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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Magnetsinn: quantenphysikalisches Phänomen in einem Biomolekül</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Magnetsinn: quantenphysikalisches Phänomen in einem Biomolekül (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Elektrosmog lässt den biologischen Magnetkompass von Rotkehlchen versagen. Das haben deutsche Forscher der Universität Oldenburg in jahrelangen Experimenten herausgefunden und nun in einem Titel-Aufsatz für die renommierte internationale Fachzeitschrift &quot;Nature&quot; beschrieben. Demnach stört selbst extrem schwache elektromagnetische Abstrahlung im Frequenzbereich von etwa zwei Kilo- bis fünf Megahertz, die vor allem von Elektrogeräten ausgeht, den Orientierungssinn der Vögel.</p>
</blockquote><p>Sieben Jahre später berichtet spektrum.de Neues über den Magnetsinn von Vögeln.</p>
<p><em>Für ein kleines Rotkehlchen ist der Weg ins tausende Kilometer entfernte Winterquartier oft alles andere als einfach. Während junge Kraniche, Gänse oder Enten gemeinsam mit den Alttieren abfliegen, zeigt bei den kleineren Arten niemand den Jungtieren den Weg. Dass sie trotzdem am Ziel ankommen, verdanken sie unter anderem einem groben Flugplan im Erbgut. Er schlägt ihnen zum Beispiel aus Mitteleuropa kommend einen dreiwöchigen Flug nach Südwesten vor, an den sich zwei Wochen Richtung Südsüdost anschließen. Auf dieser Route landen sie zwangsweise irgendwo in Westafrika, und das ist schließlich genau dort, wo sie und viele andere Vögel überwintern.</em></p>
<p><em>Das klappt allerdings nur mit einem Wegweiser, der den nächtlichen Fliegern selbst bei geschlossener Wolkendecke die korrekte Richtung anzeigt: einem Magnetkompass. Aber wie funktioniert er? »Das ist ein großes Rätsel«, sagt der Zoologe Eric Warrant von der Universität im schwedischen Lund, »die Wahrnehmung von Magnetfeldern ist im Grunde der letzte verbliebene Sinn, den wir nicht verstanden haben.«</em></p>
<p><em>Nun aber gibt es womöglich entscheidende Fortschritte zu vermelden. Dass der Magnetsinn der Vögel in ihrem Auge zu sitzen scheint, fand der Biologe Henrik Mouritsen von der Universität Oldenburg bereits 2009 heraus. Sehr wahrscheinlich, schreiben nun Mouritsen, seine Mitarbeiterin Jingjing Xu und ein internationales Team von Forscherinnen und Forschern in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts »Nature«, spielt dabei ein komplexes quantenphysikalisches Phänomen in einem Biomolekül die Schlüsselrolle: die zappelnden Spins zweier Elektronen. <a href="https://www.spektrum.de/news/magnetsinn-bei-voegeln-navigieren-mittels-quanteneffekt/1887973?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">weiter ...</a></em></p>
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<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 10:10:35 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>Magnetsinn von Vögeln: Breitband-EMF stört, Schmalband nicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Elektrosmog lässt den biologischen Magnetkompass von Rotkehlchen versagen. Das haben deutsche Forscher der Universität Oldenburg in jahrelangen Experimenten herausgefunden und nun in einem Titel-Aufsatz für die renommierte internationale Fachzeitschrift &quot;Nature&quot; beschrieben.</p>
</blockquote><p>Das war 2014. Wie die AG um H. Mouritsen berichtet, brachten mehr als 500 Zeitungen in aller Welt die Nachricht von den orientierungslosen Rotkehlchen sowie zusätzlich mindestens 20 Radio- und Fernsehstationen.</p>
<p>Und was ist seither geschehen, hat die AG Mouritsen sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht? Mitnichten. Die Gruppe publizierte seither nicht weniger als elf weitere Arbeiten, die allerdings von der Öffentlichkeit nicht mehr beachtet wurden. Die unten verlinkte Arbeit von 2016 (Weak broadband electromagnetic fields ...) nennt neue technische Details der Versuchsanlage auf dem Gelände der Carl-von-Ossietzky-Universität, Oldenburg. </p>
<p><em>2016: Warrant E., Frost B.J., Green K., Mouritsen H., Dreyer D., Adden A., Brauburger K., Heinze S. (2016) &quot;The Australien Bogong moth Agrotis infusa: A long-distance nocturnal navigator&quot;. Frontierts in Behavioral Neuroscience 10, 77. doi: 10.3389/fnbeh.2016.00077</em></p>
<p><em>2016: Hore P.J., Mouritsen H. (2016) &quot;The radical pair mechansim of magnetoreception&quot;. Annual Review in Biophysics 45. doi: 10.1146/annurev-biophys-032116-094545</em></p>
