Gehirntumore (Allgemein)

Doris @, Montag, 31.03.2008, 17:27 (vor 4990 Tagen)

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren
31.03.2008

Mobiltelefone sind gefährlicher als das Rauchen
Hirnspezialist warnt vor einem enormem Anstieg von Tumoren und fordert die Industrie auf, sofortige Schritte zur Reduktion der Strahlung zu unternehmen.

Sonntag, 30. März 2008
Von Geoffrey Lean/Independent.co.uk
Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk

Mobiltelefone könnten viel mehr Menschen töten als das Rauchen oder Asbest. Dazu ist eine Studie eines mit Preisen ausgezeichneten Krebsspezialisten gekommen. Er sagt, die Menschen sollten sie wo immer möglich meiden und die Regierungen und die Mobilfunkindustrie müssen sofortige Schritte unternehmen, um die Strahlenexposition zu reduzieren.

Die Studie von Dr. Vini Khurana ist die vernichtendste Anklage, die über Gesundheitsrisiken veröffentlicht wurde. Sie stützt sich auf einen wachsenden Beweis - exklusiv berichtet in der IoS im Oktober - dass der Gebrauch von Mobiltelefonen während 10 Jahren oder länger das Risiko für einen Hirntumor verdoppeln kann. Krebse brauchen für ihre Entwicklung mindestens 10 Jahre, wobei sich die offiziellen Zusicherungen für Gefahrlosigkeit auf frühere Studien stützen, von denen es wenige gibt bei Menschen, die die Telefone lange benutzt hatten.

In diesem Jahr hat die französische Regierung früh vor dem Gebrauch von Mobiltelefonen gewarnt, speziell vor jenem durch Kinder. Deutschland rät ebenfalls seiner Bevölkerung, den Handygebrauch zu minimieren, und die Europäische Umweltagentur hat eine Reduktion der Exposition gefordert.

Professor Khurana - ein Spitzenarzt für Neurologie, der 14 Auszeichnungen in den letzten 16 Jahren erhalten hat, hat mehr als drei Dutzend wissenschaftliche Veröffentlichungen publiziert - mehr als 100 Studien über die Auswirkungen von Mobiltelefonen nachgeprüft. Er hat die Ergebnisse auf eine Hirnsprechstunden-Internetseite gestellt, und eine Arbeit, die auf der einschlägigen Forschung basiert, wird in Kürze für die Publikation in einer wissenschaftlichen Zeitschrift peer-reviewed sein.

Er gibt zu, dass Mobiltelefone in Notsituationen Leben retten können, aber er kommt zum Schluss, dass "es da ein einen wesentlichen und zunehmenden Teil von Beweisen für einen Zusammenhang zwischen Mobiltelefongebrauch und Hirntumoren gibt". Er glaubt, dass dies in den nächsten 10 Jahren defintitiv bewiesen sein wird.

Indem er erwähnte, dass bösartige Hirntumore "eine lebensbeendende Diagnose", bedeuten, fügt er hinzu: "Wir sind dabei, laufend eine reaktive und unkontrolliert gefährliche Situation zu erleben." Er fürchtet, dass "ausser die Industrie und die Regierungen würden sofortige und entscheidende Schritte unternehmen", das gehäufte Auftreten von bösartigen Hirntumoren und die damit verbundene Todesrate global innerhalb von 10 Jahren ab jetzt zu beobachten sein wird, wobei es innerhalb dieser Zeit für ein ärztliches Eingreifen viel zu spät sein wird.

"Es ist zu erwarten, dass diese Gefahr eine weit grössere Ausbreitung auf die öffentliche Gesundheit haben wird als Asbest und Rauchen," sagt Professor Khurana, der dem IoS seine Bewertung mitteilte, die teilweise auf der Tatsache beruht, dass drei Milliarden Menschen jetzt weltweit ein Mobiltelefon benutzen, dreimal mehr als jene, die rauchen. Rauchen tötet jedes Jahr weltweit ca. 5 Millionen und Exposition durch Asbest ist für genauso viele Todesfälle in Grossbritannien verantwortlich wie für solche durch Verkehrsunfälle.

Letzte Woche hat die Mobil Operator Association (Mobilfunkbetreiber-Gesellschaft) Khuranas Studie als "selektive Diskussion wissenschaftlicher Literatur durch eine Einzelperson" abgelehnt. Sie glaubt, dass er "keine ausgewogene Analyse der veröffentlichten Wissenschaft präsentiert" und "er kommt zu gegenteiligen Schlussfolgerungen der WHO und 30 anderen unabhängigen wissenschaftlichen Expertenberichten."


Quelle: Diagnose Funk


So sieht Dr. Vini Khurana aus. Beim Googeln findet man das eine oder andere Interessante. Allerdings kann ich die Sache gar nicht einschätzen, hört sich alles so dramatisch und bahnbrechend an, das macht mich immer skeptisch.

