BNetzA vs. Deutsche Bahn: Sicherheitsrisiko GSM-R (Technik)

Gast, Samstag, 09.04.2016, 17:43 (vor 2063 Tagen) @ Raylauncher

3. Die Empfänger der mobilen Funkgeräte in den Triebfahrzeugen sind relativ breitbandig ausgelegt und können auch GSM-P (öffentlicher Mobilfunk) empfangen. Gleichzeitig ist das Großsignalverhalten (Übersteuerungsfestigkeit) der Empfänger-Front-Ends nur mittelmäßig. Tritt nun die Situation "sehr schwache GSM-R-Nutzfeldstärke" und "relativ hohe Feldstärken durch GSM-P Sender" ein, können die in der Empfänger-Eingangsstufe dieser Geräte gebildeten Mischprodukte sich dem an der Grenze der Dekodierbarkeit liegenden Nutzsignal überlagern und dessen Empfang zusätzlich beeinträchtigen.

Auszug aus Frankfurter Rundschau vom 8. April 2016: Gefährliche Funklöcher auf Bahnstrecken

Dass Gäste der deutschen Bahn über Funklöcher klagen, mag man schon einmal gehört haben. Insgesamt 250 davon können jedoch richtig gefährlich werden - denn hier überlagert der Mobilfunk die interne Kommunikation der Züge.


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