Puls-Schlag: Neues zum Baumsterben (Allgemein)

Gast, Donnerstag, 04.10.2007, 22:03 (vor 4304 Tagen)

Zur Nachahmung empfohlen

Tolle Baumaktion der IG Mobilfunk Herrenberg "Wie das Waldsterben in die Städte kam"

Den ausführlichen Zeitungsbericht des Gäuboten "Baumaktion weist auf Schäden hin" finden Sie hier zum Download

http://www.puls-schlag.org/presse.htm

Plakate von der IG Mobilfunk Herrenberg werden bald bei PULS-SCHLAG zum Download angeboten als Unterstützung für weitere Baumaktionen

Auch die Badischen Neusten Nachrichten (BNN) Karlsruhe berichten über Baumschäden durch Hochfrequenzsender in der Stadt

Den Bericht "Löcher in Baumkronen" finden Sie hier

http://www.puls-schlag.org/presse.htm

Nachricht von Dr.-Ing. V. Schorpp

Hinweis: Die in diesem Strang eingebunden gewesene Langzeitbeobachtung von Bäumen im unmittelbaren Funkfeld eines Mobilfunk-Sendemasten wurde am 12. Dezember 2014 in einen eigenen Strang verschoben: Kein Baumsterben wegen Mobilfunk: Langzeitbeobachtung

Tags:
These, Baum, Schorpp, Baumschäden, Baumkasuistik, Karlsruhe, Baumsterben, Mobilfunk, Puls-Schlag, Entlaubung, der Baum

Puls-Schlag: Nix neues zum Baumsterben

helmut @, Nürnberg, Freitag, 05.10.2007, 09:16 (vor 4304 Tagen) @ Gast

Tolle Baumaktion der IG Mobilfunk Herrenberg "Wie das Waldsterben in die Städte kam"


Die Story vom Baumsterben durch HF-Felder hat schon einen so langen Bart .....
, also nix Neues

Mir fällt da der Spruch ein: "Alter schützt vor Dummheit nicht"

Wie man mit dem Wissen das Herr Schorpp haben müßte immer wieder auf so einen Schwachsinn kommen kann, physikalisch ist der "Beweis" den er bringt nicht schlüssig da er u. a. Lichtreflexionen mit Reflexionen von Dezimeterwellen vergleicht usw usw

Bäume in Hunde-Brunser-Gebieten

Aber anscheinend geht es auch bei ihm um Unterstützung bedürftiger Produkteverkäufer

Und wieder mal wird um von der Steuer absetzbaren Spenden gebeten.


Wie man sich als studierter und promovierter Physiker nur auf ein derart primitives Niveau herabbegeben kann?

MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

VitaVera und Schorpp

KlaKla, Freitag, 05.10.2007, 09:44 (vor 4304 Tagen) @ helmut

Aber anscheinend geht es auch bei ihm um Unterstützung bedürftiger Produkteverkäufer

Was hat VitaVera mit Schorpp zu tun?

--
Meine Meinungsäußerung

So schlecht ist die Idee aber nicht

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.10.2007, 15:17 (vor 4303 Tagen) @ helmut

Die Story vom Baumsterben durch HF-Felder hat schon einen so langen Bart

So schön wie Schorpp hat sie mMn aber noch keiner dokumentiert.

Mir fällt da der Spruch ein: "Alter schützt vor Dummheit nicht"

... vor neuen Erkenntnissen aber auch nicht: siehe "Irrtümer der Wissenschaft".

