Wahlergebnisse Schweiz: Gegner verlieren Hardegger & Reimann (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 20.10.2019, 23:29 (vor 769 Tagen) @ H. Lamarr

Positivliste
Name - Rat - Partei - Kanton
Hardegger Thomas - NR - SP - ZH - nicht gewählt
Töngi Michael - NR - SP - LU - gewählt
Reimann Maximilian - NR - SVP - AG - nicht gewählt
Estermann Yvette - NR - SVP - LU - gewählt
Friedl Claudia - NR - SP - SG - gewählt
Gilli Yvonne - NR - GPS - SG - nicht gewählt
Munz Martina - NR - SP - SH - gewählt
Glättli Balthasar - NR - GPS - ZH - gewählt
Häberli Brigitte - SR - CVP - TG - gewählt

Negativliste
Noser Ruedi - SR - FDP - ZH - nicht gewählt
Fluri Kurt - NR - FDP - SO - gewählt
Wasserfallen Christian - NR - FDP - BE - gewählt
Burkhart Thierry - NR - FDP - AG - gewählt

Wie leicht zu erkennen ist, haben die Eidgenössischen Mobilfunkgegner drei Ihrer Favoriten nicht im Nationalrat unterbringen können. Besonders schmerzlich muss der Verlust von Hardegger und Reimann sein, beide waren bislang die Wortführer der Gegner im Nationalrat.

Umgekehrt haben es drei Kandidaten der Negativliste trotz der Stimmungsmache gegen sie in den Nationalrat geschafft. Nur Noser, der für den Ständerat kandidierte, blieb im 1. Wahlgang auf der Strecke und muss in den 2. Wahlgang.

Keine Empfehlung wert sind den Urhebern der diesjährigen Wahlempfehlung die exklusiv im Kanton Bern antretenden 5G-Gegner der Liste 31 (5G ade!).

Kein Kandidat der Liste 31 konnte einen Sitz im Nationalrat ergattern. Sollten überhaupt Chancen in homöopathischer Konzentration bestanden haben, die selten dämliche Medienmitteilung der 2 x 7 Zwerge von Liste 31, publiziert exklusiv allein auf einer dazu passenden Website, hat auch diese noch pulverisiert. Tschüß, 5G ade! Oder besser gesagt: Auf Nimmerwiedersehen, denn bis zur nächsten Wahl ist die 5G-Paranoia, auf die ihr so gehofft habt, abgeklungen.

Alles in allem erwiesen sich aus meiner Sicht die Wahlempfehlungen der Mobilfunkgegner, so diese überhaupt eine nennenswerte Wirkung hatten, als mittlere Katastrophe für die Szene. Mit rd. 50 Prozent Trefferquote hätten die Gegner ebenso gut eine Münze werfen können :yes:.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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