Schweiz: Wie 2000 Antennen plötzlich 5G-tauglich wurden (Technik)

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.02.2020, 01:19 (vor 14 Tagen) @ Gustav

Vor zwei Tagen hat die NZZ einen weiteren sehr guten Artikel veröffentlicht: Der Bund verzögert die umfassende Nutzung von 5G in der Schweiz

Der Artikel ist tatsächlich lesenswert. Dieser Kommentar, "Sommaruga im Funkloch – der Bund versagt beim neuen, schnellen Mobilfunk", ebenfalls in der NZZ erschienen, ebenso. Die Medien scheinen mit der Verzögerungstaktik von Bundespräsidentin Sommaruga jetzt härter ins Gericht zu gehen, auch der Tagesanzeiger haut in diese Kerbe. Würde mich nicht wundern, wenn Schweizer Mobilfunknetzbetreiber nicht schon auf die Idee gekommen sind, den Bundesrat zu verklagen und einen Teil der 5G-Lizenzgebühren zurück haben möchten, vorausgesetzt, sie haben die 380 Mio. CHF überhaupt schon berappen müssen. Beispiel: In Deutschland fordern die gekündigten Betreiber der gescheiterten PKW-Maut von der Bundesregierung 560 Mio. Entschädigung für entgangenen Gewinn.

Unser gemeinsamer Freund aus Schwarzenburg hat übrigens auf den NZZ-Artikel (Startposting) reagiert und seinem wirren Beitrag über die Swisscom-Weihnachtsaktion mit den 2000 Antennen einen weiteren, nicht weniger wirren Beitrag nachgeschoben, in dem er, wie üblich ohne Quellenangaben, jetzt plötzlich auch von 5G-wide spricht. Jakob ist und bleibt eben einer unserer treuesten Leser :-). Wenn der Ex-Elektriker doch nur das, was er aufschnappt, wenigstens halbwegs richtig verstehen würde ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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