Neues vom Arbeitskreis Mobilfunk Kempten (Allgemein)

Gast, Freitag, 04.01.2008, 22:52 (vor 6011 Tagen)

Liebe Mitaufklärer und Interessierte!

Zum Beginn des neuen Jahres 2008 hat der evangelische Pfarrer Häublein aus Oberammergau an Herrn Dr. med. Juds, den Leiter des Gesundheitsamtes von Garmisch-Partenkirchen, geschrieben. Diesen Brief, den wir als Anlage beifügen, finden wir wichtig und er sollte verbreitet werden! Herr Pfarrer Häublein sollte als psychisch krank "abgeschoben" werden, weil er u.a. für seine Kirche unbequem geworden ist. Zur Info: die evangelische Kirche befindet sich durch die Vermietung von Kirchtürmen für Sendemasten in enger Zusammenarbeit mit den Mobilfunkbetreibern. Mobilfunksender in den Kirchtürmen sind hervorragende "Verstecke". Man denkt, da sind nur die wunderbaren Glocken drin. Zur Erinnerung: Dr. Emoto hat durch Bestrahlung von Wasser mit einem Handy das sogenannte "Teufelskristall" erhalten. Paßt doch hervorragend zusammen, oder?

Herr Dr. med. Juds hatte in Bezug auf den Spiegel-Artikel "Der Hamster ist Zeuge" dem Oberammergauer Bürgermeister "gute Unterhaltung" hiermit gewünscht. Wer die Hintergründe dieses diffamierenden und tendenziösen bzw. u. E. "erkauften" Artikels kennt (s. auch "Funkstille über Strahlungsschäden" aus der Zeitschrift "Message" vom Januar 2007), muß sich doch sehr über die Haltung eines Leiters eines Gesundheitsamtes wundern.

Oder auch nicht, wenn man andere Dinge ebenfalls weiß: Gegen den Gesundheitsminister des Saarlandes ist im Jahr 2006 Strafanzeige gestellt worden und zwar wegen "Unterlassener Hilfeleistung" und "Verführung Untergebener zu einer Straftat". Es ist bekannt geworden, dass er eine Anweisung an seine Gesundheitsämter gegeben hat, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen.

Wie wir selbst durch Telefonate mit dem für Kempten zuständigem Gesundheitsamt Sonthofen erfahren mussten, lehnt man dort die Mithilfe in Bezug auf die Kemptener Blutuntersuchung ab mit Berufung auf die "Vorgesetzten". Nun ist es aber so, dass die Aufgabe von Gesundheitsämtern genau dies wäre: das Beobachten von Gefahren und das Handeln diesbezüglich! Wir müssen höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass es eine Anweisung von Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter gibt, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen:

Augen zu, Ohren zu, Klappe halten: Gefährdung durch Mobilfunk darf es nicht geben und gibt es deswegen auch nicht!

Wer den "Fall Oberammergau" noch nicht mitbekommen hat, der kann sich gerne an unseren Arbeitskreis wenden. T-Mobile, Befürworter und unsere Politiker behaupten ja immer noch, Oberammergau sei ein Einzelfall. Jedoch standen bei den Oberammergauer Betroffenen die Telefone seit der Ausstrahlung der Sendung "ZDF-Reporter" vor einigen Wochen nicht mehr still und aus allen Himmelsrichtungen bekommen sie Zuschriften. Oberammergau ist doch so ziemlich "überall" ( s. unser letztes Rundschreiben: Auszug aus der Zeitschrift "OHA" ).
Den Film, der in Pfarrer Häubleins Brief erwähnt worden ist, nämlich ein besonderer Film aus dem Jahr 2004/05 "Die Glocken von Mamerta" kann man auf folgender website finden: www.diagnose-funk.ch unter Aktuelles!

"Niemals in der Geschichte der Menschheit gab es eine Praxis wie wir sie jetzt mit der Vermarktung und Verbreitung von Produkten erleben, welche für die menschliche Biologie lebensfeindlich sind - durch eine Industrie mit Vorwissen dieser Effekte."

