Gottseidank: Hensinger nicht on Tour (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 23.03.2008, 00:45 (vor 5370 Tagen)

Unter dem Titel Hensinger on Tour wurde im RDW-Forum auf eine Veranstaltung mit Mitwirkung von Peter Hensinger u. a. hingewiesen.

Dabei geht es um ein dreitägiges Fortbildungsseminar für Lehrer. Mehr dazu ist momentan beim Mobilfunk-Bürgerforum zu finden. Der Original-Werbetext für diese Veranstaltung liest sich dort so:

3-tägige kostenfreie Info zum Thema Mobilfunk, WLAN, DECT usw.
"WLAN, Bluetooth, Mobilfunk, DECT: zu den biologischen Auswirkungen gepulster Mikrowellen" vom 14.4.-16.4.2008. Es werden neben den gesamten pädagogisch-psychologischen Aspekten auch Möglichkeiten der Demonstration im Unterricht und weitere technische Bereiche allgemein verständlich vermittelt. Geben Sie diese Information bitte an KollegInnen weiter.

Mit der Dipl.Biol.Heike Bleuel ist eine der erfahrensten Referentinnen im pädagogischen Bereich mit dabei, Dipl.-Ing. Dietrich Ruoff erläutert als erfahrener Messtechniker die technischen Spezialitäten bis hin zum einfachen "Nachmachen". Peter Hensinger ist erfahrener Argumentator und fundiert in den aktuellen Studien zuhause. Kein anderer kennt die Lobbyverstrickungen besser. Er bringt auch die Erfahrung Betroffener vor Ort auf den Punkt. Weitere Referenten runden das umfangreiche Programm auch aus anderen Blickwinkeln ab. Das komplette Programm zum Weitergeben als pdf (10 kB). -> Anmeldungen für Lehrkräfte siehe Programm.

Also, alles was recht ist: Es ist mMn unerträglich, zu versuchen, Lehrer hier ausschließlich mit dem Tunnelblick von Sendemastengegnern zu konfrontieren. Da wird von Kritikern die einseitige Information durch das IZMF (Informationsbroschüren für Schulen, Ärztefortbildung) liebend gerne und nicht ganz ungerechtfertigt mit ätzender Kritik überzogen, aber offenbar nur, um bei nächstbester Gelegenheit zu versuchen, seinerseits bei Lehreren einen Fuß in die Türe zu bekommen, um mit ebenso einseitiger Information das Pendel in die andere Richtung zu zwingen. Aus meiner Sicht ein ebenso unsinniges wie erfolgloses Unterfangen, denn über die kapitale Kompetenz-Schieflage von Ruoff, besonders aber Hensinger, wurde hier im Forum bereits ausgiebig diskutiert. Da liest sich der schönfärberische Werbetext oben wie aus einer anderen Welt oder wie ein Witz! Einen Baubiologen und einen Mobilfunk-Fanatiker mit bescheidenem Kenntnisstand auf Lehrer loszulassen, hätte abermals eine saftige Niederlage für das Lager der Kritiker bedeutet. Denn wer als Lehrer seine fünf Sinne beisammen hat, der hätte dieses Seminar aller Voraussicht nach kurz nach Beginn kopfschüttelnd abbrechen müssen, kopfschüttelnd wegen den servierten unbelegten Behauptungen und haltlosen Thesen, nicht zu Reden von Falschinformationen, die sich nur blutigen Laien unterjubeln lassen.

Glück im Unglück: Baden-Württembergische Lehrer sind offenbar nicht so blöd, dem Geschwafel "erfahrener Argumentatoren" auf den Leim zu gehen. Sie haben sich nicht in ausreichender Anzahl für die Erteilung dieser offensichtlichen Gehirnwäsche interessiert. Nur 14 hätten es bis 25. Februar sein müssen, sind es aber Gottseidank nicht geworden. Und so sucht man heute bei der Technischen Akademie Esslingen vergeblich nach dem Lehrgang Nr. 830184, der ehrlicherweise als Fortbildung deklariert war: Denn nach diesem Lehrgang wäre die Bildung mit Sicherheit fort gewesen. Dass es nun nicht dazu gekommen ist, werte ich als einen Sieg der Vernunft über drögen Fanatismus.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Hensinger, Fortbildung, Bleuel, Ruoff

Schlecht recherchierte Fehlinformation

caro, Montag, 24.03.2008, 11:11 (vor 5369 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von caro, Montag, 24.03.2008, 11:57

"Sie haben sich nicht in ausreichender Anzahl für die Erteilung dieser offensichtlichen Gehirnwäsche interessiert. Nur 14 hätten es bis 25. Februar sein müssen, sind es aber Gottseidank nicht geworden. Und so sucht man heute bei der Technischen Akademie Esslingen vergeblich nach dem Lehrgang Nr. 830184, der ehrlicherweise als Fortbildung deklariert war."

Natürlich suchen Sie bei der Technischen Akademie Esslingen vergeblich. Die Veranstaltung findet an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen statt.Und die Nachfrage war ziemlich groß. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können längst nicht alle interessierten Lehrer teilnehmen.

