Kreis Cuxhaven: Krebshäufung wegen Richtfunk? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 02.03.2007, 00:16 (vor 5759 Tagen)

Am 13. Februar berichtete Radio Bremen:

Im Zusammenhang mit der hohen Zahl von Krebsfällen in der Gemeinde Mittelstenahe haben die Grünen des Kreistages Cuxhaven eine umfassende Aufklärung gefordert. Experten vermuten, dass Strahlen von Richtfunkmasten die Krankheiten ausgelöst haben. "Solange der Verdacht besteht, dass die Funkstrahlen gesundheitsschädlich sind, muss auch eine vorübergehende Stilllegung der Richtfunktürme erwogen werden", sagen die Grünen. Um die Gesundheit der Bürger zu schützen, fordern sie eine Überprüfung der Richtfunkstrecken im Landkreis Cuxhaven. Dabei gehe es vor allem um Türme, die baugleich mit dem Funkturm in Mittelstenahe bei Bad Bederkesa seien. Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt. In dem Dorf treffen die Strahlen von drei Richtfunktürme aufeinander. Unterstützt werden die Grünen vom Bürgermeister der Gemeinde Bramstedt bei Hagen. Hier hatten Anwohner vor zwei Jahren erfolglos gegen den Bau eines Richtfunkturms protestiert. "Wir haben zwar nicht direkt Angst, aber es geht immerhin um die Gesundheit unserer Bürger", so der Gemeindevertreter. Nach Angaben der Kreisverwaltung soll jetzt zunächst die Stärke der elektromagnetischen Strahlen am Richtfunkturm in Mittelstenahe gemessen werden.


Funkamateure des DARC berichten am 16. Februar ohne jede Häme ebenfalls über den Fall:

Hat der Richtfunk Schuld?

Diese Frage stellen sich die Bürgermeister der Börde, aufgrund vermehrter Krebserkrankungen in der Gemeinde Mittelstenahe. Da eine militärische Richtfunktrasse vom Bullenberg Nindorf ( ehemalige FlaRak-Stellung ) in Richtung Altenwalde über die Gemeinde Mittelstenahe verläuft und zusätzlich zwei Richtfunktrassen vom Fernmeldeturm Wohlenbeck diese kreuzen, lässt das die Vermutung zu, daß darin die Ursache an einer überaus starken Krebserkrankungszahl in Mittelstenahe liegt. Mit je einem Schreiben an die Bundesgesundheitsministerin und der Niedersächsischen Gesundheitsministerin wand sich der Samtgemeinde-bürgermeister der Samtgemeinde Börde Lamstedt mit der Bitte um Unterstützung für die Untersuchung möglicher Zusammenhänge. Auch die BNetzA Bremen ist mit der Untersuchung beauftragt worden.
Wir von E32 werden das weiter verfolgen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Funkamateur, Krebshäufung, Richtfunk, Bremen

Kreis Cuxhaven: Krebshäufung wegen Richtfunk?

AnKa, Freitag, 02.03.2007, 01:02 (vor 5759 Tagen) @ H. Lamarr

Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt.

Laienhafte Information, die ohne Altersstandardisierungs-Abgleich nichts wert ist.

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Altersstandardisierung

Was nicht sein darf kann nicht sein. Basta.

caro, Freitag, 02.03.2007, 09:58 (vor 5758 Tagen) @ AnKa

Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt.

Laienhafte Information, die ohne Altersstandardisierungs-Abgleich nichts wert ist.

Schon wieder die alte Taktik: Gleich mal abblocken und im Keim ersticken ohne nachzufragen, ob es evtl. mehr Infos gibt. Es langweilt.

Es fehlt Information

AnKa, Freitag, 02.03.2007, 10:03 (vor 5758 Tagen) @ caro

Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt.

Laienhafte Information, die ohne Altersstandardisierungs-Abgleich nichts wert ist.

