Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 06.09.2008, 00:22 (vor 5259 Tagen) @ Doris

MWN listet weitere 11 Arbeiten auf, die auf DNA Brüche nach Exposition mit Mobiltelefon-Strahlung hinweisen

*Räusper*. Haben Sie sich diese Arbeiten mal im EMF-Portal angesehen? Bei den ersten drei habe ich's gemacht und 3-mal dürfen Sie raten, was dabei rausgekommen ist:

1) Die Studie von Aitken verwendet kein Mobilfunksignal, sondern ein Dauerstrichsignal ohne Pulsung und 19 W/m² sind auch kein Pappenstil.
2) Die beiden Studie von Baohong geben keine nähere Auskunft über die Modulation (es könnte sich also wie bei Aitken verhalten), wichtiger aber ist, diese Studien wurden mit SAR = 3 W/kg, also 50 % über Grenzwert gemacht.

Mit Reflex und dessen unter Grenzwert beobachteten DNS-Schäden haben diese Studien dann eigentlich eher weniger zu tun - oder? Weil gleich bei den ersten drei Studien mühelos Einwände zu finden waren, habe ich bei den anderen Studien erst gar nicht mehr weiter "geforscht".

MWN kündigt ebenfalls an, dass sie die Vorgänge in Wien über einige Monate beobachtet haben und werden in nächster Zeit darüber detailliert berichten.

Eigenartig, wie kann man aus USA die Vorgänge in Wien gut beobachten?

Darauf darf man gespannt sein, MWN sieht eine Manipulation der Medien um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Momentan versuchen sie zu ordnen, wer was getan hat.

Wenn der gute Dr. Slesin sich da nicht mal etwas zu weit aus dem Fenster lehnt, er ist doch ziemlich weit weg vom Schuss, um in diese verwirrende Geschichte belastbare Fakten einzubringen. Von Slesin halte ich schon viel, in diesem Fall aber denke ich, dass er lediglich für seine Leserschaft in USA das nachvollzieht, was wir hier schon längst die Tonleiter rauf und runter durch die Mangel gedreht haben. An Mutmaßungen, diesmal aus USA, bin ich ehrlich gesagt nicht interessiert, mein Bedarf ist da wahrlich mehr als gedeckt. Hugo Rüdiger tritt ja demnächst bei Gigaherz in Olten auf, die DVD mit seinem Original-Vortrag wäre dann immerhin eine Primärquelle für den Fall, dass er zu der Affäre überhaupt etwas sagt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Reflex, Gigaherz, Primärquelle, DNA, Slesin, Verdrehungen, Genschäden, Microwave News, DNS


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