Morddrohung wegen Handymastensteuer

Evi, Donnerstag, 01.09.2005, 07:47 (vor 6860 Tagen) @ Schutti

Aha! Wenn einem die Galle überläuft und er sich in einem Forum äussert, dass das von den Regierungen und der Industrie geknebelte Volk demnächst wohl zur Selbsthilfe greifen wird, so melden sich sofort Handyfreaks und bezeichnen das kühn als Aufforderung zur Sachbeschädigung. Praktikable Vorschläge, wie den Betroffenen in ihrer Not geholfen werden kann, fehlen.

Aber wenn ein Politiker, der den Mastenwildwuchs mit einer Handymastensteuer eindämmen wird, Morddrohungen bekommt, so wird ihm unterstellt, die Morddrohungen selbst erfunden zu haben. Die Einforderung einer Handymastensteuer nennt man dann Anrichten mit der groben Kelle. Die Schädigung der Gesundheit Tausender, ja Zigtausender hingegen ist völlig legal. Seltsame Logik! Fällt Ihnen dazu wirklich nichts Besseres ein?

Das, wie Sie es bezeichnen, tolle Verstehen mit der NÖVP hat mit der Partei an sich wohl kaum was zu tun. Jeder, der sich gegen den Antennwildwuchs und gegen die mafiösen Praktiken der Industrie einsetzt, wird allen geplagten Mitmenschen willkommen sein. Diesen dürfte es herzlich egal sein, aus welchem Lager die "Gesinnungsgenossen" stammen, Hauptsache es geschieht endlich was. Bisher hat doch die Politik auf der ganzen Linie versagt.

Tags:
Antennenwildwuchs


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