Schon wieder die alte Taktik: Gleich mal abblocken und im Keim ersticken ohne nachzufragen, ob es evtl. mehr Infos gibt. Es langweilt.

Kritik ist nicht "Taktik", sondern notwendig. Auch wenn Sie's lieber bequemer hätten. Ihre Bequemlichkeit ist jedoch nicht das Maß der Dinge.

Nehmen Sie den Einwand als Hinweis darauf, daß Information fehlt. Er ist sachlich völlig richtig. Er teilt sogar mit, welche Information fehlt.

Es fehlt Information.

caro, Freitag, 02.03.2007, 10:16 (vor 5758 Tagen) @ AnKa

Kritik ist nicht "Taktik", sondern notwendig. Auch wenn Sie's lieber bequemer hätten. Ihre Bequemlichkeit ist jedoch nicht das Maß der Dinge.

Nehmen Sie den Einwand als Hinweis darauf, daß Information fehlt. Er ist sachlich völlig richtig. Er teilt sogar mit, welche Information fehlt.

Frage mich, wer hier bequem ist. Wenn Sie Interesse an der Sache haben, dann fragen Sie erst Mal nach, ob es mehr Information gibt statt gleich Gegenrede zu schwingen. Oder beschaffen Sie sich die Infos. Sie sind doch "Journalist", sollte ein Kinderspiel sein.

Es fehlt nun mal Information

AnKa, Samstag, 03.03.2007, 09:44 (vor 5757 Tagen) @ caro

Kritik ist nicht "Taktik", sondern notwendig. Auch wenn Sie's lieber bequemer hätten. Ihre Bequemlichkeit ist jedoch nicht das Maß der Dinge.

Nehmen Sie den Einwand als Hinweis darauf, daß Information fehlt. Er ist sachlich völlig richtig. Er teilt sogar mit, welche Information fehlt.

Frage mich, wer hier bequem ist. Wenn Sie Interesse an der Sache haben, dann fragen Sie erst Mal nach, ob es mehr Information gibt statt gleich Gegenrede zu schwingen. Oder beschaffen Sie sich die Infos. Sie sind doch "Journalist", sollte ein Kinderspiel sein.

Nein, ich diskutiere hier lediglich in einem Diskussionsforum mit, wie Sie. Wenn ich aus jedem Stöckchen, das mir hier hingehalten wird, einen unbezahlten Arbeitsauftrag machen sollte, müsste ich Rentner mit viel Zeit sein. Es gibt hier viele Stöckchen, nebenbei bemerkt.

Mein Hinweis auf die Alterstandardisierung ist ein Basic, spatenpauli hat es ja erklärt, warum man so etwas machen muss. Wenn ich den eingestellten Bericht zu schreiben gehabt hätte, wäre ich der Frage nach der Altersstandadisierung nachgegangen. Jedoch muss nicht jedem Reporter vor Ort die Wichtigkeit bewusst sein. Ich gehe im Moment nicht davon aus, daß eine solche statistische Betrachtung gemacht worden ist. Das wäre nicht verschwiegen worden, denn die Statistik würde die Meldung erst richtig brisant machen.

Ich erinnere mich z.B. an die Naila-Studie, bei der, wenn ich es recht erinnere, ebenfalls darauf Rücksicht genommen wurde, ein Altersheim aus der Untersuchung auszuklammern. Ich nehme mal an, als Mobilfunkkritiker wäre man seinerzeit auf dieses Detail stolz gewesen und hätte es als Qualitätsmerkmal für die Studie verstanden. Sofern man überhaupt verstanden hätte, um was es dabei geht.

Tags:
Naila-Studie, Altersheim

Es fehlt nun mal Information.