Chinesen-Rallye zur Akademie der schrägen Künste

H. Lamarr @, München, Montag, 24.03.2008, 11:58 (vor 5369 Tagen) @ caro

Natürlich suchen Sie bei der Technischen Akademie Esslingen vergeblich. Die Veranstaltung findet an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen statt.

Was Sie nicht sagen, caro! Dann informieren Sie bitte rechtzeitig auch die Referenten, damit die zum richtigen Veranstaltungsort finden, im Programm zum Weitergeben steht nämlich noch immer: Fortbildung für Lehrer/innen aller Schularten an der Akademie Esslingen (Esslingen-Zell), Lehrgang Nr. 830184. Auch das Bürgerforum nennt hemmungslos die TAE-Esslingen. Ist aber nicht weiter schlimm, caro, sondern zeigt nur einmal mehr, wie schwer es manchen Kritikern fällt, brauchbare Sachinformationen zu vermitteln, und sei es nur der Veranstalter einer Veranstaltung.

Und die Nachfrage war ziemlich groß.
Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können längst nicht alle interessierten Lehrer teilnehmen.

Wenn Sie das sagen ... Und: Was für ein Trauerspiel, wenn es tatsächlich so sein sollte. Ein fanatischer Sendemastengegner darf ungehindert Lehrer fortbilden. Tolle Perspektive: Erst macht er den Lehrern Angst und die dann den Kindern. Hallo Investoren: Da wird im Ländle die Nachfrage nach Kellerwohnungen ja demnächst sprunghaft nach oben schnellen. Schade, das Urteilsvermögen Baden-Württembergischer Lehrerinnen und Lehrer hatte ich höher eingeschätzt. Andererseits: Nach Ihrem Tipp habe ich diese Ankündigung hier gefunden, und die ist völlig unverfänglich, da die Referenten mit dem fragwürdigen Hintergrund dort nicht genannt werden. Das aber ist fast noch schlimmer: jetzt tappen Lehrer ahnungslos in die Falle!

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Ablenkungsmanöver

caro, Montag, 24.03.2008, 12:16 (vor 5369 Tagen) @ H. Lamarr

Natürlich suchen Sie bei der Technischen Akademie Esslingen vergeblich. Die Veranstaltung findet an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen statt.

Was Sie nicht sagen, caro! Dann informieren Sie bitte rechtzeitig auch die Referenten, damit die zum richtigen Veranstaltungsort finden, im Programm zum Weitergeben steht nämlich noch immer: Fortbildung für Lehrer/innen aller Schularten an der Akademie Esslingen (Esslingen-Zell), Lehrgang Nr. 830184.

Die Akadmie für Lehrerfortbildung ist in Esslingen-Zell. An der Info ist also nichts falsch. Sie haben einfach schlecht recherchiert und wollen das jetzt nicht so gerne zugeben. So viel zum Thema brauchbare Sachinformationen.

Links blinken, rechts abbiegen

H. Lamarr @, München, Montag, 24.03.2008, 14:33 (vor 5369 Tagen) @ caro

Die Akadmie für Lehrerfortbildung ist in Esslingen-Zell. An der Info ist also nichts falsch.

Naja, und der nachgeschobene Hinweis auf die TAE ist dann ja wohl auch noch stubenrein, oder?

Sie haben einfach schlecht recherchiert und wollen das jetzt nicht so gerne zugeben. So viel zum Thema brauchbare Sachinformationen.

Also gut, caro, ich bekenne hiermit, schlecht recherchiert zu haben. Zufrieden? Wenn ich Sie schon dazu bewegt habe, Ihren Vorsatz sausen zu lassen, dann soll sich das wenigstens für Sie lohnen. Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie an der akademischen Aktion nicht ganz unbeteiligt sind?

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Am besten gar nicht erst blinken

caro, Montag, 24.03.2008, 15:59 (vor 5369 Tagen) @ H. Lamarr

Also gut, caro, ich bekenne hiermit, schlecht recherchiert zu haben. Zufrieden? Wenn ich Sie schon dazu bewegt habe, Ihren Vorsatz sausen zu lassen, dann soll sich das wenigstens für Sie lohnen. Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie an der akademischen Aktion nicht ganz unbeteiligt sind?

Sie irren, ich bin an der "akademischen Aktion" in keinster Weise beteiligt. Zufälligerweise kenne ich aber Herrn Bohner.

Am besten gar nicht erst blinken

H. Lamarr @, München, Montag, 24.03.2008, 17:20 (vor 5368 Tagen) @ caro

Sie irren, ich bin an der "akademischen Aktion" in keinster Weise beteiligt. Zufälligerweise kenne ich aber Herrn Bohner.

Soso, in keinster Weise also. Ist er für die Auswahl der Referenten verantwortlich?

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Am besten gar nicht erst blinken

caro, Montag, 24.03.2008, 17:31 (vor 5368 Tagen) @ H. Lamarr

Sie irren, ich bin an der "akademischen Aktion" in keinster Weise beteiligt. Zufälligerweise kenne ich aber Herrn Bohner.

Soso, in keinster Weise also. Ist er für die Auswahl der Referenten verantwortlich?

