Strahlungsbilanz: 1 Sekunde kann 1 Woche aufwiegen (Technik)

H. Lamarr @, München, Freitag, 01.11.2019, 14:47 (vor 1690 Tagen) @ H. Lamarr

Ein weiteres anschauliches Beispiel wie stark sich die Strahlungsbilanz verschlechtert, wenn Mobiltelefone wegen weitab aufgestellter Sendemasten mit Volldampf senden müssen, ist in einem Artikel des Schweizer Tages-Anzeiger vom 27. Oktober 2019 nachzulesen. In dem Artikel geht es um den Basler Wissenschaftler Prof. Martin Röösli, der von seinem Büro im Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) aus weit und breit keine Mobilfunkantenne sehen kann. Auszug:

«Ich wünschte, es hätte eine», sagt Röösli. Der schlechte Empfang macht nicht nur das Telefonieren anstrengend. Er sorgt auch für massiv mehr Strahlung: Messungen seines Teams haben unlängst gezeigt, dass bei sehr schlechter Verbindung eine Sekunde gleich viel Strahlung produziert wie eine Woche ohne Unterbruch am Smartphone bei optimalem Empfang. Eine Mobilfunkantenne in der Nähe würde Rööslis Strahlenbelastung stark reduzieren.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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