So läuft das... (Elektrosensibilität)

Marianne, Freitag, 16.03.2007, 08:24 (vor 4763 Tagen)

So läuft das...

KlaKla, Freitag, 16.03.2007, 09:16 (vor 4763 Tagen) @ Marianne
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 16.03.2007, 09:58

www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=446859

Sie meinen wohl diese Textpassage
"Haas kritisierte scharf, es würde versucht, Wissenschaftler, die Untersuchungen zur Gefährdung durch Elektrosmog gemacht hätten, mundtot zu machen. So hätten in der Vergangenheit Professoren Lehrstühle verloren, Institute seien in Brand gesteckt worden - wie 1996 in Heidelberg."

Dann fordern Sie doch Herrn Dr. Wolfram Haas (Dreieich) auf, hier genauere Aussagen inkl. Fakten zu machen. Ich denke das IZgMF wäre sicher bereit dazu einen Beitrag zu schreiben. Wenn was dran ist, an der Sache, wäre m.M.n. eine Veröffentlichung der Details sehr wichtig.


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Meine Meinungsäußerung

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, Dauerbrenner, Propaganda, Haas

So läuft das...

charles ⌂ @, Freitag, 16.03.2007, 20:36 (vor 4762 Tagen) @ KlaKla

Dann fordern Sie doch Herrn Dr. Wolfram Haas (Dreieich) auf, hier genauere Aussagen inkl. Fakten zu machen. Ich denke das IZgMF wäre sicher bereit dazu einen Beitrag zu schreiben. Wenn was dran ist, an der Sache, wäre m.M.n. eine Veröffentlichung der Details sehr wichtig.

Santini, Peretta, von Klitzing, Frentzel-Beyme, etc.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

So läuft das...

Frans, Montag, 19.03.2007, 10:37 (vor 4760 Tagen) @ charles

... Zwamborn ...

So läuft das...

RDW, Freitag, 16.03.2007, 16:19 (vor 4763 Tagen) @ Marianne

So läuft das....
Wenn Sie damit meinen, dass die Schwindeleien von Mobilfunkkritikern genauso laufen, wie Dr. Haas es vormacht, dann kann ich Ihrer Überschrift Recht geben

Zwei Beispiele aus einem seiner früheren Referate:

"Das jüngste Beispiel der Bundeswehr-Radaropfer, deren Witwen nach jahrelangem Ringen endlich eine staatliche Entschädigung erhalten, da sich die gesundheitsschädliche Wirkung der Radarstrahlung wissenschaftlich nicht mehr länger verschweigen ließ,..."

"Im Rahmen des EU geförderten Forschungsprogramms "Reflex" wurden 2004 die Studienergebnisse von zwölf europäischen Forschergruppen aus 7 Ländern veröffentlicht, die alle 12 die gleichen reproduzierbaren Resultate erzielten: ab einem SAR-Wert von 1,3 Watt/kg kam es in jeder der 12 Studien in den bestrahlten menschlichen und tierischen Zellkulturen zu Einfach- und Doppel-Strangbrüchen."

Beide Aussagen enthalten gravierende Irrtümer, die man aus dem Mund eines Akademikers, der in der Lage sein sollte sich auf ein Referat sachgerecht vorzubereiten, getrost als Lügen bezeichnen kann.

Wer will sicher beurteilen, was von seinen anderen Aussagen ebenso irrtumsbehaftet bzw. gelogen ist? Alleine bei diesen zur Originalquelle vorzudringen, ist schon mal gar nicht so einfach oder offenbart bereits auf dem Weg dorthin Irrtümer, Fehlinterpretationen oder Schwindeleien.
Sein Kompagnon (Dr. Schwarzmüller) bei dieser Veranstaltung in Kirschhausen, über die auch in einem anderen Artikel berichtet wurde, ergänzt ihn da hervorragend. Kann man doch lesen:
"Schwarzmüller sieht statistische Erhebungen, die besagen, das zwischen 1998 und 2003 die Zahl der Sonderschüler um 25 Prozent gestiegen ist und dass ein Drittel aller eingeschulten Grundschüler nicht schulfähig sei in direkten Zusammenhang mit der immer mehr zunehmenden Strahlung."