<p><em>2016: Schwarze S., Schneider N-L., Reichl T., Dreyer D., Lefeldt N., Engels S., Baker N., Hore P. J., Mouritsen H. (2016) &quot;<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4801848/">Weak broadband electromagnetic fields are more disruptive to magnetic compass orientation in night-migratory songbird (Erithacus rubecula) than strong narrow-band fields</a>. Frontierts in Behavioral Neuroscience 10,55. doi: 10.3389/fnbeh.2016.00055</em></p>
<p><em>2016: Hiscock H.G., Worster S., Kattnig D.R., Steers C., Jin Y., Manolopoulos D.E., Mouritsen H., Hore P.J. (2016) &quot;The quantum needle of the avian magnetic compass&quot;. PNAS in press. doi: 10.1073/pnas.1600341113</em></p>
<p><em>2016: Bolte P., Bleibaum F., Einwich A., Günther A., Liedvogel M., Heyers D., Depping A., Wöhlbrand L., Rabus R., Janssen-Bienhold U., Mouritsen H. (2016) &quot;Localisation of the Putative Magnetoreceptor Chryptochrome 1b in the Rentinae of Migratory Birds and Homing Pigeons&quot;. PloS ONE 11: e0147819. doi: 10.1371/journal.pone.0147819</em></p>
<p><em>2016:  Mouritsen, H., Heyers, D., Güntürkün, O. (2016) The Neural Basis of Long-Distance Navigation in Birds. Annual Reviews in Physiology 76, 10.1-10.22. doi:10.1146/annurev-physiol-021115-105054.</em></p>
<p><em>2015:  Kishkinev, D., Chernetsov, N., Pakhomov, A., Heyers, D., Mouritsen, H. (2015) Eurasian reed warblers compensate for virtual magnetic displacement. Current Biology 25, R822-R824. doi:10.1016/j.cub.2015.08.012</em></p>
<p><em>2015:  Alert, B., Michalik, A., Thiele, N., Bottesch, M., Mouritsen, H. (2015) Re-calibration of the magnetic compass in hand-raised European robins (Erithacus rubecula). Scientific Reports 5, 14323. doi:10.1038/srep14323</em></p>
<p><em>2015:  Alert, B., Michalik, A., Helduser, S., Mouritsen, H., Güntürkün, O. (2015) Perceptual strategies of pigeons to detect a rotational centre – A hint for star compass learning? PLOS ONE 10(3): e0119919. doi:10.1371/journal.pone.0119919.</em></p>
<p><em>2015:  Lefeldt, N., Dreyer, D., Steenken, F., Schneider, N.-L. &amp; Mouritsen, H. (2015) Migratory blackcaps tested in Emlen funnels can orient at 85 but not at 88 degrees magnetic inclination. J. Exp. Biol. 218, 206-211. doi:10.1242/jeb.107235</em></p>
<p><em>2014:  Lefeldt, N., Heyers, D., Schneider, N.-L., Engels, S., Elbers, D. &amp; Mouritsen, H. (2014) Magnetic field-driven induction of ZENK in the trigeminal system of pigeons (Columba livia). J. Royal Soc. Interface 11, 20140777 doi: 10.1098/rsif.2014.0777</em></p>
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<pubDate>Sun, 23 Jul 2017 10:53:29 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ungewöhnlich hohe Werte für magnetische Flußdichte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Maxhold&quot; ist nicht gleichbedeutend mit &quot;Peak detection&quot;</p>
</blockquote><p>Danke, kapiert! <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 16 May 2014 17:47:41 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ungewöhnlich hohe Werte für magnetische Flußdichte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es sind Spitzenwerte:<br />
&quot;<em>The signal analyser was set to ‘max hold’ and a resolution bandwidth of 10 kHz. For each condition we measured the fields for a period of 40 min.</em>&quot;<br />
(S. 5, Methoden, rechts unten)</p>
</blockquote><p>&quot;Maxhold&quot; ist nicht gleichbedeutend mit &quot;Peak detection&quot; = Spitzenwert-Erfassung.<br />
&quot;Maxhold&quot; kann sowohl mit &quot;Peak&quot; als auch mit &quot;RMS&quot; Detektor angewendet werden.<br />
&quot;Maxhold&quot; bedeutet, dass bei  mehreren &quot;Sweeps&quot; über den erfassten Frequenbereich der Analysator alle Sweeps überlagert- und den Maximalwert (pro Frequnezfenster) festhält.<br />
Innerhalb eines jeden einzelnen Sweeps bestimmer aber der gewählte Detektortyp, ob &quot;Spitzenwerte&quot; oder &quot;RMS&quot; Werte gemessen werden. <br />
Von Bedeuting ist &quot;Maxhold&quot;, wenn die Werte zwischen mehreren aufeinanderfolgenden &quot;Sweeps&quot; stark schwanken.<br />
&quot;Maxhold&quot; wird z.B. auch bei der Schwenkmethode angewendet, um den &quot;worst case&quot; an verschiedenen Positionen festzuhalten.</p>
<p>Es ist aber richtig, daß &quot;Maxhold&quot; zu einer Überbewertung der Gesamamtimmission führt.<br />
