Handys sind gefährlich für Kinder und Jugendliche (Allgemein)

Doris @, Mittwoch, 23.04.2008, 10:20 (vor 4075 Tagen)
bearbeitet von Doris, Mittwoch, 23.04.2008, 10:40

sagt Oleg Grigoriev in diesem Beitrag (eingestellt im hese).

Da ich immer wissen will, wer so was behauptet, sprich wie seriös die Aussage zu werten ist, fand ich beim Googeln eine deutsche Übersetzung bei Diagnose Funk. Da steht auch wer Oleg Grigoriev ist, aber ich habe erst kürzlich von dem was anderes gelesen, vielleicht finde ich es noch.

Ob die Auswirkungen auf den kindlichen Organismus schon so gesichert ist, wie in dem Bericht geschrieben, weiß ich zwar nicht, aber es passt schon einiges zu dem, was ich gestern alles hier gelesen habe.

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Grigoriev

Handys sind gefährlich für Kinder und Jugendliche

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 23.04.2008, 12:36 (vor 4075 Tagen) @ Doris

Da steht auch wer Oleg Grigoriev ist ...

Bei der BioInitiative ist Grigoriev jedenfalls nicht mit von der Partie. Kein Russe nimmt an dieser Arbeitsgruppe teil, aus dem gesamten Ostblock, der doch schon immer bei EMF vorsichtiger war, ist lediglich ein Chinese mit dabei. Auch aus Deutschland, dem Mutterland von GSM, steht kein kritischer noch aktiver Wissenschaftler mit Universitätsanbindung in der Liste. Ich wüsste jetzt allerdings auch keinen zu nennen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Handys sind gefährlich für Kinder und Jugendliche

Doris @, Mittwoch, 23.04.2008, 13:49 (vor 4075 Tagen) @ H. Lamarr

Bei der BioInitiative ist Grigoriev jedenfalls nicht mit von der Partie.

Hier ist er auf jeden Fall "beruflich zuhause"
Vielleicht habe ich ihn auch mit Yuri Grigoriev verwechselt, ebenfalls an diesem Institut beschäftigt und Mitglied bei BEMS.

Kein Russe nimmt an dieser Arbeitsgruppe teil, aus dem gesamten Ostblock, der doch schon immer bei EMF vorsichtiger war, ist lediglich ein Chinese mit dabei. Auch aus Deutschland, dem Mutterland von GSM, steht kein kritischer noch aktiver Wissenschaftler mit Universitätsanbindung in der Liste. Ich wüsste jetzt allerdings auch keinen zu nennen.

Wie soll ich das jetzt deuten? Welchen Grund könnte es haben, dass kein Russe an dieser Arbeitsgruppe teilnimmt und auch kein kritischer deutscher Wissenschaftler? Ist es gut oder schlecht bei BioInitiative beteiligt zu sein? Konnte ich Ihnen jetzt rüberbringen, was ich wissen will :-). Als Vergleich, laut Meinung hier im Forum spricht es z.B. nicht für jemand, wenn er Mitglied der "Kompetenzinitiatve" ist.

Handys sind gefährlich für Kinder und Jugendliche

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 23.04.2008, 23:47 (vor 4074 Tagen) @ Doris

Kein Russe nimmt an dieser Arbeitsgruppe teil ...


Wie soll ich das jetzt deuten? Welchen Grund könnte es haben, dass kein Russe an dieser Arbeitsgruppe teilnimmt und auch kein kritischer deutscher Wissenschaftler? Ist es gut oder schlecht bei BioInitiative beteiligt zu sein? Konnte ich Ihnen jetzt rüberbringen, was ich wissen will :-).