Wie kommt er auf den "direkten Zusammenhang"? Das ist doch völlig aus der Luft gegriffen.
Es ist echt beeindruckend, wie selbstverständlich solche Referenten ihre Zuhörerschaft anschwindeln und wie bereitwillig manche Medien das noch weiterverbreiten. Als ob sie sich (und ihre Gläubigen) bewusst selbst disqualifizieren und unglaubwürdig machen wollen, denn genau das erreichen sie damit bei den Verantwortlichen - und jedem anderen, der über den Tellerrand der Bürgerwelle hinausblickt.

RDW

Tags:
Irrtümer, Fehlinterpretation, Radar, Haas

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H. Lamarr @, München, Freitag, 16.03.2007, 23:39 (vor 4762 Tagen) @ RDW

Sagen Sie mal, RDW, Sie tragen ja schon die Skalpe etlicher Mobilfunkkritiker am Gürtel ;-). Gibt es denn Ihrer Einschätzung nach auf Seiten der Kritiker überhaupt einen einzigen Frontmann (kann auch eine Frontfrau sein), den Sie wegen seiner fachlichen Kompetenz ernst nehmen?

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RDW, Samstag, 17.03.2007, 09:31 (vor 4762 Tagen) @ H. Lamarr

Sagen Sie mal, RDW, Sie tragen ja schon die Skalpe etlicher Mobilfunkkritiker am Gürtel ;-). Gibt es denn Ihrer Einschätzung nach auf Seiten der Kritiker überhaupt einen einzigen Frontmann (kann auch eine Frontfrau sein), den Sie wegen seiner fachlichen Kompetenz ernst nehmen?

Dazu müsste man zuerst einmal klären, was "Frontmänner" sind. Würden Sie z.B. Dr. Neitzke oder Dr. Virnich als "Frontmänner" bezeichnen? Manche vielleicht schon, denn sie stellen den Stand der Dinge ja durchaus mit dem Schwerpunkt auf "kritische" Aspekte dar, doch sind das wirklich die von BI's für ihre "Informations"veranstaltungen bevorzugten Redner? Oder sind das etwa die, welche in manchen Lokalblättern gerne im Mittelpunkt entsprechender Diskussionen stehen?
Ich denke beides nicht, dort kommen doch mehr die Übertreiber, Verdreher und Schwindler zum Zug. Eben die, welche Laien zu verängstigen vermögen und das ist genau das, was die BI's dann als Erfolg bezeichnen und sich von einem Frontmann so wünschen.
Also nach dieser (meiner) Definition von Frontleuten kenne ich keinen, der fachlich ernst zu nehmen wäre. Manche fallen auf jeden Unsinn herein (z. B. die "russischen Eier" ), andere verbreiten ungeprüft per copy & paste jede kritisch klingende Darstellung (z. B. Cherry's verdrehte Interpretationen der "Lilienfeld-Studie" ) und manche dichten zu ursprünglich korrekten Dingen einfach eigene Ansichten dazu, die das alles in einem anderen, falschen Licht dastehen lassen (wie Dr. Haas zu REFLEX oder Jakob im allgemeinen).
Der Laie durchschaut das alles natürlich nicht, nein, er glaubt dem unschuldig wirkendem Augenaufschlag "im Interesse der Gesundheit" und die Kritik an "denen da oben" und genau das nutzen viele "Frontleute" aus, sei es zur innerlichen Befriedigung oder im manchmal gut getarnten wirtschaftlichen Interesse.
Doch wie kann dagegen ein Fachmann einen anderen Menschen "fachlich ernst nehmen", in dessen Ausführungen er immer wieder gravierende Irrtümer und Schwindeleien findet? Kaufen Sie in einer Bäckerei auch mit netter Bedienung noch ein Brötchen, in deren Backstube Sie Schaben und Ratten herumhuschen sehen?