Es kann gut sein, daß bei breitbandiger Messung ein kleinerer Wert gemessen würde, als mit der frequenzselektiven Methode mit anschließender rechnerischer Integration der Einzebeträge pro Frequenzfenster (10kHz).<br />
Der Grad der Überbewertung  hängt davon ab, wie &quot;variabel&quot; das gemessene Signal  über den Erfassungszeitraum ist. <br />
Ist das Signal zeitlich stabil, (alle Sweeps identisch) dann geht die Überbewertung gegen 0.<br />
Weist das Signal selbst eine langsame Amplituden oder Frequenzmodulation auf (&quot;langsamer&quot; als eine Sweep-Periode), dann ist die Überbewertung besonders hoch.</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57280</link>
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<pubDate>Fri, 16 May 2014 17:30:58 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesamt für Strahlenschutz äußert sich zur Magnetsinnstudie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/elektrosmog-bundesamt-gibt-entwarnung-zu-magnetfeldern-12941431.html#lesermeinungen">am unqualifizierten Kommentar</a> des &quot;Olaf Weink(r)amp(f)&quot; </p>
</blockquote><p>Am Ende seiner Behauptung stellt er Fragen die nicht völlig sinnfrei sind und die sich möglicherweise auch andere Leute, die nicht mit dem Thema vertraut sind, stellen. Auch das Bundesamt sollte, wenn es etwas behauptet, belegen, dass es stimmt. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies bei einer kurzen Stellungnahme für die Presse nicht möglich ist.</p>
<p>&quot;<em>Könnte es nicht sein, dass Menschen noch Rudimente eines Magnetsinns haben? Ist es wissenschaftlich bewiesen, dass dies nicht der Fall ist?</em>&quot;</p>
<p>Die Vermutung, dass der Mensch einen Magnetsinn haben könnte, kam aufgrund von Verhaltensexperimenten an Menschen in den 70-Jahren auf. In weiteren Replikationsversuchen konnte es nie bestätigt werden, die ganze Geschichte sowie der letzte Nachweis dass es beim Menschen nicht funktioniert wurde 1985 publiziert: <a href="http://jeb.biologists.org/content/120/1/325.full.pdf">HUMAN HOMING: STILL NO EVIDENCE DESPITE GEOMAGNETIC CONTROLS</a>. Danach hat sich damit in Verhaltenstests niemand mehr ernsthaft beschäftig.</p>
<p>&quot;<em>Und dass die vorliegenden Ergebnisse keine gesundheitsrelevante Bedeutung hätten, wäre allein richtig, wenn a) der Mensch keinerlei magnetische Rezeptoren hätte</em>&quot;</p>
<p>Von Seiten der Physiologen wurde mehrmals angemerkt, dass es im Gehirn <a href="http://www.gps.caltech.edu/~jkirschvink/pdfs/KirschvinkBEMS92.pdf">Magnetitpartikel gibt, die an einem Magnetsinn beteiligt sein könnten</a>, es gibt aber keine Hinweise darauf, dass es funktioniert. Die von Tieren bekannten Mechanismen zur Wahrnehmung von Magnetfeldern hat der Mensch nicht.</p>
<p>&quot;<em>und b) bei den Vögeln allein ein Störungsmechanismus über den Magnetsinn (und nicht etwa das Gehirn) vorliegt</em>.&quot;</p>
<p>Es spricht alles dafür, das der in der Netzhaut angesiedelte Magnetsinn gestört ist und nichts anderes, dass sehen die Autoren der Studie auch so.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57277</link>
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<pubDate>Fri, 16 May 2014 12:05:33 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesamt für Strahlenschutz äußert sich zur Magnetsinnstudie (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frankfurter Allgemeine schreibt:</p>
<p><em>Schwacher Elektrosmog verändert den Magnetsinn von Vögeln, war jüngst zu lesen. Kann er auch Menschen schaden? Die Bundesbehörde hat Stellung bezogen.<br />
</em><br />
... <a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/elektrosmog-bundesamt-gibt-entwarnung-zu-magnetfeldern-12941431.html">zum Beitrag</a></p>
<p><strong><strong>Kommentar</strong></strong>: Der Beitrag hat den Titel &quot;Elektrosmog: Bundesamt bei Magnetfeldern skeptisch&quot;. Von einer Skepsis des BfS findet sich mMn im Text dann jedoch keine Spur. Die Lust an einer Dramatisierung des Themas Elektrosmog in seinen Titelzeilen wird bei Redakteur Joachim Müller-Jung nicht zum ersten mal beobachtet. Schon die Magnetsinn-Studie hat der Journalist mit dem dramatischen Titel &quot;<a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/verblueffende-studie-zerstoererischer-elektrosmog-12927883.html">Verblüffende Studie: Zerstörerischer Elektrosmog</a>&quot; seinen Lesern nahe gebracht. Für meinen Geschmack sind beide Titelzeilen unangemessen und irreführend, Zeilen wie diese bewirken in der Bevölkerung dieses unartikulierbare dumpfe Unbehagen gegenüber Elektrosmog, das bei Meinungsumfragen regelmäßig sichtbar wird und Geschäftemachern in die Hände spielt. Das Thema ist auch so spannend genug, um attraktive Titelzeilen zuzulassen, die nicht mit der Angst vor dem Unsichtbaren spielen.</p>
