Empörung über Mobilfunk-Gegner ▼ (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 16.10.2007, 17:54 (vor 4438 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 16.10.2007, 18:10

Bürgerinitiative versteigt sich zu NS-Vergleichen

Wolfratshausen - Als "zynisch und unerträglich" hat die Grüne-Kreisrätin Carola Lössl die Aussagen einiger Mobilfunkkritiker im Landkreis zurückgewiesen. In einer Info-Veranstaltung mit der CSU-Bundestagsabgeordneten Ilse Aigner hat der Sprecher der Bürgerinitiative Wolfratshausen zum Schutz vor Elektrosmog e.V. , Hans Schmidt, erklärt, dass Mobilfunkkritiker "der Folter" ausgesetzt seien und "wie im Dritten Reich in eine psychiatrische Ecke gedrängt" würden. Ein anderer Diskussionsteilnehmer vertrat die Ansicht: "Wir Elektrosensible werden behandelt wie Juden und Zigeuner damals." Lössl verlangte gestern den Rücktritt Schmidts - der mit ihrer Parteifreundin, der Kreissprecherin der Grünen verheiratet ist. Ilse Aigner sprach nach der Info-Veranstaltung von einem "völlig indiskutablen" Vergleich - mittlerweile gehen immer mehr Politiker auf Distanz zu den Mobilfunk initiativen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel hatte zugesagt Anfang Dezember Rede und Antwort zu stehen. Das kommt für den Kochler jetzt nicht mehr in Frage: "Die Vergleiche müssen vom Tisch", betont Barthel empört. Er habe stets den Kontakt zu den Initiativen gepflegt und habe Verständnis für deren Anliegen. "Aber solange solche völlig unangemessenen Vergleiche im Raum stehen, ist keine sachliche Diskussion möglich." Ähnlich äußert sich der Leiter des Gesundheitsamts in Bad Tölz, Dr. Franz Hartmann. Der wollte Mitte Oktober ein Info-Treffen der Mobilfunkkritiker besuchen. "Das werde ich natürlich nicht tun, wenn sich die betreffenden Personen nicht vorher öffentlich entschuldigen.

Quelle: Münchener Merkur 2/3.10.2007
Merkur online Hans Schmidt fühlt sich wie in Hilter-Deutschland.
Initiativen-Sprecher Schmidt schickte unserer Zeitung einen mehrseitigen "Veranstaltungsbericht". Darin findet sich kein Wort der Entschuldigung -­ im Gegenteil: Es sei "mit den Zuständen im Dritten Reich vergleichbar, dass keiner der Verantwortlichen heute wie damals hinschaut und das Leid der Betroffenen zur Kenntnis nimmt", so der Wolfratshauser.

Kommentar: Dr. Hans Schmidt überspannt den Bogen gewaltig. Das hat nichts mehr mit Aufklärungsarbeit zu tun. Das ist Fanatismus. Davon distanziere ich mich.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=16040

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Psychiatrisierung, Schmidt, Extremismus, Die Grünen, NS-Opfer, Befangen, Fanatiker, Stigmatisierung, Nazi-Keule, Wutbürgertum, Godwin, Merkur, Geltungssucht, Panikfraktion, Fördern, Gesellschaft, Opferidentitätsstärkung, Extrem-ES


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