Vertrauen in Experten, Misstrauen gegenüber Hobby-Experten (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 29.08.2012, 13:20 (vor 2654 Tagen) @ charles

Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht das bestimmte Elektrosensitive stark auf ganz winzige Elektrosmog reagieren können, und zwar auf Felder die fast nicht mehr messbar sind.

Ja, das berichten Sie seit Jahren. Und seit Jahren wartet die Welt darauf, von Ihnen dafür einen glaubhaften Beleg zu bekommen.

Auf http://www.milieuziektes.nl/Rapporten/20120718MetingD.pdf
habe ich ein kleiner Versuch mit eine Akku gemacht.

Veströmen jetzt auch schon Akkus E-Smog?

Und auf http://www.milieuziektes.nl/Pagina11.html
und dann unter 18-07-2012 Proefje steht das Gleiche in die Niederländische Sprache, aber dazu mehr Werte vom Biofeedback System.

Wozu machen Sie sich die Mühe, wen wollen Sie damit überzeugen?

Bemerkenswert ist das Calcium Defizit und der Calcium Verlust, was viele Elektrosensitive zeigen.

Die Kalzium-These, lieber "Charles", die ist tatsächlich mal aktuell gewesen, und wurde sogar von der SSK ernst genommen. Aber das ist vorbei. Guckst du hier, weißt du mehr. Kein Geschwafel, sondern mühsam recherchierte Fakten.

So kenne ich Personen die auf 700 Meter Abstand schon Beschwerden von eine Hochspannungsleitung erfahren.

Es soll sogar Leute geben, die auf den Mond reagieren (mondsüchtig).

Meiner Meinung nach ...

:ok:

... sind es meistens Magnetfelder, und die niederfrequente Komponente von Hochfrequente Signale, plus momentan das was sich im Mittenfrequenz-Gebiet befindet, so zwischen 5kHz und 30MHz, die den grössten Ärger verursachen, bei Elektrosensitive.

"Charles", Ihre Meinung ist Ihnen unbenommen. So darf auch ein Maurer gerne über die Gefährlichkeit von AKWs eine Meinung haben. Mit Meinungen kommen wir in der Sache aber nicht vorwärts, deshalb halte ich es mit Dieter Nuhr: "Erst mal Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat". Im Klartext: Ich vertraue darauf, was anerkannte Experten (keine selbst ernannten) zu sagen haben, etwa Joachim Schüz. Ich höre inzwischen nicht mehr auf das, was mir Hobby-Experten erzählen, zu oft bin ich damit aufs Kreuz gelegt worden.

Das UMTS Signal ist gepulst mit 15kHz(Organisationskanal), was sich im Hintergrundrauschen auflöst wenn Dataverkehr da ist, und enthält Frequenzen von 100Hz, mit Vielfalten davon, und 1,5kHz mit auch Vielfalten davon.
Oft ist dies zur Vorschaltgeräte im Schaltschrank des Senders zurück zu führen.

Hier ein Pegel auf 100kHz, welche ich in eine Nebenkeaule von einem UMTS Sender gemessen hatte.

Schön, aber was wollen Sie damit nun sagen? So wie Sie es hier darlegen ist dies Kauderwelsch, dessen Bedeutung nur Sie kennen. Wollen Sie ein Risiko der sagenhaften "Pulsung" aufzeigen? Sparen Sie sich die Mühe: Die Pulsung ist zwar aus historischer Überlieferung die Allzweckwaffe aller Mobilfunkgegner, das ändert aber nichts daran, dass in keiner Weise erwiesen ist, gepulste Funkfelder seien schädlicher/gesünder als ungepulste. Informieren Sie sich seriös und Sie werden feststellen, das substanzlose Geschwalle über die Gefährlichkeit gepulster Funkfelder kommt zu 99 Prozent von Pseudoexperten, Baubiologen und Anti-Mobilfunk-Vereinen. Es gibt nicht einen einzigen seriösen Beleg dafür, dass gepulste Funkfelder unterhalb der Grenzwerte schädlich sind und es gibt nur wenige Anhaltspunkte (z.B. Peter Achermann), dass gepulste Felder biologisch überhaupt anders wirken als ungepulste. Ich bin der Meinung, derart komplexe Fragestellungen sollten seriösen Wissenschaftlern überlassen bleiben und nicht von kommerziell orientierten Hobbyforschern als Quelle für endlose Alarmmeldungen missbraucht werden.

Ich wette mit Ihnen: Frau Czub wird ihre behauptete Fähigkeit, "spüren" zu können, ob W-LAN bei ihr im Haus ein- oder ausgeschaltet ist, nach wissenschaftlich strengen Maßstäben nicht mit Fakten belegen können. Zumindest dann nicht, wenn Sie nicht auf ihr Messgerät spähen kann. Wieso, "Charles" haben eigentlich alle öffentlich wahrgenommenen EHS ein Messgerät, behaupten aber zugleich, selber das empfindlichste "Messgerät" für E-Smog zu sein? Passt nicht zusammen, oder? Die Messgeräte-Hersteller aber sind begeistert von den Medien-Auftritten ihrer Kunden.

Und noch was "Charles": Waren nicht Sie es, der dringen davon abgeraten hat (wegen "HF/NF-Schmutz" auf dem Schutzleiter), sich zu "erden"? Zur angeblich therapeutischen Erdung von Frau Czub aber sagen Sie jetzt keine Silbe. Dabei sind Sie sonst einer der ganz wenigen in der E-Smog-Szene, der es zuweilen wagt, öffentlich der vorherrschenden Meinung, die von den geschäftstüchtigen Granden der Szene vorgegeben wird, zu widersprechen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BUND, Selbstdarstellung, SSK, Hochspannungsleitung, Calcium, Achermann, Kalzium, Kolportage, Kompetenzgefälle, Pseudoexperten, Alarmmeldung


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