<p>Die Anziehung der dramatisierenden Titelzeilen auf Dramatiker zeigt sich z.B. unten am Fuß der Seite <a href="http://www.faz.net/aktuell/wissen/elektrosmog-bundesamt-gibt-entwarnung-zu-magnetfeldern-12941431.html#lesermeinungen">am unqualifizierten Kommentar</a> des &quot;Olaf Weink(r)amp(f)&quot; (wahrscheinlich nur ein Pseudonym), der sich beeilt zu vermelden: <em>Wem dient das BfS und wer glaubt ihm?</em> Auf bekannte Weise versucht dort ein Guerillakämpfer die Kompetenz des Amtes infrage zu stellen und Misstrauen gegenüber staatlichen Intitutionen zu wecken (siehe auch <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_11/wissenschaftsrat/wissenschaftsrat.html">IZgMF-Beitrag</a>). Zweifel sähen, das ist das Geschäft dieses Olaf. Er betreibt es systematisch in der Frankfurter Allgemeinen, auch das <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/weltgesundheitsorganisation-immer-mehr-menschen-erkranken-an-krebs-12782866.html#lesermeinungen">Krebsgeschehen</a> bringt er dort hurtig in Zusammenhang mit Elektrosmog.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 16 May 2014 07:44:40 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ungewöhnlich hohe Werte für magnetische Flußdichte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Messungen zeigen vermutlich RMS Werte je Frequenz (spektrale Dichte)<br />
Wie hoch waren aber die Peak-Werte, wenn man breitbandig messen würde ?</p>
</blockquote><p>Es sind Spitzenwerte:<br />
&quot;<em>The signal analyser was set to ‘max hold’ and a resolution bandwidth of 10 kHz. For each condition we measured the fields for a period of 40 min.</em>&quot;<br />
(S. 5, Methoden, rechts unten)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57274</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57274</guid>
<pubDate>Fri, 16 May 2014 07:21:22 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Elektrosmog stört Magnetsinn von Rotkehlchen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Anscheind bemüht DARPA sich auch mit diese Materie.</p>
<p><a href="http://www.darpa.mil/NewsEvents/Releases/2014/05/09.aspx">http://www.darpa.mil/NewsEvents/Releases/2014/05/09.aspx</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57273</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57273</guid>
<pubDate>Fri, 16 May 2014 06:27:39 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kein Feld bei 50 Hz? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das war ein Flüchtigkeitsfehler von mir.<br />
Ich hatte diese Spitze erst für ein Artefakt der FFT gehalten (DC Anteil)..bis mir später aufgefallen ist ,daß die Skalierung im unteren Abschnitt weniger Teilstriche hat und der erste Teilstrich 50Hz entspricht.</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57271</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57271</guid>
<pubDate>Thu, 15 May 2014 21:38:48 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kein Feld bei 50 Hz? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2014051416344053739b208a455.jpg" alt="[image]" width="555" height="404" /></p>
<p><strong>=&gt;</strong> Es wundert mich doch sehr, daß<strong> überhaupt kein </strong> Feld bei 50Hz zu sehen ist.</p>
</blockquote><p>Wieso &quot;überhaupt kein Feld bei 50 Hz&quot;? Die magnetische Flussdichte hat bei 50 Hz doch ihr Maximum von rd. 0,1 µT.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57270</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57270</guid>
<pubDate>Thu, 15 May 2014 21:35:16 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ungewöhnlich hohe Werte für magnetische Flußdichte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Höhe der gemessenen magnetischen Flußdichten in den Versuchshütten macht mich stutzig.  <br />
Die magnetische Flußdichte wurde in der Studie frequenzselektiv gemessen, daher müssen die Beträge pro Frequenz aufaddiert werden, um die gesamte magnetische Flußdichte, sozusagen die &quot;breitbandig&quot; gemessene Flußdichte zu erhalten.</p>
<p>Die Dokumentation der gemessenen Werten <strong>unterhalb 10kHz</strong> fällt recht dürftig aus, was extrem schade ist, da es mehr Licht in die Sache bringen könnte.<br />