Wie man mit dem Wissen das Herr Schorpp haben müßte immer wieder auf so einen Schwachsinn kommen kann, physikalisch ist der "Beweis" den er bringt nicht schlüssig da er u. a. Lichtreflexionen mit Reflexionen von Dezimeterwellen vergleicht usw usw

Na gut, ich habe zwar auch so meine Zweifel zur Plausibilität, und diese mit Volker Schorpp besprochen, aber als "Schwachsinn" sehe ich das, was er da macht, nicht. Er selber sagt ja ehrlicherweise, dass er nicht auf alles in Sachen EMF-verursachtes Baumsterben schlüssige Antworten weiß, er versuche lediglich, einen Kausalzusammenhang zwischen Funkfeldern und Baumsterben nachzuweisen. Ich habe ihn als ruhigen sachlichen Mann erlebt, ein Phrasendrescher ist er nicht. Und seine Lichtreflexe deklariert er ja auch deutlich als Erklärungsmodell.

Im Vergleich zu purem Kritiker-Blödsinn, wie etwa die nicht abschirmbaren ELF-Wellen von Edge, die Legende von der starken Strahlung direkt unter einer Antenne oder auch der geniale Eiertest, ist der Schorpp mit seinen Baumkasuistiken schon um Klassen besser. Was mir bei ihm noch abgeht, sind Stellungnahmen von Baumpathologen oder Forstwirtschaftlern zu seinen Überlegungen.

Wie man sich als studierter und promovierter Physiker nur auf ein derart primitives Niveau herabbegeben kann?

Sein Ziel dürfte klar sein: Kann er eine Kausalität nachweisen, kann er das Phänomen ES - unter dem er ja eigenen Angaben zufolge selber leidet - aus dem Psycho-Bunker befreien. Denn wenn schon Kühe keine Zeitung lesen können (um hysterisch auf EMF-Meldungen zu reagieren), dann können Bäume dies erst recht nicht. Schorpp testet einfach mit Pflanzen, nicht mit Menschen, damit die gängigen Einsprüche gegenüber menschlichen Probanden erst gar nicht zum tragen kommen. Ich finde dies einen logisch richtigen Ansatz. Und auf Anhieb ist mir jetzt auch keine gezielte sachliche Entgegnung bekannt, mit der die Schorppschen Baumkasuistiken erfolgreich in Frage gestellt werden.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Legende, Baumpathologen

Ideen müssen sein

AnKa, Samstag, 27.09.2008, 14:13 (vor 3945 Tagen) @ H. Lamarr

Schorpp testet einfach mit Pflanzen, nicht mit Menschen, damit die gängigen Einsprüche gegenüber menschlichen Probanden erst gar nicht zum tragen kommen.

Stimmt. Massive Einsprüche würden sich wohl erst regen, wenn er das bei Eichen infolge zuviel mobilen Funkens auftretende Durchbrechen der Blut-Hirn-Schranke konstatieren täte.

Mit Pflanzen hat er insofern gute Karten, als ja der Deutsche seinen Wald über alles liebt.

Aber hoffentlich gerät er im Verlaufe seines fortschreitenden Schlussfolgerns nicht mit den Klimawandel-Hypothetikern in Konflikt. Die haben beim Thema Waldsterben auf jeden Fall das Vorgriffsrecht.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Puls-Schlag: Neues zum Baumsterben

Kuddel, Freitag, 05.10.2007, 20:48 (vor 4303 Tagen) @ Gast

Tolle Baumaktion der IG Mobilfunk Herrenberg "Wie das Waldsterben in die Städte kam"

Solche Dokumentationen findet man auch
hier und hier und hier.

Puls-Schlag: Neues zum Baumsterben

charles ⌂ @, Freitag, 05.10.2007, 21:26 (vor 4303 Tagen) @ Kuddel

BOTANIK: Haben Bäume Kopfweh?

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.12.2008, 19:34 (vor 3858 Tagen) @ Gast

BOTANIK: Haben Bäume Kopfweh?

Hamburg (ots) - Unter Stress produzieren Pflanzen "Aspirin". Wie das Magazin GEO in seiner Januar-Ausgabe berichtet, reagieren Walnussbäume in Kalifornien sehr sensibel auf Belastungen wie Kälte, Hitze oder Trockenheit. Als Zeichen ihrer Unpässlichkeit, so haben Forscher jetzt nachgewiesen, erhöht sich in der Umgebungsluft die Konzentration von Methylsalicaten, die in den Bäumen gebildet werden.

