Carlo: Nach 60 Sekunden biologische Reaktion (Allgemein)

Gast, Dienstag, 13.02.2007, 10:44 (vor 5406 Tagen)

In einer Pressemeldung weist die österreichische Mobilfunkkritikerin Eva Marsalek darauf hin, dass die kurzen Sendeimpulse empfangsbereit am Hosengürtel getragener Handys keinen Hodenkrebs auslösen. Laut Dr. Carlo (USA) sei diese Feldeinwirkung zu kurz, um biologische Reaktionen auslösen zu können. Zu einer biologischen Reaktion käme es jedoch, wenn die Feldeinwirkung länger als 60 Sekunden dauert.

"Kein Hodenkrebs durch Handys und Schnurlostelefone":
dieses von Dr. Hardell und Kollegen zum Jahreswechsel publizierte Ergebnis kommentiert der Jurist und Epidemiologe Dr. George Carlo, der von 1993 bis 1999 Leiter eines 28,5 Milliarden Dollar-Forschungsprogramms der US-Mobilfunkindustrie war, so:

"Aus vielen Gründen ist dieses Ergebnis sehr wichtig, insbesondere aber weil:

1. das Ergebnis "kein Hodenkrebs durch Handys" im Einklang steht mit dem, was wir über die biologischen Schädigungsmechanismen durch Radiowellen mit Informationsgehalt wissen. Das Melden des Handys bei der Basisstation, um mitzuteilen, wo es sich befindet, ist zu kurz, um die biologischen Schutzmechanismen zu aktivieren, die mit schädlichen biologischen Effekten assoziiert werden. Hätten die Wissenschafter auch bei dieser Studie Effekte gefunden, so hätte dies entweder Zweifel an ihren Untersuchungsmethoden oder an dem, was wir nun über die biologischen Mechanismen wissen, aufgeworfen.

2. das vorliegende, negative, Studienergebnis alle bisherigen Hardell-Kritiker Lügen straft, die behauptet hatten, Dr. Hardell's Studiendesigns wären so angelegt, dass er immer positive Ergebnisse findet."

Biochemische Abwehrmechanismen nach 60 Sekunden:

"Die Probleme entstehen im Wesentlichen dadurch, dass auf der hochfrequenz-Welle, dem Mobilfunkstrahl, in Paketen gebündelte Informationen transportiert werden, was ein zusätzliches Signal ergibt, das vom Körper nach 60 Sekunden als feindlicher Eindringling erkannt wird - etwa wie ein Erreger. Daraufhin löst der Körper eine Reihe von biochemischen Abwehrmechanismen aus", so Carlo.

Laut Carlos Studien führen 500 Minuten pro Monat am Mobiltelefon zu einem 2- bis 3-fach erhöhten Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken, nach 10 Jahren ist das Risiko bereits 15 mal so hoch. Epidemiologische Studien zeigen, dass 40 000 bis 50 000 neue Fälle von Augenkrebs direkt auf Mobilfunkgebrauch zurückzuführen sind. Im Jahr 2010 werden es, bei ca. 3 Milliarden Mobilfunk-Nutzern weltweit, jährlich 400 000 bis 500 000 Neuerkrankungen sein.

Mobilfunk-Gesundheitsrisiken systematisch verschleiert:

Seit 20 Jahren werden die Mobilfunk-Gesundheitsrisiken von Industrie und Regierungen systematisch verschleiert, so Carlo, und es gibt keinen Zweifel darüber, dass die Probleme seit langem bekannt waren.

Versicherungen und Rückversicherungen schließen seit Jahren die Deckung von Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder aus.

Eine 2002 von Dr. Carlo ins Leben gerufene online-Datenbank, auf der sich vom Mobilfunk gesundheitlich Beeinträchtigte, wie z.B. auch Elektrosensible, registrieren können, enthält inzwischen 2,5 Millionen (!) Betroffene (www.safewireless.org).

Vollständiger Text: "Salzburger" Milliwatt-Grenzwert-Empfehlung realisierbar!

Nachricht von Pesché Jeannot, Luxemburg

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Abwehrreaktion nach 60 Sekunden

Tags:
Tabak, Hardell, Mietmaul, Spin-Doctor, Carlo, Hodenkrebs

Datenbank nicht erreichbar

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 14.02.2007, 01:27 (vor 5406 Tagen) @ Gast

Eine 2002 von Dr. Carlo ins Leben gerufene online-Datenbank, auf der sich vom Mobilfunk gesundheitlich Beeinträchtigte, wie z.B. auch Elektrosensible, registrieren können, enthält inzwischen 2,5 Millionen (!) Betroffene (www.safewireless.org).