In der (einzigen) Grafik auf Seite 8 (Extended data figure 2) findet man immerhin bei 50Hz eine gemessene Flußdichte von 100nT. </p>
<p>Schon dieser Wert ist erstaunlich hoch.<br />
Zum Vergleich: <br />
-Er entspricht in etwa der Flußdichte von einem eingeschalteten Bügeleisen in 30cm Abstand. <br />
(<a href="http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/41578/15_elektromagnetische_felder.pdf?command=downloadContent&amp;filename=15_elektromagnetische_felder.pdf">Quelle1,PDF</a> <a href="http://www.bfs.de/de/bfs/publikationen/broschueren/elektromagnetische_felder/stromversorung_haushalt/STTH_Elektromagnetische_Felder_im_Hausalt.pdf">Quelle2,PDF</a>)<br />
- Entspricht der Flussdichte in ca 20 Meter Abstand zu einer Eisenbahntrasse<br />
- In Luft entspricht dies einer magnetischen Feldstärke von ca 80mA/m.<br />
- Das ist die Flußdichte, die man in ca 1 Meter Abstand zu einem gestreckten, von 5A Strom durchflossenen Leiter messen würde.  <br />
=&gt; Entweder befindet sich ein Trafo in unmittelbarer Nähe, oder es fließt irgendwo ein hoher Wechselstrom....(Lampen?) </p>
<p><br />
Auf Seite 9 ist die aufintegrierte Flußdichte über alle Frequenzen wiedergegeben:<br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20140515182200537505c83f0d8.jpg" alt="[image]" width="600" height="240" /></p>
<p>Für den Frequenzbereich 10kHz..5MHz beträgt er in der ungeschirmten Hütte gut 1000nT = 1 Mikrotesla !!!<br />
Dabei liegt das Maximum laut &quot;figure 1&quot;  zwischen 100..300kHz (das ist der Bereich, in dem sich üblicherweise Schaltnetzteile &quot;tummeln&quot;).<br />
Der empfohlene Grenzwert für die Bevölkerung laut ICNIRP beträgt in diesem Frequenzbereich (wenn man breitbandig messen würde !) um die 5uT</p>
<p>=&gt; Wie kann es sein, daß auf einem Universitätscampus die ICNIRP Grenzwerte bereits zu 1/5 ausgeschöpft werden ?</p>
<p>Ebenfalls interessant: <br />
Die elektrischen Feldstärken passen nicht zu den magnetischen Flußdichten, wie sie bei einer idealen Freifeldausbreitung zu erwarten wären.<br />
In &quot;figure 1&quot; wurde bei einer elektrischen Feldstärke von 0,1V/m eine Flußdichte von 10nT gemessen (laut Dokumentation in 10kHz Bandbreite, was in etwa der Bandbreite eines Langwellen oder Mittelwellensenders entspricht). <br />
Bei einer idealen Freifeldausbreitung würde 0,1V/m einer magnetischen Feldstärke <br />
von H=E/377(Ohm)=0,1/377 = 0,26mA/m   entsprechen.  Mit B=u0*H und u0= 12,5*10e-7 <br />
ergibt sich B=0,33nT. Gemessen wurden aber 10nT, bzw das 30-fache. Das bedeutet, wir sind weit entfernt von einer Freifeld-Bedingung.</p>
<p>Dreht man den Spieß um und berechnet die elektrische Feldstärke, welche im Freifeld einer magnetischen Flußdichte von 1uT entspricht, so ergibt sich rechnerisch eine äquivalente elektrische Feldstärke von 300V/m !!!  <br />
Das entspricht in etwa einem Abstand von von 500 Metern zu einem 1 Megawatt Mittelwellensender !</p>
<p>Diese hohen magnetischen Flussdichten sind m.M.n-. nicht durch &quot;(Rund) Funk&quot;-Einstreuung zu erklären, sondern die Quelle dieser Störungen muß sich in unmittelbarer Nähe befinden und ist wahrscheinlich leitungsgebunden. </p>
<p>Ebenso verdächtig ist das unglaublich breitbandige Spektrum der Immission. <br />
Es deutet daruf hin, dass die &quot;Quelle&quot; dieser Immission einen extrem pulsförmigen Charakter aufweist, z.B.  durch  hohe, getaktete Ströme verursacht.</p>
<p>=&gt; wie z.B. ein pulsweiten-modulierter Dimmer mit hohem Oberschwingungsanteil </p>
<p>Man findet einen Hinweis in der Studie, daß bei wiederholten Messungen unterschiedliche Spektren und Werte gefunden wurden. Das ließe sich z.B. durch die geänderte Taktung eines Dimmers bei unterschiedlicher Helligkeitseinstellung erklären.</p>
<p>Falls die Ursache dieser Störung tatsächlich in der Beleuchtung zu suchen ist, stellt sich die Frage, ob das Versuchspersonal während der &quot;Messungen&quot; der Feldstärken und auch während der Exposition  auch immer das Licht auf exakt gleiche Helligkeit eingestellt hatte, oder z.B. während der Feldmessungen das Licht &quot;Hell&quot; und während der Vogelexposition &quot;dunkel&quot; eingestellt hatte.</p>
<p>Eine anderer offener Punkt: <br />
Die Messungen zeigen vermutlich RMS Werte je Frequenz (spektrale Dichte)<br />
Wie hoch waren aber die Peak-Werte, wenn man breitbandig messen würde ?<br />
