Warum eigentlich?

Aus dem hohlen Bauch raus würde ich mal vermuten, dass einfach zur Erreichung der eheren EMF-Ziele die Sendeleistung der DECT-Basis (Peak) reduziert wird. Warten wir mal was "unser" DECT-Experte Kuddel dazu sagt. Unsere DG-Wohnung ersteckt sich über eine ganze Etage des Hauses, mit Eco+ kein Problem, selbst im vier Stockwerk tiefer gelegenen Keller hatte ich mit Eco+ noch Empfang.

In der Beschreibung war dies nicht vermerkt,

Im PDF der Beschreibung aber schon. Vielleicht ist dies jünger.

Das Telefon ist sonst wirklich für den Preis recht gut, aber für Einrichtungen, wie einen Kindergarten, der etwas weitläufiger als eine Wohnung ist und zudem in unserem Fall noch recht dicke Wände hat, sind diese strahlungsarme Schnurlostelefone wohl nur bedingt geeignet.

Eco+ reduziert die Sendeleistung in Stand-by um 100 %, Eco immerhin noch um 80 %. Da würde ich es also drauf ankommen lassen und probieren, ob es mit Eco+ noch funktioniert, wenn nicht dann eben mit Eco. Das Risiko geht doch aller Voraussicht nach sowieso nicht von der DECT-Basis, sondern - wenn überhaupt - dann von den Handteilen aus. Deshalb halte ich schon -80 % Sendeleistung in Kindergärten für akzeptabel, die Basis muss ja nicht unbedingt neben der Krabbelecke der Kinder stehen. Außerdem lässt sich mit ein bisschen Alufolie eine vorzügliche Schirmung basteln - wenn sich die Panik denn gar nicht eindämmen lassen mag.

Aber: Wir haben hier ein (fast baugleiches) C385, und bei dem "spinnt" zuweilen die Software, bei einem Anruf wird dann das Display dunkel. Evtl. ein Fehler der ersten Baureihen, Siemens soll angeblich in Foren danach befragt ganz schön um den heißen Brei herumeiern. Außerdem: Vor etwa 4 Wochen hatte Aldi Süd die C385 unter dem Label "Tevion" im Regal stehen, für ungefähr 35 Euro. Seither hat die Schwiegermutter auch so ein Ding und traut sich nicht mehr zu telefonieren (die vielen Knöpfe ...) ;-).

Gibt es eine Alternative?

Ja, ein Handy. Ist die nächstgelegene Basisstation nicht weit weg, könnte das Handy mit noch weniger Sendeleistung als das DECT arbeiten und im ortsgebundenen Stand-by isses sowieso zu 99,99 % strahlungsfrei.

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Fragen zu Siemens A585

Doris @, Donnerstag, 18.06.2009, 00:00 (vor 3945 Tagen) @ H. Lamarr

Unsere DG-Wohnung ersteckt sich über eine ganze Etage des Hauses, mit Eco+ kein Problem,

das kann ich noch verstehen...

selbst im vier Stockwerk tiefer gelegenen Keller hatte ich noch Empfang.

das wundert mich jetzt schon etwas. Ist vielleicht das C385 was die Reichweite betrifft doch etwas besser als das A385. Hat das C385 Eco Modus +, ich dachte nur Eco Modus? Und es muss in der Basisstation stehen, damit es abschaltet, das A385 nicht und das geht in dem Kindergarten nicht, denn sonst brauchen sie ja kein schnurloses. Die nehmen das mit in den Garten und legen es da dann an einen bestimmten Platz.

Im PDF der Beschreibung aber schon. Vielleicht ist dies jünger.

Ja, da haben wir es dann heute auch gefunden. Aber in der beiliegenden Beschreibung (die jetzt im Kindergarten liegt) stand es nicht, meine ich behaupten zu können, da wir diese extra daraufhin abgesucht haben, was wohl die Qualitätseinbuße von Eco Modus und + sein könnte.

Eco+ reduziert die Sendeleistung in Stand-by um 100 %, Eco immerhin noch um 80 %. Da würde ich es also drauf ankommen lassen und probieren, ob es mit Eco+ noch funktioniert, wenn nicht dann eben mit Eco.

Ja, wir haben dann auf Eco Modus umgeschaltet, da war es etwas besser. Sobald zwei dicke Mauern zwischen Basis und Mobilteil waren, war der Empfang weg bei Eco Modus +.

