Magnetische Gleichfelder und der Mumpitz (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 25.01.2010, 01:13 (vor 4637 Tagen) @ charles

Und die magnetische Gleichfelder können einen erheblichemn Einfluss auf den Schlaf haben.

Soso, hmmm, wer sagt denn das? Kleines Experiment: Unter Google die Suchwortkombination "magnetische Gleichfelder Schlaf" eingeben und über das Ergebnis milde lächelnd mit dem Kopf nicken.

Baubiologen sagen also, magnetische Gleichfelder können einen erheblichen Einfluss auf den Schlaf haben, Norbert Blüm sagte, die Rente sei sicher und Ex-Verteidigungsminister Jung sagte, in Afghanistan gäbe es keinen Krieg.

Womit ich sagen möchte, dass ich nicht gewillt bin, Ihren Hinweis ernst zu nehmen: Mensch, "charles", datt is Kappes, den Sie Esoterikern erzählen können, aber doch bitteschön nicht hier.

Bis zu meinem 14. Lebensjahr habe ich in einem Ganzmetall-Doppelstockbett geschlafen und zwar unten. Lattenroste gab's damals nicht, ich kann mich noch gut an die vielen in Serie gespannten Spiralfedern erinnern, die der Matratze meines Bruders (oben) Halt gaben. Wenn ich von unten mit den Füßen kräftig nach oben gedrückt habe, klebte der oben zu meiner Begeisterung an der Decke. Die Spiralfedern wirkten wie ein Trampolin. Unsere massiven Metallrahmenbetten (sowas gibt's heute gar nicht mehr) haben uns dennoch nicht geschadet, ihm geht's gut und mir auch, Schlafprobleme sind für uns ein Fremdwort. Ein Metallbett habe ich zwar nicht mehr, aber eine Federkernmatratze.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Gleichfelder


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