Hannemann, geh du voran! (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 11.10.2014, 18:22 (vor 2971 Tagen) @ H. Lamarr

Deshalb hier und jetzt ein neuer Anlauf, wieder beruhend auf einer Anekdote von Frau W., die sie im Gigaherz-Forum, warum auch immer als "Gast" erzählt (theoretisch könnte ihr das Posting also auch untergeschoben worden sein):

Helmut Breunig aus Niedersachsen lobt Frau W. Anekdote über den grünen Klee:

Gut so, Frau W.! Schreiben Sie bitte immer wieder Ihre aufschlussreichen Berichte ins Forum - die Welt braucht sie als Zeugnis.
Bitte ärgern Sie sich und andere dabei - trotz aller unumgänglichen Schärfe - möglichst nur in einem Ihnen zuträglichen Maß.
Die lebendige Klarheit Ihrer Schilderungen von Alltagssituationen, mit denen Menschen konfroniert werden, die unter Hochfequenzbelastungen leiden, finde ich Beispiel gebend. Dass das authentisch dokumentierte Erleben sogenannt elektrosensibler Menschen hier einen Platz findet, tröstet und ermutigt mich.

Meine Meinung: Frau W. zu noch mehr Anekdoten anzustiften, mit der sich die doch schon recht betagte Frau öffentlich zum Narren macht, halte ich für hinterlistig. Aufschlussreich sind die Berichte von Frau W. in der Tat, jedoch nicht im gesellschaftlichen, sondern im diagnostischen Sinne einer über Jahre hinweg anschaulich dokumentierten Phobie-Ausreifung. Herr Breunig ist selbst überzeugter EHS, der sich jedoch nur sehr selten öffentlich äußert.

Hannemann, geh du voran! Diese Redensart wird gebraucht wenn jemand bei der Erledigung einer unangenehmen Sache einen andern vorschickt, wenn sich jemand also unangenehmen Dingen gerne entzieht, sie andern überlässt. Frau W. soll das Prügelmädchen geben, bis an ihr Lebensende, damit andere, die sich weniger trauen, getröstet und ermutigt werden. Ein mMn ziemlich dissozialer von Eigennutz geprägter Denkansatz. Denn wollte Frau W. als die unerschrockene "Johanna von Obermenzing" in die EHS-Geschichte eingehen, wäre sie längst Mitglied und Aushängeschild im Verein für Elektrosensible. Der Münchener Verein und Frau W. aber gehen sich seit Jahren beflissen aus dem Weg.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Laien, Hannemann


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