Das Risiko geht doch aller Voraussicht nach sowieso nicht von der DECT-Basis, sondern - wenn überhaupt - dann von den Handteilen aus.

wem sagen Sie das ;-)
Meine bedingte Akzeptanz dieser neuen Generation DECT ist ja bekannt. Aber eben für einen Kindergarten, wo normalerweise recht wenig telefoniert wird (zumal sie noch ein weiteres Schnurtelefon im Büro haben), finde ich diese Telefone in Ordnung und da gehört kein Dauerstrahler hin, wenn es anders auch möglich ist.

Deshalb halte ich schon -80 % Sendeleistung in Kindergärten für akzeptabel,

ich auch, da es m.E. ärgerlicher ist, wenn ständig der Kontakt abbricht.

die Basis muss ja nicht unbedingt neben der Krabbelecke der Kinder stehen.

nein, sie steht im Büro.

Außerdem lässt sich mit ein bisschen Alufolie eine vorzügliche Schirmung basteln - wenn sich die Panik denn gar nicht eindämmen lassen mag.

ist doch in dem Fall kontraproduktiv, da sich dann die Leistung am Mobilteil erhöht, oder?
Und nein, da gibt es keine Panik, das ist der Kindergarten, bei dem wir kürzlich einen Vortrag hielten und wir stehen für "no panic" ;-)

Ja, ein Handy. Ist die nächstgelegene Basisstation nicht weit weg, könnte das Handy mit noch weniger Sendeleistung als das DECT arbeiten und im ortsgebundenen Stand-by isses sowieso zu 99,99 % strahlungsfrei.

witzig, witzig. Denken Sie mal an die Kosten....:-)

Antworten zu Siemens A585

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 18.06.2009, 01:20 (vor 3945 Tagen) @ Doris

selbst im vier Stockwerk tiefer gelegenen Keller hatte ich noch Empfang.

das wundert mich jetzt schon etwas. Ist vielleicht das C385 was die Reichweite betrifft doch etwas besser als das A385.

Nein, sicher nicht, ich gehe davon aus die haben alle das gleiche Funkmodul. C385 unterscheidet sich vom C585 nur im Farbdisplay (empfehlenswert bei mehreren Handteilen zur Unterscheidung!), in der Gehäusefarbe und im sogenannten Bildschirmschoner. Ansonsten sind die Dinger baugleich. Die letzte 5 bedeutet Modell mit AB, eine 0 an dieser Stelle = ohne AB.

Hat das C385 Eco Modus +, ich dachte nur Eco Modus? Und es muss in der Basisstation stehen, damit es abschaltet,

2 x Nein, es hat Eco+ und muss folglich zur Totalabschaltung nicht in der Ladeschale der Basis liegen.

das A385 nicht und das geht in dem Kindergarten nicht, denn sonst brauchen sie ja kein schnurloses. Die nehmen das mit in den Garten und legen es da dann an einen bestimmten Platz.

Habe ich kapiert.

Eco+ reduziert die Sendeleistung in Stand-by um 100 %, Eco immerhin noch um 80 %. Da würde ich es also drauf ankommen lassen und probieren, ob es mit Eco+ noch funktioniert, wenn nicht dann eben mit Eco.

Ja, wir haben dann auf Eco Modus umgeschaltet, da war es etwas besser. Sobald zwei dicke Mauern zwischen Basis und Mobilteil waren, war der Empfang weg bei Eco Modus +.

Und reicht jetzt Eco (ohne +) aus, oder geht's da auch nicht überall?

Das Risiko geht doch aller Voraussicht nach sowieso nicht von der DECT-Basis, sondern - wenn überhaupt - dann von den Handteilen aus.

wem sagen Sie das ;-)
Meine bedingte Akzeptanz dieser neuen Generation DECT ist ja bekannt. Aber eben für einen Kindergarten, wo normalerweise recht wenig telefoniert wird (zumal sie noch ein weiteres Schnurtelefon im Büro haben), finde ich diese Telefone in Ordnung und da gehört kein Dauerstrahler hin, wenn es anders auch möglich ist.

Meine Skepsis gegenüber DECT ist so groß nicht, dieser mit Eco um 80 % gedrosselte Dauerstrahler tut nach zwei, drei Metern keiner Fliege etwas zuleide. Warten wir mal ab, im Juli soll es frische Informationen zur Mikrodosimetrie geben, u.a. auch zur alten für uns ungelösten Frage nach der Bedeutung von Spitzen- und Mittelwert.