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Diagnose-Funk

Gehirntumore

Doris @, Montag, 31.03.2008, 21:28 (vor 4989 Tagen) @ Doris

Allerdings kann ich die Sache gar nicht einschätzen, hört sich alles so dramatisch und bahnbrechend an, das macht mich immer skeptisch.

So schlecht lag ich wohl nicht mit meiner Skepsis.
Da RDW hier nicht mehr mitmischt, müssen wir's halt so machen

http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/forum/index.php?id=9173

Lesestoff hat er auch jede Menge mitgeliefert!

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 02:11 (vor 4989 Tagen) @ Doris

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren

Da ist völlig unklar: Hat es den Anstieg schon gegeben oder steht der uns noch bevor? Nebelwerfer!

Mobiltelefone könnten viel mehr Menschen töten als das Rauchen oder Asbest.

Klar könnten sie, fragt sich nur, unter welchen Bedingungen.

Dazu ist eine Studie eines mit Preisen ausgezeichneten Krebsspezialisten gekommen.

Wozu ist die gekommen?

Er sagt, die Menschen sollten sie wo immer möglich meiden und die Regierungen und die Mobilfunkindustrie müssen sofortige Schritte unternehmen, um die Strahlenexposition zu reduzieren.

Ach nee, "sofortige Schritte" also: Was glaubt der gute Mann eigentlich, was Mobilfunkkritiker die vergangenen zehn Jahre gemacht haben?

Die Studie von Dr. Vini Khurana ist die vernichtendste Anklage, die über Gesundheitsrisiken veröffentlicht wurde.

Selten so einen Blödsinn gelesen.

Sie stützt sich auf einen wachsenden Beweis - exklusiv berichtet in der IoS im Oktober - dass der Gebrauch von Mobiltelefonen während 10 Jahren oder länger das Risiko für einen Hirntumor verdoppeln kann.

Seit wann wachsen denn Beweise? Außerdem ist das ein alter Hut, wer Interphone verfolgt hat, kann da nur gähnen. Warum nur fährt diagnose-funk auf diesen Zeitungsartikel so ab, dass müssten die doch auch erkannt haben.

Krebse brauchen für ihre Entwicklung mindestens 10 Jahre, wobei sich die offiziellen Zusicherungen für Gefahrlosigkeit auf frühere Studien stützen, von denen es wenige gibt bei Menschen, die die Telefone lange benutzt hatten.

Nach 3-mal lesen ahnt man, was damit gemeint sein könnte. Auch das nur ein wiederentdeckter alter Hut.

In diesem Jahr hat die französische Regierung früh vor dem Gebrauch von Mobiltelefonen gewarnt, speziell vor jenem durch Kinder. Deutschland rät ebenfalls seiner Bevölkerung, den Handygebrauch zu minimieren, und die Europäische Umweltagentur hat eine Reduktion der Exposition gefordert.

Wer bitte ist Deutschland? Und bitte nicht vergessen: Die Europäische Umweltagentur selbst hat in Sachen EMF-Risiko kein eigene Kompetenz, sie stützte sich seinerzeit auf den Report der BioInitiative, der gegenwärtig gründlich geprüft wird.

Professor Khurana - ein Spitzenarzt für Neurologie, der 14 Auszeichnungen in den letzten 16 Jahren erhalten hat hat mehr als drei Dutzend wissenschaftliche Veröffentlichungen publiziert - mehr als 100 Studien über die Auswirkungen von Mobiltelefonen nachgeprüft.

Ist ja schon gut, der Mann ist also angeblich wichtig.

Er hat die Ergebnisse auf eine Hirnsprechstunden-Internetseite gestellt, und eine Arbeit, die auf der einschlägigen Forschung basiert, wird in Kürze für die Publikation in einer wissenschaftlichen Zeitschrift peer-reviewed sein.

Evi, für die Wortschöpfung "Hirnsprechstunde" gibt's Bonuspunkte. Und "eine Arbeit" ist wohl das, was oben noch Studie hieß. Igendwie ist das alles reichlich wirr, die "vernichtendste Anklage" scheint offenbar noch nicht einmal den weg in eine Fachzeitschrift gefunden zu haben. Würde mich nicht wundern, wenn wir nie wieder etwas von dieser dramatischen Aktion hören werden, weil sie still und leise im Sand verlaufen dürfte.

Er gibt zu, dass Mobiltelefone in Notsituationen Leben retten können, ...

Was für eine Formulierung: Er gibt zu! (Angeklagter gestehen Sie).

aber er kommt zum Schluss, dass "es da ein einen wesentlichen und zunehmenden Teil von Beweisen für einen Zusammenhang zwischen Mobiltelefongebrauch und Hirntumoren gibt". Er glaubt, dass dies in den nächsten 10 Jahren defintitiv bewiesen sein wird.