Diese Online-Datenbank ist allerdings seit Mitte vergangenen Jahres geschlossen - wegen eines, wie es heißt, Updates. Der Hinweis, man möge alle paar Wochen vorbeischauen, ob sie wieder geöffnet sei, ist alles andere als überzeugend und schon gar nicht zweckdienlich.

Grundlage der Daten in der verschlossenen Datenbank ist ein 16 Punkte umfassendes Formular zur Datenerhebung, dass man sich hier ansehen kann. Dem Formular ist die Ausrichtung auf die US-Bevölkerung deutlich anzumerken, mir ist es absolut rätselhaft, wie Dr. Carlo auf diese Weise 2,5 Mio. Datensätze zusammengebracht haben soll. Zum Vergleich: Die Website mast-victims.org, hier werden Erkrankungsfälle aus aller Welt gesammelt, bringt es gegenwärtig auf - nachweislich - 102 Fälle. Bei der Suche im Internet habe ich übrigens keine Quelle gefunden, in der Carlo selber von 2,5 Mio. Betroffenen in seiner Datenbank spricht, es ist also gut möglich, dass es sich hierbei um einen Irrtum von Frau Marsalek handelt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Carlo: Nach 60 Sekunden biologische Reaktion

KlaKla, Mittwoch, 14.02.2007, 21:06 (vor 5405 Tagen) @ Gast

Eine merkwürdige Webseite zu Dr. Georg Carlo

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Meine Meinungsäußerung

Carlo: Nach 60 Sekunden biologische Reaktion

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 14.02.2007, 21:29 (vor 5405 Tagen) @ KlaKla

Eine merkwürdige Webseite zu Dr. Georg Carlo

Die ist nicht merkwürdig, Klaus, - das ist nur eine Automaten-Übersetzung der englischen Original-Website.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Carlo: Nach 60 Sekunden biologische Reaktion

Paul, Mittwoch, 14.02.2007, 21:53 (vor 5405 Tagen) @ H. Lamarr

Vor allem hat sie mit Carlo sebst absolut nichts zu tuen.
Also nochmals in klarem DEUTSCH es ist nicht Dr.Carlos Webseite

Carlo: Wieder eine Website in den Sand gesetzt

H. Lamarr @, München, Dienstag, 03.11.2009, 23:58 (vor 4412 Tagen) @ Gast

Eine 2002 von Dr. Carlo ins Leben gerufene online-Datenbank, auf der sich vom Mobilfunk gesundheitlich Beeinträchtigte, wie z.B. auch Elektrosensible, registrieren können, enthält inzwischen 2,5 Millionen (!) Betroffene (www.safewireless.org).

Dr. Carlo wechselt seine Websites wie andere Leute die Unterwäsche. Soll heißen: Seit Juli 2009 ist auch seine seit Anfang 2006 betriebene Alarmseite www.safewireless.org nicht mehr am Netz! Der Mann probiert anscheinend vieles aus und schmeißt es einfach hin, wenn es nicht funktioniert, diesmal war es das "Science and Public Policy Institute", das er, wie diese 1-Seiten-Rückschau auf die gelöschte Website zeigt, vergeblich in den Blickpunkt des Interesses rücken wollte.

Aus meiner Sicht hat sich Carlo vollends ins Abseits manövriert. Der Versuch, 2007 gemeinsam mit Dr. Scheiner in München die sogenannte Help-for-Wireless-Victims-Initiative (HWV) zu etablieren ging ebenfalls gründlich schief. Dass von der HWV und der Nachfolgeorganisation nur noch Trümmerstücke zu finden sind, lässt sich beim Lesen dieses Strangs erleben. Dass die damals erhobenen HWV-Mitgliedsbeiträge jemals rückerstattet wurden erscheint mir unwahrscheinlich.

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Der 28,5-Milliarden-Dollar-Mann

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 04.11.2009, 11:28 (vor 4411 Tagen) @ Gast

... der von 1993 bis 1999 Leiter eines 28,5 Milliarden Dollar-Forschungsprogramms der US-Mobilfunkindustrie war, so:

Na, wir wollen doch mal nicht übertreiben! Es waren nicht Milliarden, sondern Millionen - und selbst über diese Zahl sind lediglich mehr oder weniger trübe Kolportation auszumachen, nicht aber eine sauber sprudelnde Primärquelle.

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