Wikipedia: Seite über Stiftung Verum watscht "Reflex" ab (Forschung)

H. Lamarr @, München, Montag, 29.06.2020, 11:58 (vor 13 Tagen) @ H. Lamarr

Auf Franz Adlkofer wartet Arbeit. Für den Ex-Tabaklobbyisten und Koordinator des "Reflex"-Projekts dürfte es ein rotes Tuch sein, was Wikipedia – ausgerechnet auf der Seite über die Stiftung Verum – mit "Reflex" anstellt. Zu lesen ist dort unverhofft distanziert:

Die Reflex-Studie hatte zunächst scheinbar gezeigt, dass bei extrem starken Feldern ein reproduzierbarer Zusammenhang zwischen alltäglicher elektromagnetischer Strahlung und Zellschädigungen bestehen kann.[13] Diese Laborergebnisse ließen, selbst wenn sie wahr gewesen wären, keinen Schluss auf Krankheiten zu, die durch derartige Strahlung hervorgerufen werden.[14] Die Reflex-Studie ist inzwischen laut Medienberichten hinsichtlich angeblich festgestellter Strangbrüche im Erbgut ungültig, da Laborergebnisse an der Medizinischen Universität Wien offenbar bewusst gefälscht worden sind.[15] Der Rat für Wissenschaftsethik der Medizinischen Universität Wien konnte zwar keine Beweise für die bewusste Fälschung finden, stellte aber „wissenschaftliches Fehlverhalten“ der mit Laboruntersuchungen betreuten Mitarbeiterin des Projektes fest, und kam zu dem Schluss, dass die auf diese Weise gewonnenen Daten „nicht mehr als wissenschaftlich verlässlich zu bezeichnen sind“.[16]

Wird es Adlkofer schaffen, diese kritische Darstellung der umstrittenen Studien des "Reflex"-Projekts aus dem Netz zu boxen? Da der Text aus meiner Sicht keine mit Erfolg rechtlich angreifbaren Formulierungen enthält, sollte Adlkofer diesmal zumindest Mühe haben, sein Ziel zu erreichen.

Mehr als zwei Jahre später steht diese kritische Betrachtung noch immer unangetastet im Netz. Die Versionsgeschichte der Seite zeigt, dass auch kein Versuch unternommen wurde, den Text zu schönen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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