Das breitbandige  Spektrum deutet auf ein kurze Pulse und lange Pausen hin, was bedeutet, der &quot;Peak&quot;-Wert der magnetischen Flußdichte könnte ein Vielfaches von 1uT betragen haben.  ICNIRP empfiehlt eine Grenze für den Spitzenwert (oberhalb 150kHz) von maximal 10uT.</p>
<p>Dann wäre da noch die Frage, ob die gemessenen Flußdichten repräsentativ für alle 7..9 Vögel galten, bzw. ob das Feld in der Hütte &quot;homogen&quot; war, oder womöglich einige Vögel stärker exponiert wurden, als andere.<br />
Schließlich ist so ein Vogel ja wesentlich kleiner, als die verwendeten Mess-Sonden, so dass lokale Inhomogenitäten in &quot;Vogelgröße&quot; kaum zu erfassen sind. <br />
Sollte sich herausstellen, daß die Lampenverkabelung die Imissionsquelle war, dann wären Vägel in Nähe eines der stromführenden Leitung stärker exponiert, als Vögel mit größerer Distanz zu einem der Leitungen. <br />
(B ist proportional zu H und H ist proportional zu 1/r)</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57269</link>
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<pubDate>Thu, 15 May 2014 19:11:45 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Max-Planck-Institut für Ornithologie: Stören Sender Zugvögel? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es seien dort auch keine anekdotischen Beobachtungen bekannt, dass z.B. Zugrouten durch Sender abgelenkt würden.</p>
</blockquote><p>Das stimmt, zum Vogelzug habe ich auch nichts gefunden.</p>
<p>Es gibt eine ältere <a href="http://download.springer.com/static/pdf/63/art%253A10.1007%252FBF01653596.pdf?auth66=1400334618_e60092736e4ffdcf19d79fb72a7d990b&amp;ext=.pdf">Publikation der Vogelwarte Sempach</a> zur Orientierung von Brieftauben um den Schweizer Kurzwellensender Schwarzenburg. Alle Tauben konnten sich einwandfrei orientieren, flogen aber bei eingeschaltetem Sender geringfügig langsamer und tiefer, als wenn der Sender ausgeschaltet war. Tiere, die unter Kurzwelleneinfluss aufgewachsen waren, haben auf das Ein- und Ausschalten des Senders nicht reagiert, daraus schließen die Autoren dass sich Vögel an die Exposition gewöhnen können. Ob diese Ergebnisse überhaupt kausal oder zufällig sind bleibt offen, es ist die einzige belegte Beobachtung dieser Art die ich kenne. Sollte sie stimmen, zeigt sie auch, dass obwohl ein Einfluss der Kurzwelle möglicherweise existiert, führt er zu keinen schwerwiegenden Störungen der Orientierung solange die Tiere außer dem Magnetsinn auch andere Sinne nutzen können.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57266</link>
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<pubDate>Thu, 15 May 2014 14:09:55 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Machen eigentlich die Lichtreflexionen der Lampen auf den Aluminium-Blechteilen den Vögeln nichts aus ? =&gt; Licht-Reflexe  aus verschiedensten Richtungen ?  Oder &quot;sehen&quot; die Vögel in ihren Trichtern nichts davon ?<br />
Könnte es sein, dass sich Vögel auch nach Lichtreflexen ausrichten ?</p>
</blockquote><p>Dazu sagt die Arbeit in den Methoden folgendes: <br />
<em>&quot;...the birds were placed in modified aluminium Emlen funnels (35 cmdiameter, 15 cm high, walls 45u inclined), which were coated with thermal paper on which the birds left scratches as they moved. The top of each funnel was covered with a translucent Plexiglas lid that <strong>prevented the birds from seeing any landmarks in the hut</strong>.&quot;</em> (fett von mir)</p>
<p>Die Tiere konnten also nur die Wände des Trichters und oben eine helle Fläche sehen. Ob sie sich nach Lichtreflexen orientieren würden weiß ich nicht, sicher aber nach sichtbaren Objekten in der Hütte wie Gestell für Käfige, Geräte, Einrichtung (soweit vorhanden). Das meinen die Autoren unter Landmarken.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57264</link>
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<pubDate>Thu, 15 May 2014 13:18:05 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>=&gt; Der Tierversuch lief jedenfalls laut Beschreibung mit eingeschaltetem Licht. </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>The birds were tested for 1 h under dim white light conditions (2.1mWm22) <strong>produced by incandescent bulbs</strong>...</p>
</blockquote></blockquote><p>Das ist notwendig, der Sensor (Cryprochrom) ist ein Blaulichtrezeptor und funktioniert nur bei Licht. Ein schwaches Licht, z.B. Mond oder Sterne, reicht. Die Tiere fliegen nachts. In absoluter Dunkelheit funktioniert der Magnetsinn nicht.</p>