Nein, nicht er, sondern die Interphone-Forscher kamen zu dem erwähnten Schluss, er hat ihn nur übernommen. Und was er glaubt, ist nicht sonderlich relevant, wo bleiben denn hier nur die Fakten?

Indem er erwähnte, dass bösartige Hirntumore "eine lebensbeendende Diagnose", bedeuten, fügt er hinzu: "Wir sind dabei, laufend eine reaktive und unkontrolliert gefährliche Situation zu erleben." Er fürchtet, dass "ausser die Industrie und die Regierungen würden sofortige und entscheidende Schritte unternehmen", das gehäufte Auftreten von bösartigen Hirntumoren und die damit verbundene Todesrate global innerhalb von 10 Jahren ab jetzt zu beobachten sein wird, wobei es innerhalb dieser Zeit für ein ärztliches Eingreifen viel zu spät sein wird.

Blubber, blubber, blubber ... Evi, wieso übersetzen Sie so einen Quatsch?

"Es ist zu erwarten, dass diese Gefahr eine weit grössere Ausbreitung auf die öffentliche Gesundheit haben wird als Asbest und Rauchen," sagt Professor Khurana ...

Er glaubt, fürchtet, erwartet - ich dachte es geht hier um eine S t u d i e!

... der dem IoS seine Bewertung mitteilte, die teilweise auf der Tatsache beruht, dass drei Milliarden Menschen jetzt weltweit ein Mobiltelefon benutzen, dreimal mehr als jene, die rauchen. Rauchen tötet jedes Jahr weltweit ca. 5 Millionen und Exposition durch Asbest ist für genauso viele Todesfälle in Grossbritannien verantwortlich wie für solche durch Verkehrsunfälle.

Jährlich 5 Mio. Asbesttote + 5 Mio. Verkehrstote in Großbritannien? Das schafft Platz auf der Insel ... Mensch, denkt Ihr beim Übersetzen eigentlich noch mit?

Letzte Woche hat die Mobil Operator Association (Mobilfunkbetreiber-Gesellschaft) Khuranas Studie als "selektive Diskussion wissenschaftlicher Literatur durch eine Einzelperson" abgelehnt. Sie glaubt, dass er "keine ausgewogene Analyse der veröffentlichten Wissenschaft präsentiert" und "er kommt zu gegenteiligen Schlussfolgerungen der WHO und 30 anderen unabhängigen wissenschaftlichen Expertenberichten."

Dieser Absatz ist mMn noch der Vernünftigste an diesem verunglückten Artikel.

... hört sich alles so dramatisch und bahnbrechend an, das macht mich immer skeptisch.

Wer unentwegt aus Mücken Elefanten zaubern muss (es gelingt ja nur selten), der sollte sich mal fragen, ob dies evtl. auch daran liegt, dass das Quellmaterial schlicht zu seicht ist, um anderweitig Beachtung zu finden.

Fazit: außer Spesen nix gewesen :no:

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Khurana

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

Thomas, Dienstag, 01.04.2008, 02:30 (vor 4989 Tagen) @ H. Lamarr

Hallo spatenpauli,

ähm, wie schreib ich´s mal..., - für mich haben Texte auch einen Zusammenhang,
der sich als "Gesamteindruck" auch mitteilt.

Wenn man nun einen Text "seziert beantwortet" entsteht schnell ein ganz anderer Eindruck
der den ersten "Gesamteindruck" verfälschen kann.

Natürlich kann und soll man konkret nachfragen, aber treffen Sie da immer genau den Punkt
"der gezielten Nachfrage" und nicht manchmal auch den Punkt "des verfälschenden Entstellens" ?

Gruß Thomas

Kein Appell an Bauchspeicheldrüse

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 15:56 (vor 4989 Tagen) @ Thomas

Natürlich kann und soll man konkret nachfragen, aber treffen Sie da immer genau den Punkt "der gezielten Nachfrage" und nicht manchmal auch den Punkt "des verfälschenden Entstellens" ?

Selbstverständlich treffe ich nicht immer genau den Punkt. Aber muss ich das denn in einem Forum? Ziel meiner Widerrede war es nur, zu zeigen, dass der Artikel mMn alles andere als eine Sensation ist, sondern eben nur ein seichtes Tümpelchen. Diese meine Einschätzung habe ich so gut ich es eben konnte mit Begründungen versehen. Gut möglich, dass dabei das eine oder andere auf Sie "entstellt" wirkt. Na und? Wo ist das Problem?

Schauen Sie Thomas, bei diagnose-funk lesen Sie einzig und allein den fraglichen Artikel, von kritischen Anmerkungen dazu fehlt freilich jede Spur.