( Robert C. Kane, ehem. Handy-Entwickler von Motorola in seinem Buch "Cellular Telephone Russian Roulette" )

Kempten, den 4. Januar 2008

Diese Nachricht erhalten Sie vom:

Arbeitskreis Mobilfunk und Gesundheit Kempten

Kontaktpersonen:

Anke Kern weltenbaum@online.de
und Wolfgang Jogschies strahlenfrei-gesund@t-online.de

Tags:
Kempten, Kern, Kirchturm, Strafanzeige, Saarland, Arbeitskreis, Kolportage, Verführung, Qigong

Pfarrer Häublein an Dr. Juds

Gast, Freitag, 04.01.2008, 23:01 (vor 6011 Tagen) @ Gast

Sehr geehrter Herr Dr.Juds,
ein gesundes neues Jahr wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie. Mir selber und vielen meiner Gemeindeglieder wäre dies zu wünschen der blanke Hohn. Es ist nämlich nicht abzusehen, dass das Strahlengewitter, das Menschen aus ihren Häusern, in die Keller, in den Wald und aus ihrer Heimat treibt, so bald nachlassen wird. Zudem ist die Gesundheit vieler schon so angegriffen, dass an Gesundung kaum mehr zu denken ist. Blut- und Hormonuntersuchungen im Ammertal sind, sehr geehrter Dr.Juds daher dringend notwendig, um im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes noch größeren Schaden abzuwenden. Mangel am Hormon Melatonin z.B. zerstört nicht nur den Schlaf der Menschen sondern begünstigt das Auftreten freier Radikaler in den Zellen- und damit das Auftreten von Krebs. Schauen Sie sich, sehr geehrter Dr.Juds, doch die Karzinomraten von Ettal über Saulgrub, Kohlgrub bis Peiting an!!! Warum gab es Mitte der 90er Jahre, vor Beginn des flächendeckenden Mobilfunks im Garmischer Krankenhaus nur ca.500 Chemotherapien im Jahr -und heute sind es über 3000? Was ist der Grund für eine Steigerung um 600 Prozent.?? Dieser Behandlung haben sich auch diverse meiner Gemeindeglieder unterziehen müssen - nicht alle mit Erfolg.

Vielleicht meinen Sie, sehr geehrter Herr Dr.Juds, wir würden hier im Ammertal mit unseren besonderen schauspielerischen Fähigkeiten ein medienwirksames Mobilfunkpassionsspiel inszenieren, in Ihrem schönen Ort Garmisch hingegen seien Mobilfunkprobleme kein Thema. Sollten Sie das so sehen, sehr geehrter Herr Dr.Juds, dann ist dies unzutreffend. Uns erreichen nämlich auch aus dem gesamten Loisachtal, aus Eschenlohe, Farchant, Oberau und Garmisch Anrufe von Menschen, die durch Elektrosmog schwer betroffen und zum Teil schon verzweifelt sind.

Damit Sie, sehr geehrter Dr.Juds nicht nur vom Freistaat, den Ärztekammern oder dem "Informationszentrum für Mobilfunk" informiert werden, sind als Dateianlage ein paar ganz kernige Infos beigegeben. Die Glocken von Sankt Mamerta mögen mit dem Geist Gottes sie in Ihr Herz tragen.

Die Jahreslosung für 2008 lautet: Jesus Christus spricht :" Ich lebe und Ihr sollt auch leben". Dieser hohe Anspruch sollte einem praktizierenden Christen, der für Leben und Gesundheit oberste Verantwortung bei uns trägt, zu denken geben. Mit der Hypothek, nicht gehandelt zu haben, obwohl alles Leben sichtbar bedroht ist, möchte ich persönlich einmal nicht vor einen Schöpfer und Heiland treten, der uns solche göttliche Worte wie die der Jahreslosung hinterlassen hat.

