Erlebte Provokation als Denkverbot....? (Elektrosensibilität)

AnKa, Samstag, 30.06.2007, 09:11 (vor 4551 Tagen) @ Schmetterling

Was ich allerdings als Spott und Hohn betrachte, nicht nur in meinem Namen, sondern im Namen der Betroffenen, sind die Sätze:

Ich halte dies nicht für abwegig, denn für einen Ökofreak im Ökohaus muss der Blick auf einen neu gepflanzten nahen Sendemasten, dem er nicht entrinnen kann, einfach mörderisch sein. Gut möglich, dass der Organismus dann anfängt zu rebellieren.

Die Provokation, spatenpauli, lag auf Ihrer Seite!

Das, was Sie da "povoziert", liebe/r Schmetterling, sind völlig legitime Gedanken und Schlussfolgerungen. Diese Sätze als "Spott und Hohn" zu bezeichnen, ist abwegig. Offensichtlich finden Sie, daß es vom Grad der individuell erlebten "Provokation" abzuhängen hat, was einer sagen darf. Wenn man diese Einstellung weiterspinnt, dann kann letztlich die Frage, was diskutiert werden darf und was nicht (zum Beispiel etwa die Frage: 'Gibt es einen Gott oder nicht?'), von der Einstellung eines Fundamentalisten abhängen, der sich "provoziert" fühlt.

Ich finde, es wäre falsche Rücksichtnahme, wollte man dem folgen.

Was spatenpauli oben angedeutet hat, gibt es auch anderswo aus berufenem Munde zu hören und zu lesen. Schon das vielbenutzte Stichwort "Psychosomatik" müsste dann bereits als Zumutung erscheinen.

Aus fachlich berufener Feder liest sich das, was spatenpauli andeutete, übrigens so:

Laut anerkannter Quantenphysik ist die Funktion unseres Körpers immer von zwei Seiten her beeinflussbar:

1. durch Energie und Information aus der Umwelt - dazu gehören auch elektromagnetische Strahlen,
2. durch die Psyche.

Handelt es sich bei den Umwelt-Strahlen um Energien und Informationen (=codierte Energie), die innerhalb der Größenordnung der Quantenenergien der Körpermaterie liegen, dann hat die Psyche das Sagen, ob die Strahlungsenergie längerfristig wirkt oder nicht. Es ist wie "beim Gang durch das Paradies" - schöne Düfte, schöne Farben (beides wird durch quanten-energetische und informative elektromagnetische Strahlung vermittelt): Wenn die Psyche diesen Düften und Farben keinen "Sinn und Bedeutung" gibt, wenn also diese Strahlen unbeachtet bleiben, wenn ich mich nicht darauf konzentriere, wenn ich mir nicht Gedanken darum mache, dann nehme ich das Paradies überhaupt nicht wahr; dann existiert diese Strahlung für meinen Körper nicht.

Wenn ich allerdings diese Düfte und Farben als schädlich für mich einstufe, dann wird mein Körper tatsächlich geschädigt (Nocebo-Effekt).

Die Quantenphysik nennt diesen Effekt "Beobachtereffekt" und "Realitätsschalter". Dieser Effekt ist experimentell nachgewiesen: demnach bleiben alle Strahlen virtuell und unreal, quasi im "Meer der Möglichkeit", bis sie in die Realität geschaltet werden. Das geschieht entweder durch ein Messgerät, aber eben auch durch das "Geben von Sinn und
Bedeutung", also durch meine Psyche.

Nobelpreisträger Eugene Wigner: Es ist das Bewusstsein, das aus der Quantenunschärfe die klare Realität macht. Nur wenn das Ergebnis einer Beobachtung das Bewusstsein des Beobachters beeindruckt, entsteht eine einzige Realität.

Man kann nun die vermeintlich schädigende Strahlung dadurch unwirksam und unschädlich machen, indem man dieser Strahlung nicht die Beachtung schenkt und nicht die Schädlichkeit zuspricht, die man vorher unterstellt hat. Eine nicht als schädlich angesehene Strahlung (im Energiebereich unterhalb der Gamma-Strahlung) kann im gesunden Körper keine länger andauernden Schädigungen im Körper auslösen und alle durch die Strahlung ausgelösten Funktionsstörungen werden bei neutral eingestellter Psyche und sonstiger Gesundheit umgehend repariert bzw. gegenreguliert, wie die natürliche Dunkel-Reparatur der DNA zeigt, die sehr wirksam Nacht für Nacht abläuft und alle Radikale-Schädigungen neutralisiert.

In der Wissenschaft ist diese subjektive Überzeugung "einer Positiv-Wirkung" als Placebo-Effekt sehr ordentlich dokumentiert.

Das Fatale ist, dass eine angeschlagene und überforderte Psyche (etwa durch Traumata, durch Schlafmangel oder durch zu viele Genussgifte, durch Lärm oder Informationsüberflutung) immer dazu tendiert, den markanten Umwelteinflüssen - eben auch der vorhandenen Strahlung von diversen sichtbaren Basisstationen und Antennen- große Schädlichkeit zuzusprechen und diese große Schädlichkeit dann als Auslöser der angeschlagenen Psyche und Gesundheit verantwortlich zu machen. So entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf, der schließlich große Erschöpfung und Zusammenbruch erzeugt, wenn nicht Einhalt geboten wird. Dieser Zustand wird zwangsweise konditioniert (hohe Aktionspotential-Rate der Nerven durch Energiemangel), also erlernt und wirkt auch dann, wenn alle Mängel und alle Noxen nicht mehr vorhanden sind (...).

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(Hervorhebung im letzten Absatz von AnKa. Er stellt, wie ich finde, ein ernstes Wort an die sogenannten "Betroffenen" dar.)


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