Mobilfunkveranstaltung in Berlin (Allgemein)

Doris @, Samstag, 05.04.2008, 11:37 (vor 4157 Tagen)

Kongress zur Aufklärung über die Gefahren von Mobilfunk

Wann? Samstag, 20.September 2008 - 11-17 Uhr (Einlass 10:30 Uhr)

Wo? Berlin - Hotel Courtyard by Marriott Mitte - Axel-Springer-Straße 55

Die Themen:
- Wieviel Mobilfunk verträgt der Mensch?
- Wie kann man sich vor Mobilfunkstrahlung schützen?
- Warum hat Deutschland mit die höchsten Grenzwerte der Welt?
- Mobilfunk und Krebs - Stand der Diskussion um die epidemiologischen Studien
- Wissenschaft, wirklich? Gesundheitsrisiko Mobilfunkstrahlung, wo bleibt die Anerkennung?


Die Redner:
Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing
Prof. Dr. Franz Prof. A. - Verum Foundation
Dr. med. Hans-Christoph Scheiner
Wolfgang Maes - Baubiologe
Prof. Dr. Michael Kundi - Universität Wien
Siegfried Zwerenz - Bürgerwelle e.V.

Als Gast: Klaus Scheidsteger (Der Handykrieg)

Elektrosmog 2008 wird unterstützt von:

http://www.elektrosmog2008.de/index.html

Kommentar:
Neben den szenenbekannten Aktiven stehen auch Dr. Prof. A. und Dr. Kundi auf der Rednerliste.
Im hese-Forum gibt es Hintergrundinformationen zu dem Veranstalter Cyrus Sadri aus 27367 Horstedt.
Auch Cyrus Sadri und seine Frau scheinen deshalb aktiv mobilfunkkritisch zu sein, weil es auch in deren Heimatort um eine Senderverhinderung geht. Offensichtlich arbeitet die dortige BI eng mit der Bürgerwelle zusammen. Die Bürgerinitiative Horstedt, der das Ehepaar Sadri angehört scheint sich auch noch um andere Umweltthemen zu kümmern, wie aus der Website erkennbar ist.

Alles in allem eine größere Veranstaltung. Da scheuen die Veranstalter offensichtlich keine Kosten und Mühe und laut einem Beitrag im Hese wird in den Bekanntheitsgrad des bekannten und beliebten Rundfunkmoderators Sadri eine gewisse Hoffnung gesetzt, der allerdings seit 2007 hauptberuflich als Pilot bei Air Berlin arbeitet.

Tags:
Veranstaltung, Maes, Klitzing, Adlkofer, Kundi, Netzwerk, Interessenvertreter, Scheidsteger

Nochn Hasendrahtzaun

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.08.2008, 10:12 (vor 4012 Tagen) @ Doris

Die Motivation von Sadri wir hier etwas deutlicher ...

Um sich vor der Belastung durch elektromagnetische Felder zu schützen, bauen Cyrus und Daniela Sadri jetzt den ersten Strahlenschutzzaun mit den Maßen zwölf mal sieben Meter. Die Konstruktion wurde mit massiven Holzbalken errichtet und mit herkömmlichem Hasendraht bespannt, der die Belastung um 90 Prozent auf einen baubiologisch verträglichen Wert verringert. Den Beweis liefert ein Messgerät, das Cyrus Sadri immer zur Hand hat: Die Nadel schlägt hinter dem Zaun kaum noch aus.
...
Um eine möglichst große Öffentlichkeit herzustellen, engagierte Region Intakt ein Pressebüro in Berlin, das alle großen Medien einladen wird. Der Fernsehsender Arte hat sein Kommen bereits zugesagt.


Quelle: Ein Artikel in der Rotenburger Umschau, der zwar mit Handynutzer aufklären titelt, aber leider nur, um sich dann flugs dem Hasendrahtzaun zuzuwenden. Wirrungen ohne Ende :no:.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Drahtzaun

Die Spur führt wieder mal zu ...

Kuddel, Donnerstag, 28.08.2008, 21:08 (vor 4012 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 28.08.2008, 22:50

Öko-Aktivisten...

Der Hasendrahtzaun ist das das übliche "Theater" für die Presse ,damit auch was aufs Foto kommt...
Natürlich wird ganz professionell ein Pressebüro zur Abfütterung der Medien eingeschaltet...

Apropos Foto vom Hasendrahtzaun:
Ist das Corpus Delicti etwa der winzige Strich im untersten Bild, knapp neben dem 2. rechten Stützbalken ?
Welche Entfernung würden Sie schätzen ?
Das sind doch mindestens 700..1000 Meter...

Und rein zufällig hat unser Funkmastgegner-Ehepaar einen interessanten Beruf !
Man stelle sich vor, beide sind Radiomoderatoren !

Hallo!!!

Wie bitte kommen Radiosendungen zum Hörer... ? ... na ?
Benutzen Radiomoderatoren für ihre Tätigkeit das Großhirn oder hat bei ihnen das Kleinhirn die Aufgabe übernommen ?
Gegen Funkmasten wettern und selber Radiosendungen moderieren, :confused:

Aber man setzt noch einen drauf. Während man sich so schön öffentlich für eine saubere Umwelt einsetzt, hat der Öko-Aktivist auf seinen Traumjob umgeschult und ist Berufspilot geworden.

Hallo!!!