Ich gehöre, sehr geehrter Dr.Juds in keiner Weise zur "Chaos-Sponti-Anti-Links- Grün-Öko-Müsli..und was auch immer-"Fraktion. Ich kann eine blitzsaubere Karriere in der Traunsteiner Jungen Union vorweisen, in die ich mit Ende meines 14.Lebensjahres bereits eingetreten bin. In Punkto Mobilfunk allerdings kann ich weder CSU -konform, staatstragend noch wirtschaftsfreundllich sein, weil Regierungen hier weltweit der Verlockung des Mamoms unterlegen sind und bei den Risiken einfach nicht genau hingeschaut haben. Christlich betrachtet ereignet sich hier etwas Satanisches, Dämonisches und tendenziell Apokalyptisches. Weltlich gesehen, ist es der größte Freilandversuch in der Geschichte der Menschheit mit einer Wirkgröße, die n i e auf ihre biologische Wirksamkeit hin untersucht wurde und die jetzt schon sichtbar ihre Blutspur zieht.

Im Saarland haben die Gesundheitsämter Weisung, bei Beschwerden in Sachen Mobilfunk keinen Handlungsbedarf zu sehen. Wer da Bedenken äußert oder sich gar als Betroffener bezeichnet, soll als eine Subspecies des Hypochonders angesehen werden, also als eine Art "Elektrochonder". Tendenziell seien die Probleme der Betroffenen in den Bereich des Psychischen zu verorten und psychotherapeutische Behandlung sei indiziert. Nun habe ich persönlich allerdings als Elektrosmoggeschädigter es auf 16 Seiten schriftlich, dass an meinem Nervenkostüm oder meiner Psyche auch nicht das Geringste im Argen liegt. Meine Nervenleitungen allerdings geraten in der Nachbarschaft von Handys, Dect-Telefonen oder starken EMF-Feldern aus der Spur.

Alle Versuche, Betroffene zu psychiatrisieren sind nur Versuche, sich des Problems geräuschlos zu entledigen. Psychiatrisierung war leider in allen totalitären Systemen der Königsweg, renitente Opponenten zu entsorgen. Gebe Gott, dass wir nicht schon wieder auf dem Weg dorthin sind. Ich hoffe also, dass es eine solche Anweisung in bayerischen Gesundheitsämtern nicht gibt. Wenn es sie allerdings doch geben sollte, dann gilt das Wort aus der Apostelgeschichte: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen" Apg 5,29
alles Gute und Gottes Segen - es geht um nichts weniger als die Zukunft unser Kinder, unserer Jugendlichen unseres Volkes, ja der ganzen Menschheit.

Carsten Häublein

Tags:
Oberammergau, Brief, Elektrochonder, Pfarrer, Häublein, Theologe

Pure Propaganda v. Arbeitskreis Mobilfunk Kempten

KlaKla, Samstag, 05.01.2008, 10:10 (vor 6010 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 05.01.2008, 10:54

Neues vom Arbeitskreis Mobilfunk Kempten

Schmetterling @, Samstag, 05.01.2008, 11:12 (vor 6010 Tagen) @ Gast

Oder auch nicht, wenn man andere Dinge ebenfalls weiß: Gegen den Gesundheitsminister des Saarlandes ist im Jahr 2006 Strafanzeige gestellt worden und zwar wegen "Unterlassener Hilfeleistung" und "Verführung Untergebener zu einer Straftat". Es ist bekannt geworden, dass er eine Anweisung an seine Gesundheitsämter gegeben hat, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen.

Stimmt diese Aussage? Wie kann man die nachprüfen?

Wie wir selbst durch Telefonate mit dem für Kempten zuständigem Gesundheitsamt Sonthofen erfahren mussten, lehnt man dort die Mithilfe in Bezug auf die Kemptener Blutuntersuchung ab mit Berufung auf die "Vorgesetzten".

Wenn das stimmt, ist das ein Skandal sondergleichen!

Nun ist es aber so, dass die Aufgabe von Gesundheitsämtern genau dies wäre: das Beobachten von Gefahren und das Handeln diesbezüglich! Wir müssen höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass es eine Anweisung von Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter gibt, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen:

Spekulation oder wahrer Hintergrund?

der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Neues vom Arbeitskreis Mobilfunk Kempten

KlaKla, Samstag, 05.01.2008, 12:37 (vor 6010 Tagen) @ Schmetterling
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 05.01.2008, 13:45

Wie wir selbst durch Telefonate mit dem für Kempten zuständigem Gesundheitsamt Sonthofen erfahren mussten, lehnt man dort die Mithilfe in Bezug auf die Kemptener Blutuntersuchung ab mit Berufung auf die "Vorgesetzten".