Hier im Forum kriegen Sie beides serviert. Den Artikel plus kritische Anmerkungen. Der springende Punkt ist: Sie können beides auf sich wirken lassen und sich dann eine Meinung bilden - oder sogar selbst kritisieren, meinetwegen auch den Kritiker. Hier ist kein eingezäuntes vor Fremdeinflüssen geschütztes Biotop (Gigaherz, diagnose-funk, Mastwegmacher, BW, Omega-News), hier dürfen Sie, nein, müssen Sie sich selber eine Meinung bilden. Das ist zwar ziemlich unkomfortabel, aber ich wüsste keinen anderen gangbaren Weg, sich aus eigener Kraft dem Sog der 1G-Kritiker zu entziehen. Kurz gesagt: Wir appellieren hier eher an den Verstand der Besucher und weniger an deren Bauchspeicheldrüse.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Kein Appell an Bauchspeicheldrüse

Thomas, Mittwoch, 02.04.2008, 03:35 (vor 4988 Tagen) @ H. Lamarr

Hallo spatenpauli,

Schauen Sie mal, auch hier ein gewaltiges Problem, suggeriert dieses doch, daß nur die Frage "analog oder gepulst", nicht aber die Menge von analoger Funktechnik zur Menge von gepulster Funktechnik als Frage, ein Problem verursacht!

Gruß Thomas

P.S. Mit Menge meine ich jetzt die enorm erhöte Anzahl der Sendemasten und auch die dadurch entstehenden "Frequenzsalatgemische", wie Schwebung, Interferenzen, stehende Wellen, Resonanzen etc. !

Frequenzsalatgemische - na und?

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.04.2008, 13:41 (vor 4988 Tagen) @ Thomas

Schauen Sie mal, auch hier ein gewaltiges Problem...

Hab' geschaut und kein Problem gesehen.

P.S. Mit Menge meine ich jetzt die enorm erhöte Anzahl der Sendemasten und auch die dadurch entstehenden "Frequenzsalatgemische", wie Schwebung, Interferenzen, stehende Wellen, Resonanzen etc. !

Frequenzsalatgemische: Dazu hat Prof. Bernhardt vor ein oder zwei Jahren einmal gesagt, dass die EMF-Belastung der Bevölkerung (auf den damaligen Stand bezogen) sich (im Mittel) maximal verdoppel wird. Die Quelle dazu finden Sie hier im Forum. Aus meiner Sicht sind die Frequenzsalatgemische (im Niedrigstpegelbereich) ein vager theoretischer Erklärungsversuch für gefühlte Beeinträchtigungen von ES. Kann sein, muss aber nicht. Und wenn, dann reagieren offenbar nur sehr wenige auf solche Frequenzsalatgemische. Ich kann überhaupt nicht erkennen, dass sich im Zuge der Sendernetzverdichtungen (GSM, UMTS, WLAN, WiMax, DVB-T) ein wie immer auch gearteter Anstieg von Frequenzsalatgemischopfern ergeben hat. Was dank "Aufklärung" von BW, omega-news, Gigaherz & Co. nicht versiegt, sind die Besorgten, die Sendemastengegner, die in erster Linie gegen den Mast vor ihrer eigenen Nase protestieren. Deren Anzahl aber bleibt mMn im Großen und Ganzen konstant, Neuzugänge werden durch Abgänge wettgemacht. Abgänge? Ja klar, auch die lautesten Protestanten verstummen, wenn sie sich nach vielleicht sechs oder zwölf Monaten im Einwirkbereich des vermeintlichen Killermasten noch immer pudelwohl fühlen. Wäre es anders, wären Mobilfunkkritiker eine Massenbewegung. Sind sie aber nicht, auch wenn einige unentwegt das Gegenteil behaupten.

--
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Mal so, mal so - na und?

Thomas, Donnerstag, 03.04.2008, 02:44 (vor 4987 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Thomas, Donnerstag, 03.04.2008, 03:24

Hallo spatenpauli,

Schauen Sie mal, auch hier ein gewaltiges Problem ...

(der Satz geht aber so weiter: "...suggeriert dieses doch, daß nur die Frage "analog oder gepulst", nicht aber die Menge von analoger Funktechnik zur Menge von gepulster Funktechnik als Frage, ein Problem verursacht!" ... nur der Vollständigkeit halber ;-) )


Hab' geschaut und kein Problem gesehen.

- dann helfe ich Ihnen mal mit dem "Foren-Elefantengedächtnis" etwas auf die Sprünge!
Genau dort muten Sie, das es die "Zusatzbelastung" der Schwebung, Interferenzen,
stehende Wellen, Resonanzen etc
, sein könnten, die der Grund einiger "Erkrankungszunahmen" sind!

P.S. Mit Menge meine ich jetzt die enorm erhöte Anzahl der Sendemasten
und auch die dadurch entstehenden "Frequenzsalatgemische", wie Schwebung,
Interferenzen, stehende Wellen, Resonanzen etc. !


Frequenzsalatgemische: Dazu hat Prof. Bernhardt vor ein oder zwei Jahren
einmal gesagt, dass die EMF-Belastung der Bevölkerung (auf den damaligen
Stand bezogen) sich (im Mittel) maximal verdoppel wird. Die Quelle dazu
finden Sie hier im Forum.

