Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

ulido, Freitag, 02.07.2004, 13:57 (vor 6793 Tagen)

Hallo,
mich interessiert ob meine Mutmaßung eingetreten ist, die Veröffentlichung der Studie am letzen Dienstag würde von unseren Massenmedien totgeschwiegen.
Hat irgendjemand einen Bericht gesehen oder gelesen?
Schöne Grüße ulido

Stern-online: 15% der Deutschen schlafen schlecht

mops, Freitag, 02.07.2004, 15:45 (vor 6793 Tagen) @ ulido

Eigentlich durchsuche ich gerade alle "Massenmedien", finde aber nix über die "Ungarische Unfruchtbarkeit" im Zusammenhang mit Handy

Da gibt's allerlei anderes, das ich doch setze, auch wenn der Mobilfunk als Ursache wieder einmal TOP-TABU bleibt

Der Sterne-online: Schlafstörungen bei 15% der Deutschen

http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/index.html?id=525555&nv=cp_L1_rt_al

Rattenweibchen mit mehr Lust auf Sex

mops, Freitag, 02.07.2004, 15:57 (vor 6793 Tagen) @ mops

Oh, darf ich das bringen: neues Mittel schafft mehr Lust auf Sex bei Rattenweibchen :surprised: , möglicherweise auch auf Menschen anwendbar

Dann kann man sich bei diesem Link auch davon überzeugen, dass selbst Österreich nix von der Erkenntnis der ungarsichen Nachbarn meldet:

Neues Mittel weckt bei Rattenweibchen Lust auf Sex

Rattenweibchen mit mehr Lust auf Sex

japs, Freitag, 02.07.2004, 23:45 (vor 6792 Tagen) @ mops

Oh, darf ich das bringen: neues Mittel schafft mehr Lust auf Sex bei Rattenweibchen :surprised: , möglicherweise auch auf Menschen anwendbar

Dann kann man sich bei diesem Link auch davon überzeugen, dass selbst Österreich nix von der Erkenntnis der ungarsichen Nachbarn meldet: Neues Mittel weckt bei Rattenweibchen Lust auf Sex

[/link]
Dann haben wir ganz rollige Weibchen, aber nur noch männliche Schlappschwänze. :-(
Das Weibliche hat schon immer obsiegt, vgl. Amazonen. :-)
Und wer telefoniert dann noch mit dem Handy? :-P

japs

fündig!!! bei sternshortnews

mops, Freitag, 02.07.2004, 16:19 (vor 6793 Tagen) @ mops

Eigentlich durchsuche ich gerade alle "Massenmedien", finde aber nix über die "Ungarische Unfruchtbarkeit" im Zusammenhang mit Handy

Da gibt's allerlei anderes, das ich doch setze, auch wenn der Mobilfunk als Ursache wieder einmal TOP-TABU bleibt

Der Sterne-online: Schlafstörungen bei 15% der Deutschen

Viele Deutsche schlafen schlecht

Jetzt hab ich 'se zitiert gefunden + Quatsch-Forum anbei
http://shortnews.stern.de/start.cfm?id=524114&rubrik1=Gesundheit&rubrik2=Krankheiten&rubrik3=Unfruchtbarkeit&sort=1&start=1

die Spur führt in die Schweiz

mops, Freitag, 02.07.2004, 16:22 (vor 6793 Tagen) @ mops

Jetzt hab ich 'se zitiert gefunden + Quatsch-Forum anbei

http://shortnews.stern.de/start.cfm?id=524114&rubrik1=Gesundheit&rubrik2=Krankheiten&rubrik3=Unfruchtbarkeit&sort=1&start=1

Die Schweizer sind's, die Schweizer sind's :-P

Der Blick ch

http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=72849

die Spur führt in die Schweiz

ulido, Freitag, 02.07.2004, 16:38 (vor 6793 Tagen) @ mops

http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=72849

Hallo,
nur weil die Engländer vielleicht zu blöd sind, selbst etwas zu finden, maßen sie sich an, das ungarische Forschungsergebnis für falsch zu erklären. Wenn der erste Arzt einen Helicobacter im Magentrakt eines Patienten aufspürt, heißt das ja auch nicht, dass der am Ende doch nicht existiert, nur weil der zweite Arzt nichts gefunden hat.