Wenn das stimmt, ist das ein Skandal sondergleichen!

Vorsicht
Hier steht, dass man die Mithilfe in Bezug auf die Kemptener Blutuntersuchungen ablehnt. Warum abgelehnt wurde, steht hier nicht. Welche Blutwerte sollten untersucht werden und was sollten diese Untersuchungen als Ergebnis bringen, dazu macht Anke Kern auch keine Aussage. Wir wissen nicht was tatsächlich besprochen wurde. Daher den Schluss zu ziehen, dass wir es hier mit einem Skandal zu tun haben könnten, wäre m.M.n. zu voreilig.

Ich sehe es so, es geht hier um die Melatonin Thesen von Dr. Scheiner. Aber die Arbeit von Dr. Ch. Scheiner ist alles andere als Vertrauensvoll und seine Aussagen alles andere als Glaubwürdig. Wie hier schon öfters diskutiert wurde, ist Dr. Scheiner eine Fragwürdige Person mit Fragwürdigen Ansichten. So würde ich die Sache wie folgt interpretieren: Die Behörde lehnt von Haus aus eine Zusammenarbeit mit Dr. Scheiner ab. Denn das Gesundheitsamt würde ihn bzw. seine Arbeit aufwerten wenn sie mit ihm zusammen arbeiten. Das ist nur eine Vermutung. Klären könnte man es vielleicht durch ein E-Mail an das Gesundheitsamt von Sonthofen oder ein E-Mail an Anke Kern.

Verwandte Threads
Angebot Blutuntersuchung
Vom Blut zum Urin und Melatonin

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Scheiner, Melatonin, Kempten, Bluttest, Kern, Geschädigter, Amateurwissenschaft, Aerzteinitiative

Anfrage an Gesundheitsamt Sonthofen

H. Lamarr @, München, Samstag, 05.01.2008, 14:57 (vor 6010 Tagen) @ KlaKla

Das ist nur eine Vermutung. Klären könnte man es vielleicht durch ein E-Mail an das Gesundheitsamt von Sonthofen oder ein E-Mail an Anke Kern.

Sehr geehrte Frau Dr. Harms,

der Arbeitskreis "Mobilfunk und Gesundheit", Kempten, verbreitete am 4. Januar 2008 eine Nachricht, in der es unter anderem heißt:

"Wie wir selbst durch Telefonate mit dem für Kempten zuständigem Gesundheitsamt Sonthofen erfahren mussten, lehnt man dort die Mithilfe in Bezug auf die Kemptener Blutuntersuchung ab mit Berufung auf die "Vorgesetzten". Nun ist es aber so, dass die Aufgabe von Gesundheitsämtern genau dies wäre: das Beobachten von Gefahren und das Handeln diesbezüglich! Wir müssen höchstwahrscheinlich davon ausgehen, dass es eine Anweisung von Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter gibt, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen."

Sprecher des Arbeitskreises sind Frau Anke Kern und Herr Wolfgang Jogschies.

Bitte beantworten Sie uns in Bezug auf die o. a. Nachricht folgende Fragen:

1) Ist es zutreffend, dass das Gesundheitsamt Sonthofen eine Mithilfe an der Kemptener Blutuntersuchung aus welchen Gründen auch immer ablehnt (Hinweis: Mit "Blutuntersuchung" ist eine Untersuchung an vielen Personen gemeint mit dem Ziel, eine schädliche Einwirkung von Mobilfunkfeldern aufs Blutbild nachzuweisen)?

2) Gehört es zu den Aufgaben der Gesundheitsämter, Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung zu beobachten und ggf. einzuschreiten?

3) Gibt es direkt oder indirekt eine Anweisung auf Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen?

4) Wieviele Krankheitsfälle, deren Ursache der Einwirkung (schwacher) elektromagnetischer Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte zugeschrieben werden, sind dem Gesundheitsamt Sonthofen in seinem Zuständigkeitsbereich bekannt?