Keine Ahnung. Fragen Sie ihn. Er hat mir nur erzählt, dass die Nachfrage deutlich größer als das Platz-Angebot war. Und um weiteren Mutmaßungen gleich vorzubeugen: Ich kenne Herrn Bohner aus anderen Zusammenhängen. Ich habe beruflich öfters mit seiner Frau zu tun.

So schlecht hört es sich nicht an

Doris @, Montag, 24.03.2008, 12:49 (vor 5369 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn Sie das sagen ... Und: Was für ein Trauerspiel, wenn es tatsächlich so sein sollte. Ein fanatischer Sendemastengegner darf ungehindert Lehrer fortbilden. Tolle Perspektive: Erst macht er den Lehrern Angst und die dann den Kindern. Hallo Investoren: Da wird im Ländle die Nachfrage nach Kellerwohnungen ja demnächst sprunghaft nach oben schnellen. Schade, das Urteilsvermögen Baden-Württembergischer Lehrerinnen und Lehrer hatte ich höher eingeschätzt.

Hier ist die Veranstaltung zu finden.

Das Programm ist ja doch sehr umfangreich und beinhaltet nicht nur das Problem der Sendemasten, sondern auch die eigene Funktechnik.

Am zweiten Tag ist bei der geplanten Podiumsdiskussion neben Peter Hensinger auch ein Vertreter der Mobilfunkindustrie und der Gesundheitsbehörde dabei. Dann scheint die Sache ja doch recht ausgewogen zu sein.

Di., 15.4.2008
16:00 - 17:30 Uhr Podiumsdiskussion, u.a. mit einem Vertreter der Mobilfunkindustrie,
einem Vertreter der Gesundheitsbehörden und Herrn
Hensinger

M.E. hat die Stuttgarter Initiative einfach auch einen provozierenden und missverständlichen Namen, denn in deren Programm ist neben der Sendemastbekämpfung doch auch noch anderes enthalten.

Frau Bleuel ist m.W. auch schon im Auftrag der AOK an Schulen unterwegs gewesen und klärt die Jugendlichen gezielt über den Umgang mit Handys auf, was doch im Sinne des IZgMF ist.

Was finden Sie an der Veranstaltung so schlimm, außer, dass Sie Peter Hensinger, ein Ihrer Meinung nach reiner bzw. ausschließlicher Sendemastgegner, als Fehlbesetzung sehen? Was gibt es für Alternativen um die Jugendlichen über den Umgang mit der eigenen Funktechnik aufzuklären und ich könnte mir eigentlich schon vorstellen, dass bei einer Veranstaltung vor diesem Publikum die Handynutzung eher im Mittelpunkt steht als die Sendemastbekämpfung, höchstens dass auf Standorte in der Nähe zu Schulen Stellung genommen wird.

M.E. macht es das IZMF als Vertreter der Netzbetreiber ganz sicherlich nicht besser. Wenn man sich die Unterlagen über einen verantwortungsvollen Umgang mit Handys der Netzbetreiber anschaut, dann ist alles absolut sicher bis in alle Ewigkeit Amen.

Da bei dieser Veranstaltung je ein Vertreter der Mobilfunkindustrie und einer Gesundheitsbehörde zu Wort kommen, verspricht es nicht uninteressant zu werden.
Ich wundere mich eher darüber, warum eine BI, die sich kritisch zu Mobilfunk äußert, eine derartige Veranstaltung an einer Akademie für Lehrerfortbildung halten darf. Wenn ich drandenke, welche Probleme wir vor Jahren hatten, bei unserer ersten Veranstaltung für einen Zwerenz Vortrag ein Plakat und Flyer an den Schulen auszulegen. Da wurde immer argumentiert, es sei von oben geregelt, dass es nicht möglich sei, weil es ein sehr heißes Eisen wäre. Und Peter Hensinger arbeitet ja letztendlich auch mit ähnlichem bzw. gleichem Material wie die Bürgerwelle. Das erstaunt mich doch sehr.

Also alles in allem, ich finde die geplante Veranstaltung nicht so uninteressant wie Sie, und könnte mir darüber sowieso erst dann eine Meinung bilden, wenn ich an der Veranstaltung teilgenommen hätte. So wie caro schreibt, scheint die Veranstaltung ja ausgebucht zu sein und ist ja so wie es scheint nur für Lehrer gedacht. Bin gespannt, ob die Vorträge nach der Veranstaltung sowie die Inhalte der geführten Diskussionen auf der WEbsite der Stuttgarter zu finden sein wird. Mich würde es interessieren.

Kein Propaganda Material in Regelschulen

KlaKla, Montag, 24.03.2008, 14:29 (vor 5369 Tagen) @ Doris
bearbeitet von KlaKla, Montag, 24.03.2008, 14:59

Ich wundere mich eher darüber, warum eine BI, die sich kritisch zu Mobilfunk äußert, eine derartige Veranstaltung an einer Akademie für Lehrerfortbildung halten darf. Wenn ich drandenke, welche Probleme wir vor Jahren hatten, bei unserer ersten Veranstaltung für einen Zwerenz Vortrag ein Plakat und Flyer an den Schulen auszulegen. Da wurde immer argumentiert, es sei von oben geregelt, dass es nicht möglich sei, weil es ein sehr heißes Eisen wäre. Und Peter Hensinger arbeitet ja letztendlich auch mit ähnlichem bzw. gleichem Material wie die Bürgerwelle. Das erstaunt mich doch sehr.