Das sich die EMF-Belastung der Bevölkerung .... maximal verdoppelt, ist ja in der Relation -Summenfeldstärke
zum Grenzwert- völlig richtig (und so ist´s hier gemeint, oder Einspruch?), aber wo bleiben die (zusätzlichen)
EMF-Belastungen durch Schwebung, Interferenzen, stehende Wellen, Resonanzen?

Ich weiß, ich weiß, diese sind noch gar nicht Untersucht und deshalb gibt es diese Zusatzbelastung auch nur theoretisch!!!

Und deshalb werden auch "nur" (mehr) Menschen zunehmend theoretisch krank.

Und weil das so ist, können "wir" auch weiterhin so machen wie bisher, zumindest theoretisch!!!!!


Heute mit `müdem, überdrüßigem´ Gruß
Thomas

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

caro, Dienstag, 01.04.2008, 13:23 (vor 4989 Tagen) @ H. Lamarr

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren

Da ist völlig unklar: Hat es den Anstieg schon gegeben oder steht der uns noch bevor? Nebelwerfer!


Wenn man Texte in ihre Einzelteile zerpflückt, dann bitte der Genauigkeit halber erst Mal genau "hinlesen" bzw. zu Ende lesen!
"Er fürchtet, dass "ausser die Industrie und die Regierungen würden sofortige und entscheidende Schritte unternehmen", das gehäufte Auftreten von bösartigen Hirntumoren und die damit verbundene Todesrate global innerhalb von 10 Jahren ab jetzt zu beobachten sein wird, ..."

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 15:34 (vor 4989 Tagen) @ caro

Wenn man Texte in ihre Einzelteile zerpflückt, dann bitte der Genauigkeit halber erst Mal genau "hinlesen" bzw. zu Ende lesen!

Sie haben völlig Recht, caro, es ist in der Tat unverschämt von mir, von links nach rechts sowie von oben nach unten zu lesen und nicht bereit zu sein, im Text hin und her zu springen, um missverständlichen Formulierungen auf die Schliche zu kommen. Und bitte entschuldigen Sie, dass ich so anmaßend bin und einen mir angebotenen Tageszeitungstext schon beim ersten Lesen kapieren möchte.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

caro, Dienstag, 01.04.2008, 15:52 (vor 4989 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn man Texte in ihre Einzelteile zerpflückt, dann bitte der Genauigkeit halber erst Mal genau "hinlesen" bzw. zu Ende lesen!

Sie haben völlig Recht, caro, es ist in der Tat unverschämt von mir, von links nach rechts sowie von oben nach unten zu lesen und nicht bereit zu sein, im Text hin und her zu springen, um missverständlichen Formulierungen auf die Schliche zu kommen. Und bitte entschuldigen Sie, dass ich so anmaßend bin und einen mir angebotenen Tageszeitungstext schon beim ersten Lesen kapieren möchte.

Ich bin völlig tolerant gegenüber Menschen, die statt von links nach rechts von rechts nach links lesen. Und sogar schreiben :-D Ist in vielen Ländern sogar so üblich ;-)
Da aber in diesem Forum immer wieder akribische "Faktentreue" gefordert wird, sollte es nicht zu viel verlangt sein, einen Text erst Mal zu Ende zu lesen. Genauigkeit auf allen Ebenen: Nicht bei unliebsamen Kritikern jedes Wort auf die Goldwaage legen, selbst dann aber Ungenauigkeiten in die Welt setzen. Im Übrigen bin ich überzeugt, dass Sie Tageszeitungstexte kapieren, wenn Sie nur wollen.

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 16:30 (vor 4989 Tagen) @ caro

Ich bin völlig tolerant gegenüber Menschen, die statt von links nach rechts von rechts nach links lesen. Und sogar schreiben :-D Ist in vielen Ländern sogar so üblich ;-)

Ja, ich weiß, auch in Stuttgart gibt es Exemplare, die im Verdrehen und auf den Kopf stellen virtuos sind ;-).

Da aber in diesem Forum immer wieder akribische "Faktentreue" gefordert wird, sollte es nicht zu viel verlangt sein, einen Text erst Mal zu Ende zu lesen. Genauigkeit auf allen Ebenen: Nicht bei unliebsamen Kritikern jedes Wort auf die Goldwaage legen, selbst dann aber Ungenauigkeiten in die Welt setzen.

Mensch, caro, das Wort "Faktentreue" wird im Forum weniger als ein dutzend-mal genannt, bei rd. 20 000 Postings ist da von "immer wieder" keine Rede. Stimmt schon, wir fordern Faktentreue, aber nicht immer wieder und schon gar nicht akribisch. Nur ein bisschen mehr wäre in unserer Szene bereits ein wirkungsvoller Fortschritt.