Das Verkehrsmittel mit den höchsten pro Kopf-Co2- und Schall- Emissionen und der Öko-Aktivist fliegt es höchst persönlich, während er auf seiner Webseite gegen die umweltzerstörende Massentierhaltung wettert......:no:

Preisfrage: Wie mögen wohl die Anwohner von Flughäfen die Risiko-Relation sehen:
Fluglärm- und Abgase in Relation zu einem 1000 Meter entfernten Funkmast ?

Preisfrage 2: Wie mag wohl ein Fachmann vom Bundesamt für Strahlenschutz die "Belastung" einstufen:
Berufspilot, 8 Stunden am Tag der hochenergetischen Höhenstrahlung ausgesetzt, in Relation zu 8 Stunden Schlaf in einem Haus 1000 Meter von einem Funkmast ?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, die Ökohausebewohner agieren oft sehr "ich"-bezogen nach dem Sankt-Floriansprinzip:

Mit dem Flugzeug um die Welt jetten, ja so oft wie möglich!
Mit dem Auto durch die Gegend gurken, Ja keine Frage, mein Porsche fährt 250!
Radio hören ja natürlich, gehört dazu!

... Sich für die Umwelt einsetzen, auf jeden Fall, ich wohn' schließlich in einem Ökohaus und das soll weit von Flughafen, Autobahnen und Funkmast entfernt sein und die strengsten baubiologischen Anforderungen erfüllen. :cool:

Die von unseren Ökoaktivisten organisierte Veranstaltung in Berlin wird gesponsert von

Baldachin und Abschirmhersteller
Verband der Baubiologen
Bürgerwelle

Eine nette Interessengemeinschaft... und bei dem derartigen Maß an Inkonsequenz für mich absolut unglaubwürdig.

Tags:
Sankt-Florian-Prinzip, Aufklärung, Inkonsequenz, Baldachin, Zaun, Drahtzaun, VB, Interessengemeinschaft, oeko

Die Spur führt wieder mal zu ...

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.08.2008, 00:13 (vor 4012 Tagen) @ Kuddel

Ist das Corpus Delicti etwa der winzige Strich im untersten Bild, knapp neben dem 2. rechten Stützbalken ?
Welche Entfernung würden Sie schätzen ?
Das sind doch mindestens 700..1000 Meter...

Ich würde nach einigen Goggle-Earth-Spaziergängen 895 m sagen ;-).

Wenn Sie glauben, Sie finden besagten Masten unter PLZ 27367 in der EMF-Datenbank der BNetzA, dann haben Sie mit Tomaten gehandelt. Dort wo er stehen sollte zeigt die Karte - nichts. Der nächste Mast ist schon ein ordentliches Stück (etwa 3 km) weiter nördlich. Das ist schon ärgerlich, dass auf die EMF-Datenbank kein Verlass ist. Außerdem wird offenbar, wie bei dem nördlichen Masten, beim Klick auf das lila Mast-Dreieck auch nicht immer das Datum der Standortbescheinigung angezeigt. Da können Sie dann stundenlang herumrätseln, ob Sie den richtigen Masten erwischt haben oder nicht. So ein Tinnef, wenn man das "Ding" mal brauchen könnte, versagt es auf ganzer Linie. Offenkundig ist es aber so, dass sich die Sadris auf eine ebenso spektakulär hässliche wie sinnlose Schutzmaßnahme eingelassen haben.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EMF-Datenbank

Die Spur führt wieder mal zu ...

Schmetterling @, Freitag, 29.08.2008, 05:55 (vor 4011 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn Sie glauben, Sie finden besagten Masten unter PLZ 27367 in der EMF-Datenbank der BNetzA, dann haben Sie mit Tomaten gehandelt. Dort wo er stehen sollte zeigt die Karte - nichts.

Die Google-Bilder sind älter als 6 Jahre. Zumindest ist das in meiner Gegend so. Ich habe da ein Auto vor meinenem Haus stehen, dass seit dieser Zeit nicht mehr dahin gehört. Vielleicht sind die Bilder sogar noch 2 Jahre älter, wären dann 8 Jahre...

der Schmetterling

Die Spur führt wieder mal zu ...

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.08.2008, 14:40 (vor 4011 Tagen) @ Schmetterling

Die Google-Bilder sind älter als 6 Jahre.

Hier meine ich aber die tagesaktuelle Karte, die von der EMF-Datenbank fabriziert wird ...

Jüngere Google-Earth-Betrachter (>4.3.x) zeigen am unteren Bildrand das genaue Datum der Aufnahme an.

[image]

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Doris @, Freitag, 29.08.2008, 11:39 (vor 4011 Tagen) @ Kuddel

Eine nette Interessengemeinschaft... und bei dem derartigen Maß an Inkonsequenz für mich absolut unglaubwürdig.

Ja, leider. Denn eigentlich wäre dieser Kongress mal eine große Sache gewesen, bei der man keine Mühen und Kosten gescheut hat. Mit Prof. A. und vor allem Kundi sind dort interessante Leute vertreten.

Cyrus Sadri ist sicherlich ein moderner und intelligenter Mensch, umso mehr irritiert mich seine Aktivität.

Es interessiert ihn nicht oder er weiß es nicht, was er berufsbedingt anderen Menschen an Belastung zumutet. Er wohnt sehr ländlich und idyllisch und diese "Null-Belastung" möchte er sich mit allen Mitteln erhalten. Hoffentlich ist er dann auch so konsequent in seiner Lebensweise.

Er kann nur Opfer einer falschen Aufklärung sein.

Ihr Beitrag ist sehr gelungen und m.E. eine wichtige Dokumentation für eine sachliche Aufklärung hier in diesem Forum.

Tags:
Opfer

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