Diese Stoffe sind chemisch eng mit der Acetylsalicylsäure (ASS) verwandt, die aus der Weidenrinde stammt und unter dem Markennamen Aspirin bekannt ist. Die Wissenschaftler vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado, vermuten, dass die Bäume durch die Produktion der Methylsalicylate ihre Widerstandkraft erhöhen - so wie der Mensch durch die Einnahme von ASS seine Schmerzempfindlichkeit mindert.

Originaltext: Gruner+Jahr, GEODigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7861Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7861.rss2

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Puls-Schlag: Nichts Neues zum Baumsterben

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.10.2009, 15:30 (vor 3570 Tagen) @ Gast

Eigentlich, so steht es auf der Website von Puls-Schlag, hätte die Preisvergabe zum Fotowettbewerb übers angebliche Baumsterben durch Mobilfunk im Februar/März 2009 stattfinden sollen. Heute, acht Monate nach diesem Termin ist noch immer nichts von einer Preisvergabe ruchbar geworden. Immerhin hätten die drei schönsten Fotodokumentationen mit Geldpreisen belohnt werden sollen. "Es ist geplant, den Foto-Wettbewerb über mehrere Jahre fortzusetzen und zu Beginn eines jeden Jahres Preise zu vergeben", heißt es auf der Website. Eine mutige Vorschau in Anbetracht des Umstands, dass schon die allererste Preisvergabe ins Stocken geraten ist.

Was ist los mit dem Fotowettbewerb? Zu wenig Teilnehmer oder zu wenig brauchbare Fotos? Kann eigentlich nicht sein, denn anlässlich der BfS-Veranstaltung Mitte 2009 in München zeigte mir Frau Dr. Waldmann-Selsam ein ziemlich dickes Album mit vielen Fotos von Bäumen, Fotos wie auch ich sie hier im Strang eingestellt habe. Für das Jahr 2009 war der Annahmeschluss für Fotos am 15. Januar 2009, für 2010 wird klugerweise erst gar kein Datum genannt. Warum der Fotowettbewerb, der von Initiator Dr. Volker Schorpp mit so viel Schwung gestartet wurde, jetzt zu versanden droht, bleibt vorerst das Geheimnis von Puls-Schlag.

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Puls-Schlag: Auch 2009 nichts Neues zum Baumsterben

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.01.2010, 23:57 (vor 3472 Tagen) @ H. Lamarr

Eigentlich, so steht es auf der Website von Puls-Schlag, hätte die Preisvergabe zum Fotowettbewerb übers angebliche Baumsterben durch Mobilfunk im Februar/März 2009 stattfinden sollen.

Der genannte Termin ist allerdings nicht der Originaltermin, denn ursprünglich war die Preisvergabe 1 Jahr nach dem Start schon für Februar/März 2008 geplant gewesen.

Da wir jetzt 2010 haben wird die Preisvergabe womöglich dieses Jahr stattfinden, oder auch nicht, oder auch nie. Leider orientiert sich auch Puls-Schlag an der bei Sendemastengegnern beliebten Friss-oder-stirb-Ideologie, irgendwelche Erklärungen zu der inzwischen auf 3 Jahre angewachsenen Verspätung gibt es auf der Seite keine (Stand: 13.1.2010) - die Pflege der Seite beschränkt sich darauf, die genannte Jahreszahl zu inkrementieren - und selbst dies ist bis heute für 2010 noch nicht passiert. Hat Dr. Schorpp die Lust verlassen? Das letzte was ich von ihm im Sommer 2009 hörte war, dass er privat und gesundheitlich sehr beansprucht sei und sich deshalb nur wenig um sein "Hobby" EMF kümmern könne. Dass deswegen der Fotowettbewerb der schleichenden Vergessenheit anheimfallen soll, ist allerdings eher ein Zeichen für die sehr dünne Personaldecke, mit der Sendemastengegner ausgestattet sind. Ob sich der mit Preisgeldern von immerhin 1000 Euro ausgelobte Wettberwerb so einfach unter den Teppich kehren lässt oder Rechtsverpflichtungen dagegen sprechen ist für mich nicht bedeutsam. Ich finde es viel irritierender, dass nach der großen Ankündigung des Wettberwerbs 2007 bis heute nur noch betretenes Schweigen breit macht.