RDW

Tags:
Frontleute, Fachkompetenz

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H. Lamarr @, München, Sonntag, 18.03.2007, 00:34 (vor 4761 Tagen) @ RDW

Dazu müsste man zuerst einmal klären, was "Frontmänner" sind. Würden Sie z.B. Dr. Neitzke oder Dr. Virnich als "Frontmänner" bezeichnen?

Ja, schon. Beide treten bei Veranstaltungen auf und werden von den Organisatoren der Veranstaltungen in aller Regel auch als kritische Stimmen präsentiert. Beide zeichnen sich jedoch auch dadurch aus, dass sie nicht nur das Wissen anderer verbreiten, sondern auch selber gute Argumente schaffen. Ich halte sie für gute weil sachlich kompetent argumetierende Frontleute.

...

Ich denke beides nicht, dort kommen doch mehr die Übertreiber, Verdreher und Schwindler zum Zug. Eben die, welche Laien zu verängstigen vermögen und das ist genau das, was die BI's dann als Erfolg bezeichnen und sich von einem Frontmann so wünschen.

Sie scheren hier alle BIs über einen Kamm. Wir haben zuweilen Referenten-Anfragen von BIs, die nicht diese Erwartungshaltung haben und Referenten der von Ihnen beschriebenen Sorte klar ablehnen.

Also nach dieser (meiner) Definition von Frontleuten kenne ich keinen, der fachlich ernst zu nehmen wäre.

Das habe ich mir schon gedacht. Es ist allerdings auch nicht einfach, gleich in mehrerlei Hinsicht fachlich kompetent zu erscheinen, weil doch einiges an Kenntnissen in den unterschiedlichsten Disziplinen aufzubringen ist: Medizin, Technik, Verwaltungsrecht, Forschung ... Größter Stolperstein - da sind wir uns sicher einig - ist immer wieder die komplexe Technik, die ein Außenstehender kaum noch zu durchschauen vermag. Da finde ich z.B., dass Franz Prof. A. eine gute Figur macht - er lässt sich gar nicht erst auf gewagte Diskussionen über technische Sperenzchen ein, sondern bleibt bei seiner wissenschaftlichen Linie.

Manche fallen auf jeden Unsinn herein (z. B. die "russischen Eier" ), andere verbreiten ungeprüft per copy & paste jede kritisch klingende Darstellung (z. B. Cherry's verdrehte Interpretationen der "Lilienfeld-Studie" ) und manche dichten zu ursprünglich korrekten Dingen einfach eigene Ansichten dazu, die das alles in einem anderen, falschen Licht dastehen lassen (wie Dr. Haas zu REFLEX oder Jakob im allgemeinen).

Der Laie durchschaut das alles natürlich nicht, nein, er glaubt dem unschuldig wirkendem Augenaufschlag "im Interesse der Gesundheit" und die Kritik an "denen da oben" und genau das nutzen viele "Frontleute" aus, sei es zur innerlichen Befriedigung oder im manchmal gut getarnten wirtschaftlichen Interesse.

Wie immer bei starkem Kompetenzgefälle ist unter Blinden der Einäugige König. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass ein Mediziner Sie als Techniker ebenfalls mit höherem Blödsinn aus seiner eigenen Sparte zutexten könnte, ohne dass Sie dies auf Anhieb bemerken könnten. Eine ehrenhafte Motivation, gezielt Unfug und Halbwissen in die Welt zu setzen, will mir freilich nicht einfallen.

Doch wie kann dagegen ein Fachmann einen anderen Menschen "fachlich ernst nehmen", in dessen Ausführungen er immer wieder gravierende Irrtümer und Schwindeleien findet?

Einmal ist keinmal. Aber immer wieder weckt Aggressionen. Zumindest bei mir.

