5G wird mutmaßlich das Ende der "Knatterboxen" bedeuten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.02.2019, 12:15 (vor 910 Tagen) @ H. Lamarr

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Die Grafik lässt sich leicht auch falsch deuten, z.B. dass von links nach rechts Anwendungen für die unterschiedlichen Frequenzbänder vor wolkigem Hintergrund gezeigt werden. Doch das ist Quatsch. Die grauen "Wolken" symbolisieren Makrozellen im 700-MHz-Band, die hellblauen Spots sind 3,4- bis 3,8-GHz-Kleinzellen und die grünen Rasierpinsel sind die Bandbreitenprotze aber Reichweitenzwerge im 26-GHz-Band. Alle diese Funkzellen haben ihre Vor- und Nachteile, sie gezielt so einzusetzen, dass mit geringstem Aufwand die maximale Wirkung erzielt wird und gegenseitige Störungen so klein wie möglich sind, ist die Kunst der Funknetzplaner.

Wie es aussieht, wird 5G auch das Ende der Hobby-Messtechniker bedeuten, die mal eben schnell eine "Knatterbox" in die Luft halten, irgendeinen Messwert ablesen und damit Ahnungslose in Angst und Schrecken versetzen. Anzeigen werden günstige Hobby-Messgeräte immer etwas, mit 5G wird jedoch aller Voraussicht nach der Wahrheitsgehalt der Messwerte gegen Null gehen. Um die Immission durch intelligente Antennen messen zu können, müssten die Hersteller ihre Hobby-Messgeräte mutmaßlich so teuer aufrüsten, dass sie für den Massenmarkt unerschwinglich werden. Für die Hersteller wäre diese Entwicklung schlimm, für den sozialen Frieden im Land wäre es ein Fortschritt, könnten Hinz und Kunz sich nicht mehr so einfach als "Elektrosmog-Messtechniker" in Szene setzen. Wer schlau ist, versucht seine demnächst veraltete "Knatterbox" noch schnell an Hinz oder Kunz loszuwerden, bevor im Markt für gebrauchte Hobby-Messgeräte wegen des einsetzenden Überangebots die Preise in den funkfreien Keller rauschen. Sich heute noch ein Neugerät zuzulegen wäre äußerst unklug.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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