Aktuelle Zahlen zu Krebsneuerkrankungen (Allgemein)

Doris @, Mittwoch, 20.02.2008, 15:17 (vor 5458 Tagen)

Trend dürfte sich fortsetzen
Trauriger Rekord: 436.000 neue Krebsfälle im Jahr

Berlin (RPO). Fast jede Minute erhält in Deutschland ein Patient die erschreckende Diagnose Krebs: Mit 436.000 Neuerkrankungen und 208.000 Todesfällen im Jahr ist inzwischen ein trauriger Rekord erreicht. Diese Zahlen gab die Deutsche Krebsgesellschaft vor dem Deutschen Krebskongress in Berlin bekannt. Dort sollen die neuesten Früherkennungs- und Therapiemöglichkeiten vorgestellt werden.

Nach Berechnung des Robert-Koch-Instituts lag die jüngste verfügbare Zahl - sie bezieht sich auf das Jahr 2004 - rund 11.000 höher als der Vergleichswert 2002. Die häufigsten Krebserkrankungen bei Männern ist Prostatakrebs mit 58.570 und Darmkrebs mit 37.250 Fällen. Bei Frauen sind es Brustkrebs mit 57.230 und Darmkrebs mit 36.000 Fällen im Jahr.

Ein Grund für die Zunahme sei die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung, erklärte Kongress-Präsident Manfred Kaufmann. Der Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, Michael Bamberg, rechnet auch damit, dass der Trend sich fortsetzt. "Obwohl die Überlebenschancen für viele Tumorarten sich in den letzten Jahren erheblich verbessert haben, werden schon auf Grund der sich veränderten Altersstruktur der Bevölkerung die Krebserkrankungen weiter zunehmen."

Die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski, forderte zur verstärkten Zusammenarbeit im Kampf gegen Krebs auf. "Die Hälfte aller Krebspatienten kann heutzutage geheilt werden", erklärte Schipanski in Bonn. "Um Krebspatienten optimal zu versorgen, sind eine fachübergreifende ärztliche Kooperation sowie eine enge Verzahnung der ambulanten und stationären Betreuung notwendig."

Mit dem 28. Deutschen Krebskongress vom (morgigen) Mittwoch bis Samstag in Berlin will die Krebsgesellschaft die Weichen für eine bessere Versorgung stellen. Zum Kongress werden mehr als 7.500 Teilnehmer erwartet, darunter mehr als 1.000 namhafte Referenten mit zum Teil unveröffentlichten Daten. Der Kongress soll den neuesten Kenntnisstand bei der Vermeidung, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Tumorerkrankungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen.

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wissen/gesundheit/534628

Aktuelle Zahlen zu Krebsneuerkrankungen

helmut @, Nürnberg, Mittwoch, 20.02.2008, 17:44 (vor 5458 Tagen) @ Doris

Trend dürfte sich fortsetzen Trauriger Rekord: 436.000 neue Krebsfälle im Jahr


Man könnte auch "Na und?" dazu sagen. Das sind gerademal 1/2 % (ein halbes Prozent) der Bevölkerung.

Mit Mobilfunk haben diese Zahlen ja nichts zu tun!

Wie sagte ein Arzt zu meiner Frau, als bei ihr Schildrüsenkrebs diagnostiziert wurde?

"Niemand hat ein Recht auf das ewige Leben"

Man kann den Leuten nur raten, eine entsprechende Lebensweise zu führen und vor allem rechtzeitig zum Arzt und zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Ein Diagnose, "Krebs im Endstadium" muß heute wirklich nicht mehr sein und dann hat man auch noch gute Chancen auf Heilung.

MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Aktuelle Zahlen zu Krebsneuerkrankungen

Doris @, Mittwoch, 20.02.2008, 19:38 (vor 5458 Tagen) @ helmut

Trend dürfte sich fortsetzen Trauriger Rekord: 436.000 neue Krebsfälle im Jahr

Also, fange ich mal an.
Ein sehr gewichtiges, hier immer wieder vorgebrachtes ARgument, ist die Überalterung in der Bevölkerung. Wird auch in dem Artikel aufgeführt. Leuchtet mir ein, wenn der Krebs auch im Alter auftritt.
An erster Stelle steht Brustkrebs bei Frauen. Wenn man unter "Auslöser für Brustkrebs" googelt finde ich verschiedene Faktoren, die in Frage kommen könnten. Also nicht "Überalterung" sondern viele Faktoren, was für mich bedeutet, es ist nicht wirklich bekannt.

Man könnte auch "Na und?" dazu sagen. Das sind gerademal 1/2 % (ein halbes Prozent) der Bevölkerung.

Ich denke, dass Sie das nicht so kaltschnäuzig meinen, wie sich das anhört. Wissen Sie, Helmut, wenn Sie zu dem 1/2 Prozent gehören, dann sagen Sie nicht mehr "na und". Aber trotzdem haben Sie grundsätzlich nicht unrecht, was Sie sagen.

Mit Mobilfunk haben diese Zahlen ja nichts zu tun!

Also ich würde niemals behaupten, das hat eindeutig was mit Mobilfunk zu tun, aber was Sie behaupten, das können Sie auch nicht beweisen. Und solange Unklarheit herrscht über das was Brustkrebs z.B. auslöst, kann auch Mobilfunk mit eine Rolle spielen. Und wenn man sich mal ein paar Sachen beim Googeln anschaut, dann sind ein paar Gedankengänge in diesem Zusammenhang durchaus legitim. Da ich eigentlich schon wieder weg sein müsste, werde ich jetzt nicht näher darauf eingehen.

Wie sagte ein Arzt zu meiner Frau, als bei ihr Schildrüsenkrebs diagnostiziert wurde?

"Niemand hat ein Recht auf das ewige Leben"

Na ja, ich denke, Ihrer Frau hätte eine feinfühligere Antwort auch nicht geschadet, obwohl der Arzt ja wiederum auch nicht unrecht hatte. Und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass auch Ihre Frau und vielleicht auch Sie in dieser Notsituation Ihr Leben nach Faktoren abgesucht haben, die ein evtl. Auslöser für den Schilddrüsenkrebs hätte sein können. Das ist normal in so einer Situation und eben in allen RIchtungen erlaubt.

Man kann den Leuten nur raten, eine entsprechende Lebensweise zu führen und vor allem rechtzeitig zum Arzt und zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.

Hier haben Sie auch recht und jeder definiert es eben anders, was zu "einer entsprechenden Lebensweise" für ihn dazugehört.

Ein Diagnose, "Krebs im Endstadium" muß heute wirklich nicht mehr sein und dann hat man auch noch gute Chancen auf Heilung.

Richtig, aber ein Schnupfen steckt man doch noch leichter weg, als die Diagnose "Krebs", so ganz cool bleibt wohl keiner.

Tags:
Statistik, Ueberalterung

Melatonin und Brustkrebs

Doris @, Samstag, 23.02.2008, 18:14 (vor 5455 Tagen) @ Doris

Ein erhöhtes Brustkrebsrisiko wird immer wieder in Zusammenhang mit Melatoninmangel gebracht.

Dr. Scheiner, der für diese Untersuchungen bekannt ist, wird dafür immer wieder kritisiert, da diese Werte vor Gericht nicht anerkannt werden.

Das RKI-Institut äußert auch Kritik an Melatoninbestimmungen im Zusammenhang mit EMF.

Vielleicht kapiere ich die Kritik nicht, aber was ist falsch an dokumentierten Melatoninwerten, die ja vorwiegend von mobilfunkkritischen Ärzten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme einer Mobilfunkbasisstation durchgeführt werden.
Gerade was die Beschwerden um die Sender betrifft, gibt es doch eh keine andere Möglichkeit, als in Eigeninitiatve z.B. solche Untersuchungen vornehmen zu lassen. Die werden ja auch für recht günstiges Geld angeboten. Da kann man doch so viel nicht falsch machen, vielleicht bringt es nur im Moment noch nichts, aber ein Vorher-Nachher Wert bei Melatonin ist so auf jeden Fall für später dokumentiert.

