Der Bürgerinitiative Esselbach auf den Lehm gegangen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 21.02.2017, 18:49 (vor 1519 Tagen) @ Gast

Auszug aus Main-Echo:

Die Bür­ger­in­i­tia­ti­ve Funk­mast Es­sel­bach hat­te am Frei­tag zu ei­ner In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ein­ge­la­den. An­ge­kün­digt wa­ren Ant­wor­ten auf Fra­gen wie: Schützt Lehm­putz bei E-Smog und Funksmog? Kann Lehm Schim­mel­bil­dung ver­hin­dern? Wie un­ter­stützt Lehm ein ge­sun­des Ra­um­k­li­ma? [Der Referent ist Bauunternehmer, die sogenannte In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung deshalb nichts anderes als eine verkappte Geschäftsanbahnung; Anm. Spatenpauli].

Hintergrund: Bürgerinitiative Funkmast Esselbach heute
Lange hat die Bürgerinitiative Funkmast Esselbach gekämpft. Doch nach abgeschmettertem Bürgerbegehren und der Niederlage vor Gericht ist es Realität: Noch im ersten Halbjahr 2017 soll der umstrittene Funkmast in Esselbach errichtet werden. »Das ist jetzt gegessen«, urteilt Reiner Roos von der Bürgerinitiative mit einem Seufzer, »da können wir nichts mehr machen.« Die Gruppe bleibe aber aktiv, da ist er sich mit anderen Mitgliedern einig: »Die Leute informieren und aufklären«, nennt Silke Behl den jetzigen Fokus der Bürgerinitiative. Die Gruppe will vermitteln, wie man mit der neuen Technik am besten umgeht, um negative Folgen zu vermeiden oder wenigstens gering zu halten. Wenn man über Strahlenbelastungen Bescheid wisse, werde man zum Beispiel »öfter sein Handy ausschalten«, glaubt Daniela Wamser, und es generell bewusster nutzen.

Kommentar: »Die Leute informieren und aufklären«, nennt Silke Behl den jetzigen Fokus der Bürgerinitiative. Um Himmels Willen, wer schützt die armen 2000 Esselbacher vor diesen selbsternannten Informanten und Aufklärern? Silke Behl ist Floristin.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Lehm


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