Kaufen Sie in einer Bäckerei auch mit netter Bedienung noch ein Brötchen, in deren Backstube Sie Schaben und Ratten herumhuschen sehen?

Nein, natürlich kaufe ich dort nicht nochmal, aber so ein Bäcker kann sich mit Laufkundschaft dennoch lange über Wasser halten.

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Tags:
Unsinn, Referenten, Erwartungshaltung, Eier-Hoax

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RDW, Sonntag, 18.03.2007, 12:04 (vor 4761 Tagen) @ H. Lamarr

Dazu müsste man zuerst einmal klären, was "Frontmänner" sind. Würden Sie z.B. Dr. Neitzke oder Dr. Virnich als "Frontmänner" bezeichnen?


Ja, schon. Beide treten bei Veranstaltungen auf und werden von den Organisatoren der Veranstaltungen in aller Regel auch als kritische Stimmen präsentiert. Beide zeichnen sich jedoch auch dadurch aus, dass sie nicht nur das Wissen anderer verbreiten, sondern auch selber gute Argumente schaffen. Ich halte sie für gute weil sachlich kompetent argumetierende Frontleute.

Frontleute kennzeichnen sich nach meiner Ansicht dadurch, dass sie an Fronten stehen. Fronten, an deren Entstehung sie meist nicht unwesentlich beteiligt sind. Nur mit kritischen, aber sachlichen Argumenten werden aber keine solchen Fronten erzeugt oder verteidigt, wie man es beim Mobilfunk oft erleben muss.
Wie wäre es denn mit einer Liste von solchen Frontleuten, oder solchen die man dafür hält? Diese Liste könnte man dann mit (kommentierten) Verweisen zu anderen Referaten, Auftritten etc. von ihnen versehen und hätte bald eine Übersicht über so manche Zusammenhänge. Etwa aus welchem gemeinsamen Pool von Halbwahrheiten und Irrtümern sich diese durchaus überschaubare Gruppe bedient.

Ich denke beides nicht, dort kommen doch mehr die Übertreiber, Verdreher und Schwindler zum Zug. Eben die, welche Laien zu verängstigen vermögen und das ist genau das, was die BI's dann als Erfolg bezeichnen und sich von einem Frontmann so wünschen.


Sie scheren hier alle BIs über einen Kamm. Wir haben zuweilen Referenten-Anfragen von BIs, die nicht diese Erwartungshaltung haben und Referenten der von Ihnen beschriebenen Sorte klar ablehnen.


Es wäre schön, wenn das so Schule machen würde. Doch auch hier im Forum wird immer wieder von manchen klar gesagt, was man als "Erfolg" ansieht und manche Homepages arbeiten alleine nach dem Muster einer selektiven und interpretativen Information weit jenseits der Objektivität.

Also nach dieser (meiner) Definition von Frontleuten kenne ich keinen, der fachlich ernst zu nehmen wäre.


Das habe ich mir schon gedacht. Es ist allerdings auch nicht einfach, gleich in mehrerlei Hinsicht fachlich kompetent zu erscheinen, weil doch einiges an Kenntnissen in den unterschiedlichsten Disziplinen aufzubringen ist: Medizin, Technik, Verwaltungsrecht, Forschung ... Größter Stolperstein - da sind wir uns sicher einig - ist immer wieder die komplexe Technik, die ein Außenstehender kaum noch zu durchschauen vermag. Da finde ich z.B., dass Franz Prof. A. eine gute Figur macht - er lässt sich gar nicht erst auf gewagte Diskussionen über technische Sperenzchen ein, sondern bleibt bei seiner wissenschaftlichen Linie.