Melatonin und Brustkrebs

RDW, Samstag, 23.02.2008, 19:00 (vor 5455 Tagen) @ Doris

Vielleicht kapiere ich die Kritik nicht, aber was ist falsch an dokumentierten Melatoninwerten, die ja vorwiegend von mobilfunkkritischen Ärzten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme einer Mobilfunkbasisstation durchgeführt werden.
Gerade was die Beschwerden um die Sender betrifft, gibt es doch eh keine andere Möglichkeit, als in Eigeninitiatve z.B. solche Untersuchungen vornehmen zu lassen. Die werden ja auch für recht günstiges Geld angeboten. Da kann man doch so viel nicht falsch machen, vielleicht bringt es nur im Moment noch nichts, aber ein Vorher-Nachher Wert bei Melatonin ist so auf jeden Fall für später dokumentiert.

Nicht viel falsch machen?
Da sind Sie aber völlig auf dem Holzweg. Lesen Sie noch einmal das Kapitel 3 und den Abschnitt davor aus dem von Ihnen verlinkten Dokument des RKI richtig durch.
Ein an "bestimmten" Ergebnissen interessierter "Experte" kann jedes beliebige Ergebnis provozieren...., ganz unabhängig von der zurechtgebogenen Interpretation danach. Und das Geld für eine solche Untersuchung in Eigenregie können Sie genausogut für die Zukunftsdeutung aus einer Glaskugel auf dem Jahrmarkt ausgeben, das Ergebnis wird vergleichbar zuverlässig sein.

RDW

P.S.: Ich werde es wohl nie begreifen: Da forschen millionenteure Programme seit Jahrzehnten an wenn überhaupt minimalen biologischen Wirkungen solcher schwachen Felder wie des Mobilfunks und dann glauben Laien oder Schüler-forscht-Gruppen mit ein paar Experimenten quasi aus dem Haushaltsschrank mal eben so die Antwort zu finden. Klar, dass das manche ausnutzen....

Melatonin und Brustkrebs

Fee, Samstag, 23.02.2008, 19:32 (vor 5455 Tagen) @ RDW

P.S.: Ich werde es wohl nie begreifen: Da forschen millionenteure Programme seit Jahrzehnten an wenn überhaupt minimalen biologischen Wirkungen solcher schwachen Felder wie des Mobilfunks und dann glauben Laien oder Schüler-forscht-Gruppen mit ein paar Experimenten quasi aus dem Haushaltsschrank mal eben so die Antwort zu finden. Klar, dass das manche ausnutzen....

Für eine erkenntnismässig weiterbringende Studie benötigt es zwei Faktoren: Fachkenntnisse UND Aufrichtigkeit, wenn eines davon fehlt, wird es nichts.

Ausserdem bin ich froh, dass Sie doch noch in Foren mit Laien diskutieren, nachdem Sie Dampf abgelassen haben. Uebrigens haben wir zwei Leuchtstofflampen in selten benutzten Räumen und es sind solche ohne Vorschaltgerät, also flimmernde. Energiesparlampen haben wir keine und ich habe einen Vorrat an Glühbirnen angelegt, weshalb sollte ich mir zusätzlichen Elektrosmog antun.

Melatonin und Brustkrebs - Fakten

Doris @, Samstag, 23.02.2008, 21:41 (vor 5455 Tagen) @ RDW

Ich schließe mich der Äußerung von Fee an und bin froh, dass Sie doch noch ein waches Auge auf Laiendiskussionen haben. In Kritikerkreisen wird man ständig mit diesen "Parolen" konfrontiert und mit diesen Fakten kann dagegengehalten werden.
Und durch Ihre momentan etwas leicht explosive Art komme ich dann bei Diskussionen auch nicht in Gewissenskonflikt mich in meiner Kampfbereitschaft ausbremsen zu lassen.;-)

Nicht viel falsch machen?
Da sind Sie aber völlig auf dem Holzweg. Lesen Sie noch einmal das Kapitel 3 und den Abschnitt davor aus dem von Ihnen verlinkten Dokument des RKI richtig durch.