Danke für die Durchsicht der Presseartikel, wobei ich allerdings an die dem Durchschnittsbürger zugänglichen Massenmedien wie ARD, ZDF, Süddeutsche Zeitung u.dgl. gedacht hatte.
Ulido

die Spur führt in die Schweiz

MK., Freitag, 02.07.2004, 16:54 (vor 6793 Tagen) @ mops

http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=72849

Bei Gigaherz.ch wird auch aktuell darauf eingegangen. Demnach stand die Meldung ursprünglich in der Sunday Times vom 27.6.04

siehe Gigaherz:

http://www.gigaherz.ch/790/

M.K.

die Spur führt in die Schweiz

H. Lamarr @, München, Freitag, 09.09.2016, 21:34 (vor 2341 Tagen) @ mops

Die Schweizer sind's, die Schweizer sind's :-P

Die Werbekampagnen der AfD sind extrem teuer. Wer trägt die Kosten? "Spiegel"-Recherchen zeigen: Die Spur führt in die Schweiz. mehr ...

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

die Spur führt in die Schweiz

H. Lamarr @, München, Montag, 12.09.2016, 21:46 (vor 2338 Tagen) @ H. Lamarr

Die Schweizer sind's, die Schweizer sind's :-P

Die Werbekampagnen der AfD sind extrem teuer. Wer trägt die Kosten? "Spiegel"-Recherchen zeigen: Die Spur führt in die Schweiz. mehr ...

Die AfD profitiert in Wahlkämpfen von der indirekten Hilfe eines Vereins. Und niemand in der Parteispitze weiß angeblich, wer die Spender sind. Hat die AfD etwas zu verbergen? mehr ...

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

englich suchen: male fertility

rafael, Freitag, 02.07.2004, 18:36 (vor 6793 Tagen) @ ulido

mich interessiert ob meine Mutmaßung eingetreten ist, die Veröffentlichung der Studie am letzen Dienstag würde von unseren Massenmedien totgeschwiegen.

Die Lösung kann auch darin stecken, dass man lieber englische Worte eingibt. Die Meldung scheint sich mehr im englisch-sprachigen Raum durchgesetzt zu haben, so z.B. bei

BBC News
http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/3844871.stm

Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

RH., Samstag, 03.07.2004, 11:02 (vor 6792 Tagen) @ ulido

mich interessiert ob meine Mutmaßung eingetreten ist, die Veröffentlichung der Studie am letzen Dienstag würde von unseren Massenmedien totgeschwiegen.

Ja, DIE WELT vom 29.06.04, Wissenschaft, berichtet genau darüber:
(c) DIE WELT, nur zur privaten Nutzung

Machen Handys ihre Nutzer unfruchtbar?
Angeblich ein Drittel weniger Spermien - Ungarische Studie sorgt für Kontroverse beim ESHRE-Kongress in Berlin
von Heike Jänz

Handys sollen die Qualität der Spermien mindern

Berlin - Die männliche Fruchtbarkeit nimmt offenbar bei regelmäßigem Mobiltelefonieren ab. Das wollen ungarische Forscher von der Universität Szeged herausgefunden haben, die ihre Ergebnisse heute auf dem Kongress der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Berlin vorstellen. Um ein Drittel soll die Anzahl der Spermien zurückgehen, wenn Männer ihre Handys täglich angeschaltet mit sich umhertragen. Die übrig gebliebenen Spermien können sich der Studie zufolge außerdem schlechter fortbewegen, was wiederum die Befruchtung einer Eizelle erschweren.

Auf dem Kongress der europäischen Reproduktionsmediziner mit 5500 Teilnehmern bezweifeln jedoch Experten die Ergebnisse: "Die Studie wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet", meint Professor Hans Evers, ehemaliger ESHRE-Präsident. "Vielleicht haben Handybenutzer in Ungarn ein besonders stressiges Leben, oder sie kommen aus einer anderen sozialen Klasse als die Nichttelefonierer."