<blockquote><p>Es fehlt auch die Angabe, ob die in dem Plot dargestellten Werte mit oder ohne &quot;Erdung&quot; gemessen wurden.</p>
</blockquote><p>Dazu wird auf Abb 4 verwiesen: &quot;<em>The colour coding of the traces corresponds to Fig 4.</em>&quot;<br />
Dort steht: blau - Gerät sendet nur minimales Rauschen; Grün - Breitbandsignal 20 - 450 kHz; schwarz - Breitbandsignal 600 kHz - 300 MHz; das alles unter Schirmung. Rot steht durchgehend in der ganzen Arbeit für ungeschirmt. Das Problem löst das allerdings nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57260</link>
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<pubDate>Thu, 15 May 2014 10:56:22 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Dr. Ratto</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Max-Planck-Institut für Ornithologie: Stören Sender Zugvögel? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn man sich allerdings überlegt, dass seit etwa 100 Jahren sehr viele leistungsstarke Längst- bis Kurzwellensender z.B. in Europa betrieben wurden (vor 50 Jahren waren es viel, viel mehr Sender als heute, wo das alte &quot;Dampfradio&quot; ja fast ausgedient hat), so müssten Zugvögel seit vielen Jahrzehnten Probleme bei der Orientierung in Europa haben (über Sibirien, Nordkanada, Alaska etc. vermutlich dann eher nicht). Mir ist nicht bekannt, ob es diesbezüglich aus der Vergangenheit irgendwelche Erkenntnisse gibt.</p>
</blockquote><p>Ornithologen könnten die fraglichen Erkenntnisse vielleicht haben. Deshalb bat ich im <a href="http://www.orn.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Ornithologie</a> um Auskunft. Der Wissenschaftskoordinator dort winkte jedoch ab. Das Institut habe nicht spezifisch untersucht, welchen Einfluss Sender auf die Orientierung von Zugvögeln haben. Dazu Aussagen zu treffen gäben weder die vorhandenen Daten noch der Forschungsansatz des Instituts her. Es seien dort auch keine anekdotischen Beobachtungen bekannt, dass z.B. Zugrouten durch Sender abgelenkt würden. Ausschließen könne man dies jedoch ebenfalls nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57254</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2014 21:17:04 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Charles</p>
<p>Es ist nicht so, wie Sie denken:<br />
Die Felder wurden schon über das ganze Spektrum (10Hz..5MHz) gemessen.<br />
Dafür wurde ein R&amp;S FSV3 mit folgenden Antennen verwendet:</p>
<blockquote><p>The magnetic component between 10 kHz and 5MHz was measured with a calibrated passive loop antenna (ETS Lindgren,Model 6511, 20 Hz–5MHz). The electric component between 10 kHz and 10MHz was measured with a calibrated active biconical antenna (Schwarzbeck Mess-Electronik, EFS 9218, 9 kHz–300MHz). For the low-frequency range (5Hz–32 kHz),we used the EFA-300 system(Narda Safety Solutions). Themagnetic component was measured using the calibrated EFA Magnetic Field Probe 100 cm2 (EFA-300 system,Narda Safety Solutions). The electric component was measured with the calibrated Narda Electric Field Unit (EFA- 300 system, Narda Safety Solutions).</p>
</blockquote><p>Da die Antennen für den R&amp;S FSV aber nicht unterhalb 10kHz spezifiziert waren, wurde für Frequenzen unter 10kHz das EFA-300 benutzt.</p>
<p>Ich habe jetzt doch die Messergebnisse gefunden(übersehen) </p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2014051416344053739b208a455.jpg" alt="[image]" width="555" height="404" /></p>
<p><strong>=&gt;</strong> Es wundert mich doch sehr, daß<strong> überhaupt kein </strong> Feld bei 50Hz zu sehen ist.</p>
<p>Sollte das Licht mit Wechselspannung gespeist worden sein, hätte man m.M.n. eine 50Hz Spitze in der Grafik sehen müssen.</p>
<p>- Entweder war die Beleuchtung während der Messung abgeschaltet, <br />
- oder sie war batteriegespeist. </p>
<p>Darüber schweigt sich die Beschreibung auch aus. </p>
<p>=&gt; Der Tierversuch lief jedenfalls laut Beschreibung mit eingeschaltetem Licht. </p>
<blockquote><p>The birds were tested for 1 h under dim white light conditions (2.1mWm22) <strong>produced by incandescent bulbs</strong>...</p>
</blockquote><p>Es fehlt auch die Angabe, ob die in dem Plot dargestellten Werte mit oder ohne &quot;Erdung&quot; gemessen wurden. </p>
<p>Sollten die Messungen mit ausgeschaltetem Licht getätigt worden sein, wären die Einflüsse der Lampenverkabelung nicht repräsentativ erfasst worden.</p>
