Handys sollen das 'größere' Problem sein ...? (Allgemein)

Thomas Schreier @, Sonntag, 13.04.2008, 00:33 (vor 5913 Tagen)

Der, mit "Slogan" "Nicht die 'Masten' sind das 'größere' Problem, sondern die Handys!" verbreiteten (Einzell-) Meinung, scheinen die zahllosen BI's wohl nicht so ganz zuzustimmen und könnten damit vielleicht sogar auch noch recht haben ...:
Im Gegensatz zur "Permanentzwangsbefeldung" ('Bestrahlung') durch die "Masten", "strahlen" Handys (Mobiltelefone) ja - bekanntermaßen - nur dann wenn mit ihnen telefoniert wird! Da dazu ja (noch) niemand "gezwungen" wird, können Handys ja wohl kaum das "größere Problem" sein, noch dazu wäre/ist es durch einfaches Ausschalten (!) rasch und effizient lösbar ...
Der GSM-Standard enthält - bekanntermaßen - aber grundsätzlich auch niederfrequente [/b]Anteile von zB 8 1/3 Hz und "bewegt" sich daher mitten in jenem Frequenzbereich in dem - bekanntermaßen - (auch) das menschliche Gehirn (!) [/b] möglichst "ungestört arbeiten" soll. Die dadurch (schon rein theoretisch möglichen ...) Interaktionen zwischen "Natur" (menschliches Gehirn) und (GSM-) "Technik" sind in der Physik als Interferenzen durchaus "bekannt"! Da Interferenzen wesentlich mehr von der "Ähnlichkeit der beteiligten Frequenzen" (!), als von den vorhandenen Feldstärken abhängen, ist es letztendlich relativ unerheblich, ob das, die "Biologie" störende Signal vom "Mast" ("schwächer"=geringere Feldstärke) oder vom Mobiltelefon ("stärker"=größere Feldstärke) oder WLAN (tw. 10 HZ) "kommt" (emittiert wird), es muss nur in einer "erkennbaren" Mindestfeldstärke" vorhanden sein, um zu "wirken"!
Da es bei der benötigten "Mindestfeldstärke" aber noch zu keiner Erwärmung kommt, können die vorhanden Erwärmungsschutzgrenzwerte (26. BimSchV, ICNIRP e.V. , etc. ) natürlich auch keinen Schutz vor unerwünschten BIO!-logischen "Mobilfunknebenwirkungen", wie zB Interferenzen bieten. Ob dieses Faktum von dem sich auch in diesem Forum "herumtummelnden" technichen Mobilfunk->EXPERTEN« (zB die RDW-Clique ...) anerkannt wird, ist für die BIO!-logischen (Neben-) Wirkungen insofern vollkommen unerheblich, als sie nicht darauf "warten" ...!

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EUROPÄISCHES PARLAMENT
Generaldirektion Wissenschaft-Direktion A STOA - Bewertung Wissenschaftlicher und Technologischer Optionen
Options Brief und Zusammenfassung PE Nr. 297.574 März 2001
"Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte 'Elektrosmog' eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit."
"Die Richtlinien schützen daher nicht gegen gesundheitsschädliche Auswirkungen, die primär und speziell durch Einflüsse herorgerufen werden, welche die Frequenzen der Felder auf den menschlichen Körper haben können."

Tags:
STOA, EU, Glaubenskrieg, Hyland

Handys sollen das 'größere' Problem sein ...?

X-Ray @, Sonntag, 13.04.2008, 01:24 (vor 5913 Tagen) @ Thomas Schreier

Der, mit "Slogan" "Nicht die 'Masten' sind das 'größere' Problem, sondern die Handys!" verbreiteten (Einzell-) Meinung, scheinen die zahllosen BI's wohl nicht so ganz zuzustimmen und könnten damit vielleicht sogar auch noch recht haben

In den "zahllosen BIs" sind in aller Regel Laien ohne Experten-Hintergrund zugange.

Das, was diese "zahllosen BIs" an "Wissen" zum Besten geben, schreiben sie in den einschlägigen Homepages ab.

Handys sollen das 'größere' Problem sein ...?

Kuddel, Sonntag, 13.04.2008, 01:33 (vor 5913 Tagen) @ Thomas Schreier

Der, mit "Slogan" Nicht die 'Masten' sind das 'größere' Problem, sondern die Handys!" verbreiteten (Einzell-) Meinung, scheinen die zahllosen BI's wohl nicht so ganz zuzustimmen und könnten damit vielleicht sogar auch noch recht haben ...:

Die Meinung "zahlloser" BI ist die vorgekaute Meinung einzelner Vorturner (z.B. Bürgerwelle). Die aufgescheuchten und verunsicherten Mitglieder der BI machen sich nur Sorgen, daß etwas dran sein könnte.

Im Gegensatz zur "Permanentzwangsbefeldung" ('Bestrahlung') durch die "Masten", "strahlen" Handys (Mobiltelefone) ja - bekanntermaßen - nur dann wenn mit ihnen telefoniert wird!
Da dazu ja (noch) niemand "gezwungen" wird, können Handys ja wohl kaum das "größere Problem" sein,

Also entsteht nach Ihrer Sicht eine wie auch immer geartete Wirkung nur bei Menschen, die "gezwungen" werden, alle übrigen bleiben verschont ?

noch dazu wäre/ist es durch einfaches Ausschalten (!) rasch und effizient lösbar ...

Ja, wenn es einen plausiblen Grund dazu gäbe...