AnKa, Samstag, 03.03.2007, 09:59 (vor 5757 Tagen) @ AnKa

Mein Hinweis auf die Alterstandardisierung ist ein Basic, spatenpauli hat es ja erklärt, warum man so etwas machen muss. Wenn ich den eingestellten Bericht zu schreiben gehabt hätte, wäre ich der Frage nach der Altersstandadisierung nachgegangen. Jedoch muss nicht jedem Reporter vor Ort die Wichtigkeit bewusst sein. Ich gehe im Moment nicht davon aus, daß eine solche statistische Betrachtung gemacht worden ist. Das wäre nicht verschwiegen worden, denn die Statistik würde die Meldung erst richtig brisant machen.

Dem Reporter habe ich unrecht getan. Im genannten Fall Mittelstenahe mahlen die Mühlen bereits: "Das Landesgesundheitsamt wird die hier gemeldeten Krebserkrankungen ebenfalls überprüfen und mit dem vorhandenen statistischen Datenmaterial des Niedersächsischen Krebsregisters abgleichen."

Kreis Cuxhaven: Krebshäufung wegen Richtfunk?

KlaKla, Freitag, 02.03.2007, 10:39 (vor 5758 Tagen) @ AnKa

Laienhafte Information, die ohne Altersstandardisierungs-Abgleich nichts wert ist.

Stimmt nicht, es ist bei Ihnen nichts Wert aber Anderen reicht so eine Aussage.

Was ist mit Radar?
Das Militär ist da vertreten und Schiffe.

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Meine Meinungsäußerung

"Krebshäufung wird sich nur eingeredet"

wahrnehmer, Freitag, 02.03.2007, 11:26 (vor 5758 Tagen) @ AnKa
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.03.2007, 11:54

Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt.

Anka meint wahrscheinlich wieder, die reden sich das nur ein.

Laienhafte Information, die ohne Altersstandardisierungs-Abgleich nichts wert ist.

Alters - standardisierungs - abgleich,

bei dem Begriff kräuseln sich mir die Fußnägel. Ich habe dreimal ansetzten müssen um das Wort richtig zu schreiben.
Was wäre denn Ihrer Meinung nach was wert?

Alter hat ja schließlich jedermann.
Sie versuchen schon wieder auf einen Nebenschauplatz zu locken.
Sie sind ja der Spezialist für Ergebnisse von Studien.
Vielleicht tun Sie mir einmal den Gefallen mit einem Selbstversuch:

Versuchsanordnung:
Ein Tisch, ein Holzstuhl, wahlweise Beleuchtung, oder Finsternis,
Ungestörtheit und los gehts.
1. Schritt: Sie setzen Sich vor ein leeres Bierglas und bilden sich so lange ein, daß es voll ist, bis Sie Erfolg haben.
2. Schritt: Dann drehen Sie den Versuch um und bilden sich so lange ein, das Bierglas ist leer, bis es klappt.

Prognose: Das kann dauern.

Angenehme Begleiterscheinung: wir hätten endlich mal Zeit ein Thema zu erörtern, ohne uns mit Anka herumstreiten zu müssen.

Vorsicht: Der Versuch ist sehr betrugsanfällig für Durstige. Trinken gilt nicht.

Anka,
Sie sollten das üben, bevor Sie hier nach München kommen und weiterhin so wie in einem Ihrer anderen Beiträge behaupten, ganz München würde keine Reaktionen auf den Fernsehturm zeigen, obwohl jedes Kind sieht, wie der sich seit er Olympiade mit Aufrüstungen der Mobilfunkindustrie verändert hat.
Denn von uns bekommen Sie hier in München kein Bier. (siehe gelöschter Beitrag, auf Spatenpaulis posting.

Ihre Beiträge klingen sowieso schon ganz besoffen.
Das müssen wir doch nicht noch unterstützen.

München leidet unter massiver Überbelastung der Athmosphäre (mehr als 1000 Basisstationen, eher mehr als weniger Sender, jetzt kommt auch noch EDGE dazu von T-Mobile und Vodafone.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es gelingt, statistisch zu sichern, wie viele Krebsfälle hier entstanden sind innerhalb der letzten 10 Jahre.

