Gefährliche Aussagen? ▼ (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 04.12.2007, 17:33 (vor 4384 Tagen)

Bernd Rainer Müller, Ingenieur für Arbeitsschutz und Messtechnik und Sprecher des Arbeitskreises Immissionsschutz beim BUND

Laut Elektrosmog-Experte Müller dürften ein Prozent der jährlich 600 neuen Leukämie-Erkrankungen im Zusammenhang mit der Strahlung aus Elektrogeräten stammen. Zwar, räumt Müller ein, gebe es noch keine entsprechende Statistik. Doch mit der Studie wolle man jetzt einen Anfang machen. Anfang des Jahrtausends empfahl auch die Strahlenschutzkommission des Bundesgesundheitsministeriums verstärkte Forschung zu Elektrosmog-Risiken.

"Es gibt signifikante Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Felder. Das hat auch die Bundesregierung erkannt", sagt Mühlenbrock.

Das flüchtiges lesen könnte zu Missverständnissen führen.

Das ist der Herr Müller der auch am Runden Tisch vom DMFP saß.

Troll-Wiese:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=17165

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
BUND, Synergismus, Müller, Verbandsarbeit, Kommerz

Gefährliche Aussagen?

RDW, Dienstag, 04.12.2007, 19:15 (vor 4384 Tagen) @ KlaKla

Bernd Rainer Müller, Ingenieur für Arbeitsschutz und Messtechnik und Sprecher des Arbeitskreises Immissionsschutz beim BUND

Laut Elektrosmog-Experte Müller dürften ein Prozent der jährlich 600 neuen Leukämie-Erkrankungen im Zusammenhang mit der Strahlung aus Elektrogeräten stammen. Zwar, räumt Müller ein, gebe es noch keine entsprechende Statistik. Doch mit der Studie wolle man jetzt einen Anfang machen. Anfang des Jahrtausends empfahl auch die Strahlenschutzkommission des Bundesgesundheitsministeriums verstärkte Forschung zu Elektrosmog-Risiken.

Ich halte solche Passagen wie, Zitat:
"Handys, Stereoanlagen, Computer oder Fernseher gehörten heute zur Standardausrüstung der meisten Kinder- und Jugendzimmer. Schlimmstenfalls stünden sie in Nähe des Betts. Ein Mindestabstand von zwei Metern muss laut Müller aber sein, damit der Schlafende nicht Strahlung abkriegt."
für Volksverdummung.

Wenn die Durchführung der erwähnten "Studie" (diese da?) in der Qualität ähnlich wie diese Sprüche ist, dann ist klar was davon zu halten ist: Gezielte Panikmache ohne Substanz und Glaubwürdigkeit.

RDW

Gefährliche Aussagen?

Fee, Dienstag, 04.12.2007, 20:42 (vor 4384 Tagen) @ RDW

Ich halte solche Passagen wie, Zitat: "Handys, Stereoanlagen, Computer oder Fernseher gehörten heute zur Standardausrüstung der meisten Kinder- und Jugendzimmer. Schlimmstenfalls stünden sie in Nähe des Betts. Ein Mindestabstand von zwei Metern muss laut Müller aber sein, damit der Schlafende nicht Strahlung abkriegt." für Volksverdummung.


Weshalb Volksverdummung? Bei uns gibt es ausser Kühlschrank, Heizung keine Stand by-Geräte, nutzen und ausstecken, ist gesund und spart Strom. Im Gegensatz zu einigen Klassenkamaraden sind unserem Sohn Kopfschmerzen unbekannt und das Schlafen problemlos.

Gefährliche Aussagen?

RDW, Dienstag, 04.12.2007, 21:31 (vor 4384 Tagen) @ Fee
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 04.12.2007, 21:48

Ich halte solche Passagen wie, Zitat: "Handys, Stereoanlagen, Computer oder Fernseher gehörten heute zur Standardausrüstung der meisten Kinder- und Jugendzimmer. Schlimmstenfalls stünden sie in Nähe des Betts. Ein Mindestabstand von zwei Metern muss laut Müller aber sein, damit der Schlafende nicht Strahlung abkriegt." für Volksverdummung.

Weshalb Volksverdummung? Bei uns gibt es ausser Kühlschrank, Heizung keine Stand by-Geräte, nutzen und ausstecken, ist gesund und spart Strom. Im Gegensatz zu einigen Klassenkamaraden sind unserem Sohn Kopfschmerzen unbekannt und das Schlafen problemlos.

Solche "Experten" wie Bernd Rainer Müller oder Astrid Mühlenbrock sollen doch einmal vormessen oder wenigstens glaubhaft erläutern, welchen "Elektrosmog" ausgeschaltete Stereoanlagen, Computer oder Fernseher von sich geben, ob im Stand-by Zustand oder gar mit Netztrennung.
Seitdem ich im Kollegenkreis vom Beispiel einer Schülerin gehört habe, die von ihren Eltern aufgrund derartiger Zeitungsberichte dazu veranlasst wurde, ihr ausgeschaltetes Notebook nach jeder Benutzung in einem anderen Zimmer unterzubringen, weiss ich sehr gut, weshalb ich von Volksverdummung schreibe.