Na klar konnten Sie rüberbringen was Sie wissen wollen, nur kann ich Ihnen Ihre Frage nicht beantworten. Cindy Sage könnte es vermutlich. Uns bleibt nur die Spekulation, dass sich die Mitglieder der BioInitiative bei wissenschaftlichen Tagungen kennen und schätzen gelernt haben. Die Zusammensetzung scheint zufällig zu sein, viele Amis, viele Schweden, ein Österreicher, kein Deutscher, kein Franzose, kein Spanier, kein Schweizer, kein Niederländer, kein Belgier und kein Italiener. Passt irgendwie nicht zusammen, dass ausgerechnet diese europäischen Länder, in denen der Protest stellenweise sehr laut ist, nicht einen einzigen Wissenschaftler in die BioInitiative entsenden können. Kommt vielleicht noch. Und würde der BioInitiative sicher gut tun, wenn sie breitbeiniger da stünde.

Als Vergleich, laut Meinung hier im Forum spricht es z.B. nicht für jemand, wenn er Mitglied der "Kompetenzinitiatve" ist.

Dazu muss ich jetzt nichts sagen - oder? Ich mache von meinem Recht der Zeugnisverweigerung Gebrauch. Eine Fusion der beiden Initiativen wäre mMn für eine der beiden super, für die andere der Anfang vom Ende.

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, BioInitiative, Sage

Handys sind gefährlich für Kinder und Jugendliche

Doris @, Sonntag, 27.04.2008, 16:01 (vor 4071 Tagen) @ H. Lamarr

Kein Russe nimmt an dieser Arbeitsgruppe teil, aus dem gesamten Ostblock, der doch schon immer bei EMF vorsichtiger war,

Auch RDW hat den Beitrag von Grigoriev aktuell auf seiner Homepage.

Mehr zur Forschung, Grenzwerten und Mobilfunk in Russland (Stand: 2003) findet man auf seinen Seiten

Interessant und vielleicht nicht allen Lesern bekannt, ist der Russische Jahresbericht aus dem Jahre 2003 und auch der Kommentar von Dr. Glaser, FGF dazu.

Tags:
Jahresbericht, Grigoriev, Russland

Dr. Adlkofer meint dazu....

Doris @, Donnerstag, 24.04.2008, 19:33 (vor 4073 Tagen) @ Doris

sagt Oleg Grigoriev in diesem Beitrag (eingestellt im hese).

Dr. Adlkofer nimmt auf Anfrage Stellung zu Dr. Grigorievs Aussage

Die Warnung der russischen Wissenschaftler vor möglichen Gesundheitsschäden durch die Mobilfunkstrahlung bei Kindern ist gerechtfertigt, auch wenn uns ihre Forschungsergebnisse, die sie zu diesem Schritt veranlassen, noch nicht bekannt sind. Jüngste in der westlichen Welt erhaltene Forschungsergebnisse aus Epidemiologie und Labor weisen übereinstimmend auf die Möglichkeit hin, dass diese Strahlung über ein kanzerogenes Potential verfügen könnte, das sich - wenn wirklich vorhanden - bei Kindern wegen ihrer langen Lebenserwartung weitaus am stärksten auswirken dürfte. Wenn der geltende Grenzwert, der vor den Risken der Strahlenbelastung schützen soll, dies nicht einmal bei Erwachsenen vermag, dürften sich die negativen Folgen bei Kindern mit ihren eher ungünstigeren biophysikalischen Voraussetzung erst recht bemerkbar
machen.

Die EU-Kommission hat aus guten Gründen vor wenigen Monaten ein Forschungsthema mit dem Titel Potential health effects of mobile phone radiation in childhood and adolescence ausgeschrieben, dessen in 4-5
Jahren zu erwartenden Ergebnisse hoffentlich Klarheit schaffen werden. Bis dahin sollte es selbstverständlich sei, dass die Warnung aus Russland auch in unserem Lande von den Verantwortlichen in Politik und Industrie ernst genommen wird.

Franz Adlkofer

Bis auf den Satz mit den Grenzwerten, den ich nicht richtig deuten kann, hält sich Dr. Prof. A. an die Fakten und reagiert recht sachlich. Wenn ich das so lese, würde mich schon brennend interessieren, wie ein Dr. Prof. A. auf dem Elektrosmogkongress in Berlin im September mit anderen Mobilfunkaktiven, die doch anders argumentieren, "harmonisieren" kann.

Tags:
Adlkofer, Lebenserwartung, Grigoriev, Russland

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