Alle Menschenrechte sind antastbar

Ätsch


Wahrnehmer

"Krebshäufung wird sich nur eingeredet"

Paul, Freitag, 02.03.2007, 11:58 (vor 5758 Tagen) @ wahrnehmer

Dort sind von 260 Einwohnern mehr als 30 an verschiedenen Krebsarten erkrankt.

Anka meint wahrscheinlich wieder, die reden sich das nur ein.

Laienhafte Information, die ohne Altersstandardisierungs-Abgleich nichts wert ist.


Hier gibt es mehr:
bevor Ihr euch wieder an die Krawatte kriegt, da nachlesen oder erkundigen.

"Krebshäufung wird sich nur eingeredet"

H. Lamarr @, München, Freitag, 02.03.2007, 14:05 (vor 5758 Tagen) @ wahrnehmer

Alters - standardisierungs - abgleich,

bei dem Begriff kräuseln sich mit die Fußnägel. Ich habe dreimal ansetzten müssen um das Wort richtig zu schreiben.

Anka will sagen: Wenn das Dorf sozusagen ein großes Altersheim für alte Seebären ist und dort z. B. überwiegend alte Menschen wohnen, dann sind 30 Krebsfälle auf 260 Einwohner nichts Ungewöhnliches. Jemand vom Krebsregister hat mir neulich erzählt, dass etwa 70 % aller Männer über 70 Jahren unter Prostatakrebs leiden. Diese exorbitant hohe Zahl habe freilich einen Hintergrund: Die Diagnostik für Prostatakrebs sei so weit fortgeschritten, dass bereits winzige Ansammlungen von Krebszellen Alarm auslösen (und die Statistik nach oben treiben). Aber: Ob diese Mini-Krebsherde in den verbleibenden Jahren gefährlich werden können, das wisse eben niemand, und in der Realität gehe es eben mal so und mal so aus.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Krebs, Altersheim

"Krebshäufung wird sich nur eingeredet"

Demosthenes, Samstag, 03.03.2007, 09:40 (vor 5757 Tagen) @ H. Lamarr

Hier im schönen Saarland, in Jägersburg bei Homburg liegen die Häuser meines Nachbarn und mein eigenes mitten im Hauptstrahl von zwei MF-Masten, und das seit fünf Jahren. Im vergangenen Jahr erkrankte mein Nachbar an Magen-Darmkrebs, sein Frau an Hautkrebs, mein Kater starb an Weichteilkrebs und ich habe gleich über den ganzen Körper den Tumor verstreut. Übrigens, meine Nachbarn sind schon immer Nichtraucher.
Wir sind hier permanent einer Belastung von 2000 µ Watt ausgesetzt. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Konstellation im Auftreten von Krebs ist schon mehr als auffällig. Anfragen an das Gesundheitsamt brachten nichts, da der saarländische Gesundheitsminister per Dienstanweisung alle Untersuchungen im Zusammenhang mit MF untersagt hat. Ebenso wurde die Justiz, er er in Personalunion vorsteht, gehalten, keine Anzeigen anzunehmen. Soviel zu dem Thema "Demokratie und Grundgesetz".

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Krebscluster, Katze

Gesundheitsamt nimmt keine Anzeigen an?

KlaKla, Samstag, 03.03.2007, 09:50 (vor 5757 Tagen) @ Demosthenes

Anfragen an das Gesundheitsamt brachten nichts, da der saarländische Gesundheitsminister per Dienstanweisung alle Untersuchungen im Zusammenhang mit MF untersagt hat. Ebenso wurde die Justiz, er er in Personalunion vorsteht, gehalten, keine Anzeigen anzunehmen.

Haben Sie das schriftlich oder ist das nur eine mündliche Aussage, die man Ihnen gegenüber gemacht hat?