Und wer der Ansicht ist, dass die recht seltenen und jeweils etwa nur eine Sekunde langen Location-updates eines auf den Nachttisch liegenden Handys im Stand-by-Betrieb in irgendeiner Weise durch ihre "Strahlung" Einfluss ausüben, der sollte sich 1) von jeglicher Kritik an Kurzzeit-Befindlichkeitsstudien à la Kaul oder MTHR verabschieden und 2) darüber informieren, bei welchen Expositionen überhaupt je messbare Einflüsse (wie auf das EEG) gefunden wurden.

RDW

P.S: Bezüglich diesem Zeitungsbericht und anderen Schilderungen:
Behaupten und "warnen" kann jeder so viel wie er lustig ist. Doch nimmt seine Glaubwürdigkeit im umgekehrten Verhältnis dazu ab, je unrealistischer und substanzloser seine Aussagen sind. Jedenfalls empfinde ich das so, andere mögen sich beschwatzen lassen so viel sie wollen und in dem Glauben leben, sie finden in einem Meer von Halb- und Unwahrheiten die wenigen vielleicht richtigen Argumente treffsicher heraus.

Tags:
Experten, Müller

Gefährliche Aussagen?

Fee, Dienstag, 04.12.2007, 22:32 (vor 4384 Tagen) @ RDW

Solche "Experten" wie Bernd Rainer Müller oder Astrid Mühlenbrock sollen doch einmal vormessen oder wenigstens glaubhaft erläutern, welchen "Elektrosmog" ausgeschaltete Stereoanlagen, Computer oder Fernseher von sich geben, ob im Stand-by Zustand oder gar mit Netztrennung. Seitdem ich im Kollegenkreis vom Beispiel einer Schülerin gehört habe, die von ihren Eltern aufgrund derartiger Zeitungsberichte dazu veranlasst wurde, ihr ausgeschaltetes Notebook nach jeder Benutzung in einem anderen Zimmer unterzubringen, weiss ich sehr gut, weshalb ich von Volksverdummung schreibe.

Wenn wie oft bei solchen Geräten wie Stereoanlage, Computer oder TV der Ausschalter beim Ausgang vom Netzteil ist, z.B. wegen Uhren, Anzeigen ua., Schaltnetzteile vorhanden sind und beim TV in Stand by die Bildröhre geheizt bleibt, können dadurch Magnetfelder entstehen. Weshalb ich das weiss: in einem Ferienchalet habe ich mich oft einige Zeit neben einem, grösstenteils ausgeschalteten Radio aufgehalten und meinem Mann gesagt, dass ich mich dort oft nicht wohlfühle, worauf wir festgestellt haben, dass dieser Radio auch abgeschaltet ein Magnetfeld erzeugt hat. Wenn man die Geräte vom Netz trennt, ist dann natürlich endgültig gut und man braucht nichts im andern Zimmer unterzubringen. Und weshalb sollte man in der Nacht Handystrahlung haben, auch wenn sie gering ist, wenn es nicht nötig ist? Ich frage mich oft, wenn ich von Geburt an einem Ort mit nur sehr wenig Elektromsog gewohnt hätte und ihn konsequent gemieden hätte, ob ich heute auch ES wäre, z.B. bei Allergien geht man von 50 % Veranlagung und 50 % Exposition aus. Vorsorge ist besser als Nachsorge, denn keiner weiss, ab wann es ihn selber treffen kann, wenn man es einmal hat, kann man mit aufwändigen Massnahmen höchstens gewisse Verbesserungen erreichen.

Risikokompensation

gast13, Freitag, 07.12.2007, 19:04 (vor 4381 Tagen) @ KlaKla

Bernd Rainer Müller, Ingenieur für Arbeitsschutz und Messtechnik und Sprecher des Arbeitskreises Immissionsschutz beim BUND

Laut Elektrosmog-Experte Müller dürften ein Prozent der jährlich 600 neuen Leukämie-Erkrankungen im Zusammenhang mit der Strahlung aus Elektrogeräten stammen. Zwar, räumt Müller ein, gebe es noch keine entsprechende Statistik. Doch mit der Studie wolle man jetzt einen Anfang machen. Anfang des Jahrtausends empfahl auch die Strahlenschutzkommission des Bundesgesundheitsministeriums verstärkte Forschung zu Elektrosmog-Risiken.

Die Regierung ist anscheinend nur daran interessiert, ob irgendwas Krebs erzeugt oder nicht. Wenn es keinen Krebs erzeugt, denken sie, daß die Bevölkerung ausreichend geschützt ist und man keine weiteren Vorsorgemaßnahmen treffen muß.

Aber Studien können auch täuschen.
Es wär möglich, daß das Leben im Elektrosmog die Lebensqualität so stark einschränkt, daß betroffene Personen keine zusätzlichen Belastungen durch z.B. Alkohol, Rauchen, ungesundes Essen, etc. vertragen und sie deshalb vermeiden.

Dann hätte man ein vielleicht stark gesteigertes Risiko durch Elektrostress, aber dafür fallen andere Risikofaktoren weg.
Insgesamt würde man dann vielleicht nur ein durchschnittliches Krebsrisiko feststellen, wenn man es falsch macht.
Das nennt man wohl Risikokompensation.
Ich hoffe, die denken bei ihren vielen Studien daran. Nicht, daß sie nochmal von vorne anfangen müssen.

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