Neuropathie-These als Ursache für "Elektrosensibilität" (Elektrosensibilität)

Gast, Mittwoch, 11.07.2018, 10:21 (vor 12 Tagen)

Über das IZgMF-Forum (E-Mail) traf anonym kürzlich folgende Nachricht beim IZgMF ein:

Guten Tag, ich habe zusammen mit meinem Arzt eine Neue Spur für (eine) Ursache der Elektrosensibilität gefunden, kann aber leider niemanden nach ähnlichen Erfahrungen fragen, da die Registrierung für das Forum ziemlich gut versteckt zu sein scheint. Sie können es ja irgendwohin posten, wenn Sie wollen;

Hallo! Nach 3jähriger Ärzteodyssee scheint die Ursache für meine Elektrosensibilität nun gefunden. Und erscheint dermassen logisch, dass wie den Verdacht haben, dass ein grosser Teil aller Fälle ähnlich begründet sein dürfte: Eine -bis dahin bei mir unerkannte- “Neuropathie”!:

Innerhalb der Nervenzellen werden die Signale ja elektrisch weitergeleitet. (Zwischen den Zellen chemisch, aber innerhalb des Zellkörpers als fliessender Strom). Damit es keine Kurzschlüsse zwischen verschiedenen, einander berührenden Nervensträngen geben kann, sind sie wie Stromkabel isoliert, mit den sogenannten “Myelinscheiden”, die sich ums Nervenkabel schmiegen. Bei manchen Neuropathien sind diese Myelin-Isolierungen reduziert, also zu dünn geworden. Somit wirken die dann mehr oder weniger freiliegenden Nervenstränge plötzlich wie Antennen für elektromagnetische Strahlung, welche dann in den Nerven für allerlei Falschsignale und Missempfindungen sorgt (Tinnitus, Muskelzucken, Kopfweh etc etc).

Lösung: Bauliche Abschirmung (gründlich mit Messgerät nachkontrollieren, bei mir wurde es erst wieder langsam besser, als auch die letzte unsichtbare Lücke abgedichtet war. Z.B. nicht vergessen, dass auch Innenwände, wo sie auf von innen isolierte Aussenwände treffen, dort für Lücken sorgen.). Ausserdem die Nerven kräftigen (Nervenbezogene Ernährung, evtl Vitamin B Mangel ausgleichen.

Kommentar: Wenn es der weltweiten Wissenschaft schon nicht gelingen will, ein widerspruchsfreies anerkanntes Wirkmodell für "Elektrosensibilität" zu finden, dann ist es noch viel unwahrscheinlicher, dass ausgerechnet Laienforscher einen (aus meiner Sicht pseudowissenschaftlichen) Treffer landen. Da die vorgeschlagene Lösung kommerzielle Interessen bedient ist zudem nicht auszuschließen, dass der anonyme Schreiber geschäftsfördernde Absichten zugunsten der Branchen Baubiologie und Messtechnik hat.


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