451 Männer hatten die ungarischen Forscher um Imre Fejes 13 Monate lang untersucht, 221 von diesen nutzten ihr Mobiltelefon täglich. Je länger die Probanden ihre Telefone angeschaltet mit sich herumtrugen, desto stärker verringerte sich die Anzahl der Spermien. Auch die Zeitspanne, die Nutzer tatsächlich telefonierten, hatte einen negativen Einfluss auf die Spermienkonzentration und die Beweglichkeit. In einer schriftlichen Aussage teilte Studienleiter Fejes jetzt mit: "Langer Gebrauch von Mobiltelefonen kann die männliche Fertilität negativ beeinflussen, offensichtlich nimmt sowohl die Konzentration als auch die Beweglichkeit der Samenzellen ab." Ob weitere Faktoren diese Ergebnisse beeinflussen, prüften die Forscher allerdings nicht: So untersuchten sie zwar, wie lange eine Person ihr Handy benutzte, nicht aber ob sie es am Körper trug oder in einer separaten Tasche.

Dazu meint der Vorsitzende der ESHRE-Konferenz, Professor Heribert Kentenich: "Das Problem der Strahlung besteht dann, wenn sich eine Verbindung aufbaut. Telefoniert man, so ist das Gerät am Ohr und weit entfernt von den Hoden, wo die Spermien produziert werden." Und mit Ohrsteckern und Lautsprecher ließe sich vermeiden, dass das Handy überhaupt in die Nähe des Körper komme. Trotz zahlreicher Anfragen nahmen die ungarischen Wissenschaftler gestern, am Vortag ihrer Präsentation, zu diesen offenen Fragen nicht Stellung.

Laut Kentenich beeinflussen nur vier Faktoren erwiesenermaßen die Spermienproduktion: "Dauerhafter Alkoholkonsum und Rauchen führen zu einer Abnahme der Samenzellen", so der Fortpflanzungsmediziner. "Auch eine Röntgenbestrahlung zur Therapie von Hodenkrebs macht die meisten Männer infertil." Aus diesem Grund lassen die davon Betroffenen Spermien einfrieren, um sie nach überstandener Erkrankung zur künstlichen Befruchtung einzusetzen. Erst kürzlich hatte ein Paar aus Großbritannien Aufsehen erregt, weil es ein gesundes Kind gezeugt hatte - mit Sperma, das 21 Jahre lang eingefroren war.

"Mit 40 Jahren geht es bergab mit der Spermienproduktion", sagt Kentenich. Dem Experten zufolge schaffen es in Mitteleuropa sechs Prozent aller Paare trotz Kinderwunsch nicht, Nachwuchs zu zeugen. In 40 Prozent liege die Ursache bei den Männern, zu 40 Prozent bei den Frauen. Beim Rest der Fälle seien beide Partner schuld.

- Fortsetzung

Tags:
Fertilität

Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

RH., Samstag, 03.07.2004, 11:04 (vor 6792 Tagen) @ RH.

- Fortsetzung

Machen Handys ihre Nutzer unfruchtbar? (2)

Weltweit suchen Wissenschaftler nun auch nach anderen Gründen für die stetig nachlassende Spermienqualität. Schwedische Wissenschaftler fanden kürzlich, dass eine Infektion mit Chlamydien auch bei Männern zu Infertilität führen kann. Die Forscher aus Göteborg und Umea berichteten im April dieses Jahres in der Fachzeitschrift "Human Reproduction", dass es zu einem Drittel weniger Schwangerschaften kam, wenn die Männer Antikörper gegen die Erreger im Blut hatten. Auch gibt es Hinweise, dass Umweltgifte die Fertilität beeinflussen. Einer italienischen Studie zufolge, die ebenfalls in "Human Reproduction" veröffentlicht wurde, beschädigen Substanzen wie Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Schwefel und Blei die Samenzellen. Das hatten die Forscher bei 85 Männern festgestellt, die an Autobahnmautstellen arbeiteten. Das internationale Forschungsprojekt EDEN (Endocrine Disrupters) soll nun an 1000 jungen Männern untersuchen, welche Faktoren tatsächlich die Spermienqualität beeinflussen.

"In Deutschland werden jährlich rund 60 000 Menschen behandelt, weil ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Weltweit nehmen die Infertilitätsbehandlungen stetig zu", betont Kentenich. "Bislang haben wir aber noch kein einziges Medikament entwickelt, das die Qualität und Anzahl von Spermien tatsächlich verbessert."

