Interphone-Studie - kleines Zahlenspiel (Allgemein)

AnKa, Sonntag, 01.03.2009, 19:39 (vor 5092 Tagen) @ Doris

Die mit den Jahren immer weiter gestiegenen vertelefonierten Handyminuten sind sicherlich eine Schwäche der Studie, aber ob diese Schwäche so bedeutend ist, ist auch ungewiss. Höhe der Belastung und Dauer der Gespräche sind die zwei Fragen. Dauer der Gespräche hat sich sicherlich verändert. Die Belastung am Ohr könnte durch die Netzverdichtung geringer geworden sein.

Damit sind, was die bestimmbare Höhe der Belastung betrifft, einige unsichere Faktoren angesprochen. Die Gesprächsminuten sind nicht der alleine ausschlaggebende Faktor.

Wie groß ist die durchschnittliche Senderdichte und damit die Sendeleistung der korrespondierenden Handies? Wie groß also ist die durchschnittliche Belastung am Kopf "live"? Standardabweichung/Varianz? Müsste man z.B eine Unterscheidung in Stadt-/Landstandorte vornehmen?

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Veröffentlichung der Interphone-Studie sich noch hinziehen muss, nämlich deswegen, weil sich im Zuge der Studienarbeiten die Grenzen, innerhalb derer sichere Aussagen möglich sind, als löchrig und voreilig gezogen ergeben haben. Das Nachdenken höret nimmer auf.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
, Handy, Belastung, Netzverdichtung


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