5) Beabsichtigt das Gesundheitsamt Sonthofen irgendwelche Aktionen, um Meldungen über Erkrankungen wegen der Einwirkung (schwacher) elektromagnetischer Felder auf den Grund zu gehen?

Berücksichtigen Sie bitte, dass wir Ihre Antwort auf der Website des IZgMF veröffentlichen möchten.

Wer wir sind? Das IZgMF greift Mobilfunkthemen technischer, gesundheitlicher, gesellschaftlicher und politischer Natur kritisch auf, verbreitet sie über seine Website www.izgmf.de oder stellt sie im Forum der Website zur Diskussion. Mit den Aktivitäten sollen Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk, andere Mobilfunkkritiker, Politiker und Medien mit belastbaren Informationen aus mobilfunkkritischer Sicht versorgt werden. Ziel dieser Aufklärung ist es, mögliche reale Gefahren des Mobilfunks aufzuzeigen, irrationale Ängste vor vermeintlichen Gefahren abzubauen und der Verbreitung angstschürender unwahrer Behauptungen entgegenzuwirken. Das IZgMF ist unabhängig von politischer, konfessioneller oder wirtschaftlicher Einwirkung, in jeder Hinsicht weisungsungebunden und finanziert sich zu 100 % aus privaten Eigenmitteln.

Mit freundlichen Grüßen
IZgMF

Stephan Schall

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Blutuntersuchung, Kern, Gesundheitsamt

Antwort vom Gesundheitsamt Sonthofen

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.01.2008, 14:09 (vor 6005 Tagen) @ H. Lamarr

Bitte beantworten Sie uns in Bezug auf die o. a. Nachricht folgende Fragen ...

Die Antwort kam gestern, am Mittwoch. Veröffentlichung voraussichtlich am kommenden Wochenende, aber nicht hier im Forum, sondern auf der IZgMF-Leitseite.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Antwort vom Gesundheitsamt Sonthofen

Doris @, Donnerstag, 10.01.2008, 16:36 (vor 6005 Tagen) @ H. Lamarr

Die Antwort kam gestern, am Mittwoch. Veröffentlichung voraussichtlich am kommenden Wochenende, aber nicht hier im Forum, sondern auf der IZgMF-Leitseite.

Aha, so was nenn' ich "Scharfmachen von Menschen mit ausgeprägter Neugier", aber es sind ja nur noch 2 - 3 Tage, wenn man mal Ihr "voraussichtlich" ignoriert ;-)

Boykottiert Gesundheitsamt Sonthofen ...

KlaKla, Sonntag, 13.01.2008, 18:00 (vor 6002 Tagen) @ H. Lamarr

Die Antwort kam gestern, am Mittwoch. Veröffentlichung voraussichtlich am kommenden Wochenende, aber nicht hier im Forum, sondern auf der IZgMF-Leitseite.

Jetzt, hier der Beitrag
Boykottiert Gesundheitsamt Sonthofen Blutuntersuchungen in Kempten?

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
, Blutuntersuchung, Gesundheitsamt

Danke für die schnelle Antwort

Schmetterling @, Montag, 14.01.2008, 14:07 (vor 6001 Tagen) @ KlaKla

Boykottiert Gesundheitsamt Sonthofen Blutuntersuchungen in Kempten?

Es ist ja nett, dass der Herr vom Amt Sonthofen so schnell geantwortet hat.
Die gestellten Fragen hat er jedoch nur zum Teil und in meinen Augen unbefriedigend beantwortet. Schade.
Ich erlaube mir, zusammenzufassen und hoffe, dass mir dabei keine inhaltlichen Fehler unterlaufen sind.

1) Ist es zutreffend, dass das Gesundheitsamt Sonthofen eine Mithilfe an der Kemptener Blutuntersuchung aus welchen Gründen auch immer ablehnt?

Antwort: "Ohne dafür vorgesehene Haushaltsmittel können keine Projekte finanziert werden. Auch die eine sinnvolle fachliche Begleitung von Forschungen scheitert an diesen Voraussetzungen."

