Tatort ohne Täter: Sendemast bleibt (Allgemein)

Doris @, Mittwoch, 03.12.2008, 00:44 (vor 4713 Tagen) @ Gast

Mich würde interessieren wie im Forum uber diesen Fall diskutiert wird, schreibt Axel ...

So wie's ausschaut, gar nicht ;-)

Vielleicht wäre es eher zu einer Diskussion gekommen, wenn sich Axel... selber in die Diskussion eingebracht hätte.


Wenn man sich die Daten in der Bundesnetzagentur anschaut, dann gewinnt man den Eindruck, dass in Ritterhude sehr viel telefoniert wird, oder aber günstig liegt (nahe an einer Autobahn?, obwohl man im Auto ja sowieso nicht telefonieren soll und rechts ranfahren ist auf Autobahnen auch nicht gerade so ohne weiteres möglich, vor allen Dingen nicht um ein mehr oder weniger wichtiges Telefonat zu führen)

Der bekämpfte Mast weist diese Daten auf
http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/regtp/standort.aspx?FID=133889

Das hier sind die offiziellen Messdaten
http://emf.bundesnetzagentur.de/gisinternet/bnetza/InfoPublic.aspx?FID=10599

Gemessen wurde ein paar Straßen (Parkplatz an der Grundschule) weiter (so zumindest sieht es auf der Karte aus). Der Mast ist 20 m hoch, hat einen Sicherheitsabstand von fast 20 m. Am Messort wurde kaum was gemessen, ist ja wohl in der Entfernung bei der Höhe auch logisch.

Weitere Mobilfunkversorgung gibt es im Ort, und zwar links Richtung Autobahn stehen noch etliche andere Sender (an der Autobahn entlang), die alle recht ordentlich bestückt sind. Warum die nicht Anlass zur Kritik sind und wie weit die vom bekämpften Sender weg sind ist nicht bekannt, wäre aber interessant.

Von Robert Schuhmann RITTERHUDE. Der Optimismus ist in Verwaltung und Rat der Resignation gewichen. Der Wille zum vorbeugenden Schutz der Bevölkerung gegen eventuell gesundheitsschädliche Strahlen einer Ohnmacht. Der gigantische Mobilfunkmast am Bunkenburgsweg steht unter dem Schutz des Gesetzes, das gefühlte Unwohlsein der Anlieger nicht.

Der Mast soll wohl in einem Tal stehen und auf ein Wohngebiet ausgerichtet sein, so zumindest steht es in diesem Beitrag.


T-Mobile als Besitzerin des Grundstückes verfüge über eine gültige Baugenehmigung und die Standortbeschreibung belege, dass die gesetzlichen Grenzwerte der Strahlenbelastung eingehalten würden.

Auch das ECOLOG Institut hat gemessen und festgestellt, dass die gemessenen Werte weit unter dem gesetzlichen Grenzwert liegen würden. Auch das steht in dem o.g. Beitrag. Wäre interessant zu erfahren, wie hoch die Messwerte waren und wann die Messung war. Dr. Neitzke vom ECOLOG gilt nicht als Panikschürer, und auch nicht als 1 µW Forderer. Deshalb würden mich hier die Schlussfolgerungen des ECOLOG Instituts interessieren.
Habe gerade hier was Interessantes und auch recht Aktuelles gefunden zu den Messergebnissen des ECOLOG Instituts und deren Schlussfolgerungen. Die Ergebnisse scheinen teilweise schon recht hoch gewesen zu sein, auch nach Meinung des ECOLOG Instituts und die sind nun nicht gerade übervorsichtig was die Vorsorgewerte betrifft. Die haben den schon sehr stark zugepflastert und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein.


Wie bei den Gesprächen erwähnt worden sei, so Susanne Geils weiter, plane T-Mobile sogar eine Aufrüstung des Mastes für den digitalen Polizeifunk und für das Militär.

Also irgendwann geht wohl der Platz aus bei diesem Masten :-), aber im September hat ja auch eine Veränderung daran stattgefunden.

Der eigentliche Grund jedoch, weshalb der Mast trotz bekundeter finanzieller Anstrengungen der Gemeinde nicht versetzt werde, habe mit Ritterhude wenig zu tun. "Der Vertreter von T-Mobile hat auf eine klare Frage geantwortet, man wolle mit einer Versetzung der Sendemastanlage keinen Präzedenzfall in Deutschland schaffen."

Das kann ich in Anbetracht der sehr emotional geführten allgemeinen Diskussionen um die Sendemasten sehr gut nachvollziehen. Und hier zu erwarten, dass sich die Netzbetreiber auf so was einlassen, ist schon etwas arg naiv.


Als erschwerend werten Politik und Verwaltung, dass der Grund, auf dem der Sendemast steht, Eigentum von T-Mobile ist. Seit 1984 reckt sich dort das Monstrum gegen den Himmel. "Der Turm wurde ursprünglich für den Richtfunk eingerichtet", weiß Jürgen Kuck von der SPD.

Seit 25 JAhren steht der Mast und seit dieser Zeit würde er für Ärger sorgen, steht im obigen Zeitungsbericht.
Stimmt das wirklich so? Gibt es Auffälligkeiten in diesem Ort, die mit dem Masten in Verbindung gebracht werden.
Brigitte Becker von der Osterholzer BI ist eine sehr aktive Mobilfunkkritikerin und steht der Bürgerwelle sehr nahe, was sich in dem Appell betr. Elekrosensible sehr deutlich zeigt. In Osterholz gab es auch die Veranstaltung zwischen Dr. v. Klitzing und Prof. Lerchl, die nicht auf großen Beifall gestoßen ist, denn nach dieser Veranstaltung wurde Siegfried Zwerenz als Referent geladen, der wohl die Bürger richtig aufklären sollte.
Wer kann neutral bewerten, ob sich die Stimmung im Ort vor aktiver Arbeit der BI verändert hat? Seit wann besteht die BI und was war der Anlass, dass diese BI gegründet wurde. Meistens ist es ja die Neuerrichtung eines Mastens und der in Ritterhude wird ja schon seit Jahren bestückt.

Tags:
BI, Sendemastgegner, Appell


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