Also im Abschnitt davor steht folgendes

Da die Melatoninsekretion einem circadianen Zeitgang unterliegt und die Akrophase bei unterschiedlichen Personen im Verlauf des Tages und der Nacht zu anderen Zeiten auftritt, sind Einzelbestimmungen wenig aussagefähig. In wissenschaftlichen Studien werden daher üblicherweise Konzentrationszeitprofile erhoben, wobei die Einwirkung von hellem sichtbaren Licht vermieden werden und die Probengewinnung während der Nacht unter "Rotlichtbedingungen" (Schlaflabor)erfolgen muss, um die natürliche Sekretion während der Dunkel- phase nicht zu unterbrechen. Ein einfacher Summenparameter steht mit der Bestimmung des Metaboliten 6-OHMS zur Verfügung, aber auch hier ist wegen des Einflusses der circadianen Rhythmik darauf zu achten, dass festgelegte Zeitintervalle der Uringewinnung eingehalten werden, z.B. 24-Sunden-
Urin oder der gesamte Urin in der Zeit von 22-8 Uhr.

Ok, die strenge Überwachung des Schlafes ist nicht gewährleistet, wenn da irgendjemand Blut abnimmt und diese Proben Dr. Scheiner schickt.
Aber das mit dem gesammelten Urin, das zumindest muss ihm bekannt sein. Ok, ist trotzdem nicht streng wissenschaftlich.

3 Einflüsse auf die Melatoninsekretion beim Menschen

Die pineale Melatoninsekretion wird durch die Einwirkung von hellem sichtbarem Licht auf die Netzhaut stark vermindert. Unterbrechungen der Dunkelheit in der Nacht (Licht zur Nacht) sind der wichtigste Einflussfaktor [37]. Tierexperimentell kann die Melatoninsekretion auch durch elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Bereichs beeinflusst werden, z.B. niederfrequente EMF sowie gepulste statische Magnetfelder [5, 38]. Für den Menschen ist letzteres jedoch nicht bewiesen.
Verschiedene Medikamente können die Melatoninproduktion beeinflussen, darunter Betablocker, Kalziumantagonisten und Psychopharmaka (Benzodiazepine), Antidperessiva (MAO Hemmstoffe), ebenso wie Alkoholkonsum [39-41].
Sowohl die Art der Nahrung als auch die Menge und der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme haben einen Einfluss auf die zirkulierende Melatonin- konzentration [28, 42]. Es ist bekannt, dass manche Pflanzen (Tomaten, Bananen, Mais, Reis, Gerste) Melatonin enthalten [43-47]. Auch das Trinken von coffeinhaltigen Getränken kann den Melatoninspiegel im Serum beeinflussen [48, 49]. Auch die Nahrungsmenge selbst hat einen Einfluss, bei Nahrungsreduktion (Fasten) und bei anorektischen Menschen kommt es zu einer veränderten Ausschüttung von Melatonin [39, 50-53].

So und bezüglich der korrekten Aufklärung für den mitlesenden Laien hier noch der Absatz 4.

4 Bewertung und Empfehlung

Bisher liegen keine Studien, wissenschaftlich belegte Daten oder andere Erkenntnisse vor, die eine Aussage gestatten, ob sich die Bestimmmung von Melatonin im Serum/Speichel oder der Bestimmung von Melatoninmetaboliten im Urin zur spezifischen Erfassung biologischer Wirkungen elektromagnetischer
Felder und Hochfrequenzstrahlung eignet.
Wegen der Messunsicherheiten und Interferenzen bei der Probennahme, Lagerung und Analytik von Melatonin und angesichts der vielfältigen sonstigen Einflüsse und Rückkopplungen auf die Melatoninbildung in der Epiphyse bzw. dem Intestinaltrakt und der daraus resultierenden großen interindividuellen Schwankungsbreite erweist sich die Melatoninkonzentrationen im Speichel oder Serum als sensitiver oder spezifischer Biomarker der Belastung und der Beanspruchung durch EMF als nicht geeignet. Da die interindividuelle Streuung
sehr hoch ist, sind Reihenuntersuchungen ohne Aussagekraft, zumal Einflussfaktoren (z. B. Licht zur Nacht, Ernährung) in Feldstudien kaum zu kontrollieren sind [23].
Die Kommission hält Melatonin somit nicht für einen validierten
Biomarker, um die Exposition oder biologischen Wirkungen von nieder- bzw. hochfrequenten EMF bei einzelnen Patienten oder Bevölkerunggruppen zu erfassen. Bestimmungen von Melatonin, gemessen im Speichel, Serum oder als Ausscheidung des Metaboliten 6-Hydroxy-Melatoninsulfats, sind
nicht geeignet, um aus den gewonnenen Ergebnissen gesundheitliche
Schlussfolgerungen zu ziehen bzw. gesundheitliche Beurteilungen oder Gefährdungsabschätzungen durch elektomagnetische Felder für den Menschen vorzunehmen.

Quelle: Robert-Koch-Institut

So, jetzt sind die Fakten zu "Sinn und Unsinn der Melatoninbestimmungen unter laienhaften Bedingungen" schön zusammengefasst.

Fazit: Die 27,-- Euro für die Untersuchung sind demzufolge besser in einen schönen Abend mit Pasta und Vino investiert mit verliebtem Blick in die Augen seines Gegenübers. Und wenn der, welcher gegenüber sitzt, vielleicht der heimliche Geliebte ist, dann hat das sicherlich einen drastischeren Einfluss auf den Melatoningehalt als die nahe Mobilfunkantenne. :yes:

P.S.: Ich werde es wohl nie begreifen: Da forschen millionenteure Programme seit Jahrzehnten an wenn überhaupt minimalen biologischen Wirkungen solcher schwachen Felder wie des Mobilfunks

Das werde ich auch nie begreifen, warum millionenteure Programme seit Jahrzehnte an minimalen biologischen Wirkungen forschen, obwohl der tägliche Gang über die Straße wesentlich mehr Gefahren birgt.

Tags:
Krebs, Brustkrebs, Melatonin, RKI, Urintest

Melatonin und Brustkrebs - Fakten

Fee, Samstag, 23.02.2008, 22:10 (vor 5455 Tagen) @ Doris
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.02.2008, 22:38

P.S.: Ich werde es wohl nie begreifen: Da forschen millionenteure Programme seit Jahrzehnten an wenn überhaupt minimalen biologischen Wirkungen solcher schwachen Felder wie des Mobilfunks

Das werde ich auch nie begreifen, warum millionenteure Programme seit Jahrzehnte an minimalen biologischen Wirkungen forschen, obwohl der tägliche Gang über die Straße wesentlich mehr Gefahren birgt.

Hallo Doris

Diesen Satz meinen Sie aber jetzt doch nicht ernst. Erstens halte ich die Felder von Mobilfunk überhaupt nicht für schwach, zweitens sind es jedenfalls für mich keine minimalen biologischen Wirkungen, sondern ich bekomme schlimme gesundheitliche Beschwerden davon. Das Risiko, wegen des zunehmenden Elektrosmogs von meinem Zuhause vertrieben zu werden, halte ich zumindest für ebenso gross wie dasjenige beim täglichen Gang über die Strasse, ich halte es für mein grösstes Lebensrisiko und im Gegensatz zum Strassenverkehr kann man auch durch Vorsehen nichts verbessern, ausserdem kann jemand, der keinen Strassenverkehr möchte, sich zumindest zu Hause sicher fühlen, während dies beim Elektrosmog nicht so ist.

Ob die Aussagen vom Robert Koch-Institut stimmen, müssten Betroffene zusammen mit einem unvoreingenommenen Forscher in verschiedenen Situationen testen können, denn es bestehen zuviele Interessen daran, dass nichts gefunden wird. Im Grund genommen glaube ich keiner Studie mehr ohne Ergebnis, die nicht von beiden Seiten in Design, Durchführung und Interpretation durchgeführt worden ist.

Klare Worte findet man hier: http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=1840&parent=0&forum_id=4

Melatonin und Brustkrebs - Fakten

Doris @, Samstag, 23.02.2008, 23:35 (vor 5455 Tagen) @ Fee

Das werde ich auch nie begreifen, warum millionenteure Programme seit Jahrzehnte an minimalen biologischen Wirkungen forschen, obwohl der tägliche Gang über die Straße wesentlich mehr Gefahren birgt.

Hallo Doris

Diesen Satz meinen Sie aber jetzt doch nicht ernst.

Nein, der bezog sich auf diese Äußerung von RDW in seinem Forum. Ohne Smilie kann sowas in einer anonymen Internetdiskussion verständlicherweise falsch verstanden werden.

Ob die Aussagen vom Robert Koch-Institut stimmen, müssten Betroffene zusammen mit einem unvoreingenommenen Forscher in verschiedenen Situationen testen können, denn es bestehen zuviele Interessen daran, dass nichts gefunden wird. Im Grund genommen glaube ich keiner Studie mehr ohne Ergebnis, die nicht von beiden Seiten in Design, Durchführung und Interpretation durchgeführt worden ist.

Wer ist von der Kritikerseite Ihrer Meinung nach kompetent und unabhängig, bei dem Sie sich wirklich gut vertreten fühlen?

Mir zumindest zeigt das RKI-Dokument, dass es nicht damit getan ist, einfach mal ein bisschen Blut abzunehmen, sondern da spielen doch jede Menge andere Fakten mit eine Rolle. Und dass vor Gericht ein entsprechender Melatoninwert, der nicht unter strengsten wissenschaftlichen Bedingungen ermittelt wurde, nicht anerkannt wird, leuchtet mir schon ein. Deshalb wird bei manchen Neulingen, die sich gegen einen Masten wehren, eine Hoffnung geweckt, die sich nicht erfüllen kann, weil es eben nicht nur mit ein bisschen Blut abnehmen und messen getan ist.

Tags:
, Brustkrebs

Melatonin und Brustkrebs - Fakten

Fee, Sonntag, 24.02.2008, 07:13 (vor 5454 Tagen) @ Doris

Wer ist von der Kritikerseite Ihrer Meinung nach kompetent und unabhängig, bei dem Sie sich wirklich gut vertreten fühlen?


Diese Frage möchte ich nicht mit Namen beantworten, da dies sonst andern nicht erwähnten gegenüber unfair sein könnte. Gut wäre für eine solche Abklärung jemand, der unvoreingenommen daran gehen würde und nicht schon auf ein vorgefasstes Ergebnis hinarbeiten möchte, sollte (wie z.B. ES darf es nicht geben, wie mache ich das?) und der das Fachwissen dazu hat, wegen der sonst üblichen Kritik an den gegenseitigen Studien am besten in Zusammenarbeit mit der "andern" Seite.

Forschung vernachlässigt

KlaKla, Freitag, 22.02.2008, 10:04 (vor 5456 Tagen) @ Doris

Fakt ist, es wird Spekuliert dass auch Mobilfunkstrahlung Krebs erzeugt oder den Wachstum begünstigt. Beweise aber gibt es nicht.

Die LMU hat Ratten dauerhaft befeldet. Öffentlich bekannt, ist lediglich dass sich ihr Auftrag auf die Blut-Hirn-Schrankt und Melatonin bezog.

Soweit mir bekannt, tritt bei weiblichen Ratten (Haustier) unter normalen Haltungsbedingungen verstärkt Brustkrebs auf. Die LMU hätte checken können, wie es sich unter dauer Befeldung verhält.
Ist ein Anstieg an Brustkrebs zu verzeichnen ja oder nein.

Wir wissen nicht was die LMU vielleicht noch Untersucht hat und was davon vielleicht zurück gehalten wird. (Laienhafte Spekulation, begründet auf mangelndem Vertrauen.)

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Tags:
Ratten, Haustiere

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