Gute und faire Fachleute erkennt man auch daran, dass sie ihre Grenzen kennen und respektieren. Und sich jenseits dieser Grenzen entweder deutlich zurückhalten oder zumindest qualifiziertere Quellen referenzieren. Dieses irrtumsvermeidende Verhalten geht vielen Mobilfunkkritikern inklusive ihren Frontleuten jedoch leider völlig ab, dadurch entsteht ja erst dieser ganze kursierende Unsinn aller Art.
Interessant wäre in der oben genannten Liste daher auch eine Angabe der tatsächlichen Qualifikation sowie der sonstigen Themen, bei denen sich die "Frontleute" zu Kommentaren berufen fühlen. Es gibt ja schon welche, die im Wandel der Zeit oder je nach Gelegenheit vom Experten für Mobilfunk zu einem solchen für Verkehr, Gentechnik oder Klimawandel mutieren und jedesmal alles besser wissen wollen als die tatsächlichen Fachleute dieser Sachgebiete. Nicht alle Mobilfunkkritiker sind jedoch so naiv, dass sie diesen Pseudoexperten ihr "Expertenwissen" dann immer noch ungeprüft abnehmen.

Wie immer bei starkem Kompetenzgefälle ist unter Blinden der Einäugige König. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass ein Mediziner Sie als Techniker ebenfalls mit höherem Blödsinn aus seiner eigenen Sparte zutexten könnte, ohne dass Sie dies auf Anhieb bemerken könnten.


Natürlich. Und es gibt auch immer wieder Versuche mancher, höheren Blödsinn als Wissenschaft zu verkaufen. Ich persönlich suche dann immer nach Passagen, deren Wahrheitsgehalt ich aufgrund eigenen Fachwissens oder anderen Quellen beurteilen kann und bewerte dann den Rest daran. Und wenn dann Mediziner oder Biologen z. B. Krebsinzidenzen mit Krebszahlen verwechseln oder die REFLEX-Ergebnisse gleich mehrfach falsch darstellen, dann braucht es nicht einmal technischen Unsinns, um deren Treiben als unqualifiziert zusammenzufassen. Denn wenn einem Akademiker mit einem verantwortungsvollen Beruf bei einem öffentlichen Vortrag oder Artikel solche Fehler unterlaufen oder er sie gar absichtlich einbaut, dann handelt er eben nicht verantwortungsvoll. Mit allen Konsequenzen.

Eine ehrenhafte Motivation, gezielt Unfug und Halbwissen in die Welt zu setzen, will mir freilich nicht einfallen.

Genau so etwas können Sie jene fragen, deren Skalpe Sie bereits an meinem Gürtel hängen sehen. Und noch ein paar mehr, Sie kennen selbst auch schon welche.

RDW

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H. Lamarr @, München, Sonntag, 18.03.2007, 23:15 (vor 4760 Tagen) @ RDW

Wie wäre es denn mit einer Liste von solchen Frontleuten, oder solchen die man dafür hält? Diese Liste könnte man dann mit (kommentierten) Verweisen zu anderen Referaten, Auftritten etc. von ihnen versehen und hätte bald eine Übersicht über so manche Zusammenhänge.

An einer Liste mit Frontleuten waren wir schon mal dran, sind aber nicht weit gekommen. Der Knackpunkt bei dieser Liste dürfte die faire Bewertung der Referenten sein, damit BIs, die einen Referenten suchen, nicht die Katze im Sack buchen müssen. Aber: Wer diese Bewertung auf Seiten der Kritiker vornimmt, sitzt schneller wie der Schall zwischen allen Stühlen. Eine Ersatzwertung auf Seiten der Befürworter, z. B. auf Ihrer Website, wäre indes nicht zielführend, denn sie käme ja von der Gegenseite: Und wer von der Gegenseite nach allen Regeln der Kunst tranchiert wird, der muss - aus Sicht von BIs - gut und richtig sein. Aus dieser Sicht heraus ist es sogar denkbar, dass Personalkritik auf Ihrer Seite (Befürworter) dazu führt, dass die kritisierte Person auf meiner Seite (Kritiker) insgesamt an Ansehen gewinnt. Und das heißt doch: Die Liste muss, wenn überhaupt, auf einer Seite der Kritiker stehen!