Und was Ihre für mich verblüffende Toleranz gegenüber schlecht strukturierten Texten angeht, so teile ich diese, nicht allein wegen des Gegenarguments "unnötiger Zeitraub", nicht. Klar weiß ich, dass in solchen Fällen der Leser zuerst einmal die Schuld bei sich sucht (ich kapiere das nicht ...), da selber Schreiberling sehe ich dagegen auch den Sender einer Nachricht in der Verantwortung und nicht allein den Empfänger. So ähnlich meine ich das auch bei Wolf Schneider gelernt zu haben. Mit Goldwaage hat dies nichts zu tun, sondern eher mit bescheidenen Fähigkeiten von Autoren. Das muss nicht unbedingt Blödheit oder Unvermögen bedeuten, auch Faulheit steckt da mit drin. So nach dem Motto: Ich konnte meine Gedanken leider nicht ordnen, lieber Leser, mach' du das doch bitte für mich. Da sage ich dann: Nein, weil ich dies als Repektlosigkeit dem Leser gegenüber empfinde. Und schwupps ist so ein Text in meiner Ablage P verschwunden - es sei denn, er ist eine kleine Analyse wert.

Im Übrigen bin ich überzeugt, dass Sie Tageszeitungstexte kapieren, wenn Sie nur wollen.

Aber nur, wenn ich mich schwer anstrenge ...

--
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Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

caro, Dienstag, 01.04.2008, 16:53 (vor 4989 Tagen) @ H. Lamarr

Im Übrigen bin ich überzeugt, dass Sie Tageszeitungstexte kapieren, wenn Sie nur wollen.

Aber nur, wenn ich mich schwer anstrenge ...

Na sehen Sie! Mit der Zeit geht das Lesen dann auch schneller ;-) Es muss ja nicht gleich Marcel Prousts "A la recherche du temps perdu" (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) sein.

Danke, nur ein seichtes Tümpelchen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 17:51 (vor 4989 Tagen) @ caro

Es muss ja nicht gleich Marcel Prousts "A la recherche du temps perdu" (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) sein ...

... wie wir Lateiner sagen würden ;-).

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Gehirntumore, nicht nur!

Thomas, Dienstag, 01.04.2008, 03:05 (vor 4989 Tagen) @ Doris

Er gibt zu, dass Mobiltelefone in Notsituationen Leben retten können, ....


Hallo Doris,

richtig, das können Mobiltelefone. Aber, kommt meiner Meinung nach viel zu kurz,
wie viele Fälle der Lebensrettung werden erst durch diese vermeintliche Sicherheit provoziert?

Z.B. haben sich vor einiger Zeit drei junge "Schnösel" im Hochgebierge in eine lebensgefährliche Situation
verstiegen, weil sie wußten, na ja für den Notfall haben wir ja das Handy dabei!

Die konnten mit ach und krach so gerade noch gerettet werde, der Helikopterpilot schmiß denen
nach der Rettung ihre Klamotten vor die Füße weil er sehr sauer war, daß sich diese jungen "Schnösel"
leichtsinnig und ohne Kenntniss des Hochgebierges in eine größere Gefahr begaben,
weil sie wußten im Notfall haben wir ja ein Handy!!!

Gruß Thomas

Beleg gewünscht

AnKa, Dienstag, 01.04.2008, 07:53 (vor 4989 Tagen) @ Thomas

Können Sie diese Story belegen?

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Beleg gewünscht

Thomas, Mittwoch, 02.04.2008, 02:54 (vor 4988 Tagen) @ AnKa

Können Sie diese Story belegen?


Hallo AnKa,

natürlich nicht, genauso wie Sie nicht den Sitz Ihrer Perönlichkeit ( Foreninterner Link) per Fingerzeig zur Stelle im Körper belegen könnten.

Und vielleicht etwas mehr Respekt von einem 977-Poster zu eienm 282-Poster? ;-)

Gruß Thomas

P.S. Als kleiner Hinweis, kam vor einiger Zeit in den Abendnachrichten, jetzt nicht die
Angabe der Stelle Ihrer Persönlichkeit, sondern als Hinweis zur "belegten" Story!

Übersetzungsfehler

Kuddel, Dienstag, 01.04.2008, 20:37 (vor 4988 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 01.04.2008, 21:17

Dazu ist eine Studie eines mit Preisen ausgezeichneten Krebsspezialisten gekommen.

Professor Khurana - ein Spitzenarzt für Neurologie, der 14 Auszeichnungen in den letzten 16 Jahren erhalten hat,

Was nun, Krebsspezialist, Neurologe oder beides ?
Keines von beidem. Die Übersetzung stimmt nicht.

Bitte schaut doch mal auf seine Webseite , dort steht er ist "neurosurgeon", was übersetzt "Nerven-" bzw "Hirn-Chirurg" heißt.