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilian-Universität München eine dreijährige Studie begonnen. Die Forscher wollen herausfinden, ob Handystrahlung tatsächlich gesundheitliche Schäden hervorruft wie zum Beispiel Krebs oder Fruchtbarkeitsstörungen.

Artikel erschienen am 29. Juni 2004
(c) DIE WELT, nur zur privaten Nutzung

Tags:
Umweltgifte, Fruchtbarkeit, Spermien, Fruchtbarkeitsstörung, Schwangerschaft

Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

RH., Samstag, 03.07.2004, 11:07 (vor 6792 Tagen) @ RH.

noch ein Artikel dazu:
DIE WELT, 29.06.04, Wissenschaft
(c) DIE WELT, nur zur privaten Nutzung

Biologische Effekte von Mobiltelefonen

Drei von vier Bundesbürgern besitzen bereits ein Handy, und dieser Trend nimmt weiter zu. Das bedeutet auch, dass in Deutschland niemand dem Elektrosmog entkommen kann, den Mobiltelefone verursachen. Wissenschaftler vermuten seit Jahren, dass die hochfrequenten, elektromagnetischen Felder, die in der Umgebung von Sendeanlagen wie Mobilfunk-Basisstationen oder beim Telefonieren mit dem Handy entstehen, der menschlichen Gesundheit schaden. Auch die moderne Handygesellschaft ist alarmiert: Wird an einem Ort eine neue Mobilfunkanlage aufgestellt, kommt es meist zu lautstarken Protesten der Anwohner. "Dabei führt das Handy am Kopf beim Telefonieren zu deutlich höheren Strahlenbelastungen als eine Anlage in der Umgebung", erläutert Dirk Daiber, Pressesprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Dies sei den wenigsten Handynutzern bewusst.


Trotz intensiver Forschung seien bisher keine gesundheitsschädigenden Wirkungen bewiesen. "Es gibt aber Hinweise auf biologische Wirkungen der Strahlenbelastung, die man weiter untersuchen muss", sagt Daiber.


Zu diesem Zweck haben das Bundesumweltministerium und das BfS vor zwei Jahren das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm gestartet. Bis 2006 sollen die biologischen Wirkmechanismen des Mobilfunks erforscht und ihre gesundheitliche Relevanz abgeschätzt werden. So wird etwa getestet, ob hochfrequente, elektromagnetische Felder die Gehirnaktivität beeinflussen können. Außerdem wird eine Querschnittsstudie durchgeführt, um mögliche, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Felder von Mobilfunkanlagen zu erfassen.


In Großbritannien plant ein Forscherteam um Lawrence Challis, Präsident des nationalen Forschungsprogramms Mobile Telekommunikation und Gesundheit (MTHR), die weltweit größte Studie zu diesem Thema: Mindestens 15 Jahre lang sollen Handygebrauch und Gesundheit von 250 000 Menschen verfolgt werden. sam


Artikel erschienen am 29. Juni 2004

Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

Evi @, Sonntag, 04.07.2004, 06:55 (vor 6791 Tagen) @ RH.

"Dabei führt das Handy am Kopf beim Telefonieren zu deutlich höheren Strahlenbelastungen als eine Anlage in der Umgebung", erläutert Dirk Daiber, Pressesprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Dies sei den wenigsten Handynutzern bewusst.

Nur dass ein Handytelefonat bloss wenige Minuten, jedenfalls nur kurz dauert, während die Bestrahlung durch die Funkmasten 24 Stunden anhält und dies dies Jahr für Jahr. Ausserdem kann jeder entscheiden, ob er ein Handy benutzt oder nicht, während niemand gefragt wird, ob er mit einem Sendemasten in seiner Umgebung einverstanden ist.

Trotz intensiver Forschung seien bisher keine gesundheitsschädigenden Wirkungen bewiesen. "Es gibt aber Hinweise auf biologische Wirkungen der Strahlenbelastung, die man weiter untersuchen muss", sagt Daiber.

Das stimmt natürlich nicht. Aber wenn man die bisherigen Erkenntnisse namhafter Forscher nicht zur Kenntnis nehmen will, kann man solches jeden Tag immer wieder behaupten und Untersuchungen bis ins Unendliche anstellen.

