Ärztekammer Wien briefte ÖÄK-Präsident Szekeres (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.02.2020, 02:11 (vor 1558 Tagen) @ H. Lamarr

Dass Szekeres sich von der Ärztekammer Wien anstecken ließ ist leicht zu erklären, denn der Humangenetiker ist nicht nur seit 2017 Präsident der ÖÄK, sondern zugleich Präsident der Ärztekammer Wien. Beide Standesorganisationen firmieren in der österreichischen Hauptstadt unter derselben Adresse, der Infektionsweg ist daher bei ihm denkbar kurz.

Wie dem Tätigkeitsbericht 2019 der Ärztekammer Wien zu entnehmen ist, hat ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres nicht etwa eigene kritische Überlegungen zu 5G vorgetragen, sondern er war tatsächlich Sprachrohr der Wiener Standesvertretung, die seine Rede anlässlich seines Auftritts am 4. November 2019 für ihn vorbereitet hat. Auszug aus dem Tätigkeitsbericht:

Vorbereitung der Statements für ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres Präsident der Österreichischen und der Wiener Ärztekammer: Präsentation: „Österreichischer Infrastrukturreport 2020“ | Infrastruktursymposium Future Business Austria –„Zukunftsinfrastruktur 5G: Vom digitalen Traum zur Wirklichkeit“, 04.11.2019, Novomatic Forum

Dies erklärt schlüssig den Inhalt der Stellungnahme Szekeres. Die übrigen acht Ärztekammern Österreichs, die gegenüber dem "Risiko Mobilfunk" weitaus zurückhaltender sind als die Ärztekammer Wien, hatten keinen Einfluss auf den ÖÄK-Präsidenten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Wien, Sprachrohr, Aerztekammer, Szekeres


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