Er ist "Handwerker" und schnippelt an Gehirnen. Das macht ihn weder zu einem Krebsspezialisten, also jemandem der sich in der Entstehung und Behandlung von Krebs auskennt, noch zu einem Neurologen.

Er ist "nur" derjenige, der mit großem Geschick einen Tumor aus dem Hirn herausschneidet.

Das Ergebnis seiner "Forschung" ist zufällig 100% identisch mit den Aussagen des Bio-Initiative-Reports. Er hat auch nicht selbst geforscht, sondern (wie die Bio-Initiative) sich lediglich die Ergebnisse "echter" Forscher durchgelesen und sich eine Meinung dazu gebildet. Vielleicht hat er sogar einfach nur den Bio-Initiative-Report gelesen...und wirft nun seine Popularität in die Waagschale um dem Vorsorgegedanken mehr Gewicht zu verleihen.

Tags:
Khurana, BioInitiative-Report

Übersetzungsfehler

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 21:19 (vor 4988 Tagen) @ Kuddel

Auch im Original des Artikels, also der Übersetzungsvorlage, steht "neurosurgeon".

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Stellungnahme austral. Strahlenschutzbehörde

H. Lamarr @, München, Dienstag, 01.04.2008, 21:12 (vor 4988 Tagen) @ Doris

Ein anderer Hirnforscher hat nun auch was zu sagen

Doris @, Samstag, 19.04.2008, 21:53 (vor 4970 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Doris, Samstag, 19.04.2008, 22:41

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren
31.03.2008

Mobiltelefone sind gefährlicher als das Rauchen Hirnspezialist warnt vor einem enormem Anstieg von Tumoren und fordert die Industrie auf, sofortige Schritte zur Reduktion der Strahlung zu unternehmen.

Das Spiel ist eigentlich immer dasselbe, wie auf derartige Meldungen (Dr. Vini Khurana) reagiert wird und ohne mal mehr mal weniger deutliche Lesermanipulation geht es wohl nie.

.......Professor Otmar D. Wiestler, Leiter des deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und ebenfalls ausgewiesener Hirnspezialist, reagiert verhalten auf die Warnung seines Kollegen, die nicht nur in Australien, sondern auch in den USA und in Großbritannien für Schlagzeilen sorgte. "Die Frage der Gefährdung ist ebenso wichtig wie aktuell", betont er im Gespräch mit unserer Zeitung, zumal "insbesondere das Gehirn zunehmend der Strahlung ausgesetzt ist". Allerdings, so gibt er zu bedenken, sei das Gehirn das "am besten geschützte Organ": "Die Schädelknochen beim Erwachsenen dämpfen die elektromagnetischen Felder, so dass allenfalls geringe Dosen durchdringen."

Er vermisst eindeutige, "wissenschaftlich haltbare" Beweise für die These, dass Handys Hirntumore auslösen. Zu Beginn der Forschung in diesem Bereich habe man versucht, im Nachhinein durch Fragebögen und Interviews die exakten Gewohnheiten der Handynutzer zu erfassen - was aber kaum möglich sei, die Studien seien deshalb "mehr oder weniger irrelevant". Derzeit gebe es einige noch laufende Langzeitstudien, die einen Zusammenhang zwischen Handynutzung über mehr als zehn Jahre und Hirntumoren untersuchen. Aber bisher gebe es keinen zwingenden Beweis, dass intensive Handynutzung einen Hirntumor auslösen kann. Aus seiner naturwissenschaftlichen Sicht sei deshalb Khuranas Warnung "schlichter Populismus".

Der Heidelberger Wissenschaftler mahnt verlässliche Langzeitstudien an. Zumal auch noch nicht geklärt sei, wie sich die Handynutzung auf die Hirnströme auswirkten. "Das Hirn ist zweifellos ein delikates Netzwerk" betonte er

Vom Fach ist er ja....

Wiestler, der das renommierte Heidelberger Institut seit 2004 leitet, war zuvor Chef des Institut für Neuropathologie in Bonn. Damals wurde ihm von einem Telefonanbieter eine erkleckliche Summe angeboten, um den Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirnschäden durch Tierexperimente zu erforschen: "Ich habe das abgelehnt",

Warum hat er das abgelehnt? :confused: Das ist doch eine auch seiner Meinung nach durchaus wichtige und aktuelle Frage. Das erscheint mir doch etwas komisch. Ganz sicherlich kann es nicht eine evtl. Vorgabe eines "Wunscheregebnisses" des Telefonanbieters gewesen sein, denn der Hinweis auf diesen Zeitungsartikel kommt aus der aktuellen FGF Infoline und der abschließende Satz von Dr. Wiestler passt wieder ins Bild

unterstreicht der Mediziner während des Telefonats. Für das er sein Handy ans Ohr hält - ohne Skrupel oder Zögern? "Absolut!"