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Tags:
Schorpp, Preisgeld, Puls-Schlag

Neues zum Baumsterben: Chalara fraxinea

H. Lamarr @, München, Samstag, 08.10.2011, 00:36 (vor 2840 Tagen) @ Gast

Auch die Badischen Neusten Nachrichten (BNN) Karlsruhe berichten über Baumschäden durch Hochfrequenzsender in der Stadt

Zumindest was Ulmen und Eschen angeht, gibt es jetzt eine wesentlich glaubhaftere Erklärung dafür, was den Bäumen wirklich zu schaffen macht: ein Pilz-Parasit.

Baum stirbt von oben nach unten ab

Die hoch- und schellwüchsige Baumart richtet offenbar ein mikroskopisch kleiner Schädling zugrunde: ein Schlauchpilz namens Chalara fraxinea, der erst kürzlich, 2006, in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben wurde. Seine Invasion scheint der Einwanderer vom Baltikum aus gestartet zu haben, und das rasend schnell.

Kompletter Beitrag ...

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Ungewöhnlicher Frühling 2014

H. Lamarr @, München, Sonntag, 04.05.2014, 16:47 (vor 1900 Tagen) @ Gast

Auszüge aus Spon:

Selten blühten Pflanzen so früh wie in diesem Jahr, viele brachen gar Rekorde. Zu verdanken ist die Pracht einem der wärmsten Frühlingsanfänge seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Folgen des schönen Wetters wurden bereits im Januar sichtbar, als Haselbäume in weiten Teilen des Landes anfingen zu blühen - drei Wochen früher als üblich. Es folgten Anfang Februar die Schneeglöckchen. Beide Pflanzen gelten als Anzeiger des Vorfrühlings, der je nach Region dieses Jahr ein bis drei Wochen früher begann als sonst.

Mancherorts hat phänologisch, also dem Erscheinen der Pflanzen zufolge, bereits der Frühsommer begonnen; er wird üblicherweise im Bundesdurchschnitt Anfang Juni mit Beginn der Blüte des Schwarzen Holunders eingeleitet, der auch Flieder genannt wird. Die Sträucher blühen aber bereits seit Mitte April im Südwesten und mittlerweile auch im Westen und in Südniedersachsen.

Die Pflanzen wären ihrer Zeit dieses Jahr noch weiter voraus, wenn ihr Gedeihen nur von der Temperatur abhinge, erläutert Hartmann: Aber ihr Wachstum wird auch von Feuchte, Helligkeits- und Sonnenscheindauer bestimmt - und die halten sich dieses Jahr in etwa im normalen Rahmen.

Kommentar: Dieser phänomenale Frühling muss für die Mobilfunk-strahlt-Bäume-krank-Fraktion der Mobilfunkgegner wie eine Offenbarung sein. Denn es lassen sich jetzt wunderschöne Fotos von vermeintlich still vor sich hinleidenden Bäumen im Funkfeld von Mobilfunkantennen machen. Der verrückte Frühling 2014 zeigt sich bei uns z.B. darin, dass mancher Baum noch kahl ist, während andere ringsum schon in sattem Grün leuchten. Jetzt nur noch die richtige Perspektive zu einem Sendemast finden - von Nachhilfe mit Bildbearbeitung will ich gar nicht reden - und fertig ist das vermeintlich überzeugende Beweisfoto vom geschundenen Baum, der unter der Strahlungskeule einer Antenne seinen Untergang kommen sieht.

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