Ich denke, es liegt am Publikum.
In einer Regelschule haben wir es mit Kinder/Jugendlichen zu tun. Sie stecken in der Entwicklungsphase der freien Meinungsbildung. Propaganda Material der Bürgerwelle stellte eine tendenziöse Meinung dar. Die Schule darf keine einseitige Meinung präsentieren.
Daher ist die Zielgruppe vom IZMF nicht die Schule sondern in erster Linie die Lehrer (als Multiplikator).
Sie dürfen Unterrichts begleitendes Material bestellen. Das muss soweit ich weis nicht mal vom Direktor genehmigt werden. Es obliegt einzig und allein der Entscheidung des Lehrkörpers. Das Material vom IZMF wird kostenlos angeboten erspart uns Eltern den Zuschuss. Auch das BfS bietet kostenlos entsprechendes Material für Lehrer an aber die PR-Arbeit vom IZMF ist weiter verbreite.
In einer Akademie haben wir es mit Erwachsen zu tun, die selbstständig entscheiden. Ich denke die Akademie ist nicht verantwortlich für den Inhalt der unterschiedlichen Seminar, sie bietet lediglich den Veranstaltungsort.

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Meine Meinungsäußerung

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Kinder, Schule, Multiplikator

Nicht von der Dekoration ablenken lassen

H. Lamarr @, München, Montag, 24.03.2008, 15:08 (vor 5369 Tagen) @ Doris

Dann scheint die Sache ja doch recht ausgewogen zu sein.

Das sehe ich anders, da stehen eineinhalb Stündchen geteilte Sprechzeit gegen fast drei Tage, die nahezu exklusiv von den drei genannten Referenten allein bestritten werden. Das ist nicht recht ausgewogen. Zu Frau Heike Solweig Bleuel kann ich nicht viel sagen, ihr Name wird jedoch auffallend häufig auf mobilfunkkritischer Seite genannt, so dass ich davon ausgehe, dass sie weder Ruoff noch Hensinger widersprechen wird.

Ich hatte die E-Mail an die Akademie schon fast fertig, mit der ich fragen wollte, wieso ein fanatischer Sendemastengegner und ein Baubiologe, dem naheliegenderweise Angst vor Sendemasten nicht ungelegen kommt, dort auftreten dürfen. Dabei sehe ich das Problem tunnelsichtiger Referenten, noch mehr aber das Problem der fehlenden Parität bei der Auswahl der Referenten. Aus meiner Sicht steht es dort 3:0, das bisschen Dekoration (Bauamt) macht die Schieflage nicht wett. Diese E-Mail habe ich jedoch vor dem Absenden wieder gelöscht, weil es mir a) darin nicht gelungen ist, die erforderliche Distanz zu Hensinger und Ruoff zu finden und b) Protest gegen die Besetzung der Referentenposten eher Sache des IZMF als die meine ist. Viel hat aber nicht gefehlt ...

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Bleuel, Ruoff

Nicht von der Dekoration ablenken lassen

Doris @, Montag, 24.03.2008, 19:00 (vor 5368 Tagen) @ H. Lamarr

Das sehe ich anders, da stehen eineinhalb Stündchen geteilte Sprechzeit gegen fast drei Tage, die nahezu exklusiv von den drei genannten Referenten allein bestritten werden.

Von denen wir nicht wissen, ob sie korrekt Prioritäten hinsichtlich der höchsten Strahlungsquelle setzen. Da sie WLAN, DECt, Bluetooth auch im Programm haben, gehen sie offensichtlich auf die Minimierung der eigenen Funkbelastung ein. Heike Solweig Bleuel steht auf jeden Fall erstranging für "Handyumgang" und zwar in jeglicher Hinsicht und nicht für Bestrahlung durch Sendemasten.

Zu Frau Heike Solweig Bleuel kann ich nicht viel sagen, ihr Name wird jedoch auffallend häufig auf mobilfunkkritischer Seite genannt,

ja wo soll er (der Name) denn sonst genannt werden? Wenn sie für's IZMF arbeiten würde, dann wäre die Aufklärung vermutlich auch nicht ausgewogen. Und "wir" werden ja auch auf "mobilfunkkritischer Seite" genannt. Obwohl, Sie werden ja öfters der Befürworterseite zugerechnet ;-)

so dass ich davon ausgehe, dass sie weder Ruoff noch Hensinger widersprechen wird.

gut, da mögen Sie Recht haben, aber "widersprechen" ist eben auch nicht immer ganz einfach. Und wie schon in meinem anderen Beitrag erwähnt, ist eine grundsätzliche Verharmlosung eines Sendemastens auch nicht o.k. und wir wissen nicht, ab wann die beiden Herren oben eine "Gefährdung durch einen Sendemasten" sehen. Die WErte, die der Hensinger auf seiner Seite dokumentiert hat, die sind nicht mal nur ein paar µW, sondern schon teilweise sehr hoch. Sie sind mit Ihrer Forderung nach 1 mW/m² auch z.B. weit weg von kuddels toleriertem Wert von 10 mW/m²

dem Absenden wieder gelöscht, weil es mir a) darin nicht gelungen ist, die erforderliche Distanz zu Hensinger und Ruoff zu finden

Habe sowieso ab und zu den Eindruck, dass es manchmal hier bei Diskussionen nicht nur um Inhalte, sondern um Personen geht.

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Kompetenzinitiative, Netzwerk, Bleuel

Nicht von der Dekoration ablenken lassen

caro, Dienstag, 25.03.2008, 08:08 (vor 5368 Tagen) @ Doris

Habe sowieso ab und zu den Eindruck, dass es manchmal hier bei Diskussionen nicht nur um Inhalte, sondern um Personen geht.

Hier wird über Referenten diskutiert, die Sie zum Teil gar nicht kennen. Reine Mutmaßungen also in einem "Fakten"-orientierten (?) Forum. Schade.
Wieso sollte Frau Bleuel nicht "widersprechen"? Ich habe letztes Jahr die Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus moderiert. Über 300 Besucher, auf dem Podium Frau Bleuel, Herr Kniep, Herr Ruoff und Herr Hensinger. Bei der Podiumsdiskussion ging es durchaus auch kontrovers zu, und Frau Bleuel hat sehr wohl "widersprochen" bzw. sich sehr gut gegen die Herren durchgesetzt, machen Sie sich da Mal keine Sorgen ;-)
Der TV-Auftritt, den ich erwähnte, war im Übrigen ein Streitgespräch im Studio zwischen Frau Bleuel und einem Hochfrequenz-Techniker. Und trotz der erschwerten Bedingungen (begrenzte Sendezeit, ungewohnte Situation etc.) war auch das sehr interessant.

Podiumsdiskussion von Gleichgesinnten?

H. Lamarr @, München, Dienstag, 25.03.2008, 19:09 (vor 5367 Tagen) @ caro

... auf dem Podium Frau Bleuel, Herr Kniep, Herr Ruoff und Herr Hensinger. Bei der Podiumsdiskussion ging es durchaus auch kontrovers zu, und Frau Bleuel hat sehr wohl "widersprochen" bzw. sich sehr gut gegen die Herren durchgesetzt, machen Sie sich da Mal keine Sorgen ;-)

Ich bin etwas schwer von Begriff, caro. Auf dem Podium saßen Ihrer Schilderung nach also vier Mobilfunk-Kritiker zusammen, aber nicht in trauter Eintracht, sondern die Vier haben sich gegenseitig "kontrovers" auseinander genommen? Normalerweise passiert so etwas nicht, wenn allein Vertreter einer Blickrichtung auf dem Podium versammelt sind, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Wie um alles in der Welt haben Sie es geschafft, dass die Vier sich in die Wolle gekriegt haben? Wo war die Gegenseite? Und was bitte war zwischen den Vier so strittig?

Podiumsdiskussion bedeutet für mich, dass die, die auf dem Podium sitzen, vor einer versammelten Zuhörerschaft miteinander diskutieren. Naheliegenderweise sitzen deshalb in aller Regel Leute unterschiedlichster Blickrichtungen auf solchen Podien.

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Podiumsdiskussion von Gleichgesinnten?

caro, Mittwoch, 26.03.2008, 12:16 (vor 5367 Tagen) @ H. Lamarr

... auf dem Podium Frau Bleuel, Herr Kniep, Herr Ruoff und Herr Hensinger. Bei der Podiumsdiskussion ging es durchaus auch kontrovers zu, und Frau Bleuel hat sehr wohl "widersprochen" bzw. sich sehr gut gegen die Herren durchgesetzt, machen Sie sich da Mal keine Sorgen ;-)

Ich bin etwas schwer von Begriff, caro. Auf dem Podium saßen Ihrer Schilderung nach also vier Mobilfunk-Kritiker zusammen, aber nicht in trauter Eintracht, sondern die Vier haben sich gegenseitig "kontrovers" auseinander genommen? Normalerweise passiert so etwas nicht, wenn allein Vertreter einer Blickrichtung auf dem Podium versammelt sind, eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge aus. Wie um alles in der Welt haben Sie es geschafft, dass die Vier sich in die Wolle gekriegt haben? Wo war die Gegenseite? Und was bitte war zwischen den Vier so strittig?

Podiumsdiskussion bedeutet für mich, dass die, die auf dem Podium sitzen, vor einer versammelten Zuhörerschaft miteinander diskutieren. Naheliegenderweise sitzen deshalb in aller Regel Leute unterschiedlichster Blickrichtungen auf solchen Podien.

Ich habe leider nicht die Zeit, Ihnen die Veranstaltung von damals nachzuerzählen. Die "Gegenseite" in Gestalt des Baubürgermeisters war eingeladen, zog aber eine andere Veranstaltung im Nachbarsaal vor. Ich habe nicht geschrieben, dass sich die vier "in die Wolle gekriegt" haben. Ich habe fest gestellt, dass es "durchaus auch kontrovers" zuging. Zum Beispiel beim Thema integrierte kommunale Mobilfunkplanung. Ich finde es problematisch, dass es hier nur zwei Kategorien gibt: Gegener oder nicht Gegner. Auf dem Podium saßen in diesem Fall Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen. Und die können - aus ihrer jeweiligen Fachsicht heraus- schon Mal im positiven Sinn kontrovers diskutieren, so dass für die Zuhörer ein etwas differenzierterer Blickwinkel dabei heraus kommt.

Tendenziös Richtung Mobilfunk Kritik

KlaKla, Montag, 24.03.2008, 17:06 (vor 5368 Tagen) @ Doris
bearbeitet von KlaKla, Montag, 24.03.2008, 17:28

Das Programm ist ja doch sehr umfangreich und beinhaltet nicht nur das Problem der Sendemasten, sondern auch die eigene Funktechnik.

Am zweiten Tag ist bei der geplanten Podiumsdiskussion neben Peter Hensinger auch ein Vertreter der Mobilfunkindustrie und der Gesundheitsbehörde dabei. Dann scheint die Sache ja doch recht ausgewogen zu sein.

Das Programm ist umfangreich und tendenziös in Richtung Mobilfunk Kritik. Nicht zu übersehen, dass hier Nutznießer der Angst schürenden Mobilfunk Kritik überproportional viel Redezeit zugebilligt wird.
Stichwort: Kundenakquise. Man scheint sich "zufällig" zu kennen.

Und, Doris erinnern Sie sich noch an diese BBC Meldung:

Die BBC hat sich wegen irreführender Darstellung über die Risiken von Breitband über Wi-Fi in ihrer Dokumentarreihe "Panorama" entschuldigt. In dem Beitrag äußerten drei Wissenschaftler Bedenken im Hinblick auf gesundheitliche Auswirkungen der Nutzung von drahtlosem Breitband. Es wurde jedoch nur ein Interview mit einem Wissenschaftler geführt, der die Nutzung von Wi-Fi verteidigte. Die Editorial Complaints Unit (ECU) der BBC verurteilte Panorama für die unausgewogene Berichterstattung, die einen "irreführenden Eindruck vom Stand der wissenschaftlichen Meinung zu diesem Thema vermittelt". ;-)

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Meine Meinungsäußerung

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Doch, doch, Hensinger geht on Tour

KlaKla, Montag, 24.03.2008, 13:40 (vor 5369 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Montag, 24.03.2008, 15:15

Peter Hensinger tourt durch die Stuttgarter Volkshochschule. Für sage und schreibe 4,- Euro kannst dir seine Meinung reinziehen. Ich verzichte hier bewusst auf eine Verlinkung zur Veranstaltung.

Er vertritt seine persönliche Meinung zum Thema Mobilfunk.
Wer dafür bereitwillig Geld zahlt, der hat es nicht anders verdient.

Welche Qualifikationen hat Hensinger vorzulegen?
Ich habe gehört, er ist Mediengestalter?

PS: Auch Heike-Solweig Bleuel tourt durch unterschiedliche Volkshochschulen.
"Ich plädiere für einen vernünftigen Umgang!"

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Amateur, VHS, Bleuel

Unsere kleine Welt

H. Lamarr @, München, Montag, 24.03.2008, 15:27 (vor 5369 Tagen) @ KlaKla

Ich verzichte hier bewusst auf eine Verlinkung zur Veranstaltung.

Nicht nötig, ist ja auch so leicht zu finden. Und wie klein die Welt doch ist. Auch Frank Bohner, er leitet die akademische Veranstaltung in Esslingen, hält just an der selben VHS Vorträge. Das muss nichts bedeuten, wäre aber eine plausible Erklärung dafür, wie Hensinger den Weg in die Akademie gefunden hat.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Was vertreten wir denn, außer persönliche Meinung

Doris @, Montag, 24.03.2008, 18:39 (vor 5368 Tagen) @ KlaKla

Peter Hensinger tourt durch die Stuttgarter Volkshochschule.

Er vertritt seine persönliche Meinung zum Thema Mobilfunk.

Was vertreten wir hier denn alle außer unserer persönlichen Meinung, ohne zu wissen, wer sich hinter den Lesern versteckt? Vielleicht steckt jemand dahinter, der sich zum ersten Mal über die Thematik informieren will und erhält auch nur Ihre/unsere "persönliche Meinung". Der Unterschied, den es bei "persönlichen Meinungen" gibt, ist der, wie sich diese bildet. Unter Einbeziehung verschiedener Seiten und unter Berücksichtigung des aktuellen Stand der Dinge, oder aber unter verschwörungstheoretischer Blickrichtung, dass wir eh alle übers Ohr gehauen werden und für Geld alles getan wird oder bildet sich diese Meinung aus der Erfahrung, die z.B. Fee macht, die überzeugt davon ist, dass wir (auch ich ;-) ) letztendlich nur klug daher reden, aber sie es am eigenen Leib spürt, wie sehr diese Technologie krank macht. Mögen Sie bewerten, wer nun wirklich Recht hat? Für mich kann überall ein Stück Wahrheit drinstecken.