<p>=&gt; Alles in allem sind die Feld-Werte unterhalb 10kHz recht dürftig dokumentiert.</p>
<p>Sollten die Lampen über Batterien gespeist worden sein, stellt sich ferner die Frage, welchen Beitrag die Lampenverkabelung zum statischen Magnetfeld hatte (insbesondere, falls ein Lampenkabel in Nähe der Versuchstrichter mit den Vögeln  verlegt war, z.B. entlang einer Regalstrebe). Immerhin fließen durch Niedervolt-Halogen-Lampen Ströme von mehreren Ampere.</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57252</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2014 16:23:02 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Spatenpauli, ich habe auf Ihre Frage: *Bitte was?* eine Antwort gegeben.<br />
Es ist nicht so, dass wir nur 50Hz in die elektrische Leitungen haben.<br />
Ungewollt bekommen wir viel mehr.<br />
Man nennt das *dirty electricity*.<br />
Ich habe das unterteilt in *dirty power*, das sind die Schmutzfrequenzen in die elektrische Leitungen, und *dirty air* was von Kabeln und elektrische Geräte im Raum abgestrahlt werden.</p>
<p>Mit den Spectrumanlysen wollte ich nur beweisen das viel mehr Frequenzen tätig sind als angenommen, und nicxht mit dem Narda Gerät erfasst werden können.</p>
<p>Dabei ist es meine Erfahrung dass Pegel im <strong>µV</strong> Bereich zu akzeptieren sind, aber wenn sie sich im <strong>mV</strong> Bereich befinden für gesundheitliche Probleme führen können.<br />
Diese Erfahrung habe ich bei bestimmte Menschen gemacht, und wieso soll das auch nicht bei Tiere zutreffen können?</p>
<p>Wie so oft gestellt, man muss sich vergewissen dass man so viel wie möglich alle Confounder unter die Lupe gehalten hat. Und wie Kuddel schon richtig aufgemerkt hat, ist das hier nicht der Fall gewesen.</p>
<p>Auch wegen der Abschirmiung kann ich noch vieles schreiben.<br />
Wenn ich über Longitudinalwellen (die man auf einfache Weise reflektieren kann) rede, werden viele Leser hier über ihre eigene Beine stolpern.<br />
Bei der Reflektierung von Longitudinalwellen habe ich bei verschiedenen Elektrosensitiven <strong>erstaunliche</strong> Resultate bekommen.</p>
<p>Wegen *dirty air* habe ich auch grosse Einwände bei Laborversuche auf Zell-Ebene, wo man da gar nicht auf achtet dass es Bioresonanz-Effekte geben kann. Ein Grund warum die Ergebnisse zwischen Labore unterschiedlich sind.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57249</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2014 10:36:13 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, das,<br />
[...]<br />
und das.</p>
</blockquote><p>&quot;Charles&quot;, Sie zeigen hier Messkurven. Wären Sie so freundlich, den Zusammenhang zu erklären, was Sie mit den Kurven zeigen möchten und was diese mit der Rotkehlchenstudie zu tun haben?</p>
<p>Ich sehe auch nicht, dass die Forscher in Oldenburg Mist gebaut haben, die Arbeit ist sehr präzise dokumentiert und man hat sich große Mühe gegeben, es richtig zu machen. Nur beim &quot;elektrischen Teil&quot; der Studie hat es möglicherweise unerkannte Störer gegeben, die wir hier, so gut es aus der Distanz geht, versuchen beschreibbar zu machen. Wenn Sie sich daran konstruktiv beteiligen möchten, gerne.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57247</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2014 09:49:49 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201405140916265373346a2a88f.jpg" alt="[image]" width="567" height="400" /></p>
<p>Ja, das,</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20140514090605537331fd8bc3b.jpg" alt="[image]" width="567" height="399" /></p>
<p>und das.</p>
<p>Nein Spatenpauli, das können Sie mit Ihrem Knatterbox nicht messen.<br />
Da braucht man spezielle Spektrumanalysator (1Hz bis 20/30MHz), und MagnoTracker, eine magnetische Richtantenne (1Hz bis 1MHz).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57246</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2014 09:16:59 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Prof. Wuschek: Erdung wirkt sich nicht auf Schirmwirkung aus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die auftretende Frequenzen werden rund die 60kHz, 150kHz, 350kHz bis 15MHz auftreten.</p>
</blockquote><p>Bitte was?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57245</link>
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<pubDate>Tue, 13 May 2014 22:47:22 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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