Lediglich 41 Prozent (Allgemein)
Lange bevor der Spiegel 2007 mit dem berühmten Waldmann-Hamster-Artikel bei einigen Mobilfunkgegnern in den Fettnapf trat, beschäftigte sich ein andererer Autor schon 2005 mit dem Streit um verstrahlte Spermien und kam seinerzeit zu dem Schluss: Vieltelefonierer können also unbesorgt sein.
Im Kontext heißt es dort:
Vieltelefonierer können also unbesorgt sein: Wenn's mit dem Nachwuchs nicht klappt, liegt das wahrscheinlich kaum am Handy. Die meisten Deutschen haben ohnehin wenig Angst vor den Taschentelefonen. Lediglich 41 Prozent der Nutzer sind "besorgt" oder "mäßig besorgt" über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Mobilfunk, ergab eine Studie im Auftrag des BfS. Die Mehrheit fühlt sich wohl eher durch das ständige Gebimmel bedroht als durch die Strahlung.
Die fett markierte Passage gibt Auskunft darüber, welche Einstellung der Autor (oder bearbeitende Redakteur) zum Thema hat, denn es wirkt schon ziemlich krampfhaft, 41 % mit dem Attribut "lediglich" klein zu reden.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
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- Vorsorge betreffs Fortpflanzung -
KlaKla,
27.10.2008, 11:26
- Vorsorge betreffs Fortpflanzung -
charles,
27.10.2008, 11:43
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ES,
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- Kein Grund zur Panik -
KlaKla,
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- Deep-Link: Wenn der Schein trügt - H. Lamarr, 28.10.2008, 12:35
- Lediglich 41 Prozent - H. Lamarr, 28.10.2008, 10:34
- Vorsorge betreffs Fortpflanzung -
charles,
27.10.2008, 11:43