Deshalb halte ich schon -80 % Sendeleistung in Kindergärten für akzeptabel,

ich auch, da es m.E. ärgerlicher ist, wenn ständig der Kontakt abbricht.

Ich hatte vor lauter Streiterei schon ganz vergessen wie das ist, einer Meinung zu sein. Schön!

die Basis muss ja nicht unbedingt neben der Krabbelecke der Kinder stehen.

nein, sie steht im Büro.

... also goldrichtig.

Außerdem lässt sich mit ein bisschen Alufolie eine vorzügliche Schirmung basteln - wenn sich die Panik denn gar nicht eindämmen lassen mag.

ist doch in dem Fall kontraproduktiv, da sich dann die Leistung am Mobilteil erhöht, oder?

Hey, gut! Stimmt diesmal mMn aber nicht ganz. DECT hat im Gegensatz zu Mobilfunk nur eine grobe Leistungsregelung, ich meine Kuddel sprach von 2-stufig. Die von Siemens irgendwo behauptete mehrstufige Leistungsregelung konnten wir nicht feststellen, die 2-stufige schon. Ab mehr als 5 Meter Distanz zur Basis schaltet das Mobilteil die Leistung hoch, mit der Alu-Schirmung passiert das dann halt vielleicht schon bei 2 oder 3 Meter Distanz, der Effekt ist also nicht so schlimm. Wenn das geplante DECT aber ohnehin schon auf dem letzten Loch pfeifen muss, um alle Ecken auszuleuchten, dann scheidet die Alu-Lösung eh aus.

Und nein, da gibt es keine Panik, das ist der Kindergarten, bei dem wir kürzlich einen Vortrag hielten und wir stehen für "no panic" ;-)

Das ist mir schon klar, aber wir sind uns doch im Prinzip einig: Ein Webausflug einer "Spätgebährenden" auf eine der "üblichen verdächtigen" Alarmseiten kann innerhalb kürzester Zeit zu einer Neuformatierung führen, dann wird flugs der Elternbeirat auf Trab gebracht und ... naja, den Rest kennen Sie ja.

Ja, ein Handy. Ist die nächstgelegene Basisstation nicht weit weg, könnte das Handy mit noch weniger Sendeleistung als das DECT arbeiten und im ortsgebundenen Stand-by isses sowieso zu 99,99 % strahlungsfrei.

witzig, witzig. Denken Sie mal an die Kosten....:-)

Was geht mich der schnöde Mammon an! Vielleicht mal ein "Homezone-Modell" anschauen, das wäre dann im Kindergarten in etwa ein DECT-light. Genaueres dazu weiß ich allerdings nicht und ganz ernst gemeint war der Vorschlag natürlich auch nicht. Das Potenzial zur Strahlungsreduzierung gegenüber DECT war aber kein Jux, das ist Realität. Allerdings, so wurde uns gesagt, mosert die BMW-Belegschaft, die sind mit den O2-Werks-Handys (anstelle von DECT) nicht glücklich, klagen über schlechte Verbindungsqualität im Werk, tote Zonen, Verbindungsabbrüche usw. Mit DECT hätte es dieses Theater angeblich nicht gegeben. Von E-Smog redet da freilich keiner mehr, die haben momentan andere Sorgen.

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Elternbeirat, Elterninitiative

BMW

Kuddel, Donnerstag, 18.06.2009, 21:51 (vor 3944 Tagen) @ H. Lamarr

Das Potenzial zur Strahlungsreduzierung gegenüber DECT war aber kein Jux, das ist Realität....
Allerdings, so wurde uns gesagt, mosert die BMW-Belegschaft, die sind mit den O2-Werks-Handys (anstelle von DECT) nicht glücklich, klagen über schlechte Verbindungsqualität im Werk, tote Zonen, Verbindungsabbrüche usw.

Schlechte Verbindungsqualität, tote Zonen ...geringere Strahlung als DECT
...regeln die O2-Werks-Handy's bei schlechter Empfangsqualität nicht die Leistung herauf ?
[image]

BMW im Funkschatten

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 18.06.2009, 22:30 (vor 3944 Tagen) @ Kuddel

Schlechte Verbindungsqualität, tote Zonen ...geringere Strahlung als DECT
...regeln die O2-Werks-Handy's bei schlechter Empfangsqualität nicht die Leistung herauf ?