Welche Qualifikationen hat Hensinger vorzulegen?
Ich habe gehört, er ist Mediengestalter?

Nun sind wir bei der Frage, welche Qualifikation muss Ihrer Meinung nach jemand haben, der sich öffentlich kompetent dazu äußern darf?
Wolfram König vom BfS ist von Haus aus Architekt und kann auch nur das bewerten, was ihm geboten wird.
Ist der aktuelle STand der Wissenschaft verlässlich, solange irgendwelche Verbandelungen mit der Industrie vorhanden sind?
Sie haben mir mal zwei Namen genannt, denen Sie bei der Mobilfunkdiskussion noch Kompetenz zutrauen. Es war Neitzke und Prof. A.. Von Neitzke hört man momentan wenig und seine Äußerung zur Interphone Studie erhielt hier auch Kritik. Und Dr. Prof. A., den kann ich momentan gar nicht einschätzen. Auf der einen Seite findet er was im REFLEX-Projekt, dann findet er was bei UMTS, welches seitdem als beliebtes Argument herhalten muss, dass diese Technik 10 mal genschädigender ist und vermutlich werden deshalb heute schon die nachfolgenden Techniken mal gleich vorsorglich als noch schlimmer eingestuft. Und was tut Dr. Prof. A.? So ganz geklärt ist die UMTS Geschichte doch auch noch nicht. Auf der einen Seite kritisierte er auf Anfrage des IZgMF die Darstellung von Hensinger bezüglich der UMTS Geschichte, dann hockt er bei der Carlo Veranstaltung rein und pflichtet dem kopfnickend auch wieder bei, ohne genau zu differenzieren, reden die da auf der Bühne nun von den Intensitäten durch Masten oder durch Handys. Und hinterher fabriziert er mit Dr. Lutz zusammen einen Einwand gegen die Grenzwerte, der bei Umsetzung laut Aussage von H. Hahn (Teil 2 hier), genau die Personengruppe (Handynutzer) schädigen würde, bei denen er sowohl bei GSM als auch beim UMTS DNA Schäden gefunden hat und die Personengruppe (Anwohner von Basisstationen) vorsorglich schützen möchte, die laut eigener Aussage eben nicht gefährdet sind, weil diese DNA Schäden bei Sendemastintensitäten nicht festgestellt wurden. Das zu den "Qualifikationen", die jemand haben muss um sich öffentlich dazu zu äußern :-(
Es wird einfach überall hier und da ein bisschen was weggelassen oder dazu gedichtet und schon ist die erreichte Außenwirkung perfekt. Und genau damit tu ich mir sehr schwer und mäkle deshalb ständig überall rum und muss mir dann anhören, "jetzt nimm es doch nicht so ganz genau".
Und übrigens, die von uns hier kritisierten Mobilfunkkritiker, die können wir nicht wirklich packen, wenn wir sie bezüglich ihrer Sendemastbekämpfung angreifen, denn die haben alle Handy, DECT, WLAN usw. voll im Programm. Da kann man denen nicht ans Bein pinkeln und das bekomme ich auch immer postwendend präsentiert, wenn ich an der "Arbeit" rummäkle. Es ist das, was nach außen verstärkt vertreten wird, das mit was man punkten möchte und auch weiß, mit was man punkten kann. Und die ganzen BIs, die die Bevölkerung vor den Sendemasten schützen wollen, die sind "bekannt" und "berühmt" oder "wichtig", wenn man nach "Sendemastbekämpfung" googelt, dann tauchen die Namen auf, die dafür stehen.
"kuddel" der durch sein Vorgehen vielleicht bei seiner pubertierenden Nichte (und vielleicht installiert er noch mehr "Schnurelefone" )vielleicht mehr "Gesundheitsschutz" betrieben hat, der wird völlig unbeachtet in der Mobilfunkdiskussion untergehen. Aber so ist es schon Mutter Theresa ergangen, die so "ungünstig" gestorben ist, dass ihr Tod eher beiläufig im großen Medienspektakel um Prinzessin Dianas Beisetzung erwähnt worden ist. ;-)

PS: Auch Heike-Solweig Bleuel tourt durch unterschiedliche Volkshochschulen. "Ich plädiere für einen vernünftigen Umgang!"

Das hört sich doch nicht schlecht an. Aber in ihrem Buch wird eben auch alles zusammengemixt, vom Handygebrauch, über die Handysucht mit entsprechenden Folgen bis zu den kritisierten Grenzwerten und den Mobilfunkmasten.
Abschließend habe ich aber auch Kritik an der hier m.E. oft zu allgemeinen "Verharmlosung" der Sendemasten, was eigentlich das Gegenteil zur pauschalen Ablehnung eines jeden Funkmastens ist. Ich meine mich zu erinnern, dass das IZgMF für 1 mW/m² Belastung im häuslichen Bereich steht und mehr nicht zumuten möchte. Es gibt aber eben doch auch Haushalte, die durch einen Sendemast mehr als diese 1 mW/m² abbekommen und die gehen m.E. unter in der Kritik an den Sendemastbekämpfern.