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Meine Meinungsäußerung

Krebshäufung

AnKa, Samstag, 03.03.2007, 10:06 (vor 5757 Tagen) @ Demosthenes

Hier im schönen Saarland, in Jägersburg bei Homburg liegen die Häuser meines Nachbarn und mein eigenes mitten im Hauptstrahl von zwei MF-Masten, und das seit fünf Jahren. Im vergangenen Jahr erkrankte mein Nachbar an Magen-Darmkrebs, sein Frau an Hautkrebs, mein Kater starb an Weichteilkrebs und ich habe gleich über den ganzen Körper den Tumor verstreut. Übrigens, meine Nachbarn sind schon immer Nichtraucher. Wir sind hier permanent einer Belastung von 2000 µ Watt ausgesetzt. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Konstellation im Auftreten von Krebs ist schon mehr als auffällig. Anfragen an das Gesundheitsamt brachten nichts, da der saarländische Gesundheitsminister per Dienstanweisung alle Untersuchungen im Zusammenhang mit MF untersagt hat. Ebenso wurde die Justiz, er er in Personalunion vorsteht, gehalten, keine Anzeigen anzunehmen. Soviel zu dem Thema "Demokratie und Grundgesetz".

Für die Details dieser Geschichte braucht es einen Nachweis. Wenn das IZgMF diese auf seiner Webseite weiterverbreitet, müsste es sich jedenfalls im Hintergrund um die Identität des Beiträgers, die ja nicht an das Publikum weitergreicht werden muss, rückversichern. Der darin mitschwingende Vorwurf ist sehr schwerwiegend.

Zum Fall selbst, hier wäre schon einmal das Alter der Betroffenen interessant.

Einer Belastung von 2 mW/qm (ich gehe mal davon aus, auch oben ist diese Dimensionierung "/qm" gemeint) sind sehr viele Menschen ständig ausgesetzt. Die hier vorgetragene Krebshäufung mit vermuteter Ursache Mobilfunk hochgerechnet, müssten meiner Schätzung nach wenigstens 20%-25% der Menschen in D aktuell an Krebs "wegen Mobilfunk" erkrankt sein; die anderen nicht mitgerechnet.

Krebshäufung

vitatech, Samstag, 03.03.2007, 13:43 (vor 5757 Tagen) @ AnKa

Die hier vorgetragene Krebshäufung mit vermuteter Ursache Mobilfunk hochgerechnet, müssten meiner Schätzung nach wenigstens 20%-25% der Menschen in D aktuell an Krebs "wegen Mobilfunk" erkrankt sein; die anderen nicht mitgerechnet.

ich schätze mal in 10 -15 jahren werden wir diese Marke erreicht haben.
Diese gepulste Mobilfunktechnik gibt es noch nicht so lange in D und wie lange hat es gedauert bis man Asbest als Krebsfördernd eingstuft hat ?

Angebliche Krebshäufungen

AnKa, Samstag, 03.03.2007, 14:51 (vor 5757 Tagen) @ vitatech

ich schätze mal in 10 -15 jahren werden wir diese Marke erreicht haben. Diese gepulste Mobilfunktechnik gibt es noch nicht so lange in D und wie lange hat es gedauert bis man Asbest als Krebsfördernd eingstuft hat ?

Was Sie "mal schätzen", dem kann man im Moment lediglich Unterhaltungs-, nicht aber Informationswert beimessen.

Lesen Sie mal im gegenwärtigen Leitartikel dieser Seite, da geht es zufälligerweise auch um Krebs/Mobilfunk. Dort ist zu vernehmen:

Als Modell für eine mögliche Latenzzeit wählen wir hier zehn bis 20 und mehr Jahre, in Analogie zu anderen Noxen (Schadeinflüssen) wie Tabak und Asbest. Die Latenzzeit könnte auch kürzer oder länger angenommen werden, wobei es aus den bisherigen epidemiologischen Studien keine Hinweise auf eine wesentlich kürzere Latenzzeit gibt - im Gegenteil. Wenn die Latenzzeit zehn bis 20 und mehr Jahre beträgt, dann ist für die Entwicklung der Prävalenz bzw. der tatsächlichen Erkrankungen eine logistische Kurve zu erwarten, welche sich 10 Jahre nach der ersten Exposition sanft und nahezu unmerklich von der waagerechten Grundlinie abzuheben beginnt, um erst danach steiler anzusteigen, und um sich später mit abnehmender Steigung einer waagerechten Sättigungsgeraden von unten anzunähern.