War wohl etwas kryptisch von mir. Gemeint war, dass von den elf Leistungsstufen (PL, Power Level) eines GSM-Handys immerhin sechs mit einer geringeren Sendeleistung auskommen als DECT. Sie wissen's, aber andere eher nicht: Gemeint sind die Leistungsstufen 10 (200 mW) bis 15 (20 mW). Im günstigsten Fall telefoniert der Handy-Nutzer mit weniger als 1/10 der Peak-Leistung eines DECT-Handteils, im ungünstigsten Fall (PL5 = 2 W) mit dem 8-fachen der Peak-Leistung eines DECT-Handteils. Über die Zeit gemittelt schneidet DECT (mit 10 mW) noch etwas besser ab, da muss ein Handy schon auf PL12 (von 15) runterregeln - 80 mW(Peak) = 10 mW(AVG) - um gleich zu ziehen, es kann dann aber mit den restlichen drei PL DECT auch beim Mittelwert unterbieten.

BMW hat auf dem Werksgelände in München eine GSM-Basisstation zur Werksversorgung stehen, offenbar klappt die Versorgung innerhalb der vielen Gebäude und Hallen mit Blechverkleidung jedoch keineswegs so gut, wie es sich die Verantwortlichen gedacht haben. Aber, DECT wurde bei BMW abgeschafft, da gibt es vorerst kein Zurück. Es wird wohl auf eine Unzahl von Repeatern rauslaufen, um die Versorgung innen lückenlos zu gewährleisten. Ob BMW die bezahlen muss, oder O2, ich weiß es nicht.

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BMW

Raylauncher @, Donnerstag, 18.06.2009, 22:46 (vor 3944 Tagen) @ Kuddel

Das Potenzial zur Strahlungsreduzierung gegenüber DECT war aber kein Jux, das ist Realität....
Allerdings, so wurde uns gesagt, mosert die BMW-Belegschaft, die sind mit den O2-Werks-Handys (anstelle von DECT) nicht glücklich, klagen über schlechte Verbindungsqualität im Werk, tote Zonen, Verbindungsabbrüche usw.

Schlechte Verbindungsqualität, tote Zonen ...geringere Strahlung als DECT
...regeln die O2-Werks-Handy's bei schlechter Empfangsqualität nicht die Leistung herauf ?

Sollten sie schon tun. Aber irgendwann ist eben Ende der Fahnenstange.

M.E. ist es unzulässig, zwei Technologien zu vergleichen, wenn die Randbedingungen dafür äußerst unterschiedlich gegeben sind.

Um eine DECT-Versorgung auf einem Campus sicherzustellen, sind viele "Abstrahlpunkte" zwingend erforderlich. Wenn diese korrekt geplant sind, hat man eine ziemlich zuverlässige Abdeckung, besonders auch innerhalb der Gebäude.

Anders bei GSM: Verlässt man sich auf die hier prinzipiell mögliche Versorgung von "außen" - was natürlich den Aufwand reduziert, so besteht innerhalb von komplexeren Gebäudestrukturen immer die Gefahr, an die Grenzen des Linkbudgets zu kommen, wo selbst die volle Nennleistung der Endgeräte dann kaum mehr ausreicht.

Gleiche Randbedingungen für beide Systeme vorausgesetzt - also Abstrahlpunkte sinnvoll innerhalb der Gebäude verteilt - würde allerdings GSM in Bezug auf die Qualität ebenso einwandfrei abschneiden und bei den Immissionen auch noch besser als DECT sein, da eben nur bei GSM eine systemimmanente und an den tatsächlichen Ausbreitungsverhältnissen orientierte Leistungsregelung gegeben ist.

Raylauncher

Antworten zu Siemens A585

Doris @, Freitag, 19.06.2009, 01:14 (vor 3944 Tagen) @ H. Lamarr

Noch ein Grund, sich für das Modell mit Farbdisplay zu entscheiden. Dort können Sie den momentan eingestellten Eco-Modus Display zeigt links oben im Display erkennen (kann das A585 vielleicht auch, aber dann irgendwie einfarbig).