Na ja, wenn ein Hirnforscher keine Bedenken hat, dann ist es ja gut...
Aber eigentlich kann auch er nichts anderes vorweisen, als eine persönliche Meinung

Und die Bevölkerung braucht sowas, vor allen Dingen die, die nicht alles immer ganz so unkritisch hinnehmen, sondern sich doch ab und zu mal Gedanken machen. Ich kann das aus eigener Erfahrung bezüglich der Mikrowellenbenutzung sagen. Die Diskussionen darum gibt es ja schon seit 20 Jahren und diese begleiteten mich selber bei der eigenen Mikrowelle. Sie war einfach geschickt und ich glaubte unverzichtbar bei der nächtlichen Erwärmung von Getränken bei einem schlecht schlafenden Kind. Ich lechzte nach derartigen Entwarnungen, "Mikrowelle unschädlich", diese beruhigten doch das immer wieder schlechte Gefühl, das aufkam, wenn es dann mal wieder anderslautende Meldungen gab. Bei etwas, wo man der Meinung ist, man braucht es wirklich zum Leben, will man entwarnende Meldungen hören. Das Rausschmeißen der Mikrowelle war für mich auch die Entscheidung die ich bezüglich Abschaffung der eigenen Funkquellen, am längsten hinausgezögert habe.

http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/wissenschaft/?em_cnt=236735&em_loc=260

Tags:
Krebsforschungszentrum, Populismus, Khurana

Diagnose-Funk-Geschwätz: zwölf Jahre später

H. Lamarr @, München, Freitag, 10.01.2020, 12:55 (vor 688 Tagen) @ Doris

Spezialist warnt vor enormem Anstieg von Tumoren
31.03.2008
[...]
Mobiltelefone könnten viel mehr Menschen töten als das Rauchen oder Asbest. Dazu ist eine Studie eines mit Preisen ausgezeichneten Krebsspezialisten gekommen. Er sagt, die Menschen sollten sie wo immer möglich meiden und die Regierungen und die Mobilfunkindustrie müssen sofortige Schritte unternehmen, um die Strahlenexposition zu reduzieren.

Die Studie von Dr. Vini Khurana ist die vernichtendste Anklage, die über Gesundheitsrisiken veröffentlicht wurde. Sie stützt sich auf einen wachsenden Beweis - exklusiv berichtet in der IoS im Oktober - dass der Gebrauch von Mobiltelefonen während 10 Jahren oder länger das Risiko für einen Hirntumor verdoppeln kann. Krebse brauchen für ihre Entwicklung mindestens 10 Jahre, wobei sich die offiziellen Zusicherungen für Gefahrlosigkeit auf frühere Studien stützen, von denen es wenige gibt bei Menschen, die die Telefone lange benutzt hatten.

Die dramatische Hirntumorprognose des "Spezialisten" ist jetzt bald zwölf Jahre her. Und wie ist der Sachstand heute, hat sich Khuranas "vernichtendste Anklage" bewahrheitet?

Nein, sie hat sich nicht bewahrheitet!

Viele Milliarden Menschen benutzen seit mehr als zehn Jahren Mobiltelefone. Wäre an Khuranas Weissagung etwas dran, müssten sich in allen Hirntumorregistern dieser Welt die altersstandardisierten Inzidenzraten ziemlich synchron nach oben bewegt haben. Tun sie aber nicht, sehr zum Leidwesen von Diagnose-Funk (Beispiel).

Notgedrungen stochern überzeugte Mobilfunkgegner deshalb heute im statistischen Bodennebel von Hirntumorinzidenzen herum, um wenigstens ein bisschen recht zu behalten. Das pauschale Gerede von Hirntumoren wegen EMF-Einwirkung ist deshalb inzwischen verstummt, heute suchen Mobilfunkgegner in Hirntumorstatistiken gezielt nach Hirntumoren, deren Inzidenz tatsächlich nach oben weist (z.B. Tumoren im Schläfenlappen) und schlagen jetzt eben damit Alarm. Doch nach wie vor wird bei diesen Alarmen geflissentlich übersehen, dass diese länderspezifisch gelten und kein weltweiter Trend sind. So begeistert sich Franz Adlkofer z.B. für einer Studie in Großbritannien, die einen deutlichen Anstieg der Tumorinzidenz im Schläfenlappen dem Handygebrauch zuschreibt. Aber: Gäbe es tatsächlich einen Kausalzusammenhang mit Mobiltelefonen, müsste die Tumorinzidenz in den Schläfenlappen nicht nur in UK zunehmen, sondern z.B. auch in Deutschland. Davon aber ist weit und breit nichts zu sehen. Wie das Brexit-Votum der Briten belegt, könnte das Hirn jedes zweiten Inselbewohners allerdings anders konstruiert sein als das der Kontinentaleuropäer ...

Diagnose-Funk wurde mit seinem kolportierten Alarmgeschwätz schon 2008 hier im Forum nicht ernst genommen, jetzt hat die Zeit den Verein eingeholt und widerlegt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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