Verstehen Sie?

Wenn man für die Entwicklung einer Krebs-"Epidemie" so lange Zeiten annehmen muss, dann erledigen sich die derzeitigen alarmistischen Meldungen über angebliche Mobilfunk-"Krebshäufungen" sozusagen von selbst.

Angebliche Krebshäufungen

caro, Samstag, 03.03.2007, 16:14 (vor 5757 Tagen) @ AnKa

Als Modell für eine mögliche Latenzzeit wählen wir hier zehn bis 20 und mehr Jahre, in Analogie zu anderen Noxen (Schadeinflüssen) wie Tabak und Asbest. Die Latenzzeit könnte auch kürzer oder länger angenommen werden, wobei es aus den bisherigen epidemiologischen Studien keine Hinweise auf eine wesentlich kürzere Latenzzeit gibt - im Gegenteil.

Die Latenzzeit von 10-20 Jahren ist willkürlich angenommen, "da es aus bisherigen epidemiologischen Studien keine Hinweise auf wesentich kürzere Latenzzeiten gibt". Nur gibt es halt nur sehr wenige epidemiologische Studien.
Die einzelnen Krebsarten haben zudem sehr unterschiedliche Latenzzeiten.
Wichtig wäre es, dass Krebs-Häufungen in der Nähe von Sendemasten intensiver nachgegangen wird. Was ist zum Beispiel aus Steinbach-Hallenberg in Thüringen geworden, wo die Zahl der Brustkrebs-Fälle im Hauptstrahl achtmal höher ist als es - statistisch - "normal" wäre? Hat jemand von dort nach dem MDR-Bericht letztes Jahr nochmal was gehört?

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Steinbach-Hallenberg, MDR

Angebliche Krebshäufungen

AnKa, Sonntag, 04.03.2007, 09:43 (vor 5756 Tagen) @ caro

Die einzelnen Krebsarten haben zudem sehr unterschiedliche Latenzzeiten. Wichtig wäre es, dass Krebs-Häufungen in der Nähe von Sendemasten intensiver nachgegangen wird. Was ist zum Beispiel aus Steinbach-Hallenberg in Thüringen geworden, wo die Zahl der Brustkrebs-Fälle im Hauptstrahl achtmal höher ist als es - statistisch - "normal" wäre? Hat jemand von dort nach dem MDR-Bericht letztes Jahr nochmal was gehört?

Das müsste in der Tat einmal geupdatet werden. Schreiben Sie an den MDR!

Nach der gängigen Überzeugung müsste die Brustkebsrate dort ja übrigens immer weiter steigen, falls niemand den Sender abgeschaltet hat.

Abmahnung an Wahrnehmer (2007)

Moderator X @, Freitag, 02.03.2007, 15:21 (vor 5758 Tagen) @ wahrnehmer

Ihre Beiträge klingen sowieso schon ganz besoffen.
Das müssen wir doch nicht noch unterstützen.

Hiermit spreche ich Ihnen Wahrnehmer eine Abmanhung aus.

Bleiben Sie sachlich und orientieren Sie sich am Thema.
Ob AnKa und Spatenpauli in München auf ein Bier gehen ist deren Privatsache.

Moderator X

--
Bitte halten Sie die Forumsregeln ein.

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Abmahnung

Abmahnung an Wahrnehmer (2007)

wahrnehmer, Samstag, 03.03.2007, 20:24 (vor 5757 Tagen) @ Moderator X

Hiermit spreche ich Ihnen Wahrnehmer eine Abmanhung aus.