Ja, kann das A585 auch und wirklich einfarbig. Ich erinnere mich an das kleine Ringlein links im Eck. Wissen Sie, ich habe mich um die ganze Technik ja nicht gekümmert, aber mir ab und zu was erklären lassen, bzw. die Erklärung wurde mir aufgedrängt und ich zeigte mich interessiert :-)

Die letzte 5 bedeutet Modell mit AB, eine 0 an dieser Stelle = ohne AB.

Ja, wir brauchten eines mit AB.

Ja, wir haben dann auf Eco Modus umgeschaltet, da war es etwas besser.

was ja nach all den heute gewonnen Erkenntnissen überhaupt nicht sein kann. Da sehen Sie mal, wie schnell man etwas falsch einschätzen kann. Wahrscheinlich waren die (mein Mann und und Leiterin des KiGa) da gerade dann ein paar Meter weiter und das ging da halt dann zufällig besser.

Meine Skepsis gegenüber DECT ist so groß nicht, dieser mit Eco um 80 % gedrosselte Dauerstrahler tut nach zwei, drei Metern keiner Fliege etwas zuleide.

Meine Skepsis gegenüber DECT betrifft grundsätzlich das Mobilteil, nur in bestimmten Fällen (wenn eben nicht so viel telefoniert wird, ältere Leute, die schlecht bei Fuß sind) empfehle ich die neue DECT-Variante.

Warten wir mal ab, im Juli soll es frische Informationen zur Mikrodosimetrie geben, u.a. auch zur alten für uns ungelösten Frage nach der Bedeutung von Spitzen- und Mittelwert.

Von wem kommen die frischen Informationen. Das interessiert mich, damit beschäftige ich mich z.Zt., bedingt auch durch den neuen Blog-Beitrag von Leszczynski.

Ich hatte vor lauter Streiterei schon ganz vergessen wie das ist, einer Meinung zu sein. Schön!

Hört nicht auf.... Die Schweizer schießen scharf. Mich wundert das sowieso etwas. Seit dies hier kürzlich kritisiert wurde, mit welchen Mitteln man sich dort wehrt, treten immer mehr in Erscheinung und schreiben genau in dem Stil, der hier als befremdend bewertet wurde. Normalerweise könnte man ja annehmen, dass man dadurch eher peinlich berührt ist und in sich geht, aber da ist eher das Gegenteil der Fall. Da ist glaube ich ein Nest, aus dem kriechen immer mehr dieser Sorte.

Wenn das geplante DECT aber ohnehin schon auf dem letzten Loch pfeifen muss, um alle Ecken auszuleuchten, dann scheidet die Alu-Lösung eh aus.

So Zeugs fangen wir auch gar nicht an, entweder Vorteil "schnurlos" genießen und die nur sporadisch auftretende Strahlung akzeptieren, oder aber zurück zur Schnur. Eben so einen "Strahlenwahn" wollen wir gar nicht aufkommen lassen. Keiner kommt eigentlich auf die Idee, was das Abschirmen betrifft, sich die Seite des Mobilteils, die man an den Kopf hält, abzuschirmen. Da haben Sie mal so eine Physikarbeit hier eingestellt, da war so ein Vorschlag enthalten.

Das ist mir schon klar, aber wir sind uns doch im Prinzip einig: Ein Webausflug einer "Spätgebährenden" auf eine der "üblichen verdächtigen" Alarmseiten kann innerhalb kürzester Zeit zu einer Neuformatierung führen, dann wird flugs der Elternbeirat auf Trab gebracht und ... naja, den Rest kennen Sie ja.

Die Erstkonfrontation mit einem Thema prägt den "normalen" Menschen und die Erstkonfrontation waren wir :-)
Allerdings darf nicht unterschätzt werden, dass die "Alarmseiten" regelmäßig mit Nachrichten gefüttert werden und diese Seiten sind in der Überzahl. Das darf schon nicht unterschätzt werden.

Wir sind im Kindergarten mit unserer Spendenaktion auch noch nicht fertig. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass das besagte Schnurtelefon im Büro ein Siemens 4035 ist, welches da einfach von der Vorgängerin noch steht und niemals mit einem dazu gehörenden Mobilteil ausgestattet war. Das schnurlose Telefon, welches sie hatten, war ein extra Teil mit eigener Basisstation.

[Admin: Namenskorrektur am 18.08.14]

Fragen zu Siemens A585

Kuddel, Donnerstag, 18.06.2009, 21:12 (vor 3944 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 18.06.2009, 21:42

Ich habe ein paar Fragen zu den schnurlosen Telefonen mit ECO-Modus

Bei eingeschalteten ECO-Modus + reduziert sich die Reichweite um 50 % auf 25 m.

