Studie: Blut-Hirn-Schranke bleibt zu (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.06.2007, 00:02 (vor 5702 Tagen) @ Karl

War Dr. Ch. Scheiner oder Dr. C. Scheingraber anwesend?

Nein, von prominenten Kritikern aus dem Münchener Raum war keiner zu sehen gewesen. Schon schade, denn die BHS ist ja ein ziemlich wichtiges Thema auf seiten der Kritiker und nach dem Kolloquium gab es ja auch reichlich Gelegenheit, Fragen an den betreuenden Prof. und die wissenschaftlichen Mitarbeiter zu stellen. Ich wollte z. B. wissen, wie der SAR-Wert von 0,4 W/kg bei den Ratten gewährleistet wurde. Dabei stellte sich heraus, dass dies ein über den Körper der Ratte gemittelter SAR-Wert ist (gemittelt, weil jede Gewebeart oder Knochen unterschiedliche Absorptionseigenschaften für Funkfelder haben). Und dieser Wert wurde nicht etwa mit einer Messsonde im Hirn einer Ratte gemessen, sondern anhand der gemessenen elektrischen Feldstärke bei den Rattencontainern (Käfige aus Metall durften es ja nicht sein) mit einer ziemlich teuren Software berechnet.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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