Neues aus der Forschung (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 04.03.2009, 15:42 (vor 3938 Tagen) @ Doris

Die Autoren kommen zum Schluss, diese Ergebnisse sollen die Wissenschaftler ermutigen, die chronischen Effekte im Gehirn von Teenagern, die einem 900 MHz Feld ausgesetzt sind, auszuwerten.

Gut, das wäre also ein Effekt bei in etwa grenzwertiger Befeldung. Leider liest sich so ein Abstrakt für Biologie-Laien wie mich doch eher kryptisch und wirft Fragen auf, zu denen wir nur sehr selten Antworten bekommen. Diesmal frage ich mich z.B. was die Forscher dazu animiert haben mag, ausgerechnet die Pyramidenzellen auf Schwund hin zu untersuchen und was es für einen Menschen bedeutet, dass ihm womöglich unter 900-MHz-Handyfeldern die Pyramidenzellen flöten gehen. Und dann frage ich mich, ob bei so einem kleinen Rattenkopf das Funkfeld die Pyramidenzellen nicht erheblich leichter (intensiver) erreicht als bei einem großkopferten Menschen und ob deshalb überhaupt von einem Effekt bei grenzwertiger Befeldung im Zusammenhang mit Menschen gesprochen werden kann. Das kommt davon, wenn man sich als Laie außerhalb seiner Kompetenzen bewegt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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