Die Idee, auf Referate der Referenten zu verlinken, finde ich gut. Denn dann kann die Wertung durch Dritte entfallen und sich jeder selbst ein Bild davon machen, wo der eine oder andere Referent einzuordnen ist. Als Service für den Leser könnte man dann vielleicht doch noch ein paar kleine Orientierungshilfen geben, etwa den erlernten Beruf, den Stundensatz, Anzahl von Presseartikeln usw.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Schmetterling @, Montag, 19.03.2007, 05:27 (vor 4760 Tagen) @ H. Lamarr

Eine ehrenhafte Motivation, gezielt Unfug und Halbwissen in die Welt zu setzen, will mir freilich nicht einfallen.


Die (ehrenhafte) Motivation erklärt sich recht einfach: Sie versuchen andere vor Schaden zu bewahren (da sie wissen, wie es ist).

Alleingelassen von der Wissenschaft (die in meinen Augen stark an Glaubwürdigkeit eingebüßt hat) und von den Fachleuten, suchen sie nach Erklärungen. Schlimm finde ich von den Fachleuten, dass immer wieder behauptet wird, es würde keine gesundheitl. Beeinträchtigung geben können. Denn das ist falsch.

Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass Lügen, Spekulationen und Schwindeleien keine Basis sind. Ob das allerdings bewußt passiert, kann ich nicht einschätzen. Vielleicht ist das einfach nur ein Mangel an Wissen? Das Wissensgebiet ist viel zu groß, als dass es von einer Person überschaut werden kann. Und wenn Sie verzweifelt sind, glauben Sie mir, greifen Sie nach jedem Strohhalm, der sich bietet.


der Schmetterling

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Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Anmerkung eines Freundes

Schmetterling @, Montag, 19.03.2007, 12:04 (vor 4760 Tagen) @ Schmetterling

Folgende E-Mail habe ich mit der Bitte erhalten, diese hier einzustellen.
:-)


Anmerkung eines Freundes:
Aber niemand hat einen Grund zur Verzweiflung!
Es gibt keine ausreichenden Beweise durch seriöse Forscher für die Gesundheitschädigung durch Mobilfunk.
Sie sind womöglich wie so viele Andere unverantwortlichen Angstmachern aufgesessen.
Diese besitzen zu wenig Kompetenz in dem, wie Sie selbst schreiben, sehr grossen und unüberschaubaren Gebiet, um Ihnen angemessen helfen zu können.
Gerade vor solch falsch verstandener, wenn auch wohl meist gut gemeinter Hilfe will das izgmf Sie bewahren.
Nach den "Strohhalmen" auf dem Markt zu greifen ist daher nicht nötig.
Alles was Sie brauchen, ist eine richtige Orientierung durch izgmf und elektrosmognews.
Vertrauen!

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Mietmaul für die Baubiologen?

KlaKla, Sonntag, 18.03.2007, 13:28 (vor 4761 Tagen) @ Marianne

KIRSCHHAUSEN. Bei einer Diskussion im Anschluss an die Elektrosmog-Veranstaltung in Kirschhausen wollte eine ältere Dame, die rund hundert Meter von der Mobilfunkanlage auf dem Kirschhäuser Bürgerhaus entfernt wohnt, wissen: "Wie kann man erfahren, in welcher Gefahr man wohnt?" Sie selbst leide unter Herzrhythmusstörung, Spannungskopfschmerz und Schlafstörungen. Dr. Wolfram Haas riet ihr, einen Baubiologen zu Rate zu ziehen, der zunächst einmal im Bereich ihres Schlafplatzes Messungen durchführe. Manchmal genüge es, das Bett zu verschieben oder Radiowecker und schnurlose Telefone aus dem Haus zu verbannen. Die Kosten einer Messung durch einen Baubiologen belaufen sich auf rund 90 Euro für ein Zimmer und rund 300 Euro für eine Wohnung. ...

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Quelle:
echo-online.de

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Baubiologe, Kopfschmerzen, Mietmaul, Schlafstörung, Haas, Herzrhythmusstörung

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