Der GSM-Standard enthält - bekanntermaßen - aber grundsätzlich auch niederfrequente [/b]Anteile

Das haben Sie nicht richtig verstanden. Das Sendesingal enthält überhaupt keine niederfrequenten Anteile. Mit einem idealen NF-Meßgerät werden Sie selbst direkt am Senderausgang "nichts" messen.
Die niederfrequenten Anteile üblicher E-Smog-Detektoren entstehen künstlich durch den technisch-mathematischen Vorgang einer Demodulation der Hüllkurve.

Da Interferenzen wesentlich mehr von der "Ähnlichkeit der beteiligten Frequenzen" (!), als von den vorhandenen Feldstärken abhängen, ist es letztendlich relativ unerheblich, ob das, die "Biologie" störende Signal vom "Mast" ("schwächer"=geringere Feldstärke) oder vom Mobiltelefon ("stärker"=größere Feldstärke) oder WLAN (tw. 10 HZ) "kommt" (emittiert wird), es muss nur in einer "erkennbaren" Mindestfeldstärke" vorhanden sein, um zu "wirken"!

Das hört sich stark nach zusammengesponnener Esoterik an. Wo steht das und wo ist der anerkannte Beweis für diese Theorien ?

Sie erwecken den Anschein, daß folgende Aussage vom Europäischen Parlament stammt:

"Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte 'Elektrosmog' eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit."

Es handelt sich jedoch nur um eine Eingabe (Vorschläge) an die Wissenschaftsdirektion.
Ich zitiere aus dem Impressum des von Ihnen verlinkten Dokuments:

Die in diesem STOA-Bericht geäußerten Meinungen geben nicht zwangsläufig die
offizielle Meinung des Europäischen Parlaments wieder.

Bitte überzeugen Sie mich mit Fakten, nicht mit esoterischen Lehren.
K

Tags:
Esoterik, STOA, Alarmschläger, Detektor

Permanente Zwangsbefeldung durch Masten

KlaKla, Sonntag, 13.04.2008, 10:43 (vor 5913 Tagen) @ Thomas Schreier

Der, mit "Slogan" "Nicht die 'Masten' sind das 'größere' Problem, sondern die Handys!" verbreiteten (Einzell-) Meinung, scheinen die zahllosen BI's wohl nicht so ganz zuzustimmen

Es wäre naiv, zu glauben das ausgerechnet BI's dem oben gemachten Zitat zustimmen. Bis man zu so einer Aussage kommt, muss man sich lange Zeit kritisch mit dem Thema Mobilfunk und Mobilfunkkritik auseinander gesetzt haben. Wer nur Bürgerwelle (BW) liest und sich im Kreis der Bürgerwelle bewegt, wird die oben gemachte Aussage eher bekämpfen als mittragen.

Im Gegensatz zur "Permanentzwangsbefeldung" ('Bestrahlung') durch die "Masten", "strahlen" Handys (Mobiltelefone) ja - bekanntermaßen - nur dann wenn mit ihnen telefoniert wird! Da dazu ja (noch) niemand "gezwungen" wird, können Handys ja wohl kaum das "größere Problem" sein, noch dazu wäre/ist es durch einfaches Ausschalten (!) rasch und effizient lösbar ...

Wer so argumentiert, steckt aus heutiger Sicht mMn fest, im Tunnelblick.

Gerade Kinder/Jugendlichen sind starke Handynutzer und wohlweislich schließt kein Betreiber mit ihnen ein Handyvertrag. Die Kinder/Jugendliche werden nur massiv beworben. Den weiteren Druck üben die Kinder/Jugendlichen auf die Eltern aus, später schwächeln die Eltern und kommen der Forderung der Kinder nach. Das Gefühl der Gefahr wird durch die Werbung geschickt ausgehebelt, denn ein Handy bietet Sicherheit, z.B. das Ortungspaket. Manipulation durch Werbung ist legal und zulässig.
Aber, die BW hat über die vielen Jahre hinweg dagegen kein griffiges Argument gefunden, außer die oben angeführte Aussage welches ich in dem Zusammenhang gesehen als sehr Kinder/Jugend feindlich empfinde.

Die Mobilfunk kritische Propaganda der Bürgerwelle erreicht die Bürger aber was bleibt davon schon hängen. Die Mehrzahl der BW informierten Bürger greift weiter zum Handy und solidarisch erklärt man sich zeitweilig gegen den Sendemast vor der Haustür.

Die BW stellt lediglich eine Vielzahl von unbelegten Behauptungen auf, die vom Laien ungeprüft weiter transportiert werden. Im Hintergrund bauen sich merkwürdige Netzwerke auf, die einzig und allein die Strategie des Angst schüren verfolgen, woraus einige Mobilfunk-Kritiker ihren Profit ziehen, der aber nicht der allgemeinen sachlichen Aufklärung zugute kommt. Immer mehr der aktiven Mobilfunk-Kritiker, die öffentlich auftreten so mein Eindruck sind alles andere als selbstlos an sachlicher Aufklärung interessiert.

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--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Bürgerwelle, Kinder, Tunnelblick, Glaubenskrieg, Fehleinschätzung

Handys sollen das 'größere' Problem sein ...?

M. Hahn, Sonntag, 13.04.2008, 13:58 (vor 5912 Tagen) @ Thomas Schreier

Und wenn Sie die EU-Fahne noch größer bringen, es ändert nichts daran:
Das ist keine Position des EU-Parlamentes oder sonst einer EU-Institution.
Sondern die Einzelmeinung des Prof. Hyland.

Mehr dazu hier.

Tags:
STOA, Hyland

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