Sind Sie sicher ?
Ich habe die Erklärung der Bedienungsanleitung auch nicht verstanden (könnte besser erklärt sein). Erst nach Versuchen mit meinem Aaronia ergab sich folgendes Bild:
(etwas anderes als ihre Erfahrung in Bezug auf mit/ohne "+")

Der aktivierte "Eco-Modus" bewirkt, daß Sendeleistung von Basis und Mobilteil auf 20% der üblichen Leistung gedeckelt wird, damit reduziert sich dauerhaft die Reichweite. Anderes ausgedrückt: Das Häkchen bewirkt, daß Basis und Mobilteil nur noch mit 50mW statt 250mW Leistung senden, damit reduzierte Reichweite.

Das Aktivieren von "Eco-Modus +" hat nur Auswirkung auf das Kontrollsignal, bzw schaltet das Kontrollsignal der Basis aus, wenn nicht telefoniert wird. Einfluß auf die Leistung und Reichweite hat es meines Wissens nach nicht.

Oder noch anders ausgedrückt:
Möglichkeit 1:
Kein Häkchen, weder bei Eco-Modus, noch Eco-Modus Plus:
=> Mobilteil passt Sendeleistung entfernungsabhängig automatisch an (100%/20%)
=> Basis sendet immer volle Kanne, außer...
=> Bei nur einem angemeldeten Mobilteil schaltet das Kontrollsingal ab, wenn das eine Mobilteil in der Ladestation steht.
=> Bei mehreren angemeldeten Mobilteilen oder einem außerhalb der Ladestation schaltet das Kontrolsignal nicht ab


Möglichkeit 2:
Häkchen an Eco-Modus
Mobilteil und Basis dauerhaft auf 20% Sendeleistung gedeckelt (geringere Reichweite). Pegelautomatik des Mobilteil damit ausser Kraft, da immer geringe Leistung.

Möglichkeit 3:
Häkchen an Eco-Modus Plus
Kontrollsignal schaltet immer ab, wenn nicht telefoniert wird, auch bei mehreren Mobilteilen, ansonsten keine Auswirkung auf Leistung oder Reichweite

2+3 lassen sich auch kombinieren..., d.h. nur Eco-Modus oder nur Eco-Modus+ oder beide...

D.h. wenn maximale Reichweite gefordert wird, macht man nur ein Häkchen an Eco-Modus +, aber nicht an Eco-Modus... (Pegelautomatik im Handgerät funktioniert trotzdem)

Wenn man nur eine kleine Wohnung hat, kann man auch ein Häkchen an "Eco-Modus" machen, die Leistung ist dann dauerhaft auf 20% gedeckelt (Basis und Handgerät). Vorteil: Man kann sich sicher sein, daß das Mobilteil niemals mit hoher Leistung sendet. Nachteil...geringere Reichweite

Wenn die Reichweite für ein größeres Areal nicht reicht, kann man mit der Aufstellung der Basis experimentieren (drehen, anderer Standort, schräg stellen etc) da läßt sich oft noch Reichweite gewinnen.

Fragen zu Siemens A585

Doris @, Donnerstag, 18.06.2009, 23:32 (vor 3944 Tagen) @ Kuddel

Schön, dass Sie sich melden, wir haben auf Sie gewartet ;-)

Ich hänge meine Antwort jetzt Ihrem Beitrag an, habe meine Antwort an spatenpauli schon angefangen, als ich sah, dass Sie eingestellt haben.

Bei eingeschalteten ECO-Modus + reduziert sich die Reichweite um 50 % auf 25 m.

Sind Sie sicher ?

Ja, aber ich weiß jetzt was wir falsch gemacht haben.

Ein paar Fragen habe ich auch noch..

Der aktivierte "Eco-Modus" bewirkt, daß Sendeleistung von Basis und Mobilteil auf 20% der üblichen Leistung gedeckelt wird, damit reduziert sich dauerhaft die Reichweite. Anderes ausgedrückt: Das Häkchen bewirkt, daß Basis und Mobilteil nur noch mit 50mW statt 250mW Leistung senden, damit reduzierte Reichweite.

sehe ich es richtig, dass bei dieser Variante dauerhaft die geringste Leistung am Kopf auftritt?
Wäre für meine Begriffe dann die beste Variante, allerdings ist die eingeschränkte Reichweite nur innerhalb kleiner Wohnungen kein Problem.

Das Aktivieren von "Eco-Modus +" hat nur Auswirkung auf das Kontrollsignal, bzw schaltet das Kontrollsignal der Basis aus, wenn nicht telefoniert wird. Einfluß auf die Leistung und Reichweite hat es meines Wissens nach nicht.

Keinen Einfluss auf Leistung bedeutet, Basis und Mobilteil ist während des Telefonierens nicht leistungsreduziert? Vorteil ist der, dass es eben nur sendet, wenn telefoniert wird und sonst komplett aus ist? Und Vorteil ist, dass die Reichweite nicht so eingeschränkt ist.
Unter dem Aspekt der gesundheitlichen Vorsorge ist diese Variante allerdings m.E. für Vieltelefonierer und auch für Kinder (Mobilteil) nicht so geeignet.

Möglichkeit 1:
Kein Häkchen, weder bei Eco-Modus, noch Eco-Modus Plus:
=> Mobilteil passt Sendeleistung entfernungsabhängig automatisch an (100%/20%)
=> Basis sendet immer volle Kanne, außer...
=> Bei nur einem angemeldeten Mobilteil schaltet das Kontrollsingal ab, wenn das eine Mobilteil in der Ladestation steht.
=> Bei mehreren angemeldeten Mobilteilen oder einem außerhalb der Ladestation schaltet das Kontrolsignal nicht ab

Möglichkeit 2:
Häkchen an Eco-Modus
Mobilteil und Basis dauerhaft auf 20% Sendeleistung gedeckelt (geringere Reichweite). Pegelautomatik des Mobilteil damit ausser Kraft, da immer geringe Leistung.

Möglichkeit 3:
Häkchen an Eco-Modus Plus
Kontrollsignal schaltet immer ab, wenn nicht telefoniert wird, auch bei mehreren Mobilteilen, ansonsten keine Auswirkung auf Leistung oder Reichweite

2+3 lassen sich auch kombinieren..., d.h. nur Eco-Modus oder nur Eco-Modus+ oder beide...

und darin lag unser Fehler. Wir haben kombiniert, allerdings nicht bewusst. Wir haben ja gemessen, erst mit ECO Modus dann + zugeschaltet und es dann so gelassen, weil wir erstrangig ja kontrollieren wollten, ob die Basis tatsächlich ausschaltet, wenn das Gespräch beendet ist. Und deshalb hatten wir neben der Komplettabschaltung dann eben auch die Reichweitenreduzierung dabei. Dass es so ist, wie Sie es so toll erklärt haben, habe ich dann heute mittag hier (ganz unten) gefunden.

D.h. wenn maximale Reichweite gefordert wird, macht man nur ein Häkchen an Eco-Modus +, aber nicht an Eco-Modus... (Pegelautomatik im Handgerät funktioniert trotzdem)

somit haben wir dann "falsch" eingestellt, dies dort im Kindergarten auch nicht mehr ausreichend überprüft, da uns einfach auch das Wissen fehlte, was wir heute haben. Wir werden also umstellen müssen auf ECO Modus + und ECO Modus ausschalten, denn dort geht es einfach nicht mit reduzierter Reichweite, da haben die dann letztendlich keine Freude an dem Telefon.

Alles in allem schon auch eine Wissenschaft für sich und ich bezweifle ob da alle, die sich nicht so intensiv damit beschäftigen und ein strahlungsarmes Telefon kaufen auch wirklich so hinbekommen und die Vor- und Nachteile richtig erfassen.

2 x 2 = 4 Varianten für Eco und Eco+

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.06.2009, 00:19 (vor 3944 Tagen) @ Doris

Wir haben kombiniert, allerdings nicht bewusst.

Noch ein Grund, sich für das Modell mit Farbdisplay zu entscheiden. Dort können Sie den momentan eingestellten Eco-Modus Display zeigt links oben im Display erkennen (kann das A585 vielleicht auch, aber dann irgendwie einfarbig).

Kein Eco-Modus aktiv: schwarzes Antennensymbol mit abgehenden Wellen
Nur Eco aktiv: grünes Antennensymbol mit abgehenden Wellen
Nur Eco+ akiv: schwarzes Antennensymbol gekapselt in einem Ring
Eco und Eco+ beide aktiv: grünes Antennensymbol gekapselt in einem Ring

Wie Sie schon sagten: Eine Wissenschaft für sich ... ;-)

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Fragen zu Siemens A585

Kuddel, Samstag, 20.06.2009, 14:03 (vor 3942 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 20.06.2009, 14:22

Schön, dass Sie sich melden, wir haben auf Sie gewartet ;-)

Wie schön, daß Sie es schön finden ;-)

sehe ich es richtig, dass bei dieser Variante dauerhaft die geringste Leistung am Kopf auftritt?

Wäre für meine Begriffe dann die beste Variante, allerdings ist die eingeschränkte Reichweite nur innerhalb kleiner Wohnungen kein Problem.

Ich kopiere hier nochmal einen Teil meiner letzten Antwort rein:

Wenn man nur eine kleine Wohnung hat, kann man auch ein Häkchen an "Eco-Modus" machen, die Leistung ist dann dauerhaft auf 20% gedeckelt (Basis und Handgerät). Vorteil: Man kann sich sicher sein, daß das Mobilteil niemals mit hoher Leistung sendet. Nachteil...geringere Reichweite

Das Aktivieren von "Eco-Modus +" hat nur Auswirkung auf das Kontrollsignal, bzw schaltet das Kontrollsignal der Basis aus, wenn nicht telefoniert wird. Einfluß auf die Leistung und Reichweite hat es meines Wissens nach nicht.

Keinen Einfluss auf Leistung bedeutet, Basis und Mobilteil ist während des Telefonierens nicht leistungsreduziert?

Die Leistungsanpassung im Handteil ist -nach meinen bisherigen Erfahrungen- immer aktiv und läßt sich garnicht abstellen:
Ausnahme => Häkchen an ECO-Modus => dann ist die Sendeleistung dauerhaft "klein"
Die Sendeleistung der Basis ist nicht entfernungsabhängig. Hier gibt nur hohe Leistung (kein Eco-Modus Häkchen) oder dauerhaft kleine Leistung (Häkchen an Eco-Modus).

D.h. wenn maximale Reichweite gefordert wird, macht man nur ein Häkchen an Eco-Modus +, aber nicht an Eco-Modus... (Pegelautomatik im Handgerät funktioniert trotzdem)

Alles in allem schon auch eine Wissenschaft für sich und ich bezweifle ob da alle, die sich nicht so intensiv damit beschäftigen und ein strahlungsarmes Telefon kaufen auch wirklich so hinbekommen und die Vor- und Nachteile richtig erfassen.

Da muß ich Ihnen Recht geben. Die ganze "Eco"-Funktionalität ist schlecht erklärt.

Übrigens: Ich vermute, die passenden Handgeräte zu Ihrem "alten Schätzchen" 4035 hatten auch schon entfernungsabhängige Leistungsanpassung...kann man mit einem einfachen E-Smog-Tester (mit Pegelanzeige)leicht ausprobieren:

Sich im selben Raum mit der Basisstation aufhalten, Leitung am Handgerät belegen (telefonieren), E-Smog-Tester so neben das Handgerät halten, daß Anzeige kurz vor Maximum steht und abwarten. Wenn das Handgerät eine Pegelsteuerung hat, reduziert sich nach etwa 10..20 Sekunden die Anzeige am E-Smog Tester.

Ich glaube festgestellt zu haben, daß gerade die älteren Handgeräte den Pegel sogar stärker absenken, als die neueren Geräte. Ich habe z.B. ein ca 10 Jahre altes Gigaset 3000C Mobilteil, welches um 12dB (um 94% auf 6%, d.h. auf ca 15 Milliwatt ) absenkt.
Bei einem neuen C385 Handgerät habe ich eine Absenkung um 9dB (=12%, d.h. auf ca 30 Milliwatt) gemessen. Die Angabe in den Anleitungen "um 80% auf 20%" scheint eine Sicherheitsmarge zu enthalten, d.h. typisch ist die Absenkung etwas höher als angegeben.
Nachteilig ist, daß man als "Otto-Normal-Nutzer" nicht feststellen kann, ob das Handgerät gerade mit normaler- oder mit reduzierter Leistung sendet. Wer "Angst" hat, kann das Häkchen an "Eco-Modus" setzen und sich dann "sicherer" fühlen, muß sich aber mit der reduzierten Reichweite abfinden.

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