SWR berichtet von Frührentnerin wegen Elektrosensibilität (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 12.05.2013, 22:56 (vor 2405 Tagen) @ H. Lamarr

Die bekennende Elektrosensible, Frau Helga G.

Der SWR blendet in seinem Bericht gleich am Anfang etwas ein, was ich für eine glatte Falschmeldung halte:

Helga G.
Frührentnerin wegen Elektrosensibilität

Deutschlands Vorzeige-EHS Uli W. versuchte mWn jahrelang den Status eines Frührentners gegenüber seiner Lebensversicherung vor Gericht zu erstreiten (Berufsunfähig wegen Elektrosensibilität), hatte 2009 sogar schon einen Vergleich über 30'000 Euro ausgehandelt - und verlor dann doch alles aus Gründen, die wenig schmeichelhaft sind. Sogar die Kosten des Verfahrens wurden ihm aufgebrummt.

Frau Helga G. wäre mWn die erste Elektrosmog-Phobikerin in Deutschland, die es geschafft haben will, wegen angeblicher "Elektrosensibilität" frühverrentet zu werden.

Das Thema "Frühverrentung" beschäftigt Elektrosmog-Phobiker seit vielen Jahren stark, es elektrisiert sozusagen die Szene immer wieder neu und ist ein finanzielles Reizthema. Dass der SWR da ganz unbekümmert behauptet, Frau G. hätte das Ziel erreicht, ist aus meiner Sicht außerorderntlich unsensibel und irreführend, wahrscheinlich sogar einfach nur falsch.

Mag das vielleicht mal jemand anders recherchieren, was an dieser unglaublichen Geschichte wirklich dran ist?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Frühverrentung, Falschmeldung, Lüge, Vertriebsweg, Frührente, Notfall-Handy, Personalunion


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