Wir haben in nächster Zeit ein Gespräch mit einem Standortvermieter der den abgelaufenen Vertrag gekündigt hat, weil er sich der Kritik in der Öffentlichkeit nicht mehr aussetzen möchte. Auf der einen Seite ist gegen den Standort nicht wirklich was einzuwenden, bis auf die Tatsache, dass eben ein Haus direkt auf Augenhöhe zu dem Mast ist und der Mann im Schlafzimmer 1500 µW hat, welcher nur wir mit unserem Laiengerät gemessen haben ohne jegliche Hochrechnung. Der reale Wert ist sicherlich höher. So was muss nicht wirklich sein. Ein paar Meter höher und alles wäre in Ordnung gewesen.

Tags:
Meinungsbildung, Hensinger, VHS, Bleuel, Laienorganisation

Was vertreten wir denn, außer persönliche Meinung

caro, Montag, 24.03.2008, 19:02 (vor 5368 Tagen) @ Doris

PS: Auch Heike-Solweig Bleuel tourt durch unterschiedlich Volkshochschulen. "Ich plädiere für einen vernünftigen Umgang!"

Das hört sich doch nicht schlecht an. Aber in ihrem Buch wird eben auch alles zusammengemixt, vom Handygebrauch, über die Handysucht mit entsprechenden Folgen bis zu den kritisierten Grenzwerten und den Mobilfunkmasten.

Heike-Solweig Bleuel habe ich mehrmals erlebt, auf einer kleineren und einer größeren Veranstaltung und bei einem Fernseh-Auftritt im Studio. Ihr Schwerpunkt liegt erklärtermaßen auf dem Thema Kinder und Handies. Das Buch kenne ich nicht. Vermutlich gibt es da aber auch die Anforderung des Verlages, einen "Rundumschlag" zu machen also auch Masten usw. einzubeziehen.

Was vertreten wir denn, außer persönliche Meinung

KlaKla, Dienstag, 25.03.2008, 08:19 (vor 5368 Tagen) @ Doris
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 25.03.2008, 09:01

Was vertreten wir hier denn alle außer unserer persönlichen Meinung, ohne zu wissen, wer sich hinter den Lesern versteckt? ...? Für mich kann überall ein Stück Wahrheit drinstecken.

Ok, und in diesem Forum kann man mit pro und kontra Teilnehmern diskutieren. Dadurch kann sich die Sichtweise verändern und darin birgt eine Gefahr für die Mobilfunk-Gegner der 1. Generation sowie der ES-Betroffenen.

Peter Hensinger stellt sich dieser Herausforderung nicht.

Ich glaube, er tritt öffentlich auf und verbreitet die tendenziöse Meinung der Mobilfunk-Gegner der 1. Generation gewürzt mit Fehlinterpretationen im Schutz von Gleichgesinnten. Wo ihm Zuspruch sicher ist. Sein öffentliches Auftreten trägt m.M.n. nicht zur Versachlichung in der Mobilfunkdebatte bei weil er Ängste schürt. Seine Webseite stellt klar welche Meinung er vertritt. Überzogen finde ich seinen Anspruch auf Kompetenz beim Thema Mobilfunk. Aber ich weis aus eigener Erfahrung, dass bestimmte Leute jedem Kompetenz zusprechen wenn er sich nur gegen Mobilfunk öffentlich äußert. Quantität statt Qualität.

Ich denke jeder Mensch hat sein eigenes Ordnungssystem wo er welche Meinung hin packt. Meine Meinung ist nicht 1:1 kompatibel mit Ihrer Meinung weil wir einen anderen Ergebnishintergrund haben. Über den Austausch können wir uns angleichen müssen aber nicht.

Welche Qualifikation ein öffentlich auftretender Mobilfunk-Gegner vorzuweisen hat, ist für mich ein wichtiges Puzzelteil geworden. Aber ich möchte die Qualifikationen nicht eingrenzen denn, jeder bewertet sie anders.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Fehlinterpretation, Strategie, Kompetenz, Austausch

persönliche Meinung oder Tatsachen?

Franz, Dienstag, 25.03.2008, 10:37 (vor 5368 Tagen) @ Doris

Was vertreten wir hier denn alle außer unserer persönlichen Meinung, ...

Ich denke, das ist jetzt meine Meinung, dass es durchaus ein Maßstab für gesunden Menschenverstand und geistige Gesundheit ist, ob eine Person in der Lage ist zu unterscheiden, ob es sich bei einer Aussage um eine persönliche Meinung oder um eine Tatsache handelt.

Ein Beispiel:
Ich halte Fee für unglaubwürdig. Das ist meine persönliche Meinung.

Fee behauptet, sie sei "ES". Das ist eine im Forum gut belegte Tatsache.
Das Behaupten ist die Tatsache, nicht der Inhalt ihrer Behauptung.

Wenn man sich das Forum unter diesem Gesichtspunkt mal durchschaut, findet man viele persönliche Meinungen, aber auch gut belegte Tatsachen. Und man findet auch viel Müll von Schreibern, die das nicht auseinanderhalten können.

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