Wenn ich jemandem auf den Schlips getreten bin, tut es mir leid.

Sachlichkeit ist Ansichtssache.
Aber ok, ich füge mich.

? Mobilfunk ? auf dem Fernsehturm ?

helmut @, Nürnberg, Freitag, 02.03.2007, 21:50 (vor 5758 Tagen) @ wahrnehmer

Sie sollten das üben, bevor Sie hier nach München kommen und weiterhin so wie in einem Ihrer anderen Beiträge behaupten, ganz München würde keine Reaktionen auf den Fernsehturm zeigen, obwohl jedes Kind sieht, wie der sich seit er Olympiade mit Aufrüstungen der Mobilfunkindustrie verändert hat.

Kinder und dottores haben von Technik manchmal Null Ahnung.

Eine Freikarte für den Starkbieranstich dem, der mir Fotos von den "Aufrüstungen" der Mobilfunkindustrie auf dem Fernsehturm München bringt.

Mobilfunkantennen auf fast 300 m hohen Türmen mitten in der Großstadt. Das wäre das Aus für ein funktionierendes Mobilfunknetz.


MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Bitte zwei Freikarten, Helmut!

H. Lamarr @, München, Freitag, 02.03.2007, 23:20 (vor 5758 Tagen) @ helmut

Eine Freikarte für den Starkbieranstich dem, der mir Fotos von den "Aufrüstungen" der Mobilfunkindustrie auf dem Fernsehturm München bringt.

Bitteschön!

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Ich möchte ja nicht gierig erscheinen, Helmut, aber gingen auch zwei Freikarten? Wissen Sie, meine Frau möchte mich nur ungern allein in die Höhle des Löwen lassen. Vielen Dank! Unsere Adresse finden Sie übrigens im Impressum.

Im oberen Foto ist das für den Münchener Fernsehturm charakteristische Drehrestaurant mit seinen verspiegelten Scheiben zu erkennen. Die beiden unteren Fotos wurden von der Besucherplattform aus geschossen. Wegen der fast senkrecht nach oben gehaltenen Kamera kommt es da zur perspektivischen Verzerrung der Antennenpanels, die wirken breiter und kürzer als sie wirklich sind. Alle Fotos wurden übrigens im Januar 2007 gemacht und die Betonplattform, auf der die Mobilfunkantennen stehen, wurde eigens für diesen Zweck nachträglich dort oben gegossen.

Mobilfunkantennen auf fast 300 m hohen Türmen mitten in der Großstadt. Das wäre das Aus für ein funktionierendes Mobilfunknetz.

Sie haben Ihre Kollegen von E-Plus vergessen. Die gingen, wie Sie sicher wissen, in der UMTS-Frühzeit davon aus, mit Ultra-High-Sites kostengünstig ganze Städte versorgen zu können. Mitterweile scheint dieses Konzept, das sich E-Plus sogar patentieren ließ, nicht mehr ganz so enthusiastisch gefeiert zu werden. Ich glaube es war Raylauncher, der es irgendwo hier im Forum sinngemäß gar als Rohrkrepierer bezeichnet hat. Eh wurscht, muss sich jetzt doch Alcatel/Lucent mit den UHS-Türmen herumärgern und nicht länger E-Plus.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Krieg ich auch eine, Helmut!

Franz, Sonntag, 04.03.2007, 11:52 (vor 5756 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Freikarte für den Starkbieranstich dem, der mir Fotos von den "Aufrüstungen" der Mobilfunkindustrie auf dem Fernsehturm München bringt.

Bitteschön!

:clap:

Bravo, Paul, ich komm auch mit zum Starkbieranstich.
Meinst Du ich krieg auch eine Freikarte, wenn ich noch schnell ein paar Fotos vom Fernsehturm mach?

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