Sendemastengegner vs. Auswanderer im 19. Jahrhundert (Allgemein)

spatenpauli @, München, Dienstag, 07.08.2018, 18:06 (vor 12 Tagen)

Wenn Sendemastengegner oder überzeugte Elektrosensible sich von Mobilfunksendemasten bedroht sehen, dann sehe ich darin ein Komfortproblem satter Wohlstandsgesellschaften. Uns geht es heute hierzulande so gut, dass wir uns besonders im fortgeschrittenen Alter voller Wut mit Problemen herumschlagen dürfen, die freilich weder vital noch existenziell sind, sondern nur belanglos. Das andere Extrem wären Krieg, Bombenhagel oder diktatorische Kleptokratenregime. Doch so krass muss es gar nicht sein, wie das Beispiel der Gemeinde Pfaffenweiler im Schneckental südlich von Freiburg zeigt. Existenzielle Not trieb im 19. Jahrhundert etliche verarmte Bewohner dieses Dorfes nicht bloß aus "verstrahlten" Häusern, sondern als Kolonisten nach Algerien. Warum, wieso und weshalb erzählt dieser Beitrag auf Telepolis. Eine wirklich schlimme Geschichte. Lebten die Auswanderer von damals noch, sie hätten für unsere kleinbürgerlichen Komfortprobleme vermutlich nur Verachtung übrig.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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