2) Gehört es zu den Aufgaben der Gesundheitsämter, Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung zu beobachten und ggf. einzuschreiten?
3) Gibt es direkt oder indirekt eine Anweisung auf Bundes- und Länderebene an die Gesundheitsämter, zum Thema Mobilfunk nichts zu unternehmen?

Hier beruft er sich auf bestehende Grenzwerte. Und irgendwo schiebt er den schwarzen Peter, ich meine damit die Verantwortung, auf staatliche Stellen und die WHO ab. Er hat keine eigene Meinung, die er bereit ist, öffentlich zu vertreten.

4) Wie viele Krankheitsfälle, deren Ursache der Einwirkung (schwacher) elektromagnetischer Felder unterhalb der geltenden Grenzwerte zugeschrieben werden, sind dem Gesundheitsamt Sonthofen in seinem Zuständigkeitsbereich bekannt?

Gar keine Antwort...

5) Beabsichtigt das Gesundheitsamt Sonthofen irgendwelche Aktionen, um Meldungen über Erkrankungen wegen der Einwirkung (schwacher) elektromagnetischer Felder auf den Grund zu gehen?

keine direkte Antwort...nur der Verweis auf diffuse Programme

Herr Mayrock versucht einen Zusammenhang zwischen den Blutuntersuchungen, Nocebo und angeblicher Angst herzustellen...
Quasi, die Veränderungen, die in den Blutproben festgestellt werden, sind zurückzuführen auf Angst???
Das wäre ja eine völlig neue Qualität des Leugnens. Oder interpretiere ich da was falch?
Warum hilft das Robert Koch Institut eigentlich den "Laien" nicht, Fehler zu vermeiden(, wenn diese schon sonst im Regen stehen gelassen werden)?

Da sich Herr Mayrock auf ein Zitat im Forum beruft, gehe ich davon aus, dass er hier auch lesen wird, welche Reaktion seine Antwort hervorruft.
Deshalb möchte ich ihm noch eine Frage stellen, die sich auf folgenden Textabschnitt von Pfarrer Häublein bezieht:
Warum gab es Mitte der 90er Jahre, vor Beginn des flächendeckenden Mobilfunks im Garmischer Krankenhaus nur ca.500 Chemotherapien im Jahr -und heute sind es über 3000? Was ist der Grund für eine Steigerung um 600 Prozent.?? Dieser Behandlung haben sich auch diverse meiner Gemeindeglieder unterziehen müssen - nicht alle mit Erfolg.
Meine Frage: Ist das wahr oder nicht wahr?

Sollte sich Herr Mayrock nicht hier melden, könnte spatenpauli, ach bitte, auch noch diese Frage an den Herrn stellen? Danke.

der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Danke für die schnelle Antwort

Fee, Montag, 14.01.2008, 16:16 (vor 6001 Tagen) @ Schmetterling

Boykottiert Gesundheitsamt Sonthofen Blutuntersuchungen in Kempten?

Es ist ja nett, dass der Herr vom Amt Sonthofen so schnell geantwortet hat. Die gestellten Fragen hat er jedoch nur zum Teil und in meinen Augen unbefriedigend beantwortet. Schade.

Ueber diese Antwort bin ich echt nicht überrascht, entspricht sie doch dem, was in der Regel von solchen Aemtern zu erwarten ist. Unter finanziellem Druck von Einsparungen versucht dieser Herr vor allem nichts falsches zu sagen, wenn es schon im Internet veröffentlicht werden soll, dass weder das Amt in die Kritik kommt noch vor allem er Aerger im Job kriegt. Auch wenn was wäre, würde er dies doch niemals so offen in einem zur Veröffentlichung vorgesehen Mail zugeben. Von solchen Leuten ist wenig zu erwarten, ausser es trifft sie mal selber.