Zu diesem Zweck haben das Bundesumweltministerium und das BfS vor zwei Jahren das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm gestartet. Bis 2006 sollen die biologischen Wirkmechanismen des Mobilfunks erforscht und ihre gesundheitliche Relevanz abgeschätzt werden. So wird etwa getestet, ob hochfrequente, elektromagnetische Felder die Gehirnaktivität beeinflussen können. Außerdem wird eine Querschnittsstudie durchgeführt, um mögliche, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Felder von Mobilfunkanlagen zu erfassen.

.... und man geht stets den umgekehrten Weg: Zuerst schädigen, dann untersuchen. Und aus den Fällen von Asbest, Contergan, FCKW, Atomkraft etc. hat man bis heute immer noch nichts gelernt. Es werden die gleichen Fehler stets wiederholt.

In Großbritannien plant ein Forscherteam um Lawrence Challis, Präsident des nationalen Forschungsprogramms Mobile Telekommunikation und Gesundheit (MTHR), die weltweit größte Studie zu diesem Thema: Mindestens 15 Jahre lang sollen Handygebrauch und Gesundheit von 250 000 Menschen verfolgt werden.

250 000 Menschen als Versuchskaninchen, die 15 Jahre lang testen dürfen, wielange sie es aushalten. Geht es noch ein wenig Menschen verachtender?

Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

Gustav, Sonntag, 04.07.2004, 12:01 (vor 6791 Tagen) @ Evi

In Großbritannien plant ein Forscherteam um Lawrence Challis, Präsident des nationalen Forschungsprogramms Mobile Telekommunikation und Gesundheit (MTHR), die weltweit größte Studie zu diesem Thema: Mindestens 15 Jahre lang sollen Handygebrauch und Gesundheit von 250 000 Menschen verfolgt werden.

250 000 Menschen als Versuchskaninchen, die 15 Jahre lang testen dürfen, wielange sie es aushalten. Geht es noch ein wenig Menschen verachtender?

Genau diesen Anmerkungen von Evi stimme ich zu.
Nur zur letzten möchte ich noch anfügen: Wir kämpfen mit dem "demographischen Faktor", der "Alterspyramide" und neuerdings mit dem "Methusalem-Komplott" (neues Buch von Frank Schirrmacher, Mit-Herausgeber der FAZ).
Ich bin inzwischen überzeugt, dass sich so mancher Politiker im Stillen (vielleicht auch schon im vertraulichen Austausch untereinander) sagt, es werde ohnehin "auf natürlichem Wege" mal zu viele alte Menschen geben.
Die Lebensqualität ohne Mobilfunk wäre in Europa enorm und die Altererwartung stiege immer mehr an. Ich sage das schon im Konjunktiv. Denn es gibt ihn eben: den rasenden, gepushten Ausbau des Mobilfunks.
Ich sage es krass: Da sollen doch ruhig mal wieder ein paar "Letal-Faktoren" hinzukommen. Die Politiker wollen das! Es ist naheliegend nach Rentendiskussion, Altersarmut, etc.
Der Mobilfunk als "Krankmacher" und mehr ist im Sinne der Politiker!

In diesem Sinne herzliche Grüße

Gustav

Nachfrage zur Ungarischen Fortpflanzungsstudie

Evi @, Sonntag, 04.07.2004, 12:26 (vor 6791 Tagen) @ Gustav

Da kann schon was dran sein, denn ein wenig böse nachgefragt: Warum werden ausgerechnet auf Altenheime so gerne Mobilfunkantennen gebaut und dort ebenso überall Schnurlostelefone im DECT-Standard aufgestellt? Warum bekommen dort Senioren sogar "Unterricht" im Handytelefonieren (in der Schweiz organisiert durch Pro Senectute), wo doch in jedem Zimmer ebensogut herkömmliche Schnurtelefone auf jedem Nachttisch stehen können, wie sie seit eh und je tadellos ihren Dienst getan haben?

Wenn immer nach etwas geforscht werden muss, was schon längst als schädlich entlarvt ist, kommt mir das so vor wie:
Rennen wir doch wie die Hühner über die Strasse und schauen hinterher, was passiert (wieviele tot gefahren wurden. Dann stellen wir eventuell ein Warnschild auf, das heisst: Vor dem Überqueren der Strasse erst nach links und rechts sehen.

Immer mehr Männer unfruchtbar

help, Montag, 05.07.2004, 14:50 (vor 6790 Tagen) @ ulido

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