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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Vorarlberger Schulen auch ...</title>
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<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Vorarlberger Schulen auch ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Herrscht bald Funkstille in Vorarlbergs Klassenzimmern? Nach einer Warnung der Wiener Ärztekammer folgte eine Empfehlung der Leiterin des schulärztlichen Dienstes an AHS-Direktoren, ein Handyverbot auszusprechen. </p>
<p><a href="http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol-article-detail-page/cn/vol-news-sreiter-20051107-114113/dc/tp:vol:vorarlberg/ag/tp-ww">http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol-article-detail-page/cn/vol-news-sreiter-20051107-114113/dc/tp:vol:vorarlberg/ag/tp-ww</a></p>
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<pubDate>Fri, 11 Nov 2005 23:32:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>Wiener Schulen sollen handyfrei werden</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Österreich hat mit die höchste Handydichte in Europa und sogar die lange in dieser Disziplin führenden Finnen überholt. Mobilfunkkritik war aus der Alpenrepublik nur vereinzelt zu hören. Das war einmal. Seit etwa vier Monaten wird über die Gesundheitsgefahren des Mobilfunks auch in Austria heftig diskutiert. Jetzt sind dort die Schulen in den Blickpunkt des Interesses gerückt.</em></p>
<p><strong>Schulen sollen handyfreie Zonen werden</strong></p>
<p>Wiens Schulärzte haben gesprochen. Geht es nach ihrem Willen, werden alle<br />
Schulen zu handyfreien Zonen. Die Schulärzte empfehlen den Schuldirektoren,<br />
ein Handyverbot in die Hausordnungen aufzunehmen. Denn die Handy-Strahlung<br />
könne jungen Menschen schaden, was nicht erwiesen ist. Andererseits fehlt<br />
aber auch der klare Gegenbeweis.</p>
<p>Also meinen die Schulärzte: &quot;Sicher ist sicher!&quot;</p>
<p>Die kürzlich ausgesprochene Empfehlung der Schulärzte wurde in einem Kreis<br />
von AHS-Schuldirektoren bei einer Dienstbesprechung mit dem Schulärztlichen<br />
Dienst zunächst mündlich getätigt.</p>
<p>Begründet wurde sie mit dem Vorliegen einer Studie, die einen negativen<br />
Effekt der Mobilfunkstrahlen speziell auf junge Menschen befürchtet. Die<br />
Mobilfunkbetreiber wiesen diese Studie zurück und verwiesen darauf, dass<br />
alle WHO-Richtlinien eingehalten würden. Dennoch nahm die Wiener Ärztekammer<br />
ebendiese Studie im Sommer zum Anlass für Warnungen vor dem übermäßigen<br />
Handy-Gebrauch. Logischerweise stellten sich die Schulärzte auf den selben<br />
Standpunkt.</p>
<p>Nun wurde aus der mündlichen Empfehlung eines Handy-Verbots eine<br />
schriftliche: Der Stadtschulrat erklärte sich &quot;gern&quot; bereit, die Empfehlung<br />
schriftlich an die AHS-Direktoren weiterzuleiten.</p>
<p>In diesem Schreiben steht: &quot;Eine kürzlich präsentierte Studie weist<br />
eindeutig einen gentoxischen Effekt von Mobilfunkstrahlen nach. Daher hat<br />
die Wiener Ärztekammer. . . ausdrücklich vor übermäßigem Handy-Telefonieren<br />
vor allem bei Kindern gewarnt. . . Solange nicht eindeutig das Gegenteil<br />
bewiesen ist, empfehlen wir die Schulordnung/Hausordnung ihrer Schule zu<br />
überprüfen und wenn möglich ein Handyverbot auszusprechen. Sicher ist<br />
sicher!&quot;</p>
<p>Des Weiteren zählt das auf Stadtschulrat-Papier verschickte Schreiben<br />
Empfehlungen der Ärztekammer zum Gebrauch von Handys.</p>
<p>&quot;Die Empfehlung gilt natürlich auch für die Pflichtschulen&quot;, erklärt man im<br />
Stadtschulrat. Die praktizieren ein Handy-Verbot - mehr oder weniger streng<br />
- seit geraumer Zeit.</p>
<p>Schaumgebremst wendet es Direktor Jürgen Peters von der<br />
Franz-Jonas-Europaschule in der Floridsdorfer Deublergasse an: &quot;Bei uns darf<br />
man ein Handy zwar mithaben - es muss aber unhör- und unsichtbar bleiben.<br />
Bei Verstößen wird das Handy kassiert und nur den Eltern ausgefolgt. Bei der<br />
Gelegenheit erkläre ich ihnen freundlich den Sinn des Verbots.&quot;</p>
<p>&quot;Handy fern vom Körper halten&quot;</p>
<p>Auszug aus den jüngsten Empfehlungen der Ärztekammer:</p>
<p>Kinder unter 16 Jahren sollten Handys nicht oder nur in dringenden Fällen<br />
kurz benutzen.</p>
<p>Das Handy in der Hosentasche und auch SMS-Versenden unter der Schulbank kann<br />
die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher gänzlich unterlassen<br />
werden.</p>
<p>Beim Versenden von SMS sollte das Handy vom Körper fern gehalten werden.</p>
<p>Handy während des Gesprächsaufbaues nicht an den Kopf halten.</p>
<p>Das Handy nachts ausschalten oder nicht in Kopfnähe aufbewahren.</p>
<p>Nicht in Fahrzeugen (Auto, Bus, Bahn) telefonieren, da hier das Handy mit<br />
höherer Leistung strahlt.</p>
<p>Auch Headsets sind nicht empfehlenswert.</p>
<p>Keine Spiele am Handy spielen.</p>
<p>Internet nur über Kabelverbindungen nutzen. UMTS und WLAN führen zu hohen<br />
Strahlenbelastungen.</p>
<p><em>Die Original-Aussendung der Ärztekammer für Wien finden Sie hier: <a href="http://www.kurier.at/">www.kurier.at/</a> </em></p>
<p><em>Michael Meyer<br />
michael_meyer@aon.at</em></p>
<p><em>Risiko Mobilfunk Österreich<br />
Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk Zivilcourage</em></p>
<p><em>A - 5165 Berndorf, Stadl 4<br />
Tel/Fax 0043 - 6217 - 8576</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=5069</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=5069</guid>
<pubDate>Fri, 21 Oct 2005 22:54:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
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