Anfrage an Gesundheitsamt Sonthofen (II)

Gast, Samstag, 16.02.2008, 23:07 (vor 5968 Tagen) @ Schmetterling

Da sich Herr Mayrock auf ein Zitat im Forum beruft, gehe ich davon aus, dass er hier auch lesen wird, welche Reaktion seine Antwort hervorruft. Deshalb möchte ich ihm noch eine Frage stellen, die sich auf folgenden Textabschnitt von Pfarrer Häublein bezieht:
Warum gab es Mitte der 90er Jahre, vor Beginn des flächendeckenden Mobilfunks im Garmischer Krankenhaus nur ca.500 Chemotherapien im Jahr -und heute sind es über 3000? Was ist der Grund für eine Steigerung um 600 Prozent.?? Dieser Behandlung haben sich auch diverse meiner Gemeindeglieder unterziehen müssen - nicht alle mit Erfolg.
Meine Frage: Ist das wahr oder nicht wahr?

Sollte sich Herr Mayrock nicht hier melden, könnte spatenpauli, ach bitte, auch noch diese Frage an den Herrn stellen? Danke.


Anfrage des IZgMF an das Gesundheitsamt Sonthofen:

1) Wie entwickelte sich im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Sonthofen die Anzahl der in Krankenhäusern (oder insgesamt) durchgeführten Chemotherapien beginnend Mitte der 1990er Jahre bis heute? (Ideal wäre ein Diagramm).

2) Sollte sich dabei eine auffällige Zunahme um z.B. 600 % ergeben, welche Schlüsse sind daraus zu ziehen? Bedeutet dies z.B., dass heute 6-mal mehr Menschen an Krebs erkranken und behandelt werden müssen oder hat sich ggf. etwas an den Rahmenbedingungen für die Durchführung von Chemotherapien geändert?


Sehr geehrter Herr Schall,

über die erbetenen Daten verfüge ich nicht, mangels Aussagefähigkeit werde ich auch nicht den beträchtlichen Aufwand in Kauf nehmen, sie zu erfassen. Bedenken Sie bitte, daß in des Jahrzehnts sich der medizinische Standard gewandelt hat, neue Chemotherapien entstanden, auch besser verträgliche und u.U. sind diese deshalb auch mehr eingesetzt worden. Wenn überhaupt, wäre die Häufung von Krebsarten ein erster statistischer Ansatzpunkt.

Einmalige gleichzeitige Entwicklungen sagen ohnehin wenig aus. (Als drastisches Beispiel verwende ich gern den gleichzeitigen Rückgang von Störchen und Geburten in der alten BRD als anschauliche Warnung Gleichzeitigkeit und Kausalität gleichzusetzen). Sich auf einzelne Landkreise zu konzentrieren, halte ich im Übrigen für absurd, nachdem die Zunahme von "Elektrosmog" flächendeckend ist. Dies fördert die Beobachtungstechnik Einzelinformationen als Beweis abzuspeichern wenn sie ins Bild passen und auszublenden, wenn dies nicht der Fall ist. Natürlich wird es für jeden beliebigen Zeitpunkt irgendwo ein Gebiet geben, in denen die Krebszahlen gestiegen sind (oder meinetwegen die Chemotherapien).

Statistisch sinnvoller wäre ein Vergleich von Gebieten mit sonst ähnlichen Lebensbedingungen, bei denen diese Technologien nicht oder deutlich zeitlich versetzt eingeführt wurden. Berücksichtigen Sie bitte schließlich, daß bei Umwelteinflüssen das Auftreten von Krebserkrankungen durchwegs sehr stark zeitlich versetzt ist. Selbst bei so eindeutigen Zusammenhängen wie dem Rauchen liegen regelmäßig Jahrzehnte zwischen dem Beginn der Belastung und der der Feststellung der Krebserkrankung.

Auch Krebsstatistiken sollten durch Fachleute interpretiert werden. Unstrittig haben die Zuverlässigkeit der Erfassung und eine Reihe von Umweltparametern (UV-Strahlung, Feinstaub), Lebensgewohnheiten (Rauchen, fettes Essen) und vor allem das Lebensalter einen massiven Einfluß auf die Zahlen. Bitte werten Sie daher folgende statistischen Zahlen mit Vorsicht: http://www.dkfz.de/de/krebsatlas/download/alle_5.pdf Der zeitliche Trend der Fallzahlen läßt eine leichte Zunahme bei Männern und eine ebenso leichte Abnahme bei Frauen erkennen und nichts in die von Ihnen befürchtete Richtung.

Mit freundlichen Grüßen

G. Mayrock

RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum