BUND Veranstaltung in Mainz (Allgemein)

Doris @, Montag, 02.06.2008, 21:11 (vor 4887 Tagen)

Mehr Forschung nötig

Symposium zu Entwicklungen und Erkenntnissen im Mobilfunk

Vom 26.05.2008

Ist die Strahlung von Handys und Mobilfunkmasten gesundheitsschädlich? Welche technischen Neuentwicklungen sind sinnvoll und wie kann man sich vor Nebenwirkungen schützen? Diese und ähnliche Fragen standen im Erbacher Hof im Vordergrund, wo die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen des BUND in Zusammenarbeit mit dem Verband Baubiologie und unterstützt durch das Bistum Mainz ihr siebtes Mobilfunksymposium veranstalteten.

Unter dem Motto "Schöne neue FunkWELTen - wer zu spät kommt..." hielten Fachleute aus Forschung und Wirtschaft für die etwa 80 Teilnehmer Vorträge zu den neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen in Medizin, Technik und Politik bezüglich des Themas Mobilfunk. Darüber hinaus wurden im Foyer von verschiedenen Unternehmen Geräte zur Messung elektromagnetischer Strahlungen und Felder und Möglichkeiten diese einzudämmen, präsentiert.

Ziel des Symposiums sei es, die Öffentlichkeit zu informieren und so ein größeres Druckpotential gegenüber dem Staat aufzubauen, der bessere Vorsorge für die Bürger treffen müsse, so der Fachreferent für Umweltschutz des BUND Rheinland-Pfalz und Organisator der Veranstaltung, Michael Ullrich. Es gebe sehr deutliche Hinweise auf eine gesundheitsschädliche Auswirkung der Strahlung von Mobilfunkanlagen auf den Menschen, die aber bisher von Politik und Industrie abgetan würden. Das zentrale Problem hierbei sei das Fehlen eines wissenschaftlich exakten Beweises, dessen Erbringung äußerst schwierig sei und deutlich mehr Forschungsarbeit, insbesondere Langzeitstudien, erfordere. Deshalb müsse der Staat, so Ullrich weiter, aufgefordert werden, die Forschung zu intensivieren und die Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung zu senken, was technisch machbar sei, ohne die Möglichkeit zu telefonieren, einzuschränken.

Neben dem Mobilfunk und dessen von offizieller Seite bislang nicht anerkannten Auswirkungen auf den Menschen standen bei den Vorträgen Themen wie zum Beispiel die Gefahr von Radarwellen oder auch generelle Kritik an der modernen "technokratischen", die Gesundheit des Menschen der Technik opfernden Politik - wie Guido Zimmer, Professor für Biochemie an der Universität Frankfurt in seinem Vortrag ausführte - auf dem Programm.

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3294592

Tags:
BUND, Netzwerk, Verband-Baubiologie

Ball der einsamen Herzen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 03.06.2008, 01:00 (vor 4887 Tagen) @ Doris

die etwa 80 Teilnehmer

Tendenz: fallend. Vergangenes Jahr sollen es mit 180 Teilnehmern noch mehr als doppelt so viele gewesen sein. Ich sehe es mit einer Portion Genugtuung, dass die Mobilfunkkritik der 1. Generation ganz offensichtlich auf bestem Wege ist, ein Auslaufmodell zu werden, das immer weniger Leute über sich ergehen lassen möchten. Würde mich nicht wundern, wenn das Symposium infolgedessen nächstes Jahr ausfällt. Kritiker, die von 1G zu den Kritikern der 2. Generation konvertiert sind, habe ich allerdings auch noch keine wahrgenommen - Rosen züchten, Kegeln gehen oder Kaninchen füttern scheint uns den Rang abzulaufen ;-).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

BUND, nimm Dir ein Beispiel

helmut @, Nürnberg, Sonntag, 08.06.2008, 21:13 (vor 4881 Tagen) @ H. Lamarr

Kritiker, die von 1G zu den Kritikern der 2. Generation konvertiert sind, habe ich allerdings auch noch keine wahrgenommen - Rosen züchten, Kegeln gehen oder Kaninchen füttern scheint uns den Rang abzulaufen ;-).

Jörg Wichmann hat das schon vor Jahren erkannt
vom Mobilfunkaktivisten zum Biogärtner


MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


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